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Dezember 2016

  

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

01. Dezember, Donnerstag
Der besondere Vortrag: Die Illuminaten – ein Geheimbund aus Bayern

Referentin Dr. Beatrix Schönewald, Leiterin des Stadtmuseums Ingolstadt
19.00, Theatermuseum; € 8,- / 6,-

Im Jahr 1776 gründete Johann Adam Weishaupt (1748-1830), Professor des Kirchenrechts in Ingolstadt, den Geheimbund der Illuminaten. Er sollte lange Zeit die gebildete Welt in Atem halten. Der Ordensgründer blieb lange Zeit im Dunkeln, nur sein engster Kreis kannte die Person hinter dem Namen Spartakus: Er schuf ein System, das in den Augen der damaligen Obrigkeit nahe an Ketzerei und Hochverrat heranreichte. Sein Ziel: Freiheit, Gleichheit und ein Ende der geistigen Bevormundung von oben durch Bildung, v. a. Lektüre aufklärerischer Schriften. Das Beobachten seiner Selbst und des Anderen und die Meldung an die Oberen wurden zum Lebenselixier des Ordens. Das Verbot des Ordens am Vorabend der Französischen Revolution gerät zum Paradebeispiel für soziale Sprengkräfte: 1784/85 werden die Mitglieder des Ordens verraten. In vier Mandaten setzte der bayerische Kurfürst das Verbot der Freimaurer, der Geheimbünde allgemein und der Illuminaten im Besonderen durch. Adam Weishaupt floh 1785 aus Ingolstadt, zunächst nach Regensburg, dann endgültig nach Gotha.

 

         

 


 

02. Dezember, Freitag
Der besondere Schüler-Vortrag: Die Illuminaten – ein Geheimbund aus Bayern

Referentin Dr. Beatrix Schönewald, Leiterin des Stadtmuseums Ingolstadt
08.30, Theatermuseum; € 1,- pro Schüler

Im Jahr 1776 gründete Johann Adam Weishaupt (1748-1830), Professor des Kirchenrechts in Ingolstadt, den Geheimbund der Illuminaten. Er sollte lange Zeit die gebildete Welt in Atem halten. Der Ordensgründer blieb lange Zeit im Dunkeln, nur sein engster Kreis kannte die Person hinter dem Namen Spartakus: Er schuf ein System, das in den Augen der damaligen Obrigkeit nahe an Ketzerei und Hochverrat heranreichte. Sein Ziel: Freiheit, Gleichheit und ein Ende der geistigen Bevormundung von oben durch Bildung, v. a. Lektüre aufklärerischer Schriften. Das Beobachten seiner Selbst und des Anderen und die Meldung an die Oberen wurden zum Lebenselixier des Ordens. Das Verbot des Ordens am Vorabend der Französischen Revolution gerät zum Paradebeispiel für soziale Sprengkräfte: 1784/85 werden die Mitglieder des Ordens verraten. In vier Mandaten setzte der bayerische Kurfürst das Verbot der Freimaurer, der Geheimbünde allgemein und der Illuminaten im Besonderen durch. Adam Weishaupt floh 1785 aus Ingolstadt, zunächst nach Regensburg, dann endgültig nach Gotha. Die Referentin, Frau Dr. Beatrix Schönewald, Ingolstadt, bietet ihren Vortrag am Freitagvormittag in einer Version für Schüler der 8. bis 12. Klassen an.

 

         

 


 

03./04. Dezember, Wochenende 2. Advent
KunstHandwerkerMarkt

11.00 bis 18.00, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis € 3,-; bis 16 Jahre frei

Der Marmorsaal des Meininger Schlosses ist der repräsentative Ort für ein Marktgeschehen der besonderen Art. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Der ermäßigte Eintritt schließt einen Museumsbesuch und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert wie immer Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke, ein traditionelles Gebäck bietet der Zwickchenmarkt als kleine Köstlichkeit. Mit weihnachtlichem Angebot erwartet das Museumscafé seine Gäste.

 

         

 


 

08. Dezember, Donnerstag
Treue Israeliten - Treue Bürger
Aus der Geschichte der Meininger Juden

Führung durch die Ausstellung mit Christoph Gann,
15.00 Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte

Im September 1866 gründeten die Meininger Juden eine eigene Israelitische Cultusgemeinde. Ein sichtbares Zeichen nach außen war die Weihe der Synagoge im Jahr 1883. Fünfzig Jahre später begann unter den Nationalsozialisten die Auslöschung dieser Gemeinde. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Originalexponate verschiedener Leihgeber, die vom Leben und Wirken der Juden in Meiningen Zeugnis geben. Erinnert wird zudem an Menschen, die den Juden beistanden.

 

         

 


 

10. Dezember, Samstag
Lichterstunde. Töne und Texte zum Advent

17.30, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé
€ 6,50 / 5,- (Karten nur im Vorverkauf 03693 881030)

Seit 22 Jahren schon laden die Meininger Museen zu dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung bei Kerzenlicht mit stets wechselnden Themen und Musikern ein. Diesmal lautet das Motto „Bei Dichtern und Denkern zu Gast“: Wie feierte die Familie Mann im Lübecker Buddenbrook-Haus das Fest? Welche Überraschungen ließ sich der Kindernarr Theodor Storm einfallen? Und wie gestaltete sich der Jahreswechsel für Albert Schweitzer im fernen Lambarene?

 

         

 


 

27. Dezember, Dienstag
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen,
11.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop; € 7,-

Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen erlebt man im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“. Die Ausstellung führt zugleich durch die ehemaligen Wohnräume von Herzog Georg II. und Helene Freifrau von Heldburg, die vor über 100 Jahren Meiningen zum Ausgangspunkt und Schauplatz bedeutender musik- und theatergeschichtlicher Entwicklungen werden ließen. Hörstationen machen mit Max Regers Musik und der Arbeit eines Dirigenten bekannt. Das einstige herzogliche Speisezimmer lässt die Besucher teilhaben an einem Galadiner von 1891 mit prominenten Gästen, die seinerzeit am Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth wirkten bzw. zu Gast waren. Ein ganz besonderes Konzert historischer Musikinstrumente können die Besucher der grünen Bibliothek erleben und mitgestalten.

 

         

 


 

31. Dezember, Samstag, Silvester
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen,
11.00 und 13.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum; € 7,-

Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen erlebt man im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“. Die Ausstellung führt zugleich durch die ehemaligen Wohnräume von Herzog Georg II. und Helene Freifrau von Heldburg, die vor über 100 Jahren Meiningen zum Ausgangspunkt und Schauplatz bedeutender musik- und theatergeschichtlicher Entwicklungen werden ließen. Hörstationen machen mit Max Regers Musik und der Arbeit eines Dirigenten bekannt. Das einstige herzogliche Speisezimmer lässt die Besucher teilhaben an einem Galadiner von 1891 mit prominenten Gästen, die seinerzeit am Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth wirkten bzw. zu Gast waren. Ein ganz besonderes Konzert historischer Musikinstrumente können die Besucher der grünen Bibliothek erleben und mitgestalten.

 

         


 

 

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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