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Februar 2016

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 

 

 


 

02. Februar, Dienstag
Lichtmessvortrag
Masken. Ethnologische Streifzüge durch die Kulturen des Verhüllens und Entlarvens.

mit Dr. Juliane Stückrad, Jena
und Dr. Maren Goltz, Meininger Museen (Moderation)
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 5,- / 4,-

Masken begleiten seit Jahrtausenden weltweit kulturelle Darstellungen. Ihre Wirkung beruht auf der Spannung zwischen der Sichtbarmachung des Unaussprechlichen und dem Verbergen des Trägers. Sie können Göttern und Geistern Gestalt geben oder soziale Rollen verkörpern und deren Absichten entlarven. Daraus ergeben sich Fragen nach der „wahren Identität“, die den Menschen in der Kultur seit je bewegen.

 

         

 

 


 

07. Februar, Sonntag
Alles Licht - Objekte, Installationen, Projektionen

Führung durch die Ausstellungen mit dem Kunstwissenschaftler Ralf-Michael Seele
11:00 Meininger Museen, Treff Museumsshop, anschließend Fortsetzung in der galerie ada, € 6,- (Kinder bis 12 Jahre frei)
16:00 Städtische galerie ada Meiningen, anschließend Fortsetzung in den Meininger Museen, € 6,- (Kinder bis 12 Jahre frei)

Die Gruppenausstellung „ALLES LICHT“ präsentiert LICHT-Kunstwerke von zehn Künstlern. Sie gestalten Objekte und Installationen, die spielerisch und sinnlich Brücken zu elementaren Erfahrungen ermöglichen. Die meisten selbstleuchtenden Objekte, Projektionen und Rauminstallationen entstehen extra für diese Exposition, wie z. B.: Die interaktive Rauminstallation von Klaus Illi verwendet Geräte von mehreren Firmen, darunter auch Heinrich-Beck-Institut GmbH aus Meiningen. Während die meisten Aussteller künstliche Lichtquellen einbeziehen und dunkle Räume benötigen, arbeitet Bettina Bürkle auch mit dem natürlichen Licht. So offenbart die Ausstellung nicht nur die philosophische und physikalische Polarität zwischen Licht und Finsternis, sondern lässt beide Pole ebenso ästhetisch-emotional erfahren. Der Farbenlehre von Rudolf Steiner verschrieb sich Bea H. W. van der Steen, Schülerin von Liane Collot d’Herbois. Sie zeigt Aquarelle und Kreidezeichnungen mit feinen Farbübergängen. Die Rauminstallation von Kurt Laurenz Theinert spielt mit Überlagerungen und dem Wechseln von Farben. 

Die Exponate begleitet ein kunstpädagogisches Vermittlungskonzept, das sich zwischen Natur- und Geistes-Wissenschaft sowie zwischen der Farbenlehre von Isaac Newton einerseits und der von Johann Wolfgang von Goethe und deren Weiterentwicklung durch Rudolf Steiner andererseits bewegt. Auch die Frage nach dem Charakter von LICHT als Welle oder Teilchen wird provokant in den Kunstraum gestellt. Es bleibt dem Besucher überlassen, wie intensiv und umfassend er sich auf das allgemein noch weitgehend unbekannte Phänomen LICHT einlässt. Ausstellungsorte sind die Städtische galerie ada Meiningen, die Meininger Museen im Schloss Elisabethenburg und verteilte kleine LICHT-Orte in Geschäftsräumen mit großen Fensterpassagen in der Innenstadt, welche die Stadt in den Abendstunden beleben.

 

         

 

 


 

21. Februar, Sonntag bis 15. Januar 2017
Friedrich Schiller: Die Piccolomini

Eine Musterinszenierung klassischer Dramatik des Meininger Hoftheaters von 1882, Präsentation des Bühnenbildes Bankettsaal zum 4. Akt
Zum Auftakt: Historische Dekoration von 1882 wieder belebt
20. Februar, Samstag

19.00, Theatermuseum; € 3,-

Das Bühnenbild Bankettsaal zum 4. Akt von Schillers „Die Piccolomini“, entstanden 1882 für die Gastspielreiseinszenierung des Meininger Hoftheaters, gehört zu den imposantesten Innenräumen der Meininger Sammlung. Es ist eine „sprechende“ Dekoration, die den Betrachter ehrfürchtig verharren lässt, ihn durch ihre Gesamtwirkung und die Detailgenauigkeit hinführt zu dem darin ablaufenden intriganten Ringen um Macht und Einfluss. Die Faszination, die Szene mit entsprechend agierenden Darstellern bevölkert zu sehen, wollen die Meininger Museen anlässlich der Neupräsentation des Bühnenbildes im Jahr 2016 mit einer etwa 15-minütigen Performance erlebbar machen.

 

 


 

21. Februar, Sonntag
Gabriela von Habsburg: Sprechender Stahl, Skulpturen – Lithographien

Führung durch die Ausstellung mit Winfried Wiegand, Direktor der Meininger Museen
11.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Mittlere Galerie; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. € 2,-

In ihren Skulpturen gestaltet die Bildhauerin Gabriela von Habsburg gezielt Rhythmen von Räumen, Zwischenräumen und Leerräumen, vergleichbar mit musikalischen Kompositionen, deren Klänge und Pausen als ein Gesamtes hörbar sind. Der Betrachter ihrer Werke erfüllt und vollendet diese mit eigenen Gedanken und Gefühlen, mit Spontanem und Grundsätzlichem. Für Gabriela von Habsburg begann die intensive Auseinandersetzung mit Form und Material 1978, als sie ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München aufnahm. Die Kunsttheorie und Kunstpraxis der internationalen Avantgarde vor Augen, zu deren führenden Vertretern Bildhauer wie Archipenko, Pevsner und Naum Gabo zählen, und geschult durch ihre herausragenden Lehrer, den Dänen Robert Jacobsen und den italienstämmigen Schotten Eduardo Paolozzi, entschied sich die Künstlerin für die gegenstandslose Skulptur und wählte als bevorzugtes Material Edelstahl.

Zu ihrem großen Thema erhob sie fortan den schöpferischen Umgang mit dem Raum. Das Einfangen und Markieren von Raum mittels skulpturaler Konstruktionen beherrscht die passionierte Metallbildhauerin inzwischen mit Perfektion. Ihre mit Kühnheit erschaffenen monumentalen Denkmäler und Skulpturen zeugen davon genauso wie die spielerische Leichtigkeit und Grazie ihrer Plastiken im Kleinformat.

 

         

 

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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