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März 2015

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

07. und 14. März, Samstag
„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn“
Liszt, Bülow, Wagner und der Meininger Musenhof

Stadt- und Museumsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
Dauer: 2 h; € 7,-

„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn …“  schrieb der Meininger Hofkapellmeister Hans von Bülow in einem Brief an Johannes Brahms am 17. Juli 1882. Aus diesen Worten spricht ungebremster Überdruss gegenüber den einstigen Idolen Liszt und Wagner. Von früh an war der Pianist und Dirigent Bülow von beiden geprägt worden, musikalisch und politisch. Mit der Heirat von Liszts Tochter wurde aus dem verehrten Meister auch noch der Schwiegervater. Dass sich nur Jahre später Richard und Cosima fanden und banden, führte zur berühmtesten Dreiecksbeziehung des 19. Jahrhunderts und katapultierte Bülow in eine tiefe berufliche wie private Lebenskrise. Und danach? Bülow erfand sich neu – mit Brahms in Meiningen, abseits von Liszt in Weimar und Wagner in Bayreuth. Diese und andere (Musik-)Geschichten stehen im Fokus einer Stadt- und Schlossführung der Meininger Museen zu Erinnerungsstätten an berühmte Meininger Musikerpersönlichkeiten. Der zirka zweistündige Spaziergang führt vom Theater u. a. zum weltweit ersten Brahms-Denkmal im Englischen Garten, Max Regers Wohnhaus und weiter in die Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ im Meininger Schloss.

 

         

 


 

 

17. März, Dienstag  
Hautnah – Südthüringer Autoren lesen

Mundartabend mit dem literarischen Sextett „Motzings Enkele“ und der Gruppe „Leimtiegel“
Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19.00, Baumbachhaus; € 4,- / 3,-

„Sälwerscht gemoacht“ ist das Motto der heurigen „Hautnah“-Ausgabe. Dahinter verbirgt sich ein südthüringisch-unterfränkischer Mundartabend mit Gedichten und Geschichten aus der Region zwischen Rhön, Thüringer Wald und Grabfeld. Die gereimten und ungereimten Wortbeiträge stammen aus den Federn (oder Tastaturen) von Rita Fulsche (Neubrunn), Roswitha Kessler (Herpf), Marlies Röder (Steinbach-Hallenberg), Anita Ruszwurm (Rentwertshausen), Renate Schreyl (Altersbach) und Christel Siegmund (Wernshausen).

Ebenso „sälwerscht gemoacht“ wie die Texte des Mundartsextetts sind die musikalischen Darbietungen der Gruppe „Leimtiegel“ – also ohne Anleihen aus Heinzelmännchens Hitparade, garantiert kitschund schwulstfrei.

 

           

 


 

21. März, Samstag
„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn“
Liszt, Bülow, Wagner und der Meininger Musenhof

Stadt- und Museumsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
Dauer: 2 h; € 7,-

„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn …“  schrieb der Meininger Hofkapellmeister Hans von Bülow in einem Brief an Johannes Brahms am 17. Juli 1882. Aus diesen Worten spricht ungebremster Überdruss gegenüber den einstigen Idolen Liszt und Wagner. Von früh an war der Pianist und Dirigent Bülow von beiden geprägt worden, musikalisch und politisch. Mit der Heirat von Liszts Tochter wurde aus dem verehrten Meister auch noch der Schwiegervater. Dass sich nur Jahre später Richard und Cosima fanden und banden, führte zur berühmtesten Dreiecksbeziehung des 19. Jahrhunderts und katapultierte Bülow in eine tiefe berufliche wie private Lebenskrise. Und danach? Bülow erfand sich neu – mit Brahms in Meiningen, abseits von Liszt in Weimar und Wagner in Bayreuth. Diese und andere (Musik-)Geschichten stehen im Fokus einer Stadt- und Schlossführung der Meininger Museen zu Erinnerungsstätten an berühmte Meininger Musikerpersönlichkeiten. Der zirka zweistündige Spaziergang führt vom Theater u. a. zum weltweit ersten Brahms-Denkmal im Englischen Garten, Max Regers Wohnhaus und weiter in die Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ im Meininger Schloss.

 

         

 


 

 

26. März, Donnerstag
und 31. März, Dienstag 
Georgs II. Lieblingssohn, Prinz Ernst: Jurist, Maler, Militär, Kunsterzieher und schließlich Chef des herzoglichen Hauses

Soiree mit Prof. Dr. Alfred Erck und Rolf-Dieter Meißner, Meiningen
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,- / 2,-

Ausgestattet mit einer fürstlichen Apanage ist Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen (1859–1941) – jener Sohn, der Georg II. menschlich am nächsten stand – durch die Wechselfälle des Lebens veranlasst worden, sich in den unterschiedlichsten Lebenstätigkeiten zu bewähren. Nachdem Ernst seine juristischen Studien beendet hatte und eine militärische Karriere vermeiden wollte, ließ er sich in München zum Maler ausbilden, heiratete zum Missfallen seines Vaters eine Bürgerliche, profilierte sich im  Umkreis von A. von Hildebrand zum Porträtmaler, war im ersten Weltkrieg Truppenführer, flüchtete 1919 ans Landschulheim Haubinda, wurde dort Zeichenlehrer und trat nach dem Tod Bernhards III. die Führung im herzoglichen Hause an. Ernst: die vielleicht schillerndste Persönlichkeit des Meininger Fürstengeschlechts.

 

         

 


Thüringer Bachwochen 2015

Freitag, 27. März | 15:00 | Meiningen

Zu Hause im Schloss


Eine Hausmusik von Kindern und Erwachsenen für die Meininger und ihre Gäste

Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche | Schlossplatz 1 | 98617 Meiningen
 

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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