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Januar 2014

12. Januar, Sonntag 
Brunch im Museumscafé

11.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé
Karten nur im Vorverkauf 03693 881036
€ 19,- (Getränke extra)

Freunde der Meininger Museen und des kulinarischen Genusses treffen sich alljährlich zum Jahresbeginn zu einem gemütlichen Brunch im Museumscafé im Hessensaal. Im Mittelpunkt steht eine Führung durch die Sonderausstellung „Spiegel des Alltags …“, welche stadtarchäologische Funde und Erkenntnisse aus den vergangenen 10 Jahren präsentiert.

 

         


16. Januar, Donnerstag
Meininger Kachelgeschichte(n)

Vortrag mit Harald Rosmanitz, Aschaffenburg
19.00, Schloss Elisabethenburg, Vortragsraum Schlosskirche
€ 5,- / 4,-

Wichtige Hinweise auf den Alltag unserer Vorfahren und die zeitliche Einordnung von gefun-denen Gegenständen geben Kacheln, die häufig bruchstückhaft, selten auch im Ganzen zutage gefördert wurden. Diesem speziellen Thema in bezug auf die Stadtarchäologie in Meiningen widmet sich Harald Rosmanitz M.A. aus Aschaffenburg in seinem Vortrag“ Meininger Kachelgeschichte(n)“. Seinen Aufsatz zum Thema mit vielen Abbildungen hat Harald Rosmanitz auch im Ausstellungsbegleitband veröffentlicht. Diese Publikation ist in der Buchhandlung Lohmann und im Meininger Museumsshop erhältlich. 

 

         


18. Januar, Samstag
Spiegel des Alltags – Archäologische Funde aus Meiningen

Führung durch die Ausstellung im Schloss Elisabethenburg mit Dr. Mathias Seidel, Römhild/Meiningen, und Axel Schneider, Meininger Museen
Treff 14.00, Museumsshop, Teilnahme mit Tageskarte, Führung zzgl. € 1,-

Zahlreise Baumaßnahmen in der Meininger Innenstadt in den vergangenen Jahren ermöglichten baubegleitende Ausgrabungen durch die Archäologen des Thüringischen Landesamtes für Denkmalpflege unter der „Spatenführung“ des Gebietsreferenten für Südthüringen, Dr. Mathias Seidel. Einige daraus resultierende interessante Funde, ob Kugelbodentopf, Kruseler Puppe oder das Küken eines Konushahnes werden im Original, Text und Bild im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Ausstellung „Spiegel des Alltags ...“ noch bis 22. Juni 2014 vorgestellt. Daneben gewähren die Archäologen noch Einblicke in ihren Grabungsalltag.

 

         


23. Januar, Donnerstag
Das Blut der weißen Gämse. Vom Mythos zur Nationalparkidee

Soiree mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen zur Ausstellung „Im Königreich des Zlatorog“ mit Filmvorführung
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,- / 2,-

Seit Jahrhunderten erzählen sich Hirten in den Julischen Alpen Sagenhaftes vom Zlatorog, der weißen Gämse mit den Goldkrickeln. Wohlstandsfantasien standen dabei Pate, aber auch die Angst der Bergslowenen vor sündhaftem Umgang mit der Natur. Rudolf Baumbachs gleichnamiges Versepos machte das mythologische Tier über Ländergrenzen bekannt – und führte im 20. Jahrhundert zur Gründung des Nationalparks Triglav. Dr. Andreas Seifert ist Kenner der literarischen Wirkungsgeschichte des Zlatorog-Motivs.

 

           

 


Z U    G A S T    B E I    D E N    M E I N I N G E R    M U S E E N 

 

Dany  Bober: „Eine Jüdische Zeitreise“
Lied – Geschichte(n) – Jüdische Weisheiten

Di., 28.01.2014, 19:30 Uhr, Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse", Meiningen

Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge sehr vielschichtig.   Dies gilt auch für die Musik. Mit dem Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum  Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet,  zeigt Dany Bober auf vielfältige  Weise. Für seinen Vortrag hat er die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des    "Features" gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und talmudische Weisheiten  zu einem kurzweiligen und doch informativem Abend bei.  Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König David und Salomo führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit zum deutschen Judentum und den  jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern wird die Geschichte, die den Rahmen zu den Liedern bildet, erzählt.

Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main.  Seit 1976 lebt er mit seiner Familie in Wiesbaden. Die Tageszeitung "Rheinpfalz" in Ludwigshafen schreibt anlässlich ihres Gastspiels im Ernst-Bloch-Zentrum: "...Durch geistreiche Unterhaltung das Bewusstsein schärfen: das dürfte die Devise des Wiesbadener Musiker sein. In seinem Programm "Jüdische Zeitreise" tritt Bober mit unwiderstehlichem Charme und einer entwaffnenden Selbstverständlichkeit auf, ohne Sentimentalität und mit der Ironie der Wissenden... Bobers Streifzug durch die Geschichte des jüdischen Volkes ist ein wunderbarer Kontrast zu den zahlreichen Klezmergruppen, die als fiedelnde Trachtengruppen durch die Lande tingeln und aus der Kultur eine Mode machen."

Foto: Th. Waschik, Herten                 
Video: http://www.youtube.com/watch?v=8aamnAfq-I4 

Veranstalter:  bund evangelischer jugend in mitteldeutschland (bejm) Geschäftsstelle, Drei-Gleichen-Straße 35a, 99192 Neudietendorf, Landesgeschäftsführer Ulrich Töpfer, E-Mail: ulrich.toepfer@bejm-online.de Telefon: 4936202  7713522,        Homepage:www.bejm-online.de

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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