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März 2016

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

08. und 15. März, Dienstag
Hautnah – Südthüringer Autoren lesen

Mundartabend mit dem literarischen Sextett „Motzings Enkele“ und der Gruppe „Leimtiegel“ Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19.00, Baumbachhaus; € 5,- / 4,-

Die aktuelle Mundartszene zwischen Thüringer Wald, Grabfeld und Rhön ist weiblich: Seit zwei Jahren sorgen Rita Fulsche, Roswitha Kessler, Marlies Röder, Anita Ruszwurm, Renate Schreyl und Christel Siegmund mit Gedichten und Geschichten im heimatlichen Dialekt für volle Stuhlreihen im Baumbachhaus. Grund für den Veranstalter, heuer zwei Hautnah-Termine anzubieten. Der ungewöhnliche Name des Sextetts ist übrigens ein Tribut an die Altvorderen Paul Motz und die Brüder Stertzing – hiesige Mundartdichter des 19. Jahrhunderts. Wieder mit dabei ist die Gruppe „Leimtiegel“, die seit über dreißig Jahren beweist, dass sich Volksmusik auch ohne Herzbuben-Schmalz an Frau und Mann bringen lässt.

 

         

 


 

13. März, Sonntag
Gabriela von Habsburg: Sprechender Stahl, Skulpturen – Lithographien

Führung durch die Ausstellung mit Winfried Wiegand, Direktor der Meininger Museen
11.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Mittlere Galerie; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. € 2,-

In ihren Skulpturen gestaltet die Bildhauerin Gabriela von Habsburg gezielt Rhythmen von Räumen, Zwischenräumen und Leerräumen, vergleichbar mit musikalischen Kompositionen, deren Klänge und Pausen als ein Gesamtes hörbar sind. Der Betrachter ihrer Werke erfüllt und vollendet diese mit eigenen Gedanken und Gefühlen, mit Spontanem und Grundsätzlichem. Für Gabriela von Habsburg begann die intensive Auseinandersetzung mit Form und Material 1978, als sie ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste München aufnahm. Die Kunsttheorie und Kunstpraxis der internationalen Avantgarde vor Augen, zu deren führenden Vertretern Bildhauer wie Archipenko, Pevsner und Naum Gabo zählen, und geschult durch ihre herausragenden Lehrer, den Dänen Robert Jacobsen und den italienstämmigen Schotten Eduardo Paolozzi, entschied sich die Künstlerin für die gegenstandslose Skulptur und wählte als bevorzugtes Material Edelstahl.

Zu ihrem großen Thema erhob sie fortan den schöpferischen Umgang mit dem Raum. Das Einfangen und Markieren von Raum mittels skulpturaler Konstruktionen beherrscht die passionierte Metallbildhauerin inzwischen mit Perfektion. Ihre mit Kühnheit erschaffenen monumentalen Denkmäler und Skulpturen zeugen davon genauso wie die spielerische Leichtigkeit und Grazie ihrer Plastiken im Kleinformat.

 

         

 

 


 

17. März, Donnerstag
Ein Meininger in der Weltliteratur - Ludwig Freiherr von Wolzogen

Soiree mit Eberhard Pfister, Dreißigacker
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,- / 2,-

Ludwig Freiherr von Wolzogen, nachmaliger königlich preußischer General der Infanterie, gab als junger Offizier in der russischen Armee das Vorbild ab, nach welchem der große russische Schriftsteller Lew Tolstoi in seinem Monumentalwerk „Krieg und Frieden“ die Gestalt eines Protagonisten der ausländischen Militärs im Russischen Reich im Vaterländischen Krieg gegen Napoleon schuf. Der militärhistorisch interessierte Laie Eberhard Pfister versucht mit seinem Vortrag am Donnerstag, dem 17. März, eine Deutung zwischen literarischer Fiktion und dem realen Leben dieses wohl einzigen Meiningers, der es in die Weltliteratur schaffte. Von Wolzogen (1773 – 1845) war der Sohn des sachsen-hildburghausischen Geheimen Legationsrats Ernst Ludwig Freiherr von Wolzogen (1723–1774) und dessen Ehefrau Wilhelmine Henriette, geborene Marschalk von Ostheim (1745–1788); er kam in Meiningen zur Welt. 1820 heiratete Ludwig von Wolzogen in Ludwigsburg bei Stuttgart Dorothea Therese Emilie, geborene von Lilienberg (1797–1872). Durch den frühen Tod seiner Eltern wurde der junge Ludwig zunächst bei einem Prediger erzogen und kam 1781 auf die Karlsschule in Stuttgart. Seit dieser Zeit war er mit Friedrich von Schiller befreundet, der durch die Heirat mit Charlotte von Lengefeld zudem der Schwager seines älteren Bruders Wilhelm von Wolzogen war.

 

         

 


 

18. März, Freitag
„Zu Hause im Schloss“ - Eine ganz besondere Hausmusik

15.00, Marmorsaal; Eintritt frei

Wie in jedem Jahr startet das Festival „Thüringer Bachwochen“ mit der Langen Nacht der Hausmusik und traditionell läuten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Meiningen den Abend ein … Diesmal geht es um das Thema: Wie funktioniert Musik? Wie entsteht Musik? Improvisieren und komponieren. Mit Alltagsgegenständen erforschen Schüler gemeinsam mit dem Schlagzeuger Kay Kalytta die Möglichkeiten, wie sich Klänge und Rhythmen zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Vertonen in kleinen Gruppen kurze Geschichten und beschließen mit einem Konzert diese kleine Exkursion in die Welt der Klänge und Rhythmen. Jeder Teilnehmer wird gebeten, Klang-Material aus Kunststoff (Einkaufstüten, Dosen), Glas, Keramik, Metall, Holz, Pappe, Papier Zeitungen etc. mitzubringen. Kontakt: m.goltz@meiningermuseen.de

 

         

 


 

19. März, Samstag
Musikstadt Meiningen
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3,
€ 7,-, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 3, Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert. Der Preis beinhaltet Führung und Eintritt in das Museum im Schloss Elisabethenburg.

 

         

 


 

26. März, Karsamstag
Konzert mit der Geigerin Christine Busch im Rahmen der Thüringer Bachwochen

Johann Sebastian Bach: Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll (BWV 1004) und Sonate für Violine solo Nr. 3 C-Dur (BWV 1005)
11.30, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche
Kartenservice Tourist-Information Meiningen 03693 44650

Seit dem 19. Jahrhundert sind Bachs „Sei solo“, die sechs Sonaten und Partiten für Violine solo BWV 1001–1006, als ein ungeheurer Wunderbau, als ein Schlüsselwerk seiner Instrumentalmusik, gleichsam als „Herzkammer“ des Köthener Schaffens (1717–1723) anerkannt und bewundert worden. Und in das Staunen über diese Musik mischt sich nicht selten die Verwunderung, wenn nicht das Unverständnis, dass Bach diese Sammlung ausgerechnet einer einzelnen Geige, mithin einem in puncto Polyphonie und Dynamik so eingeschränkten, „schweren“ Instrument anvertraut hat.

 

         

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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