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März 2018

 

 


 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

2. März, Freitag
Saisoneröffnung im Theatermuseum

Der Hase im Rausch
spielt Cello
Esche liest Esche
Greger spielt Bach

Esther Esche liest erfrischend komische Texte aus dem Leben ihres Vaters
Andreas Greger spielt dazu berauschend Cello

Moderation Volker Kern, Meininger Museen

19 Uhr, Theatermuseum; 7 €

 

Wie schon gelegentlich geschehen, findet 2018 kein Bühnenbildwechsel im Theatermuseum statt. Das wird wieder im Jahr 2019 anlässlich des 100sten Todestages von Max Brückner, einem Schöpfer der imposanten Meininger Kulissen, der Fall sein. Gleichwohl möchte das Museum nach sechswöchiger Schließung ein besonderes Highlight zur Saisoneröffnung offerieren. Immer noch hat der Name Eberhard Esche in Meiningen einen guten Ruf. Der 2006 verstorbene Schauspieler war von 1955 bis 1958 am Meininger Theater engagiert. Es sei dies die Zeit gewesen, in der er künstlerisch noch gestammelt habe, wie er bei einem späteren Auftritt als Rezitator kokett bekannte. Da war er schon ein gefeierter Star am Deutschen Theater.

 

 

Nunmehr kommt seine Tochter Esther Esche, die in die Fußstapfen ihres Vaters getreten ist und seit den 90er Jahren als vielbeschäftigte, preisgekrönte Film- und Fernsehschauspielerin bekannt geworden ist, nach Meiningen. Sie liest Texte ihres Vaters, die jener zwischen 2000 und 2007, zusammengefasst in drei Bänden, im Eulenspiegel Verlag erscheinen ließ. Die Texte des Bandes „Der Hase im Rausch“ widmete der Vater seiner Tochter und seinem Sohn. Begleitet wird Esther Esche von Andreas Greger, seit 1986 Solocellist der Staatskapelle Berlin. Er wird die Musik von Johann Sebastian Bach erklingen lassen, die Eberhard Esche so sehr liebte.

 

         

 


 

6. und 20. März, jeweils Dienstag
Hautnah – Südthüringer Autoren lesen
Mundartabend mit „Leimtiegel“ und „Motzings Enkele“
Moderation Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen

19 Uhr, Baumbachhaus; 5 / 4 €

 

Längst hat es sich über Meiningen hinaus einen Namen gemacht: das literarische Sextett unter Leitung von Rita Fulsche (Neubrunn) mit Renate Hoßfeld (Breitungen), Roswitha Keßler (Herpf), Anita Ruszwurm (Rentwertshausen), Renate Schreyl (Altersbach) und Christel Siegmund (Wernshausen). Auf Heimatfesten und Mundarttagen, einzeln oder vereint, diesseits und jenseits der thüringisch-bayerischen Grenze sind „Motzings Enkele“ in den letzten Jahren aufgetreten. Ihr Gruppenname ist drei Altvorderen der unterfränkischen Mundartdichtung entlehnt: Paul Motz und den Brüdern Caspar Ernst und Georg Friedrich Stertzing. Die Gruppe „Leimtiegel“ in der aktuellen Besetzung Wolfgang Semleit (Leitung, Gesang, Gitarre), Bärbel Stertzing und Elfriede Schmidt (Gesang), Hartmut Schmidt (Gesang, Gitarre) und Katja Wollschläger (Gesang, Flöte) steht ohnehin schon seit Jahrzehnten für unverfälschte Volksliedpflege. Auch in diesem Jahr haben „Leimtiegel“ und „Motzings Enkele“ ein neues gemeinsames Programm erstellt, das im Baumbachhaus erstmals an zwei Abenden zur Aufführung kommt.

 

         

 


 

22. März, Donnerstag, bis 14. Oktober, Sonntag
Theater auf dem Zenit - Die Meininger spielen Schillers „Die Jungfrau von Orleans“
Sonderausstellung, Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie

Eröffnung 21. März, Mittwoch
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal; 3 €

 

Gegen Ende der Gastspielreisezeit gelang dem Meininger Hoftheater mit der Inszenierung der Jungfrau von Orleans nochmals ein „großer Wurf“. Die romantische Tragödie, so der Untertitel des Stückes, wurde für das letzte Berlin-Gastspiel 1887 einstudiert. Aus dem herzoglichen Briefwechsel mit Karl Werder gehen der Enthusiasmus und die Akribie hervor, mit dem die Meininger ihr letztes großes Projekt der Reisezeit in Angriff nahmen. Die Vorbereitung dieses Unterfangens lässt Erinnerungen an die Vorbereitungen der ersten Berlinauftritte anklingen. Als Jeanne d’Arc wurde die damals 18-jährige Amanda Lindner auserkoren. Die Besetzung der Hauptrolle mit einer Sentimentalen, anstatt wie bisher üblich mit einer Heroine, lief den damaligen Besetzungskonventionen diametral entgegen. Am Ende sollte die schauspielerische Leistung der Lindner das Bild von Jeanne d’Arc für lange Zeit prägen. Publikum und Kritik nahmen das Drama begeistert auf. Allein in Berlin wurde es 55 Mal (!) gegeben. Insgesamt wurde die Jungfrau von Orleans bis zum Ende der Gastspielreisezeit 194 Mal aufgeführt. Mit Wilhelm Tell wurde nur ein Schauspiel Schillers häufiger inszeniert. Die Ausstellung wird von Florian Beck kuratiert, der zum Ende seines Volontariats dieses Projekt der interessierten Öffentlichkeit vorlegt. Es handelt sich um die erste Gesamtschau des noch vorhandenen Materials zu dieser Inszenierung. Es soll der Versuch unternommen werden, das Präsenzereignis der Aufführung zu rekonstruieren.

 

         

 


 

23. März, Freitag
Zu Hause im Schloss – Eine besondere Hausmusik im Rahmen der Thüringer Bachwochen

15 Uhr, Marmorsaal; Eintritt frei
Kontakt
m.goltz@meiningermuseen.de

 

In jedem Jahr startet das Festival „Thüringer Bachwochen“ mit der Langen Nacht der Hausmusik und traditionell läuten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Meiningen den Abend ein.

 

         

 


 

29. März, Donnerstag
Ferien im Museum
Die Orgel in der Meininger Schlosskirche
Führung mit Klangbeispielen mit Detlef Rohr, Walldorf

10 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop, Dauer 2 Stunden
Feriengruppen 2 € je Schüler bzw. Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung 03693 881034 oder
a.wirth@meiningermuseen.de
(siehe 6. Februar)

 

         

 


Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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