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November 2017

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg
Mai bis Oktober, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

01. November, Mittwoch (Allerheiligen)
Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3,
€ 7,–, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 3, Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

 

         

 


 

04. November, Samstag 
325 Jahre Schloss Elisabethenburg

Schlossführung mit Axel Wirth, Meininger Museen
10.00, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. € 2,–, Dauer 2 h

Mit der Einweihung der Hofkirche „Zur Heiligen Dreifaltigkeit“ am 9. November 1692 galt die Hauptbauphase von Schloss Elisabethenburg nach 10 Jahren Bauzeit als abgeschlossen. Auf die bauliche Erneuerung des Nordflügels, Teil der ehemaligen würzburgischen Stadtburg, wurde verzichtet. Nur wenige Räume hatten allerdings eine barocke Wand- und Deckengestaltung erhalten. Erst Jahrzehnte später wurden Rokokodekors angebracht. Klassizistische und historistische Raumfassungen folgten im 19. Jahrhundert. In dieser Zeit veränderten sich auch Dach, Fassade, Rundbau und Schlosshof. Der Umbau des Marmorsaals in die heutige Größe und Form im Jahr 1907 war das letzte größere fürstliche Bauvorhaben im Meininger Schloss. Bei einem zirka zweistündigen Rundgang unter dem Motto „325 Jahre Schloss Elisabethenburg“ werden im Jubiläumsjahr die Entwicklungsphasen des Schlosses, teils anhand historischer Bilddokumente, nachgezeichnet. Auch Räume und Raumverbindungen, die nicht zum allgemeinen Ausstellungsprogramm der Museen gehören, werden gezeigt.

 

 

         

 



08. November, Mittwoch
Die Untere Brücke in Meiningen: Steingewölbe – Eisenkonstruktion – Volkshausbrücke

Soiree mit Bauingenieur Hans-Ulrich Kautz, Meiningen
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,50 / 2,50

Nachdem sich Furten als zu riskant und hölzerne Brücken zu unzuverlässig erwiesen hatten, wurden um 1530 unterhalb und oberhalb Meiningens, also nördlich und südlich, steinerne Bogenbrücken errichtet, die Untere und die Obere Brücke. Die heutige Brücke an der Landsberger Straße, also die Untere Brücke, ist mindestens die fünfte Brücke an dieser Stelle. Diese Werraquerung ermöglichte den kürzesten Zugang von Meiningen zur Hohen Straße, die Nürnberg und Erfurt verband. Bauingenieur Hans-Ulrich Kautz verbindet einen Teil seiner beruflichen Tätigkeit mit diesem Brückenstandort. Sein Vortrag geht daher ausführlich ein auf die Errichtung der ersten Stahlbeton-Werrabrücke in Meiningen, die Anfang der 1950er Jahre an dieser Stelle entstand. Bei großer Nachfrage wird ein weiterer Veranstaltungstermin angeboten.

 

 

         

 


 

17. November, Freitag 
Aktion zum bundesweiten Vorlesetag

Kooperation mit der Stadt- und Kreisbibliothek
„Anna Seghers“ Meiningen

 



 
22. November, Mittwoch
Zwischen Expressionismus, Tradition und Max Reinhardt – das Meininger Theater in den zwanziger Jahren

Soiree mit Florian Beck, Meiningen/Grettstadt
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,50 / 2,50

Die Jahre nach 1918 waren für das Meininger Theater eine Zeit der verschiedenen Umbrüche. Der Intendantenwechsel von Otto Osmarr zu Franz Ulbrich kann hier nur als eines von diversen Beispielen aus dieser bewegten Zeit dienen. Im Vortrag wird der Bogen vom Beginn der zwanziger Jahre bis kurz vor 1930 gespannt. Es werden die Brüche, verbunden mit dem Namen Ulbrich, einem Verfechter des Expressionismus und die Kontinuitäten, verbunden mit dem Namen Franz Nachbaur, einem Ensemblemitglied aus Hoftheaterzeiten, aufgezeigt. Neben diese bereits spannende Situation gesellt sich für das 100. Geburtsjubiläum Georgs II. (1926) noch der Name des „großen Bühnenzauberers“ Max Reinhardt. Diesem bemerkenswerten Konglomerat aus Ereignissen und Situationen wird mit dem Vortrag nachgegangen und der Versuch unternommen, den Platz des Meininger Theaters im kulturhistorischen Denkraum der zwanziger Jahre zu bestimmen.

 

 

         

 


 

25. November, Samstag (vor Totensonntag)
Der Parkfriedhof in Meiningen
Stätte der Trauer und Besinnung, Chronik der Stadtgeschichte

Stadtführung mit Axel Wirth, Meininger Museen
10.00, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
€ 5,–, Dauer 2 h, Ende am Parkfriedhof, Berliner Straße 13

Mit seiner romantischen Anlage, seinen Grabstätten von bekannten Meininger Persönlichkeiten und zahlreichen künstlerisch und handwerklich schützenswerten Grabmalen ist der Meininger Parkfriedhof ein sehr anmutiger und würdevoller Ort, der auf seine Weise ein Spiegelbild der Geschichte der Stadt zeichnet. Neben dem 1841 eingeweihten Friedhof in der Berliner Straße werden auch andere Bestattungsorte in Meiningen in den Spaziergang einbezogen.

 

         

 


 
24. November, Freitag
Thüringer Märchen- und Sagenfest
Eine Kooperation mit der Stadt Meiningen

10.00 bis 18.00, Schloss Elisabethenburg; Tagungsbeitrag € 30,–

Was können sie uns heute noch sagen, die alten Mythen und Märchen der Menschheit? Warum sollten und wie können wir sie an nachfolgende Generationen weitergeben? Wie können sie dazu beitragen, dass sich Menschen aus den unterschiedlichsten Winkeln dieser Erde besser verstehen? Mit solchen und ähnlichen Fragen befasst sich das Thüringer Märchensymposium, das alle zwei Jahre in Meiningen stattfindet. TeilnehmerInnen kommen aus dem In- und Ausland. Das Symposium 2017 wird sich dem Thema „Angst“ widmen.

20.00, Theatermuseum; € 10,–

Die Theaterstadt Meiningen ist vor allem durch eine Persönlichkeit mit der Märchen- und Sagenwelt verbunden: Ludwig Bechstein (1801–1860). Er war in der Mitte des 19. Jahrhunderts bekannter als die Brüder Grimm. Sein 1845 erschienenes „Deutsches Märchenbuch“ wurde in sieben Jahren 70.000 Mal verkauft. Bechstein hat fast sein ganzes Leben in Meiningen verbracht und als Historiker, Sammler, Archivar und Bibliothekar u.a. auch im Schloss Elisabethenburg gewirkt. Ihm zu Ehren verleiht die Stadt Meiningen biennal den Thüringer Märchen- und Sagenpreis. Ausgezeichnet werden Personen, die sich um die Pflege, Aufarbeitung und Verbreitung von Märchen und Sagen verdient gemacht haben. Kontakt & Info: Stadt- und Kreisbibliothek “Anna Seghers”, Ernestinerstraße 38, 98617 Meiningen, 03693 502959, bibliothek@meiningen.de

 

 

         

 


Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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