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Januar 2018

 


 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

14. Januar, Sonntag
Kunst & Cake
Ein verführerisch-süßer Museumsbesuch am Sonntagnachmittag

15 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumscafé
Dauer 2 Stunden; 8 € (1 Kännchen Kaffee/Tee, 1 Stück Kuchen/Torte; Eintritt, Führung)
Karten nur im Vorverkauf 03693 881036

 

Freunde der Meininger Museen und des kulinarischen Genusses treffen sich auch in diesem Jahr unter dem Motto Kunst & Cake zum Jahresbeginn im Museumscafé. Der Genuss von Kaffee oder Tee und Kuchen oder Torte im barocken Hessensaal des Schlosses wird die Sinne ebenso anregen wie ein Besuch in den Ausstellungen der Museen. Im Preis enthalten ist eine Führung durch die Sonderausstellung „Sehnsuchtsort Berge – Gebirgsbilder von Ernst Adolf Schaubach und Carl Wagner“. Diese einmalige Exposition zeigt erstmals handgemalte Gebirgspanoramen von Landschaften in den deutschen Mittelgebirgen und in den Alpen aus dem 19. Jahrhundert, welche von Adolf Schaubach gefertigt wurden. Korrespondierend sind selten gezeigte Gemälde von Carl Wagner zu sehen. Lassen Sie sich überraschen!

 

         

 


 

31. Januar, Mittwoch
Die Wahrheit über Hänsel und Gretel
Lichtbildervortrag von Renate und Dr. Otto Hahn, Kranichfeld

19 Uhr, Theatermuseum; 5 / 4 €
Bitte sichern Sie sich Ihre Karten im Vorverkauf im Museumsshop im Schloss Elisabethenburg.

Hänsel und Gretel ein Mörderpaar? Die Brüder Grimm als romantische Geschichtsfälscher? Was geschah wirklich im Hexenhaus? Als der Frankfurter Zeichner und Schriftsteller Hans Traxler 1963 eine Dokumentation der Recherchen von Georg Ossegg veröffentlichte, sorgte sein Buch über Deutschland hinaus für einige Aufregung. Der Aschaffenburger Studienrat und Hobbyarchäologe Ossegg hatte im Jahr zuvor auf dem Engelesberg im Spessart nicht nur das angekohlte Skelett einer etwa Dreißigjährigen, sondern auch Backgerät und Reste eines Lebkuchenrezeptes entdeckt. War er einem Raubmord auf die Spur gekommen? 18 ausländische Verlage bewarben sich um Lizenzausgaben des Enthüllungsbuches. Ein japanischer Professor bat um die Übersetzungsrechte und eine DDR-Zeitung mutmaßte, dass Ossegg einen „Kriminalfall des Frühkapitalismus“ offengelegt habe.

Ausgerüstet mit viel Beweis-, das heißt Bildmaterial, führen die Referenten Renate und Dr. Otto Hahn aus Kranichfeld zum Tatort im Spessart. Einmal vom Fieber der von Georg Ossegg angestoßenen Märchenarchäologie erfasst, sind beide derzeit auf der Suche nach dem Haus der Frau Holle in der näheren Umgebung ihres Wohnortes. Aber auch im Meininger Land hat die Märchentopografie inzwischen Einzug gehalten. Hier ist man einem gewissen Türschemann auf der Spur. War der kauzige Alte aus Ludwig Bechsteins Märchenbuch ein Sexualstrolch? Stand sein „seltsam gebautes Haus“ mit zwei Toren etwa im hiesigen Stadtwald?

Passend zum Vortragsthema spielen die Meininger Flötistinnen Gudrun Asmus, Matilda Löhlein und Valentina Stephan aus den „Hänsel und Gretel-Variationen“ von Klaus Miehling (* 1963) sowie den Abendsegen aus der bekannten Märchenoper von Engelbert Humperdinck (1854 – 1921).

 

 

         

 


 

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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