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Ausstellung im Aufbau:

 

22. Februar, Sonntag bis 17. Januar 2016
Schillers Piccolomini

Eine Musterinszenierung klassischer Dramatik des Meininger Hoftheaters von 1882, Präsentation des Bühnenbildes Bankettsaal zum 4. Akt Erstpräsentation 21. Februar, Samstag 19.00, Theatermuseum; € 3,-

Friedrich Schillers „Wallenstein“-Trilogie gehört zu den fünf großen Inszenierungen des Meininger Hoftheaters unter Georg II. Das einaktige „Lager“ wurde speziell für das Londoner Gastspiel 1881 einstudiert. „Die Piccolomini“ und „Wallensteins Tod“ gingen ein Jahr später im Friedrich-Wilhelm-städtischen Theater in Berlin in Szene. Wie bei allen großen Inszenierungen hatte der Theater- herzog seine Vorstellungen über das visuelle Erscheinungsbild der Bühne in einer Vielzahl von schriftlichen und zeichnerischen Äußerungen festgehalten. Nach Georgs Entwürfen malten die Brückners prächtige Zimmerdekorationen im Renaissancestil, von denen eine ganze Reihe die Zeitläufte nicht überdauert haben. Erhalten geblieben ist jedoch der „Bankettsaal“ aus dem 4. Akt zu „Die Piccolomini“. Erstmals seit der Eröffnung des Theatermuseums im Jahre 2000 präsentieren wir damit eine Innenraumdekoration, die seit Jahrzehnten in den Magazinen schlummert und in den letzten beiden Jahren aufwendig restauriert wurde. Bei der Einrichtung der Bühne und des Szenenlichtprogramms freuen wir uns über die kollegiale Unterstützung des Meininger Theaters. Für den einführenden Vortrag konnten wir Frau Claudia Sandig (M.A.) von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gewinnen.

 

         

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