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Mai 2017

 


 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

Die Montagsführung

April bis Oktober, montags, 14.00
Treff: Eingang Museum im Schloss, Dauer ca. 1 ½ h; € 6,50

Museum am Montag geschlossen? Nicht bei uns. Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag abwechselnd im Schloss Elisabethenburg, im Theatermuseum oder im Baumbachhaus eine Führung bzw. Präsentation an.

 

 

 

 


 

01. Mai, Montag
Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3,
€ 7,–, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 3, Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

 

         

 


 

04. Mai, Donnerstag
„Öffnet euch, geweihte Pforten“
Die Bedeutung der Freimaurerei für die Entwicklung der Chorbewegung im 19. Jahrhundert

Vortrag, offener Brüderabend der Loge „Georg Liberalitas“ mit Prof. Dr. Friedhelm Brusniak von der Universität Würzburg
19.30, Sächsicher Hof, Festsaal, Eintritt frei

Neuere Studien zu „Eliten“ und sozialen Netzwerken in der Politik-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte des „langen 19. Jahrhunderts“ (E. Hobsbawn) von 1789 bis 1914 bestätigen den Eindruck, dass Freimaurer von Anfang an zu den Protagonisten der sich flächendeckend ausbreitenden Sängerbewegung zählten. Wie das „erste deutsche Sängerfest“ in Frankfurt am Main 1838, bei dem die älteste heute noch existierende „Mozart-Stiftung“ zur Förderung junger Künstler ins Leben gerufen wurde, eindrucksvoll erkennen lässt, engagierten sich Freimaurer nicht nur bei der Gründung und Leitung von Gesangvereinen, sondern auch in der Öffentlichkeit durch die Förderung eines Volksbildungsgedankens im Geist der Demokratie.

 

         

 


 

06. Mai, Samstag 
20. LeseWanderTag: Von Motz bis Eppler – Die Mundarttour

10.00, Treff Rentwertshausen, Bahnhof; € 7,–

In das Jahr 2017 fällt der 200. Geburtstag gleich zweier hiesiger Mundartdichter: Am 28. Februar 1817 kam in Neubrunn Georg Friedrich Stertzing zur Welt, am 29. September Paul Motz in Ritschenhausen. Der Bauernsohn Stertzing kehrte nach einem Studium in Leipzig in seinen Geburtsort zurück, wo sein ebenfalls dichtender Bruder Caspar Ernst einen Bauernhof führte. Im Herzogtum Sachsen-Meiningen war er von 1848 bis 1853 Mitglied des Landtages, wo er sich u.a. für die Abschaffung der Feudallasten sowie das allgemeine und freie Wahlrecht einsetzte. Stertzing veröffentlichte seit 1855 in der Zeitschrift „Die deutschen Mundarten“ Gedichte und sprachkundliche Beiträge. Auch Paul Motz wuchs auf einem Bauernhof auf. Nach einem Studium an der Forstakademie Dreißigacker war er bis zum Ruhestand als Förster tätig. Seine „Motzebüchle“ mit Mundartgedichten gehörten über ein Jahrhundert zur meistgelesenen und –rezitierten Lektüre in der Region zwischen Thüringer Wald, Rhön und Grabfeld. Wie Stertzing und Motz schrieb auch der 1936 in Mendhausen geborene Wolfgang Eppler in hennebergisch-unterfränkischer Mundart. Eppler verbrachte die längste Zeit seines Lebens in Queienfeld, wo er 2009 verstarb. Bis zu seinem Tod vertrat der Unterstufenlehrer mit Gedichten und Kurzprosa den hiesigen Dialekt im Arbeitskreis Mundart Südthüringen.

Der 20. LeseWanderTag des Meininger Literaturmuseums am Samstag, dem 06. Mai 2017 führt zwischen den Todestagen von Paul Motz (3. 5. 1904) sowie Caspar Ernst Stertzing und Wolfgang Eppler (12. 5. 1902 bzw. 2009) in die engste Heimat des letzteren. Während einer etwa 5-stündigen Wanderung mit Lesepausen wird Dr. Andreas Seifert rund 150 Jahre regionale Mundartgeschichte Revue passieren lassen. Die Mundarttour beginnt um 10 Uhr am Bahnhof Rentwertshausen und endet ebendort gegen 16 Uhr. Der Bahnhof ist aus Richtung Meiningen und Schweinfurt zu erreichen. Die Wanderung führt durch das Dorf Queienfeld zu den Irrtaler Teichen und zurück über den Queienberg. Unterwegs bieten sich Aussichten auf die Gleichberge und Haßberge sowie die Vorberge des Thüringer Waldes und der Bayerischen Rhön. Auf dem 508 m hohen Hausberg kann man mit etwas Glück das berüchtigte „Queienberg-Schwein“ erwischen. Da die Einkehr zum Mittagessen erst am frühen Nachmittag erfolgt, ist die Mitnahme eines kleinen Proviants angeraten. Eine Anmeldung ist wegen Bestellung des Mittagessens erforderlich bis 4. Mai unter 03693 881010. Informationen zum Ablauf und zu Zugverbindungen gibt der Wanderleiter unter 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de.

 

          

 


 

21. Mai, Sonntag, bis 22. Oktober, Sonntag
Sehnsuchtsort Berge
Gebirgsbilder von Ernst Adolf Schaubach und Carl Wagner

Sonderausstellung im Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 21. Mai, Sonntag, im Rahmen des Internationalen Museumstages
mit Stefan Weyh, Mochau / Sachsen (Harfe und Alphorn)
15.00, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal

In einer Zeit, als noch vielen Reisenden die Alpen als abstoßend und „hässliche Steinhaufen“ galten, entdeckten zwei Meininger ihre Liebe zum Hochgebirge. Ihre dortigen Eindrücke hielten sie auch in Bildern fest. Der eine, Ernst Adolf Schaubach (1800–1850), war in seiner Heimatstadt als Lehrer tätig. Zwischen 1824 und 1847 erkundete er auf zehn ein- und zweimonatigen Hochgebirgsreisen nahezu die gesamten Ostalpen. Dabei entstanden zahlreiche Aquarellbilder und -panoramen. Den Beinamen „Alpenschaubach“ verdankt er jedoch seinem literarischen Hauptwerk: Zwischen 1845 und 1847 erschienen in fünf Bänden „Die deutschen Alpen“. Das Buch wurde ein Klassiker der populärwissenschaftlichen Alpinliteratur. Bei dem anderen handelt es sich um den Landschaftsmaler und Radierer Carl Wagner (1796–1867). Dieser hielt die Berge in Ölbildern, Aquarellen, Radierungen und Kohlezeichnungen fest. Die bildnerische und literarische Hinterlassenschaft beider gibt einen kulturgeschichtlichen Einblick in jene Zeit, bevor das europäische Hochgebirge durch Alpenvereine und Gipfelstürmer des späteren 19. Jahrhunderts gänzlich erschlossen wurde.

 

         

 



21. Mai, Sonntag, bis 07. Januar 2018, Sonntag 
Neu in unseren Sammlungen
Ausgewählte Erwerbungen der Meininger Museen

Kabinettausstellung, Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie

und

„Dich, Königin, zu schauen“

Kabinettausstellung zum 225. Geburtstag von Adelheid, Prinzessin von Sachsen-Meiningen, Königin von Großbritannien und Irland 
Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie

Als am 13. August 1792 in Meiningen die Geburt einer Prinzessin verkündet wurde, ahnte noch niemand, dass sie als Queen einmal wohl zur berühmtesten Meiningerin werden würde. Genau sie wird mit Bildnissen, Andenken, bissigen Karikaturen und anderen Originalexponaten aus der privaten Sammlung von Christoph Gann, Meiningen, vorgestellt.

 

 

 


21. Mai, Sonntag
Internationaler Museumstag

Die Meininger Museen präsentieren Schätze in den Depots der Sammlungen. Erstmals werden die Kabinettausstellungen zu Neuerwerbungen der Meininger Museen und zu Königin Adelheid dem Publikum vorgestellt.

11.00, Baumbachhaus
111 Museen in Thüringen, die man gesehen haben muss
Buchvorstellung mit Fotoschau

Passend zum Internationalen Museumstag präsentieren Ingrid und Ulf Annel aus Erfurt ihre witzig erzählte Entdeckungsreise durch die Thüringer Museumslandschaft, wobei vor allem ungewöhnliche und wenig bekannte Häuser bedacht wurden. Tochter Juliane Annel hat 112 detailverliebte Fotos beigesteuert, die in der Veranstaltung gezeigt werden.

 

         

 

15.00 Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Ausstellungseröffnung: Sehnsuchtsort Berge
Gebirgsbilder von Ernst Adolf Schaubach und Carl Wagner

Ein Einführungsvortrag macht die Besucher mit dem „Alpenschaubach“ und seinem Gesinnungs- wie Wanderkameraden „Wagner aus Europa“ bekannt. Die Ausstellung präsentiert erstmals verschollen geglaubte Bilder von Ernst Adolf Schaubach, der private Leihgeber wird über die „Wanderjahre“ dieser Bilder berichten. Daneben erwartet die Besucher ein Ohrenschmaus in Gestalt eines Harfhorn-Konzertes, dargeboten durch Stefan Weyh aus Mochau (Sachsen). Der Musiker wurde 1966 in Meiningen geboren, wo er eine Lehre als Steinmetz und Bildhauer absolvierte. Seit über 20 Jahren ist Stefan Weyh freischaffender Musiker. Seine besondere Liebe gilt der Harfe und dem Alphorn. Um eine Symbiose der gezupften und geblasenen Töne zu erzielen, entwickelte Weyh das Simultanspiel von böhmischer Harfe und Mäanderhorn, einem speziell für diese Spielweise entwickelten Alphorn.

 

 

 



25. Mai, Donnerstag (Christi Himmelfahrt)
Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3,
€ 7,–, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 3, Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

 

         

 


Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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