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Februar 2014

02. Februar, Sonntag
Brunch im Museumscafé

11.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé (ausverkauft)

Einen Sonntag in historischem Umfeld, mit köstlichen Speisen und kompetentem Einblick in Kunst und Stadtgeschichte – dieses Erlebnis bieten die Meininger Museen am 02. Februar 2014 mit dem Brunch im Museumscafé an. Ab 11 Uhr werden verschiedene kleine herzhafte Köstlichkeiten zur Auswahl gereicht. Kultureller Höhepunkt sind die Führungen durch die Sonderausstellungen nach dem kulinarischen Auftakt, wobei die Gäste wahlweise die Möglichkeit haben, in den „Spiegel des Alltags“ zu schauen, und dabei mit Dr. Matthias Seidl und Axel Schneider archäologische Funde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Meiningen bestaunen oder die Ausstellung „Licht – Luft – Leben“ zu besuchen. Die phantastische Papierwelt des Arndt von Diepenbroick stellt der Künst-ler selbst gemeinsam mit dem Ausstellungskurator Volker Kern vor. Geschmackvoll abgerundet wird die ca. dreistündige Veranstaltung mit einem Kaffee- und Kuchenangebot, Bratapfel und verschiedenen Naschereinen.


           

 


 
04. Februar, Dienstag 
Lichtmess-Vortrag

Narrenidee und Fastnachtsbrauch – zur Kulturgeschichte der tollen Tage
Referent Prof. Dr. Werner Mezger Freiburg
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafè; € 5,- / 4,-

Mit dem alljährlichen Lichtmess-Vortrag greifen die Meininger Museen in loser Folge mythische Themen auf, welche Interessen vieler unserer Zeitgenossen berühren und einen historischen Bezug herstellen. Im Jahr 2014 stehen die Phänomene Fastnacht, Fasching und Karneval im Blickpunkt. Mit einem Vortrag zu den Erscheinungsformen dieser Traditionen im europäischen Kontext ist Prof. Dr. Werner Mezger aus Freiburg im Breisgau zu Gast. Zu den Spezialgebieten des Professors für Volkskunde und Europäische Ethnologie gehören Aspekte der südwestdeutschen Kulturgeschichte, vor allem die schwäbisch alemannische Fastnacht. Dabei kommt ihm zugute, dass er auch aus der Sicht eines Akteurs der Rottweiler Fastnacht recherchiert. Als Direktor des Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde liegt ihm aber auch der wissenschaftliche Überblick über diese gesamteuropäischen kulturellen Phänomene am Herzen. Auf diesem Gebiet, konkret der Gegenüberstellung von Fastnacht, Fasching und Karneval, hatte er habilitiert und wird uns mit einem reich bebilderten und unterhaltsamen Vortrag in die Geschichte und die Zusammenhänge des europäischen Karnevals im Allgemeinen und den Karneval in unserer Region im Besonderen einführen. Der Vortrag im Museumscafé der Meininger Museen am Dienstag, dem 04. Februar 2014, beginnt um 19 Uhr, Eintritt € 5,- / 4,-; eine Platzreservierung wird empfohlen (03693 881030).


          

 



16. Februar, Sonntag
Spiegel des Alltags – Archäologische Funde aus Meiningen

Führung durch die Ausstellung im Schloss Elisabethenburg mit Dr. Mathias Seidel, Römhild/Meiningen, und Axel Schneider, Meininger Museen
Treff 15.00, Museumsshop, Teilnahme mit Tageskarte, Führung zzgl. € 1,-

Unter dem Titel „Spiegel des Alltags“ gewähren die Meininger Museen und das Thüringische Landesamt für Archäologie und Denkmalpflege in diesen Monaten Einblicke in die „Meininger Unterwelt“. Konkret beschäftigt sich eine Sonderausstellung mit archäologischen Funden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Meiningen. Mit einer weiteren Führung am Sonntag, dem 16. Februar 2014, um 15 Uhr, möchten die Ausstellungsmacher mit Interessenten ins Gespräch kommen. Nach Vereinbarung sind während der gesamten Laufzeit der Ausstellung bis 22.06. auch individuelle Führungen für Reisegruppen und Schulklassen möglich.
 


          

 



20. Februar, Donnerstag
Ferien im Museum: Zlatorog – die weiße Gämse mit dem Goldhorn (III)

10.00 und 15.00, Baumbachhaus; € 1,50

Vor Landschaftsbildern aus den slowenischen Alpen erzählt Andreas von der Hasenweide Geschichten um Liebe und Tod, vom Trentajäger, der schönen Jerica und dem Schatzberg Bogatin.


         

 



20. Februar, Donnerstag
Stadtarchäologie in Ostthüringen

Vortrag mit Dr. Ines Spazier, Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
19.00, Schloss Elisabethenburg; € 5,- / 4,-

Zu einem weiteren Fachvortrag in Rahmen der Meininger Sonderausstellung zur Archäologie wird die ehemalige Gebietsreferentin für Südthüringen, Frau Dr. Ines Spazier zur „Stadtarchäologie in Ostthüringen“ sprechen. Das Altenburger Land ist reich an Funden. Frau Dr. Spazier wird interes-sante Funde der Grabungsstätte Rote Spitzen und neue Erkenntnisse zum Bau der Roten Spitzen bzw. zu Vorgängerbauten vorstellen. Diese Veranstaltung beginnt am Donnerstag, dem 20. Februar 2014, 19 Uhr, im Vortragsraum neben der Schlosskirche, Eintritt € 5,- / 4,-, Karten im Museumsshop (03693 881030) und an der Abendkasse.

 

         
 

 



22. Februar, Samstag
Ein fürstliches Künstlerpaar inspiriert die Theaterwelt
Museumsabend zu Herzog Georg II. und Helene von Heldburg

Vorstellung neuester Forschungsergebnisse, Erstpräsentation eines historischen Bühnenbildes, Gespräche und kulinarische Köstlichkeiten
19.00, Theatermuseum€ 15,- (ohne Speisen und Getränke)

Das Netzwerk Helene und Cosima
Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen ist in die europäische Theatergeschichte als einer der wichtigsten Reformer der Schauspielkunst im 19. Jahrhundert eingegangen. Weniger bekannt ist der Anteil seiner dritten Ehefrau an der Inszenierungsarbeit des Meininger Schauspielensembles. Mit  der  Herausgabe  und  Kommentierung  der überwiegend in Meiningen aufbewahrten Briefe Cosima Wagners an ihre Berliner Jugendfreundin Ellen Franz, der Schauspielerin und späteren Gattin des Meininger „Theater-Herzogs“, erschlossen Maren Goltz und Herta Müller einen bislang unbekannten Quellenbestand, der völlig neue Einblicke in die Welt der beiden für die Kulturgeschichte so bedeutenden Frauen erlaubt. Die Briefe aus dem Zeitraum von 1855 bis 1912 offenbaren eine bisher verborgen gebliebene Lebensfreundschaft und ermöglichen einen differenzierteren Blick auf Cosimas und Helenes professionelle Theaterleidenschaft.
 
Georg II.: Regie und Gesamtkunstwerk
Als  bedeutendste  Leistung  des  Theaterkünstlers Georg II. und seines Meininger Hoftheaters kann die Durchsetzung der spielvorbereitenden und -leitenden Funktion des Regisseurs gelten, der sämtliche am Theater beteiligten Künste und Techniken zu dem Gesamtkunstwerk Theateraufführung zusammen zu führen hat. Der pietätvolle Umgang mit dem dichterischen Wort, eine historisch akkurate Ausstattung, die psychologisierende Schauspielerführung, handlungsbefördernde Massenszenen und die sogenannte Stimmungsregie standen stets im Zentrum seiner Theaterarbeit. In einer Vielzahl von schriftlichen und zeichnerischen Äußerungen hat Georg II. seine Vorstellungen über den geistigen, visuellen und akustischen Gehalt seiner Inszenierungen festgehalten. Die Präsentation zu diesem Thema mit dem Bühnenbild „Gerichtsszene“ aus William Shakespeare „Das Wintermärchen“ aus der Glanzzeit des Meininger Hoftheaters ist bis zum 18. Januar 2015 zu erleben.

 

         

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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