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Weitere Veranstaltungen 2018

3. Oktober, Mittwoch (Tag der deutschen Einheit)
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4, Dauer 2 h
Ende im Schloss Elisabethenburg (siehe 1. April)

13. Oktober, Samstag
Ein königliches Hochzeitsgeschenk – Meininger Museumsabend
Präsentation der Neuerwerbung: Hochzeitsservice für Erbprinz Georg von
Sachsen-Meiningen
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
15 € (Speisen und Getränke extra)
Am 18. Mai 1850 heiratete Erbprinz Georg, der spätere Meininger „Theaterherzog“, Prinzessin Charlotte von Preußen, eine Nichte des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. Nur fünf Jahre sollte diese Ehe dauern – Charlotte starb am 30. März 1855 im Kindbett. Eine spektakuläre Neuerwerbung der Meininger Museen, Teile des ehemaligen Hochzeitsservices des herrschaftlichen Paares, erinnert an diese Verbindung eines kleinen thüringischen Herzogtums mit der Großmacht Preußen. Hinzu kommt, dass das einstmals über fünfhundert Teile umfassende Service ein luxuriöses Erzeugnis der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin und großzügiges Hochzeitsgeschenk des kunstsinnigen Preußenkönigs ist. Die drei überkommenen Prunkvasen bildeten einst das dekorative Zentrum der fürstlichen
Hochzeitstafel.

17. Oktober, Mittwoch
Die Dampflok-Reparaturwerkstatt Meiningen von 1863 bis 1914
Soiree mit Rainer Scholze, Meiningen und Jens Brautschek, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 3,50 / 2,50 €
Die Ausstellung „Stütze der Werrabahn – Die Dampflok-Reparaturwerkstatt Meiningen von 1863 bis 1914“ beleuchtet die Entwicklung der Betriebsstätten in der Zeit der Industrialisierung bis 1914. Dabei werden die Reparatur- und Arbeitsabläufe ebenso präsentiert wie ein Blick auf den Arbeitsalltag im Werk. Im Rahmen des Themenjahres „Industrialisierung und soziale Bewegungen“ des Museumsverbandes Thüringen beleuchten die Meininger Museen die lange Tradition des Reparaturhandwerks der Eisenbahner in seiner Frühphase und deren Auswirkungen für die Residenzstadt Meiningen. Die Soiree erläutert Schwerpunkte dieser Entwicklung.

19. Oktober, Freitag
Meiningen leuchtet
Programme im Rahmen des abendlichen Meininger Straßenfestes in den Meininger Museen
18 bis 21 Uhr
Als Einstimmung auf die dunklere Hälfte des Jahres veranstalten Kultureinrichtungen, Gewerbetreibende, Vereine und Schulen auch 2018 in Meiningen ein Lichtfest am letzten Freitag im Oktober. „Meiningen leuchtet“ heißt das Motto in der gesamten Innenstadt. Im Schloss Elisabethenburg und darum herum gestalten die Meininger Museen gemeinsam mit dem Henfling-Gymnasium und der Musikschule Max Reger ein kunstvolles Programm. So werden unter anderem Kurzfilme zum Thema Licht gezeigt und der Brunnen im Schlosshof zu seinem 100-jährigen Jubiläum zum Leuchten gebracht.

1. November, Donnerstag
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4, Dauer 2 h
Ende im Schloss Elisabethenburg (siehe 1. April)

8. November, Donnerstag, bis 31. März 2019, Sonntag

MEIN KAMERAD - DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg
Eine Ausstellung des Schwulen Museums Berlin
Kuratorin: Anke Vetter
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 7. November, Mittwoch
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal; 3 €
Das Theaterspiel bot für die Kriegsgefangenen und Soldaten des Ersten Weltkriegs nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, das Grauen der Fronterlebnisse für eine kurze Zeit zu vergessen. Damenimitatoren gehörten in jedem Gefangenen- und Fronttheater dazu. Das Spiel mit den Rollen brachte so auch „die Frau“ in das Leben nahezu isolierter Männergesellschaften – ausgewählte Gefangene und Soldaten wurden im Damenfach häufig als Stars gefeiert. War das Theaterspiel Teil einer
Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

9. November, Freitag
„Wir kümmerten uns nicht weiter darum, sondern gingen nach Hause“
Der Novemberpogrom von 1938 in Meiningen
Vortrag von Christoph Gann, Meiningen
Veranstaltung im Rahmen der 26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur in
Kooperation mit der B.M. Strupp-Stiftung
19 Uhr, Baumbachhaus; Eintritt frei
Vor 80 Jahren wurden auch in Meiningen Juden angegriffen und die Synagoge verwüstet. Juden kamen in das KZ Buchenwald. Die Kaufleute Nathan Eliaschow (77 Jahre), Magnus Heimann (68 Jahre) und Heinrich Ortweiler (56 Jahre) verstarben dort. Der Vortrag spürt nach: Wie verlief der Pogrom? Was weiß man über die Täter und Opfer? Wie verhielt sich die übrige Bevölkerung? Was für eine strafrechtliche Ahndung gab es?

9. und 10. November, Freitag und Samstag
Zwischen Erwartung und Realität – Bernhard III. Herzog von Sachsen-Meiningen
Wissenschaftliche Tagung der Meininger Museen in Kooperation mit der Universität Jena
Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche
Kontakt 03693 881023, m.goltz@meiningermuseen.de
Musisch begabt, gebildet, glänzende militärische Karriere, Schwager des Kaisers. Und doch blieb Herzog Bernhard III. keine Zeit, seine Talente in die Regierung einzubringen. Sein Vater Georg II. regierte 48 Jahre lang. Und als Bernhard endlich an die Macht kam, herrschte Krieg. Keinen Tag regierte Bernhard im Frieden. Nur als Militär konnte er agieren, bis er im November 1918 vom Arbeiter- und Soldatenrat zur Abdankung gezwungen wurde. Erstmals nehmen sich unter Leitung von Dr. Maren Goltz (Meiningen) und PD Dr. Stefan Gerber (Jena) Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen des Themas an.

21. November, Mittwoch
Schloss Elisabethenburg, wie Sie es noch nie gesehen haben
Bildnerische Rekonstruktion der Schlossbaugeschichte
Soiree mit Ingrid Reißland, Ellingshausen und
Axel Wirth, Meininger Museen
19 Uhr, Schlosskirche; 3,50 / 2,50 €
Von Schloss Elisabethenburg in seiner ursprünglichen baulichen Gestalt sind keine Baupläne bekannt. Ganz wenige zeitgenössische Darstellungen geben Hinweise hierzu, dokumentieren aber nur Teil- bzw. Idealzustände. Auch bauliche Veränderungen im 19. Jahrhundert sind nicht bildlich dokumentiert. Der heutige Bauzustand zeigt das Ergebnis aller bisherigen Veränderungen, er unterscheidet sich jedoch in vielen Details maßgeblich vom barocken Bauwerk um 1700. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen des Bauherren Herzog Bernhard I., Vergleichen mit den Brüderbauten des 17. Jahrhunderts, Archivakten und den wenigen historischen Abbildungen wurden Zeichnungen erstellt, die die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfassen und Schloss Elisabethenburg zeigen, wie Sie es noch nie gesehen haben.

1. Dezember, Samstag
Lichterstunde - Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Museumscafé; 6,50 / 5 €
(Karten nur im Vorverkauf 03693 881030)
Die traditionelle Vorweihnachtsveranstaltung der Meininger Museen gibt sich diesmal ebenso lokalbezogen wie weltoffen. Auf dem Programm stehen Wintermärchen und -gedichte, Weihnachtsgeschichten und Adventsereignisse aus Meiningen und aller Welt. So erfährt man, was Rosalie Freund aus der Meininger Schlossgasse zur ersten Weihnacht nach dem Stadtbrand von 1874 bewegte, wie eine schwedische Großmutter die biblische Weihnachtsgeschichte erzählt und was man winters in Ländern treibt, wo nie
Schnee fällt. Passend zur globalen Spannweite der Lichterstunde bringen Bernd Dittl, Ansbach, sowie Heike Horstmann und Georg Möllers, Mehmels, mit Akkordeon, Konzertina, Dudelsack und Fiedel weihnachtliche Weisen aus Nord und Süd, Ost und West zu Gehör.

8./9. Dezember, Wochenende 2. Advent
20. KunstHandwerkerMarkt
11 bis 18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis 3 € (bis 16 Jahre frei)
Zum 20. Mal findet im repräsentativen Marmorsaal des Meininger Schlosses der Markt der besonderen Art statt und hat sich inzwischen fest im städtischen Weihnachtsmarktgeschehen etabliert. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten alle Jahre wieder eine ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Zum Jubiläum unseres Marktes dürfen wir außerdem verschiedene Höhepunkte erwarten, welche an dieser Stelle noch nicht verraten werden sollen. Der ermäßigte Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke. Kulinarisches, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der Zwickchenmarkt. Mit weihnachtlichem Angebot erwartet das Museumscafé seine Gäste.

15. Dezember, Samstag
Lichterstunde - Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Museumscafé; 6,50 / 5 €
(Karten nur im Vorverkauf 03693 881030, siehe 1. Dezember)

24. Dezember, Montag (Heilig Abend)
Bühnenbildpräsentation
Heinrich von Kleist: Prinz von Homburg, Bühnenbild „Schlacht bei Fehrbellin“
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 4 €

26. Dezember, Mittwoch (Weihnachten)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz Meininger Museen,
14 und 15.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop
7 €, Dauer 1 Stunde
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen erlebt man im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“. Die Ausstellung führt zugleich durch die ehemaligen Wohnräume von Herzog Georg II. und Helene Freifrau von Heldburg, die vor über 100 Jahren Meiningen zum Ausgangspunkt und Schauplatz bedeutender musik- und theatergeschichtlicher Entwicklungen werden ließen. Hörstationen machen mit Max Regers Musik und der Arbeit eines Dirigenten bekannt. Das einstige herzogliche Speisezimmer lässt die Besucher teilhaben an einem Galadiner von 1891 mit prominenten Gästen, die seinerzeit am Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth wirkten bzw. zu Gast waren. Ein ganz besonderes Konzert historischer Musikinstrumente können die Besucher der grünen Bibliothek erleben und mitgestalten.

31. Dezember, Montag (Silvester)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 und 13 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum
7 € (siehe 26. Dezember)

31. Dezember, Montag (Silvester)
Bühnenbildpräsentation
Heinrich von Kleist: Prinz von Homburg, Bühnenbild „Schlacht bei Fehrbellin“
12 und 14 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 4 €

 

 

Aktuelles

Zeitenwende im

Herzogtum Sachsen-Meiningen

Theater auf dem Zenit

Die Meininger spielen Schillers „Die...

Sommerkonzert im Schloss am 21. Juli

Kimmo Pohjonen Skin Trio

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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