Kalender 2012 - Historische Monatsbilder aus der Zeit des Barock bis 20. Mai 2012, Sonntag Wolfgang Nickel aus Georgenzell gehört zu den interessantesten und produktivsten Bild-künstlern der Region. Geboren 1960 in Schmalkalden, studierte er von 1982 bis 1987 an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein/Halle. Seitdem ist Nickel freischaffend als Grafiker, Maler, Illustrator und Glaskünstler tätig. Seine Werke sind in Museen und Galerien, aber auch in Kirchen, Krankenhäusern u. a. öffentlichen Einrichtungen zu sehen. Mit Ausstellungen war Wolfgang Nickel an vielen Orten Thüringens, ebenso in Fulda und Bremen sowie in Ungarn und der Schweiz präsent. Ende der 1980er Jahre schuf der Künstler 10 grafische Blätter nach Thüringer Lokalsagen von Ludwig Bechstein. Zur Vernissage im Baumbachhaus wird er ein neues Blatt präsentieren. bis 22. April 2012, Sonntag bis 17. Juni 2012, Sonntag 02. Februar, Donnerstag 09. Februar, Donnerstag 19. Februar, Sonntag 22. Februar, Mittwoch Dieses romantische Bühnenbild, das seit vielen Jahrzehnten in den Magazinen schlummert, wird 2012 an das Licht der Öffentlichkeit geholt und in den Mittelpunkt der Präsentation des Theatermuseums Meiningen gestellt. In bewährter Weise erzählt ein speziell erarbeitetes Szenenlichtprogramm die Geschichte von Florizel und Perdita. Eine kleine Ausstellung mit den Figurinen des Theaterherzogs, Fotos und Kostümen, darunter bisher noch nicht gezeigte, runden die Schau ab. 13. März, Dienstag 14. März, Mittwoch 18. März, Sonntag 31. März, Samstag 31. März, Samstag MEININGER MUSEEN
Medieninformationen
Literatur – Neuerscheinungen - Restaurierungen:
"Ludwig Bechstein. Ein Lesebuch"
Zu laufenden Sonderausstellungen
Sagenhaft. Grafiken von Wolfgang Nickel nach Ludwig Bechsteins „Thüringer Sagenbuch“
Literaturmuseum Baumbachhaus
Carola Abel 1905 bis 1992 – „Das ‚seherische’ Auge”
Sonderausstellung, Fotografien
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Die Porträts der Meininger Fotografin Carola Abel hängen noch in vielen Wohnzimmern oder kleben in den Fotoalben. Anlässlich des 10. Todestages erinnern die Meininger Museen in einer großen Sonderausstellung an das fotografische Schaffen dieser großartigen Lichtbildnerin. Gezeigt wird das gesamte künstlerische Œuvre, also neben Sach- und Architekturaufnahmen, Abbildungen der Stadt Meiningen auch Porträts. Im letzten Genre wird sich manche/r Meininger/Meiningerin wiedererkennen.
Georg I. von Sachsen-Meiningen - ein kurzes Leben zwischen Utopie, Experiment und Realität
Sonderausstellung anlässlich das 250. Geburtstages von Herzog Georg I.
Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie
Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen (1761-1803) steht für den aufgeklärten Absolutis-mus und damit für einen Entwicklungssprung, der sich um 1800 auf vielen Gebieten in dem kleinen südwestthüringischen Herzogtum musterhaft vollzogen hatte. Im Jubiläumsjahr erinnern die Meininger Museen unter dem Motto: „Ein kurzes Leben zwischen Utopie, Experiment und Realität“ mit einer Sonderausstellung anlässlich seines 250. Geburtstages an diesen bedeutenden Meininger Herzog.
Zu Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen
Lichtmess-Vortrag
Lichtmess -Marienfest, Gesindefest, Frühlingstag
Zum Wandel eines (vergessenen?) Festtermins
Referentin Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger, Jena
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé € 5,– / 4,–
Der Festtag „Mariä Lichtmess“ am 2. Februar, ein altes „Marienfest“, ist in unserer Kultur eines der besten Beispiele für den Wandel von Traditionen. Der Tag war bis weit ins 20. Jahrhundert in unserer ursprünglich agrarisch geprägten Kultur einer der wichtigsten Termine – neben Georgi, Michaeli und Martini. In Archiven ist er heute noch auf findbar, aus der Erinnerung der Menschen aber ist er verschwunden. Allein Sprichwörter zeugen noch von einstigen Bedeutungen: „Lichmeß, bei Tag eß!“ oder „Lichtmeß hell und klar – später Frühling, gutes Jahr“.
05. Februar, Sonntag
2. Brunch im Museumscafé
11.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé
Karten nur im Vorverkauf 03693 881036 € 19,– (Getränke extra)
Zweiter Brunch – zweites Thema. Im Mittelpunkt steht neben den kulinarischen Besonderheiten eine Führung durch die Ausstellung zu Herzog Georg I. mit Andrea Jakob, Meininger Museen.
Ferien im Museum – Von Rittern, Burgen und geheimen Gängen
Sagenstunde für Kinder
10.00 und 15.00, Baumbachhaus; € 1,50
Die Umgebung zu der Sagenstunde bietet die Ausstellung „Sagenhaft“ mit Grafiken von Wolfgang Nickel nach Sagen von Ludwig Bechstein. Anmeldung: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de.
Sonderführung durch die Ausstellung „Carola Abel – Das ‚seherische‘ Auge“
15.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Teilnahme mit Tageskarte
Begegnungen mit Carola Abel – Erinnerung
19.30, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche € 3,- / 2,-
Meiningerinnen und Meininger erinnern sich anlässlich ihres 20. Todestages am 23. Februar an ihre Begegnungen mit der Lichtbildnerin Carola Abel.
26. Februar, Sonntag bis 20. Januar 2013
William Shakespeare: Das Wintermärchen – Schäfergegend
Präsentation des Bühnenbildes zum 4. Akt der Inszenierung des Meininger Hoftheaters von 1878
Erstpräsentation 25. Februar, Samstag
19.30, Theatermuseum; € 3,
Obwohl erst 1878 in den Spielplan aufgenommen, avancierte das „Wintermärchen“ mit 233 Aufführungen nach „Julius Cäsar“ zur erfolgreichsten Einstudierung des Meininger Hoftheaters während der Gastspielreisezeit. Nach einer Idee der Freifrau von Heldburg wurde es „im Renaissancestil sehr frei scenirt, wie ein Mährchen“ auf die Bühne gebracht. Für die Szenen rund um das Schafschurfest in Böhmen hatten die Brückners nach Herzog Georgs Anweisungen kurzfristig einen neuen Prospekt zu malen, der „einen nach dem Meere zu abfallenden Rasenhügel, mit hochstämmigen alten Kastanienbäumen bestanden, unter deren Laubdach hindurch man das Meer sähe, darstellt“. Davor wurden die bereits angefertigten Kulissenbögen mit dem Haus des Schäfers, einer Laube und vielfältigen Draperien platziert.Ankündigung März 2012
„Hautnah“ – Südthüringer Autoren lesen
19.30, Baumbachhaus; € 3,- / 2,-
„Sagenhaft – vertikal“ lautet das diesjährige Motto der Veranstaltungsreihe des Literaturmu-seums. Die Lesung findet umgeben von Grafiken des Künstlers Wolfgang Nickel zu Thüringer Sagen von Ludwig Bechstein statt. Vertikal verweist auf verschiedene Lebens-Zeitschichten: Drei Autorinnen aus drei Generationen haben sich literarisch mit den Grafiken und den Sagentexten auseinandergesetzt.
Die Forstakademie Dreißigacker, eine Gründung Herzog Georgs I. von Sachsen-Meiningen und dessen 1. Leiter Johann Matthäus Bechstein
Soiree im Museumscafé mit Eberhardt Pfister,
Dreißigacker, und Walter Uloth, Herpf 19.30, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé
€ 3,- / 2,-
Im bereits 1701 erbauten Schloss zu Dreißigacker fand ab 1801 für gut 40 Jahre eine Forstakademie ihr Domizil. Die in der Akademie ausgebildete erste Generation wissenschaftlich gebildeter Forstleute legte die Grundlage für eine nachhaltige Forstwirtschaft, welche zuvor kaum oder gar nicht existierte. Diese Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung zum 250. Geburtstag Georgs I. von Sachsen-Meiningen wird verbunden mit der Buchpräsentation von Walter Uloth: „Johann Matthäus Bechstein und die Forstakademie“.
Lieder im Schloss V
Veronika der Lenz ist da
Erwin Belakowitsch, Wien / Meiningen (Bariton)
16.00 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche
€ 13,- (Kartenservice Buchhandlung Lohmann 03693 84070)
Mit dem Liederzyklus "Lieder im Schloss" wird am 18. März Walter Jurmann zu Gehör kom-men. Der österreichisch-amerikanische Schlager- und Filmkomponist schrieb Lieder für die Großen Stars seiner Zeit: Comedian Harmonists und Hollywood Größen wie Judy Garland, aber auch Jan Kiepura, Heinz Rühmann und Hans Albers sangen seine Hits. Veronika der Lenz ist da ist wohl das hierzulande bekannteste Lied geworden! Erwin Belakowitsch taucht ein in diese kostbare Schlagerwelt und wird gemeinsam mit der Pianistin Senka Brankovic auf Schloss Elisabethenburg den Frühling eröffnen.
21. März, Mittwoch
Im Einklang Die Hofkapelle im Meininger Schloss
19.30, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; € 15,- / 10,- (Kartenservice 03693 451222)
„Im Einklang“ bieten die Meininger Museen und die Meininger Hofkapelle zukünftig ein neues unterhaltsames und informatives Abendprogramm an. Der Schriftsteller Oliver Hilmes, Berlin, liest zum Auftakt dieser Veranstaltungsreihe aus Briefen von Hans von Bülow, Richard Strauss und Max Reger. Dazu erklingen Bläserharmonien von Strauss und Reger unter der musikalischen Leitung von Hofkapellmeister GMD Philippe Bach.
Schon Max Reger trug Turnschuhe …
… und so sportlich wie Hans von Bülow dirigierte auch keiner vorher
Geschichte(n) um den Meininger Musenhof kompetent und kurzweilig präsentiert von Maren Goltz
Dauer 2 Stunden, Treff 11.00, Theater, Eingang Kammerspiele, Bernhardstraße 3
€ 7,- pro Person Organisation Axel Wirth, 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
Der Spaziergang führt vom Theater u. a. über das weltweit erste Brahms-Denkmal im Englischen Garten und Max Regers Wohnhaus bis in die Ausstellung zum Musenhof Meiningen in das Meininger Schloss.
(weitere Termine: 26.05., 30.06., 28.07., 25.08., 29.09., 27.10., 24.11. und 08.12.)
„Reif für die Insel“ – Jugendtheaterstück von und mit TOHUWABOHU, Meiningen Premiere 19.30, Theatermuseum
Es sollte die coolste Klassenfahrt aller Zeiten werden. Die betuchten Eltern einer Mitschülerin stellen Frau Richter und ihrer 10. Klasse eine große Privat-Yacht zur Verfügung. Doch das Schiff gerät in Seenot und die Jugendlichen stranden auf einer einsamen Insel. Können sie diese schicksalhafte Herausforderung meistern? Der Stücktext stammt von den jungen TOHUWABOHU-Mimen selbst, die die Geschichte gemeinsam mit ihrer künstlerischen Leiterin Elke Büchner entwickelt haben.
(Weitere Vorstellungen im Theatermuseum: 21., 27., 28.04.; 16. und 27.05.; 08.06., jeweils 19.30)

