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Juni 2015

 

Die Montagsführung

April bis Oktober, montags, 14.00
Treff: Eingang Museum im Schloss, Dauer ca. 1 ½ h; € 5,-

Museum am Montag geschlossen? Nicht wirklich. Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag abwechselnd im Schloss Elisabethenburg, im Theatermuseum oder im Baumbachhaus eine Führung bzw. Präsentation an.

 

  

 


 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg
Mai bis Oktober, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

          

 



01. Juni, Montag
Meininger Kindertag – Die Märchenwelt des Hans Christian Andersen

Gemeinschaftsveranstaltung für Schulen von Theater, Bibliothek und Museen in Meiningen
09.00 bis 13.00, mit wechselnden Veranstaltungsorten
Kartenservice 03693 451222; € 8,-

 

 


 

06. und 13. Juni, Samstag
„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn“
Liszt, Bülow, Wagner und der Meininger Musenhof

Stadt- und Museumsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
Dauer: 2 h; € 7,-

„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn …“  schrieb der Meininger Hofkapellmeister Hans von Bülow in einem Brief an Johannes Brahms am 17. Juli 1882. Aus diesen Worten spricht ungebremster Überdruss gegenüber den einstigen Idolen Liszt und Wagner. Von früh an war der Pianist und Dirigent Bülow von beiden geprägt worden, musikalisch und politisch. Mit der Heirat von Liszts Tochter wurde aus dem verehrten Meister auch noch der Schwiegervater. Dass sich nur Jahre später Richard und Cosima fanden und banden, führte zur berühmtesten Dreiecksbeziehung des 19. Jahrhunderts und katapultierte Bülow in eine tiefe berufliche wie private Lebenskrise. Und danach? Bülow erfand sich neu – mit Brahms in Meiningen, abseits von Liszt in Weimar und Wagner in Bayreuth. Diese und andere (Musik-)Geschichten stehen im Fokus einer Stadt- und Schlossführung der Meininger Museen zu Erinnerungsstätten an berühmte Meininger Musikerpersönlichkeiten. Der zirka zweistündige Spaziergang führt vom Theater u. a. zum weltweit ersten Brahms-Denkmal im Englischen Garten, Max Regers Wohnhaus und weiter in die Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ im Meininger Schloss.

 

         

 


 

14. Juni, Sonntag
Meininger Museumsabend

Es knarrt der Seele morsches Gerüst
Szenische Lesung aus den Werken Erich Mühsams mit Rocco Boness, Hamburg (Bandoneon) und Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen (Lesung)

und

In memoriam Erich Mühsam
Konzert mit Anna Haentjens, Elmshorn (Gesang) und Sven Selle, Hamburg (Klavier); es erklingen Lieder nach Texten von Erich Mühsam, Erich Kästner, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky u.v.a.
19.00, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche, € 15,-

Der diesjährige Museumsabend ist  dem  auch mit Meiningen verbundenen Dichter, Publizisten und Politiker Erich Mühsam gewidmet (siehe auch 16.05./17.05.) Die Besucher erwartet eine Hommage an den unbeugsamen Antimilitaristen und bekennenden Anarchisten in Wort und Ton. Zu erleben sind drei hochkarätige Künstler aus Norddeutschland. Rocco Boness hat sich unter den europäischen Bandoneonsolisten längst einen Namen gemacht. Als Mitglied mehrerer Ensembles gastierte er an renommierten Orten wie dem Wiener Burgtheater, der Concert Hall Dublin, dem Concertgebouw Amsterdam und der Nürnberger Staatsoper.

In Meiningen präsentiert Rocco Boness das Bandoneon als einstiges Instrument der „kleinen Leute“, welches in proletarischen Eckkneipen ebenso erklang wie bei Treffen anarchistischer „Trippelbrüder“. Den zweiten Teil des Abends bestreitet die Sängerin und Rezitatorin Anna Haentjens mit dem Pianisten Sven Selle. Beide studierten an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und treten seit über zwanzig Jahren gemeinsam auf.

 

           

 



13. bis 21. Juni, Samstag bis Sonntag
Vulpius-Tage 2015
Veranstaltungsreihe zu Ehren des Kantors und Komponisten Melchior Vulpius (um 1570–1615)

In Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Meiningen und anderen Institutionen der Region widmen sich die Meininger Museen 2015 Melchior Vulpius, dem um 1570 in Wasungen geborenen Kantor und Komponisten. Der Sohn einer Handwerkerfamilie war Schüler von Johann Steuerlein in Schleusingen. Im Jahre 1589 wurde er Lehrer am Gymnasium in Schleusingen, wo er später auch als Kantor wirkte. In Weimar wurde er zudem 1596 zum Stadtkantor ernannt. Von Melchior Vulpius, dem Meister der deutschenevangelischen Kirchenmusik, stammen u. a. folgende im Kirchengesang gebräuchliche Lieder: „Die helle Sonn leucht‘ jetzt herfür“ und „Hinunter ist der Sonne Schein“. Infos, Veranstaltungen, Programme: www.musikgeschichte-meiningen.de


16. Juni, Dienstag
Vulpius-Tage 2015
Ein Schultag vor 400 Jahren

Projekt zur Schulgeschichte für die Gymnasien der Region
Volkshochschule, ehemals Gymnasium Bernhardinum

Wie sah ein Schultag vor 400 Jahren aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich Schüler und Lehrer aus Schulen der Region. Projekte in den Fächern Latein, Deutsch, Musik, Geschichte, Kunst oder Mathematik setzen sich mit dem Thema auseinander. Ihre Ergebnisse präsentieren die Klassen an diesem Tag allen Teilnehmenden.

 

19. und 20. Juni, Freitag, Samstag
Vulpius-Tage 2015
Melchior Vulpius - Wissenschaftliche Tagung

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.


19. Juni, Freitag
Vulpius-Tage 2015
Melchior Vulpius und seine Musik - Konzert mit dem ensemble amarcord

19.30, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; € 25,- / 20,-

Nach dem umjubelten Konzert im Rahmen der Steuerlein-Dekade wird das weltweit gefeierte Vokalensemble amarcord auch bei der Vulpius-Dekade mit einem besonderem Programm zu Gast sein. Am Freitag, den 19. Juni 2015, gestalten die 5 Sänger ein Konzert in der Meininger Schlosskirche. Neben Werken von Melchior Vulpius erklingen u.a. Kompositionen seines Lehrers Johann Steuerlein und einem der wichtigsten Chorkomponisten der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts, Hugo Distler. Die Beschäftigung mit Melchior Vulpius ist für amarcord ein wichtiger Baustein bei der Erkundung bisher unbekannten bzw. vergessenen Repertoires aus Mitteldeutschland. So veröffentlichte das Ensemble im April die CD "ARMARIUM - Aus dem Notenschrank der Thomaner vom Mittelalter bis Heinrich Schütz" (RK ap 10114, RAUMKLANG – edition apollon) mit Werken von Johann Walter, Thomas Stoltzer, Sixt Dietrich u.a. Im Rahmen des Festkonzertes aus Anlaß der Feierlichkeiten "850 Jahre Nikolaikirche" im Mai 2015 wird amarcord Gregorianik aus dem Nikolai-Antiphonar singen, aber auch Stücke von Balthasar Resinarius oder Adam Krieger. Für die CD "Zu S Thomas" (RK ap 10112) mit zwei gregorianischen Messen aus der Leipziger Thomaskirche erhielt amarcord den International Classical Music Award in der Kategorie "Alte Musik".

Das Quintett konzertierte bereits in über 50 Ländern der Welt und gastiert regelmäßig bei den wichtigsten Festivals für Alte Musik, u.a. bei den Schwetzinger Festspielen, beim Festival Alter Musik Bernau, beim Festival Oude Muziek in Utrecht sowie bei den Cloister Concerts in New York City. Auch im Frühjahr 2015 ist der Konzertkalender der zweifachen ECHO Klassik-Preisträger reich gefüllt. Der Frankfurter Dom, die a-cappella-Woche Hannover, die Philharmonie in Berlin, Mönchengladbach, Romainmotier in der Schweiz, Ourense in Spanien, Luxembourg und mehrere Konzerte beim Internationalen Musikfestival "Heidelberger Frühling" sind nur einige der Stationen der letzten Wochen. Im Mai eröffnete amarcord sein a-cappella-Festival mit einem Schubert-Programm und ein außergewöhnliches Projekt erwartet die Sänger am 30. Mai in der Stadthalle Hagen: Im Rahmen von SCRATCH 2015 werden sangesfreudige Hagener mit amarcord und dem philharmonischen orchesterhagen gemeinsam Volkslieder einstudieren und aufführen. Dafür werden einige Songs von der amarcord CD „Folks & Tales“ neu arrangiert. Außerdem steht für 2015 noch eine Tournee in die USA an und natürlich zahlreiche Konzerte, u.a. bei der Koorbiennale in Haarlem (Niederlande), beim MDR Musiksommer, bei den Batzdorfer Barockfestspielen, dem Festival FlämingKlang, beim Musikfest Stuttgart,  dem Bachfest Leipzig und beim Hohenloher Kultursommer.
 

         

 



20. Juni, Samstag
„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn“
Liszt, Bülow, Wagner und der Meininger Musenhof

Stadt- und Museumsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
Dauer: 2 h; € 7,-

„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn …“  schrieb der Meininger Hofkapellmeister Hans von Bülow in einem Brief an Johannes Brahms am 17. Juli 1882. Aus diesen Worten spricht ungebremster Überdruss gegenüber den einstigen Idolen Liszt und Wagner. Von früh an war der Pianist und Dirigent Bülow von beiden geprägt worden, musikalisch und politisch. Mit der Heirat von Liszts Tochter wurde aus dem verehrten Meister auch noch der Schwiegervater. Dass sich nur Jahre später Richard und Cosima fanden und banden, führte zur berühmtesten Dreiecksbeziehung des 19. Jahrhunderts und katapultierte Bülow in eine tiefe berufliche wie private Lebenskrise. Und danach? Bülow erfand sich neu – mit Brahms in Meiningen, abseits von Liszt in Weimar und Wagner in Bayreuth. Diese und andere (Musik-)Geschichten stehen im Fokus einer Stadt- und Schlossführung der Meininger Museen zu Erinnerungsstätten an berühmte Meininger Musikerpersönlichkeiten. Der zirka zweistündige Spaziergang führt vom Theater u. a. zum weltweit ersten Brahms-Denkmal im Englischen Garten, Max Regers Wohnhaus und weiter in die Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ im Meininger Schloss.

 

         

 


    
25. Juni, Donnerstag bis 04. Juli, Sonntag
Zweiter Internationaler Hans-von-Bülow-Wettbewerb Meiningen

Im Jahre 1994 beging Meiningen den 100. Todestag Hans von Bülows mit einem einwöchigen Landesmusikfest. Das Gedenkjahr führte zur Gründung der Internationalen Hans-von-Bülow-Gesellschaft e.V. Deren Arbeitsfelder wurden neben Konzerten, Vorträgen und Aufsätzen in Fachzeitschriften das Einstellen einer Bülow-Bibliografie im Internet und das Bülow-Jubiläumsfest im März 2005 in Meiningen aus Anlass des 175. Geburtstages und 110. Todestages des Musikers.

Gegenseitige Mitgliedschaften verbinden die Gesellschaft mit der Brahms-Gesellschaft Hamburg, der Raff-Gesellschaft und der Friedrich-Kiel-Gesellschaft. Die Hans-von-Bülow-Gesellschaft bemüht sich seit ihrer Gründung, die öffentliche Aufmerksamkeit verstärkt auf Hans von Bülow zu lenken und damit auch der kulturellen Ausstrahlung der Region Südthüringen, insbesondere der Theater- und Musikstadt Meiningen zu dienen. Sie lud für 2012 zum ersten Internationalen Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerb dorthin ein. Dieser Wettbewerb erlebt 2015 seine 2. Auflage. Er richtet sich an Kinder und Jugendliche, Amateure sowie an professionell ausgebildete oder im Studium stehende Musikerinnen und Musiker bis 32 Jahre. Der oder die erste Preisträger(in) musiziert am 04.07.2015 im abschließenden Preisträgerkonzert mit der Meininger Hofkapelle.

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Programmübersicht 2015 in Meiningen -->

Veranstaltungen des 2. Internationalen Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerbs 2015 in Meiningen


25.06.2015, 19:30 Uhr
Kundenhalle der Rhön-Rennsteig-Sparkasse Meiningen
Introduzione - Eröffnungsabend

Der Internationale Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerb, der nach 2012 bereits zum zweiten Mal Pianisten aus aller Welt nach Meiningen einlädt, wird mit einem Vortrag des renommierten Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Peter Gülke eröffnet. „Bülows Stellung in der Geschichte des Dirigierens" ist das Motto des Abends, der selbstverständlich auch musikalisch umrahmt wird.

Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.


27.06.2015, 19:30 Uhr
Schlosskirche in der Elisabethenburg
Allegretti con brio - Preisträgerkonzert des Kinder- und Jugendwettbewerbs

In der ersten Kategorie des diesjährigen Internationalen Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerbs begegnen sich junge Talente aus aller Welt und präsentierten ihr pianistisches Können mit jugendlicher Hingabe. So erklingt in der Schlosskirche der Elisabethenburg direkt zu Beginn der Preisträgerkonzerte eine Musik, die vielleicht noch weniger von Perfektion, dafür aber umso mehr von Temperament und einer ganz unmittelbaren Begeisterung geprägt ist. Dieser lebhafte Auftakt macht damit auch Lust auf die folgenden Konzerte. Im Konzert können die Zuhörer zusätzlich einen Publikumspreis vergeben, der während des anschließenden Empfangs verliehen wird.

Karten  zu 7 € / 9 € an den bekannten Vorverkaufsstellen bzw. 8 € / 10 € an der Abendkasse | Eine Dauerkarte für alle 3 Konzerte in der Schlosskirche ist zu 17 € / 22 € im Vorverkauf bzw. an der Abendkasse 20 € / 25 € erhältlich.


01.07.2015, 20 Uhr
Schlosskirche in der Elisabethenburg
Brillanti dilettanti - Preisträgerkonzert des Amateurwettbewerbs

Wie bereichernd ein amateurhafter Zugang für Musik sein kann, stellen in dieser Kategorie diejenigen Pianisten unter Beweis, die sich nicht beruflich mit dem Klavierspiel befassen: Brillanti dilettanti – hier überwiegt das Spielerische, Ungezwungene. Nicht weniger attraktiv ist diese Musik für das Publikum, das im Preisträgerkonzert des Amateurwettbewerbs noch einmal die Gelegenheit erhält, Musikliebhaber zu hören, die aus purer Leidenschaft und auf höchstem pianistischen Niveau Werke des klassischen Repertoires erarbeitet haben. Im Konzert können die Zuhörer zusätzlich einen Publikumspreis vergeben, der während des anschließenden Empfangs verliehen wird.

Karten  zu 7 € / 9 € an den bekannten Vorverkaufsstellen bzw. 8 € / 10 € an der Abendkasse | Eine Dauerkarte für alle 3 Konzerte in der Schlosskirche ist zu 17 € / 22 € im Vorverkauf bzw. an der Abendkasse 20 € / 25 € erhältlich.


03.07.2015, 19:30 Uhr
Schlosskirche in der Elisabethenburg
Bravo, Bravissimo! - Preisträgerkonzert des Profiwettbewerbs (Solorepertoire)

In diesem Wettbewerb haben sich angehende und ausgebildete professionelle Pianisten auf höchstem Niveau in drei Wettbewerbsrunden gemessen: Pflichtstücke waren dabei klassische Sonaten, Chopin-Etüden, sowie andere romantische und auch impressionistische Werke. Besonderen Wert wurde bei den darüber hinaus frei zu wählenden Stücken – ganz im Sinne des Wettbewerbs – auf diejenigen klassischen Meister gelegt, die von Bülow modellhaft interpretiert wurden, sowie auf Komponisten, die in Verbindung zu Meiningen standen, darunter auch Musik von Hans von Bülow selbst.
In der Kategorie „Dirigieren vom Klavier“ sind zwei der großen Einflussbereiche Bülows vereint: Die pianistische und dirigentische Interpretation. Die Teilnehmer erhielten hier nach einer Vorrunde, die zunächst noch dem reinen Klaviersolo-Repertoire gewidmet war, Gelegenheit ihr Können mit Orchester unter Beweis zu stellen: Am Klavier interpretierten sie somit gleichzeitig dirigierend wahlweise Klavierkonzerte von Mozart oder Beethoven. Im Preisträgerkonzert in der Schlosskirche der Elisabethenburg, in dem an diesem Abend ausschließlich solistisches Repertoire erklingt, können die Zuhörer zusätzlich einen Publikumspreis vergeben, der während des anschließenden Empfangs verliehen wird.

Karten  zu 7 € / 9 € an den bekannten Vorverkaufsstellen bzw. 8 € / 10 € an der Abendkasse | Eine Dauerkarte für alle 3 Konzerte in der Schlosskirche ist zu 17 € / 22 € im Vorverkauf bzw. an der Abendkasse 20 € / 25 € erhältlich.

 

04.07.2015, 19:30 Uhr
Meininger Theater
2. Internationaler Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerb
Finale furioso - Preisträgerkonzert des Profiwettbewerbs und der Wettbewerbskategorie Dirigieren vom Klavier

Wichtiger Partner des Internationalen Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerbs ist auch im Jahr 2015 die Meininger Hofkapelle, mit der einst auch schon Hans von Bülow musizierte. Wenn in diesem Konzert die Preisträger des 2. Internationalen Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerbs im Meininger Theater gekürt werden, gehen ereignisreiche Tage zu Ende. Pianisten aus aller Welt trafen sich in Meiningen und stellten sich einer Jury aus renommierten Virtuosen und Klavierpädagogen. Dabei trafen ambitionierte Amateure und professionelle Pianisten aufeinander, wurde dem Klavier als Soloinstrument gehuldigt und wurde einer heute ungewöhnlichen Musizierpraxis, dem Dirigat eines Orchesters vom Flügel aus, gefrönt. Leitfigur und Inspirator dieses Treffens der Tastenkünstler aus aller Welt ist Hans von Bülow, der zu Lebzeiten selbst ein gefeierter und weitgereister Konzertpianist war. Als Hofkapellmeister verhalf er zu seiner Zeit dem Meininger Orchester zu Weltruhm. Als Pianist und Pädagoge arbeitete er gern und intensiv mit Profis, aber auch mit Laien zusammen. Prägend für sein Wirken war die Begeisterung für die Musik von Bach, Beethoven, Mozart, Schumann, Chopin und Franz Liszt, dessen Meisterschüler er war. Dieses breitgefächerte Repertoire wird auch das Konzert am 04. Juli bestimmen. Aber welcher der Teilnehmer letztendlich den Weg von der Vorauswahl über die Vorrunde, das Semifinale und die Finalrunde auf das Konzertpodium finden wird, entscheidet sich erst wenige Stunden vor Konzertbeginn. Während des anschließenden Empfangs wird von den Konzertbesuchern zusätzlich ein Publikumspreis vergeben.

Karten für das Konzert im Theater von 13,50 € bis 23 € an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

         

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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