Ein informativer und kreativer Ausstellungsbummel für Kinder Kabinettausstellung zum 175. Geburtstag Ohne ihn hätte es die berühmten „Meininger“ nicht gegeben! Als Schauspieler, Regisseur, Intendant, Manager, Zuchtmeister einer mitunter aufmüpfigen Künstlerschar und Vertrauter des Theaterherzogs hat er mit unermüdlicher Energie, großem Durchsetzungsvermögen und künstlerischer Empfindsamkeit maßgeblich dazu beigetragen die Meininger Schauspielreform zu konzipieren und international bekannt zu machen. Er war der Organisator und die eigentliche „Seele“ der Gastspielreisen des Meininger Hoftheaters und einer der bedeutendsten Theatermänner des 19. Jahrhunderts. Ausstellung zur zeitgenössischen Szenografie Das Projekt „Bild und Szene“ kann inzwischen auf eine über 30jährige Geschichte zurückblicken. Gestartet 1981 als Schau Berliner und Potsdamer Bühnen- und Kostümbildner, nahmen an der zweiten Auflage bereits Künstler aus den Nord-Bezirken der DDR teil. Mit der dritten Ausstellung 1991 wurde der Weg zu einer umfassenden Leistungsschau szenografischen Schaffens im deutschsprachigen Raum eingeschlagen, der 2002 und 2007 in Meiningen fortgesetzt wurde. In ausgewählten Beispielen wird die Entwurfsarbeit der Szenografen vorgestellt. Von der ersten Ideenskizze über Entwürfe, Modelle, Figurinen und Werkzeichnungen bis zu Originalkostümen, Masken, Requisiten und Aufführungsdokumentationen wird das ganze Spektrum der Szenografiearbeit beleuchtet. Unterschiedliche gedankliche Ansätze, Interpretationen und künstlerische Handschriften fordern zum direkten Vergleich der vielfältigen Ausdrucksformen in der Theaterlandschaft heraus. In dieser Fülle bietet die Ausstellung einen Überblick über die Kontinuität und die innovativen Tendenzen in der szenografischen Arbeit für Theater, Film und Fernsehen im ersten Dezennium des neuen Jahrtausends. Von September 2011 bis Januar 2012 findet assoziiert mit „Bild und Szene 6“ eine Präsentation studentischer Abschlussarbeiten zum Thema „Wintermärchen“ im Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ statt. Literarisch-musikalischer Abend zum 50. Todestag von Kurt Erich Meurer. Renate Kubisch, Meiningen (Cello, Monokord/ Tambura) und Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen (Rezitation, Brückentexte) 19.30, Baumbachhaus; € 5,- / 4,- Der in Meiningen geborene Kurt Erich Meurer (1891 – 1962) zählte Rainer Maria Rilke und Stefan George zu seinen Vorbildern. Seine besinnliche Lyrik ist teils religiös geprägt. Doch auch Naturerfahrung und Motive aus Meiningen wurden von ihm poetisch verarbeitet. 1901 übersiedelte die Familie Meurer nach Berlin, wo der spätere Dichter und Übersetzer den größten Teil seines Lebens verbrachte. Am Vorabend des 50. Todestages von Kurt Erich Meurer werden Renate Kubisch und Andreas Seifert den weithin vergessenen Literaten wieder in Erinnerung bringen. Geschichte(n) um den Meininger Musenhof kompetent und kurzweilig präsentiert von Maren Goltz Der Spaziergang führt vom Theater u. a. über das weltweit erste Brahms-Denkmal im Englischen Garten und Max Regers Wohnhaus bis in die Ausstellung zum Musenhof Meiningen in das Meininger Schloss. Ludwig Chronegk zum 175. Geburtstag Mit diesem verbürgten Ausspruch Georgs II. von Sachsen-Meiningen ist die enorme Bedeutung Chronegks für die Meininger Theaterwelt im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts bereits umrissen. Denn Chronegk war die Seele der Gastspielreisen, managte sie und stellte deren Finanzierung sicher, obwohl er erst 1877 zum Direktor und 1884 zum Hoftheater-Intendanten berufen wurde. Von ihm stammten aber auch wesentliche inhaltliche Beiträge zur Meininger Theaterreform. Mit dieser Soiree anlässlich seines 175. Geburtstages soll das Leben und Wirken Chronegks in Meiningen untersucht werden. November 2011
01. November, Donnerstag
Ferien im Museum
10.00 und 15.00, Schloss Elisabethenburg; € 1,50

01. November, Donnerstag, bis 12. Mai 2013, Sonntag
Ludwig Chronegk – Schauspieler, Manager und Freund
Eröffnung 31. Oktober, Mittwoch, 19.30
Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie; € 3,-

11. November, Sonntag bis 28. April 2013, Sonntag
Bild und Szene 6
Kooperation mit dem Bund der Szenografen
Eröffnung 10. November, Samstag, 19.30
Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal; € 3,-

20. November, Dienstag
„Tropfenfall der Ewigkeit“

24. November, Samstag
Schon Max Reger trug Turnschuhe …
… und so sportlich wie Hans von Bülow dirigierte auch keiner vorher
Dauer 2 Stunden, Treff 11.00, Theater, Eingang Kammerspiele, Bernhardstraße 3
€ 7,- pro Person Organisation Axel Wirth, 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

28. November, Mittwoch
„Ohne Sie würde alles zusammenkrachen!“
Soiree mit Prof. Dr. Alfred Erck und Christoph Gann, Meiningen
19.30, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,- / 2,-


