Lichtmess - Marienfest, Gesindefest, Frühlingstag Zum Wandel eines (vergessenen?) Festtermins Referentin Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger, Jena 19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé € 5,– / 4,– Der Festtag „Mariä Lichtmess“ am 2. Februar, ein altes „Marienfest“, ist in unserer Kultur eines der besten Beispiele für den Wandel von Traditionen. Der Tag war bis weit ins 20. Jahrhundert in unserer ursprünglich agrarisch geprägten Kultur einer der wichtigsten Termine – neben Georgi, Michaeli und Martini. In Archiven ist er heute noch auffindbar, aus der Erinnerung der Menschen aber ist er verschwunden. Allein Sprichwörter zeugen noch von einstigen Bedeutungen: „Lichmeß, bei Tag eß!“ oder „Lichtmeß hell und klar – später Frühling, gutes Jahr“. 11.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé Karten nur im Vorverkauf 03693 881036 € 19,– (Getränke extra) Zweiter Brunch – zweites Thema. Im Mittelpunkt steht neben den kulinarischen Besonderheiten eine Führung durch die Ausstellung zu Herzog Georg I. mit Andrea Jakob, Meininger Museen. 10.00 und 15.00, Baumbachhaus; € 1,50 Die Umgebung zu der Sagenstunde bietet die Ausstellung „Sagenhaft“ mit Grafiken von Wolfgang Nickel nach Sagen von Ludwig Bechstein. Anmeldung: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de 15.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Teilnahme mit Tageskarte 19.30, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche € 3,- / 2,- Meiningerinnen und Meininger erinnern sich anlässlich ihres 20. Todestages am 23. Februar an ihre Begegnungen mit der Lichtbildnerin C. Abel. Präsentation des Bühnenbildes zum 4. Akt der Inszenierung des Meininger Hoftheaters von 1878 Obwohl erst 1878 in den Spielplan aufgenommen, avancierte das „Wintermärchen“ mit 233 Aufführungen nach „Julius Cäsar“ zur erfolgreichsten Einstudierung des Meininger Hoftheaters während der Gastspielreisezeit. Nach einer Idee der Freifrau von Heldburg wurde es „im Renaissancestil sehr frei scenirt, wie ein Mährchen“ auf die Bühne gebracht. Für die Szenen rund um das Schafschurfest in Böhmen hatten die Brückners nach Herzog Georgs Anweisungen kurzfristig einen neuen Prospekt zu malen, der „einen nach dem Meere zu abfallenden Rasenhügel, mit hochstämmigen alten Kastanienbäumen bestanden, unter deren Laubdach hindurch man das Meer sähe, darstellt“. Davor wurden die bereits angefertigten Kulissenbögen mit dem Haus des Schäfers, einer Laube und vielfältigen Draperien platziert. Februar 2012
02. Februar, Donnerstag
Lichtmess-Vortrag

05. Februar, Sonntag
2. Brunch im Museumscafé

09. Februar, Donnerstag
Ferien im Museum – Von Rittern, Burgen und geheimen Gängen, Sagenstunde für Kinder

19. Februar, Sonntag
Sonderführung durch die Ausstellung „Carola Abel – Das ‚seherische‘ Auge“

22. Februar, Mittwoch
Begegnungen mit Carola Abel – Erinnerung

26. Februar, Sonntag bis 20. Januar 2013
William Shakespeare: Das Wintermärchen – SchäfergegendErstpräsentation 25. Februar, Samstag
19.30, Theatermuseum; € 3,-
Dieses romantische Bühnenbild, das seit vielen Jahrzehnten in den Magazinen schlummert, wollen wir an das Licht der Öffentlichkeit holen und in den Mittelpunkt unserer Präsentation rücken. In bewährter Weise wird ein speziell erarbeitetes Szenenlichtprogramm die Geschichte von Florizel und Perdita erzählen. Eine kleine Ausstellung mit den Figurinen des Theaterherzogs, Fotos und Kostümen, darunter bisher noch nicht gezeigte, runden die Schau ab.


