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März 2017

 

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 


07. März, Dienstag
Hautnah-Extra: „GänseHautnah“

Literarische Gruselklassiker mit kriminellen Melodien
Ein schauerlicher Abend für Jung und Alt von Max-Reger-Musikschule und Literaturmuseum
19.00, Musikschule Max Reger, Meiningen; € 5,– / 4,–

Eigentlich ist die Reihe „Hautnah“ des Meininger Literaturmuseums als Podium für Südthüringer Autoren gedacht. Als verhängnisvolle Folge scharfen Gulaschs entstand die Idee eines Hautnah-Extras:“GänseHautnah“. Dahinter verbergen sich literarische Gruselklassiker mit kriminellen Klängen, gemeinschaftlich arrangiert von Museum und Musikschule. Wenn Ambrose Bierce im Spiel ist, kann es sogar im Bibrasbau von Schloss Elisabethenburg unheimlich werden. Kratzt da etwas hinter der Wand? Leuchten dort in der dunklen Ecke Katzen- oder Schlangenaugen? Andreas Seifert wird in die Rolle des amerikanischen Schriftstellers schlüpfen und einige seiner Horrorgeschichten vortragen. Der umtriebige Journalist Bierce, der 1914 in den Wirren des mexikanischen Bürgerkrieges verschwand, gilt als Erfinder des amerikanischen Psychothrillers. Passende Töne zu dessen abgründigen Geschichten produzieren Mitglieder der Max-Reger-Musikschule Meiningen.
Zu dem schauerlichen Abend wird am Dienstag, dem 07. März um 19 Uhr in die Musikschule eingeladen. Platzreservierungen sind möglich unter 03693-502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de.
 

 

         

 

 


 

14. März, Dienstag 
Hautnah – Südthüringer Autoren lesen

Mundartabend mit „Leimtiegel“ und „Motzings Enkele“
Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19.00, Baumbachhaus; € 5,– / 4,–

Die aktuelle Mundartszene zwischen Thüringer Wald, Grabfeld und Rhön ist weiblich: Seit drei Jahren sorgen Rita Fulsche, Roswitha Kessler, Marlies Röder, Anita Ruszwurm, Renate Schreyl und Christel Siegmund mit Gedichten und Geschichten im heimatlichen Dialekt für volle Stuhlreihen im Baumbachhaus. Der ungewöhnliche Name des Sextetts ist übrigens ein Tribut an die Altvorderen Paul Motz und die Brüder Stertzing – hiesige Mundartdichter des 19. Jahrhunderts. Wieder mit dabei ist die Gruppe „Leimtiegel“ aus Neubrunn, die seit über dreißig Jahren beweist, dass sich Volksmusik auch ohne Herzbuben-Schmalz an Frau und Mann bringen lässt.

 

          

 



16. März, Donnerstag
Freimaurer in Meiningen

Führung durch die Ausstellung „Im Geist der Zeit – entgegen dem Zeitgeist? 275 Jahre Freimaurerei in Meiningen“ mit Andrea Jakob, Meininger Museen
17.00, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte, zzgl. € 1,–

Anschließend:

Die „Dunkle Zeit“ der Meininger Freimaurer
Vortrag im Rahmen eines offenen Brüderabends der Loge „Georg Liberalitas“
Volker Kern, Meininger Museen
19.00, Schloss Elisabethenburg, Vortragsraum Schlosskirche; € 3,–

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 begann für die Freimaurerei in Deutschland die sogenannte Dunkle Zeit, die auf dem Territorium der ehemaligen DDR bis 1990 andauerte. Aufschlussreiche Archivalien in Berlin und ein in Meiningen erhalten gebliebenes Konvolut freimaurerischer Dokumente in Privatbesitz ermöglichen es nunmehr, Licht in diesen trostlosen Zeitabschnitt zu bringen, der für die Freimaurer Verleumdung, Verfolgung, Enteignung und Verbot, ebenso wie Versuche der Anbiederung an das faschistische Regime mit sich brachte. Diese allgemeinen Zusammenhänge erläutert der Vortrag am Beispiel der Meininger Loge „Charlotte zu den 3 Nelken“.

 

         

 



22. März, Mittwoch
Zu Gast im Schloss: Der besondere Vortrag
Martin Luther in der Karikatur

mit Dr. Justus Lange, Museumslandschaft Hessen Kassel, eine Medienkooperation mit dem Freien Wort Suhl
Moderation: Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
18.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 8,– / 6,–

Der Beginn der Reformation markiert zugleich einen bis dahin nicht gekannten medialen öffentlichen Schlagabtausch zwischen reformatorischen und katholischen Kräften. Mittels druckgraphischer Flugblätter und Druckschriften wurde die jeweilige Position vehement vertreten und die Gegenseite stark kritisiert. Dabei schreckte man auch nicht vor karikierenden oder diffamierenden Darstellungen zurück. War es im reformatorischen Lager die Figur des Papstes, die mit Spott und derber Kritik belegt wurde, so fokussierte sich im katholischen Lager die Kritik auf die Person Luthers, die in vergleichbarer Weise diffamiert wurde. Der Vortrag stellt die prägnantesten Beispiele dieses „Medienkriegs“ vor.

 

         

 


 

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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