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Medieninformationen der
Meininger Museen               
   
Museum im Schloss Elisabethenburg  •  Theatermuseum Zauberwelt der Kulisse   •  Literaturmuseum im Baumbachhaus
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Museumspädagogik
Axel Wirth, 03693 881034, a.wirth@meiningermuseen.de

Regionale Medien
Meiningen und Umgebung 

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehende Informationen möchten wir Ihnen zur redaktionellen Verwendung zur Verfügung stellen. Eine Berücksichtigung des dargestellten Anliegens würde uns freuen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die oben genannte Adresse. Stets gern begrüßen wir Sie auch persönlich in unserem Hause zum Informationsaustausch und zur aktuellen Berichterstattung. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit!


Neuerscheinungen, Publikationen, Restaurierungen


Presseinformation vom 14.12.2011
Kalender mit barocken Monatsbildern

Die bei den Museumsbesuchern sehr beliebten Monatsbilder sind für das Jahr 2012 zu einem Kalender zusammengefasst worden, welcher seinerseits großer Beliebtheit erfreut.

Die Darstellung der 12 Monate ist seit der Antike ein beliebtes Thema in der Kunst. In mittelalter-lichen Brevieren und Kalendarien findet man sie oft, indem Symbolfiguren den Ablauf eines Jah-res und damit der Zeit anzeigen. Später aber werden Szenen aus dem Landleben bevorzugt. Auch unsere Bilder zeigen einfaches Landvolk bei typischen Tätigkeiten im Ablauf eines Jahres. So sehen wir Schlittschuhläufer im Januar, Karnevalstänzer im Februar oder die Getreideernte im Au-gust, die des Weines im September usw. Diese Darstellungen zeigen einfaches Landleben und Vergnügungen, nach denen sich der von steifer Hofetikette gepeinigte Adel sehnte. Der Maler dieser Bilder, Friedrich Wilhelm Hirt, fertigte diese Bilder wohl als Auftragswerk für Herzog Anton-Ulrich von Sachsen Meiningen an. Der Frankfurter Maler trat ab 1757 bis zu des Herzogs Tod in dessen Dienste. Da Anton Ulrich auch als regierender Herzog in Frankfurt und nicht in Meiningen lebte, lebte auch sein Hofmaler weiterhin in Frankfurt.

Erst später, nach Anton Ulrichs Tod 1763 wurden diese Bilder mit dem Umzug von Anton Ulrichs Gemahlin, Charlotte Amalie, nach Meiningen gebracht und als Plafondbilder in den Rokokosaal des Schlösschen Amalienruhe eingefügt. Dieses bei Meiningen gelegene Schlösschen war als Lust-schloss einer Schwägerin Charlotte Amalies erbaut worden. Sie selbst hatte sich das Gebäude als Witwensitz für die Zeit nach ihrer aktiven Regentschaft auserkoren und ließ daher einen kleinen Festsaal einbauen. Dieser Rokokosaal bildete auch bis in die 1950er Jahre den architektonischen Höhepunkt des Schlosses. Danach aber wurde der Saal weitgehend zerstört und nur die Gemälde konnten gerettet werden.

Derzeit sind noch Exemplare der zweiten Auflage im Museumsshop im Schloss Elisabethenburg von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr zum Preis von € 3,80 erhältlich.

Text: Meininger Museen, Andrea Jakob
Bild: Kalendertitel mit Motiv Juni, Meininger Museen, Entwurf Sabine Schröder, Schmalkalden

Presseinformation vom 10.04.2011
Ludwig Bechstein. Ein Lesebuch
Neuauflage erscheint zum Museumstag

Der 200. Geburtstag von Ludwig Bechstein im Jahr 2001 brachte in Thüringen, besonders freilich in Meiningen, zahlreiche Aktivitäten zur Ehrung, aber auch zur Wiederentdeckung des Polyhistors hervor. Eine davon war die Zusammenstellung und Herausgabe eines Bechstein-Querschnittbandes im Auftrag der Meininger Museen. Es handelte sich damals um editorisches Neuland. Denn so zahlreich auch die Nachauflagen von Ludwig Bechsteins Märchenbuch seit dessen Erstausgabe im Jahr 1845 waren – ein Band, der versuchte, Leseproben aus den verschiedensten Bereichen seines äußerst umfangreichen literarischen Schaffens in sich zu vereinen, war bislang noch nicht erschienen. Die Edition wurde ein Erfolg: „Ludwig Bechstein. Ein Lesebuch“ war noch im Jubiläumsjahr vergriffen.

Aus Anlass des 150. Todestages des berühmten Meiningers gaben die Meininger Museen im vergangenen Jahr eine Neuausgabe in Auftrag. Diese folgt zwar inhaltlich weitgehend der Erstausgabe, wurde jedoch – besonders bei den Kommentaren – überarbeitet und erscheint in völlig neuer Gestaltung mit zahlreichen, meist historischen, Abbildungen.

Nach einem Vorwort und biografischen Notizen gliedert sich der Querschnittband in acht Abschnitte. Der erste Abschnitt macht mit Bechsteins Reiseliteratur bekannt. Ausgewählt wurden Texte aus den Büchern „Die Reisetage“ (1836), Wanderungen durch Thüringen“ (1838), „Liebenstein und Altenstein“ (1842) sowie „Villa Carlotta“ (1857). Abschnitt II bietet eine Auswahl aus den Sagensammlungen. Dabei wurden Sagen aus dem Thüringischen bevorzugt. Im darauf folgenden Abschnitt „Märchen“ findet der Leser u.a. die Bechsteinsche Variante des aus der Grimmschen Sammlung bekannten Märchens „Frau Holle“. Fast völlig unbekannt – und nicht ganz zu Unrecht – ist heute Ludwig Bechstein als Lyriker. Formalismus, aufgesetztes Pathos oder Schwülstigkeit kennzeichnen viele seiner Gedichte. Der Querschnittband bietet Beispiele der besseren Art mit frischen oder volkstümlichen Zügen. Für den Abschnitt „Erzählende Prosa“ wurden Auszüge aus der in der Rhön handelnden Novelle „Der Pfarrer von Meslar“ (1853) sowie aus dem Roman „Der Dunkelgraf“ (1854) ausgewählt. Nach zwei Leseproben aus den zahlreichen populärwissenschaftlichen Schriften Ludwig Bechsteins schließt der Band mit Erinnerungen und Briefen. In diesen Abschnitten erscheint die Textauswahl gegenüber der Erstausgabe von 2001 spürbar verändert. Neu aufgenommen wurden zum Beispiel Erinnerungen an Bechsteins Studentenzeit in München sowie Briefe Ludwig Bechsteins an das Schweinfurter Industriellenehepaar Sattler. (Andreas Seifert)

 
Ludwig Bechstein. Ein Lesebuch
Herausgegeben von den Meininger Museen
Zusammengestellt und kommentiert von Andreas Seifert
Veränderte Neuausgabe Meiningen 2011
252 Seiten mit zahlr. Abb.
ISBN 978-3-910114-17-3
Preis: € 14,90
Erscheint Mai 2011
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu aktuellen Sonderausstellungen

Presseinformation MM 11 042 vom 04.04.2011
„Sagenhaftes“ - Grafiken von Wolfgang Nickel im Baumbachhaus

In das laufende Jahr fällt der 210. Geburtstag von Ludwig Bechstein (1801 – 1860), der vor allem mit seinen Märchenbüchern in die deutsche Literaturgeschichte eingegangen ist. Aber der vielseitige Schriftsteller sammelte nicht nur Volksmärchen, sondern gab in mehreren Bänden auch über 1.000 deutsche Sagen heraus. Von einer dieser Sammlungen, dem 1858 erstmals erschienenen „Thüringer Sagenbuch“, ließ sich der Grafiker Wolfgang Nickel inspirieren. Der in Georgenzell am Fuß der Thüringischen Rhön lebende Künstler schuf 1989 zehn grafische Blätter nach den Bechsteinschen Texten.

Wolfgang Nickel wurde 1960 in Schmalkalden geboren. Von 1982 bis 1987 studierte er an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein/Halle. Seitdem ist Nickel freischaffend als Grafiker, Maler, Illustrator und Glaskünstler tätig. Seine Werke sind in Museen und Galerien, aber auch in Kirchen, Krankenhäusern u. a. öffentlichen Einrichtungen zu sehen. Mit Ausstellungen war Wolfgang Nickel an vielen Orten Thüringens, ebenso in Fulda und Bremen sowie in Ungarn und der Schweiz präsent.

Unter dem Titel „Sagenhaft“ zeigt das Meininger Literaturmuseum Baumbachhaus die nach Bechsteins Sagensammlung entstandenen Arbeiten Wolfgang Nickels vom 15. Mai 2011 bis 20. Mai 2012. Aus Anlass dieser Exposition wird der Künstler im Baumbachhaus auch eine neue Grafik nach der Sage „Das verwünschte Dorf“ präsentieren. Daneben sind Studien und Vorarbeiten zu den älteren Blättern zu sehen. Ein Textheft ermöglicht es den Besuchern, die literarischen Vorlagen Ludwig Bechsteins nachzulesen.

Text: Meininger Museen, Andreas Seifert
Bild MM 10 043: Wolfgang Nickel während der Austellungseröffnung. Foto Meininger Museen, Manfred Koch


Presseinformation MM 11 089 vom 12.10.2011
Carola Abel: Das seherische Auge
Sonderausstellung der Museen erinnert an legendäre Meininger Fotografin

Die Porträts der Meininger Fotografin Carola Abel hängen noch in vielen Wohnzimmern oder kle-ben in den Fotoalben. Anlässlich des 20. Todestages erinnern die Meininger Museen in einer großen Sonderausstellung an das fotografische Schaffen dieser großartigen Lichtbildnerin. Gezeigt wird das gesamte künstlerische Œuvre, also neben Sach- und Architekturaufnahmen, Abbildungen der Stadt Meiningen auch Porträts. Im letzten Genre wird sich manche/r Meinin-ger/Meiningerin wiedererkennen. Die Eröffnung der großen Sonderausstellung findet am Mittwoch, dem 23. November 2011 bereits um 18.00 Uhr (€ 3,-) in der Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg statt. Den musikalischen Rahmen mit populärer Musik gestaltet das Re.Max-Trio aus Meiningen.


Text: Meininger Museen, Axel Schneider
Bild MM 11 090: Carola Abel in Aktion, Archiv Meininger Museen, Fotograf unbekannt

 


 


Georg I. von Sachsen-Meiningen - ein kurzes Leben zwischen Utopie, Experiment und Realität
Museen zeigen ab 19. Oktober zusätzliche Sonderausstellung

Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen (1761-1803) steht für den aufgeklärten Absolutismus und damit für einen Entwicklungssprung, der sich um 1800 auf vielen Gebieten in dem kleinen südwestthüringischen Herzogtum vollzogen hatte. Vom 19. Oktober 2011 bis 17. Juni 2012 erinnern die Meininger Museen unter dem Motto: „Ein kurzes Leben zwischen Utopie, Experiment und Realität“ mit einer Sonderausstellung anlässlich seines 250. Geburtstages an diesen bedeutenden Meininger Herzog.

Die Basis zu dieser Entwicklung in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts legte bereits Charlotte Amalie, die Mutter Georgs, indem sie in ihrer vormundschaftlichen Regentschaft die Regierungsmannschaft völlig neu formierte und Misswirtschaft sowie Korruption wirkungsvoll bekämpfte. Auch Georgs I. Pläne und Engagements waren weit gesteckt. Von der Rechtspflege und vom Schulwesen spannte sich der Bogen über die Pflege des kirchlichen Lebens bis hin zur Förderung von Industrie, Handel, Land- und Forstwirtschaft. Von diesen durch seinen frühen Tod oft nicht vollendeten Projekten haben sich dennoch viele Spuren bis heute erhalten: So gehört außer dem Meininger Englischen Garten der von ihm angelegte Park von Altenstein zu den bedeutendsten Gartenanlagen im englischen Stil in Deutschland. Auch die von ihm bzw. seinem Kabinett initiierten wirtschaftlichen Entwicklungen im bis dahin rückständigen und als Notstandsgebiet bekannten Sonneberger Oberland bewirkten nachhaltig den Aufschwung der Spielwarenregion. Seine großzügige Konzession für eine Porzellanfabrik in Rauenstein machte aus einem der ärmsten Dörfer seines Landes ein wirtschaftlich prosperierendes Industriedorf. Auf Georg geht ebenso die Initiative Bau des neuen Meininger Gymnasiums zurück wie die Gründung der ersten Forstakademie Thüringens. Auch von den Veränderungen im Musikleben sowie das Engagement Georgs und seines Bruders im Theaterbereich, welches bis hin zu eigenen Auftritten reichte, sind bis heute noch Spuren vorhanden. Die von der Kustodin der Meininger Kunstsammlungen, Andrea Jakob, gestal-tete Sonderausstellung in der Mittleren Galerie von Schloss Elisabethenburg geht diesen und anderen Spuren nach.

Bereits anlässlich des 200. Todestages von Georg I. 2004 ist ein Buch erschienen, welches einen breiten Blick auf  Georg I. eröffnet. In diesem 33. Band der Südthüringer Forschungen versuchen 13 Autoren, u. a. Hannelore Schneider, Alfred Erck oder Günter Wölfing die vielschichtige Person des Herzogs sowie sein weitgespanntes Wirkungsfeld zu beleuchten. Dabei werden bisher nicht bekannte Details seiner widersprüchlichen Persönlichkeitsstruktur wie sein Jähzorn ebenso angesprochen wie auch Amouren außerhalb seiner Ehe. Die Publikation: „Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen - Ein Präzedenzfall für den aufgeklärten Absolutismus“ ist im Museumsshop zu € 19,- nach wie vor erhältlich.

Text: Meininger Museen, Andrea Jakob
Bild MM 11 084: Georg I. von Sachsen-Meiningen - Titelmotiv zur Ausstellung, Entwurf Sabine Schröder, Schmalkalden

 

 

 

Zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen


Presseinformation MM 12 003 vom 09.01.2012
Lichtmess: Marienfest, Gesindefest, Frühlingstag ...
Vortrag zum Wandel eines (vergessenen?) Festtermins

Mit dem älljährlichen Lichtmess-Vortrag greifen die Meininger Museen in loser Folge mythische Themen auf, welche Interessen vieler unserer Zeitgenossen berühren und einen historischen Be-zug herstellen. In diesem Jahr steht der Tag selbst im Mittelpunkt. Der Festtag „Mariä Lichtmess“ am 02. Februar, ein altes „Marienfest“, ist in unserer Kultur eines der besten Beispiele für den Wandel von Traditionen. Der Tag war bis weit ins 20. Jahrhundert in unserer ursprünglich agrarisch geprägten Kultur einer der wichtigsten Termine – neben Georgi, Michaeli und Martini. In Archiven ist er heute noch auf findbar, aus der Erinnerung der Menschen aber ist er verschwun-den. Allein Sprichwörter zeugen noch von einstigen Bedeutungen: „Lichmeß, bei Tag eß!“ oder „Lichtmeß hell und klar – später Frühling, gutes Jahr“. Zum Wandel dieses (vergessenen?) Festtermins referiert Frau Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger aus Jena im Rahmen dieser Vortragsreihe am Donnerstag, dem 02. Februar 2012, um 19.00 Uhr im Museumscafé von Schloss Elisabethenburg. Karten zu € 5,– / 4,– erhält man im Museumsshop (03693 881030) oder an der Abendkasse.


Text: Meininger Museen, Axel Wirth
Bild MM 12 004: Die Referentin des Abends: Frau Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger aus Jena, Foto privat

 

Presseinformation MM 12 005 vom 05.01.2012
Weiterer Brunch im Schloss im Februar
Museumsführung beleuchtet das Leben von Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen

Zweiter Brunch – zweites Thema. Am 05. Februar laden die Meininger Museen ein weiteres Mal in diesem Jahr zu einem kulinarischen und informativen mittäglichen Museumsbesuch ein. Im Mit-telpunkt steht neben den süßen und herzhaften Köstlichkeiten, die im Hessensaal angeboten werden, eine Führung durch die Ausstellung zu Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen mit der Kustodin der Ausstellung, Andrea Jakob. Georg I. (1761-1803), der Großvater des berühmten Meininger Theaterherzogs, steht für den aufgeklärten Absolutismus und damit für einen Entwick-lungssprung, der sich um 1800 auf vielen Gebieten in dem kleinen südwestthüringischen Herzogtum vollzogen hatte. Unter dem Motto: „Ein kurzes Leben zwischen Utopie, Experiment und Realität“ werden Hintergründe und Sachzeugnisse seiner Regentschaft noch bis 17. Juni in dieser Kabinettausstellung im Schloss präsentiert. Interessenten für den Brunch am 05. Februar werden gebeten, sich um 11.00 Uhr im Museumscafé im Schloss Elisabethenburg einzufinden. Aus organisatorischen Gründen sind Karten (€ 19,-, Getränke extra) nur im Vorverkauf (03693 881036) erhältlich. Die Veranstaltung dauert zirka 3 Stunden.

Text: Meininger Museen, Axel Wirth
Bild MM 12 006: Georg I. Herzog von Sachsen-Meiningen, Porträt von Johann Heinrich Schröder, postum 1808; Sammlung Meininger Museen, Foto Meininger Museen, Manfred Koch

 

Presseinformation MM 12 007 vom 25.12.2011
Sagenstunde im Baumbachhaus
Von Rittern, Burgen und geheimen Gängen

 
In den Winterferien lädt der Sagenerzähler Andreas von der Hasenweide wieder Kinder ab 6 Jahren in das Baumbachhaus ein. Eltern dürfen mitgebracht werden. Diesmal dreht sich das sagenhafte Geschehen um Ritter, Burgen und geheime Gänge. Die Geschichten spielen auf dem Landsberg, der Habichtsburg, der Maienluft und in weiteren alten Gemäuern des Meininger Landes. Sie handeln von guten und bösen Rittern, von Gespenstern und mutigen Schatzgräbern. Bilder von Wolfgang Nickel nach Ludwig Bechsteins „Thüringer Sagenbuch“ bilden die Kulisse. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 09. Februar um 10 Uhr und um 15 Uhr statt. Anmeldungen werden entgegen genommen unter 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de.

Text: Meininger Museen, Dr. Andreas Seifert
Bild MM 12 008: Sagenillustration - Der Sprung vom Hellerstein. Kolorierte Grafik von Wolfgang Nickel, Foto Meininger Museen, Manfred Koch
 

 

Presseinformation MM 12 009 vom 09.01.2012
Carola Abel – Sonderführung zur derzeitigen Ausstellung der Meininger Museen

Letztmalig besteht am Sonntag, dem 19. Februar 2012, die Möglichkeit an einer Sonderführung durch die Ausstellung: „Carola Abel 1905 bis 1992 – Das ,seherische‘ Auge“ teilzunehmen. Der Gestalter der Ausstellung, Axel Schneider, geht anhand der in sechs Räumen gezeigten Originalfotos und Exponate ausführlich auf Leben und Werk der großen Meininger Lichtbildnerin und deren Bedeutung für die Fotoszene in Thüringen ein. Treffpunkt ist 15.00 Uhr an der Museumskasse. Benötigt wird eine gültige Eintrittskarte. Darüber hinaus können noch während der gesamten Laufzeit der Ausstellung (bis 22. April 2012) Sonderführungen unter 03693 881034 bzw. per Mail a.wirth@meiningermuseen.de vereinbart werden.

Text: Meininger Museen, Axel Schneider
Bild MM 12 010: Die Kohlen sind da, Foto Carola Abel, Meininger Museen, Nachlass Carola Abel

 

Presseinformation MM 12 011 vom 11.01.2012
Begegnungen mit Carola Abel
Weggefährten erinnern sich an eine große Porträtistin

Einen Tag vor ihren zwanzigsten Todestag († 23. Februar 1992) erinnern sich Meiningerinnen und Meininger in einer Veranstaltung im Rahmen der bisher größten Werkausstellung der Lichtbildnerin: „Carola Abel 1905 bis 1992 – Das ,seherische‘ Auge“ nicht nur an die Fotografin, sondern an den Menschen Carola Abel. Wie war sie bei der Arbeit mit dem zu Porträtierenden? Welchen Umgang pflegte sie mit ihren Angestellten bzw. den Berufskollegen. Zu Wort kommen Personen aus dem Umfeld Carola Abels, welche teilweise Jahrzehnte beruflich oder rein privat mit der Fotografin verkehrten. Den Rahmen für die Veranstaltung am Mittwoch, dem 22. Februar 2012, bietet die Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg in Meiningen, Eintrittskarten zu € 3,- und 2,- sind im Museumsshop oder an der Abendkasse erhältlich, Beginn ist um 19.30 Uhr.

Text: Meininger Museen, Axel Schneider
Bild MM 12 012: Carola Abel 1980 in Suhl, Foto: Walter Hinghaus, Meininger Museen, Nachlass Carola Abel

 

Presseinformation MM 12 013 vom 10.01.2012
Meininger Theatermuseum präsentiert erstmals:
William Shakespeare: Das Wintermärchen – Bühnenbild Schäfergegend

Obwohl erst 1878 in den Spielplan aufgenommen, avancierte das „Wintermärchen“ mit 233 Aufführungen nach „Julius Cäsar“ zur erfolgreichsten Einstudierung des Meininger Hoftheaters während der Gastspielreisezeit. Nach einer Idee der Freifrau von Heldburg wurde es „im Renaissancestil sehr frei scenirt, wie ein Mährchen“ auf die Bühne gebracht. Für die Szenen rund um das Schafschurfest in Böhmen hatten die Brückners nach Herzog Georgs Anweisungen kurzfristig einen neuen Prospekt zu malen, der „einen nach dem Meere zu abfallenden Rasenhügel, mit hochstämmigen alten Kastanienbäumen bestanden, unter deren Laubdach hindurch man das Meer sähe, darstellt“. Davor wurden die bereits angefertigten Kulissenbögen mit dem Haus des Schäfers, einer Laube und vielfältigen Draperien platziert.

Dieses romantische Bühnenbild „Schäfergegend“ aus dem 4. Akt der Inszenierung von 1878, das seit vielen Jahrzehnten in den Magazinen schlummert, wird nunmehr an das Licht der Öffentlichkeit geholt und von Sonntag, dem 26. Februar bis zum 20. Januar 2013 in den Mittelpunkt der Präsentation des Theatermuseums „Zauberwelt der Kulisse“ gestellt. In bewährter Weise wird ein speziell erarbeitetes Szenenlichtprogramm die Geschichte von Florizel und Perdita erzählen. Eine kleine Ausstellung mit den Figurinen des Theaterherzogs, Fotos und Kostümen runden die Schau ab. Zur feierlichen Erstpräsentation bittet das Theatermuseum Meiningen am Samstag, dem 25. Februar 2012, um 19.30 in die ehemalige herzogliche Reithalle. Karten für das abendliche Programm gibt es für € 3,- an der Abendkasse.

Text: Meininger Museen, Volker Kern
Bild MM 12 014: William Shakespeare: Das Wintermärchen – Schäfergegend
Bühnenbild zum 4. Akt der Inszenierung des Meininger Hoftheaters von 1878, vor der Restaurierung; Foto Meininger Museen, Manfred Koch

 


Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
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98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
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