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Februar 2018

 

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

1. und 2. Februar, Donnerstag, Freitag
Wir schaffen ein Kunstwerk aus CDs
Schüler-Projekt mit Detlef Schweiger, Dresden

Schloss Elisabethenburg; 3 €; Kontakt 03693 881034, a.wirth@meiningermuseen.de

 

Im Rahmen einer Sonderausstellung „Licht-Kunst-Installation meets Barocke Tapisserie, Titel: „alexander_tapisserie 1688 vs. daten_teppich 2018“, die aus ca. 3.800 gebrauchten Datenträgern (CDs) gestaltet wird, die wie Spiegel eingesetzt werden und Lichteffekte erzeugen, bietet der Licht-Künstler Detlef Schweiger aus Dresden am 1. und 2. Februar 2018 ein Kunstprojekt für Schüler an. Im Zeitraum von je zwei Stunden stellt er seine Installation im Schloss Elisabethenburg in Meiningen vor und gibt zu Beginn eine kurze Einführung in sein Installations-Schaffen. Die Schüler erhalten dann eine Anleitung, wie sie in kleinen Gruppen von ca. vier Schülern selbst ornamentale Boden-Formen aus hunderten gebrauchten CDs bilden können, welche zur Verfügung gestellt werden. Jede Klasse schafft somit in einem jeweils separaten Raum des Schlosses eine eigene Boden-Installation, ein kollektives temporäres Kunstwerk, welches nach Möglichkeit bis zum Ende der Ausstellung zu sehen sein sollte. Die Schüler-Werke werden fotodokumentiert.

 

         

 


 

2. Februar, Freitag
Lichtmessvortrag
Spektrale Silberlinge im Auge – ein künstlerisches Recycling-Verfahren
mit Detlef Schweiger, Dresden

19 Uhr, Theatermuseum; 5 / 4 €
Bitte sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf im Museumsshop im Schloss Elisabethenburg.

Die Installation „Licht-Kunst-Installation meets Barocke Tapisserie: alexander_tapisserie 1688 vs. daten_teppich 2018“ im Viktoriasaal von Schloss Elisabethenburg hat seit ihrer ersten Präsentation am 27. Oktober viele Bewunderer gefunden. Vor der 1688 in der Brüsseler Manufaktur des Marcus de Vos hergestellten Tapisserie „Der triumphale Einzug Alexanders in Babylon“ wurde auf dem Fußboden eine flächenfüllende Installation von ca. 3.800 gebrauchten Compact Disc eingebracht. Intension des Projektes ist die unmittelbare Korrespondenz des zeitgenössischen Kunstwerkes mit dem historischen Wandbild. Der besondere Reiz liegt dabei im farblichen Wechselspiel der ganz unterschiedlichen Kunst-Objekte, wobei die Spektralfarben der CD-Installation mit den gut erhaltenen Farben der Tapisserie zugleich kontrastieren wie auch eine stimmungsvolle Einheit bilden.

Der Lichtkünstler Detlef Schweiger, Preisträger des Dresdner Kunst- und Wissenschaftspreises 2015, stellt seine raumgreifenden Installationen und Projekte mit tausenden gebrauchten Datenträgern (CDs) im Rahmen der Vortragsreihe „Lichtmessvortrag“ am 2. Februar 2018 vor. Hierbei erläutert er die optische Wirkungsweise der Spektralfarbbildungen auf seinen preisgekrönten Flächenformationen, sowie den gesellschaftlichen Bezug der damit verbundenen ungewöhnlichen Datensammlung.

 

         

 


 

6. Februar, Dienstag
Ferien im Museum
Die Orgel in der Meininger Schlosskirche
Führung mit Klangbeispielen mit Detlef Rohr, Walldorf

10 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop, Dauer 2 Stunden
Feriengruppen 2 € je Schüler bzw. Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung 03693 881034 oder
a.wirth@meiningermuseen.de

 

Die Orgel ist das komplexeste Instrument in der Musik, sie wird daher nicht zu Unrecht auch als die Königin der Instrumente bezeichnet. Oft wird das Bild der Orgel auf den sichtbaren Orgelprospekt mit den vorn stehenden Pfeifen reduziert. Die Funktionsweise und Bedienung sowie das verborgene Innenleben einer Orgel sind jedoch ebenso faszinierend. In der ehemaligen Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg ist eine moderne Konzertorgel aus den 1980er Jahren eingebaut. Diese bietet sehr gut die Möglichkeit, die Geheimnisse einer Orgel vorzustellen und zu erklären. Orgelliebhaber Detlef Rohr aus Walldorf ist mit dem Instrument bestens vertraut. Neben Klangbeispielen zeigt und erläutert er auch technische Details.

 

         

 


 

8. Februar, Donnerstag
Ferien im Museum
Ich male meinen Sehnsuchtsort
Kreativangebot zur Alpenbilder-Ausstellung in den Meininger Museen mit Axel Wirth, Meininger Museen

10 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop; Feriengruppen 2 € je Schüler bzw.
Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung 03693 881034 oder
a.wirth@meiningermuseen.de

 

Jeder Mensch hat mindestens einen Ort, den er mit einer besonderen Sehnsucht verbindet – einer Sehnsucht, einmal dort zu sein, wieder dort zu sein oder auch dauerhaft dort zu sein. Das können ganz entfernte und exotische oder alltägliche Orte sein, die eine besondere Bedeutung für eine Person haben. Diesen Ort zu beschreiben oder zu zeichnen sind eine besondere Herausforderung und spannende Möglichkeit, sich diesem Sehnsuchtsort, ohne dort zu sein, zu nähern. Die Ausstellung „Sehnsuchtsort Berge“ der Meininger Museen soll dazu animieren – der Kreativkurs „Ich male meinen Sehnsuchtsort“ bietet die Möglichkeit zu dieser Auseinandersetzung. Auch eine schreibende Begegnung mit dem Thema ist möglich. Die Veranstaltung wird mit Pausen für Selbstversorgung bis gegen 13 Uhr dauern. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Mal- oder Schreibutensilien sind mitzubringen, können aber auch vor Ort ausgeliehen werden.

 

         

 


 

14. Februar, Mittwoch
Das glücklich-tragischen Leben des Meininger Hofmalers Carl Wagner (1796-1867)
Soiree mit Ralf Martius, Kirchberg, Nachkomme Carl Wagner in 5. Generation,
Moderation Winfried Wiegand, Direktor der Meininger Museen

19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; 3,50 / 2,50 €
Bitte sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf im Museumsshop im Schloss Elisabethenburg.

Ein direkter Nachkomme von Carl Wagners Schwester erzählt in der Soiree am 14. Februar, gestützt auf Tagebuchaufzeichnungen des Meininger Künstlers, über dessen Leben - in der Nähe zum herzoglichen Hof und am Rand des finanziellen Ruins. Ralf Martius wuchs mit den Werken Carl Wagners auf. Sein Stiefvater, der das einzige großformatige Buch über Carl Wagners Werk verfasste, hat ihm seinen begabten Vorfahren näher gebracht. So kam Ralf Martius auch zu den Tagebuchfragmenten Carl Wagners. Diese sind sehr detailreich und erschlossen ihm Fakten über das Leben und Arbeiten im damaligen Meiningen.

 

In der Veranstaltung kommt Carl Wagner in Auszügen selbst zu Wort. Sein Tagebuch ist nicht nur ein Beleg für Wagners intensives, lebenslanges Schaffen, sondern zeigt dem Leser auch Einblicke in seinen Alltag. Man erfährt von seinem Familienleben mit Höhen und Tiefen, man erfährt von seinen Freunden und Bekannten. Darunter sind „sein“ Herzog, Bernhard Erich Freund von Sachsen-Meiningen, sein „Alpenfreund“ Adolph Schaubach, die Familie seines Lehrers Friedrich Mosengeil und auch seine Verwandten in Meiningen, die Familie des Advokaten Anton Christoph Heim. Wagner skizziert das Leben eines Mannes des Bürgertums. Dazu gehören Besuche im Theater, die Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft und zahlreiche Wanderungen in der Umgebung von Meiningen.

Seine Tagebuchnotizen berichten sehr genau, wie die Jahreszeiten damals das Leben erschwerten. Allgegenwärtig war die Gefahr der Erkrankung. Medizin war teuer, so versuchten auch die Wagners „alternative“ Heilmethoden. Die Tagebuchnotizen offenbaren auch die stets prekären finanziellen Verhältnisse, in denen sich der Hofmaler befand. Obwohl er als Hofmaler von der herzoglichen „Schatulle“ Geld bekam, war nicht sicher, ob und wann das Geld ausbezahlt wurde. Schlechte Ernten führten auch beim Herzog zu knappen Kassen. Wagner musste deshalb weitere Möglichkeiten erschließen, um sich und seine Familie zu ernähren. Er diente Bilder aus der Heimat der englische Königin Adelheid an, einer Schwester des Herzogs. Durch Ausstellungen versuchte er, besonders gelungene Werke möglichst hochwertig zu verkaufen. Furchtbare persönliche Schicksalsschläge verfolgten Carl Wagner bis an sein Lebensende.

 

         

 


Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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