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Oktober 2015

 

Die Montagsführung

April bis Oktober, montags, 14.00
Treff: Eingang Museum im Schloss, Dauer ca. 1 ½ h; € 5,-

Museum am Montag geschlossen? Nicht wirklich. Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag abwechselnd im Schloss Elisabethenburg, im Theatermuseum oder im Baumbachhaus eine Führung bzw. Präsentation an.

 

  

 


 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg
Mai bis Oktober, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

          

 


 

    
01. Oktober, Donnerstag
Es stand ein Koffer in Bad Hersfeld ...

Soiree zum 175. Geburtstag von Rudolf Baumbach
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,- / 2,-

Ein Umzug in eine kleinere Wohnung ließ den Ruheständler Bernd Scholz auf verpackte Bündel aufmerksam werden, die Jahrzehnte lang unbeachtet in einer Ecke lagerten.  Es  stellte sich heraus, dass es sich um einen Teilnachlass des Dichters Rudolf Baumbach handelte. Über die Odyssee der Autografen, Zeichnungen und Drucksachen berichten Bernd Scholz (Bad Hersfeld), Dr. Otto Hahn (Kranichfeld) und Dr. Andreas Seifert (Meininger Museen).

 

         

 



03. und 17. Oktober, Samstag
„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn“
Liszt, Bülow, Wagner und der Meininger Musenhof

Stadt- und Museumsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11.00, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
Dauer: 2 h; € 7,-

„Weimar Blödsinn – Bayreuth Wahnsinn …“  schrieb der Meininger Hofkapellmeister Hans von Bülow in einem Brief an Johannes Brahms am 17. Juli 1882. Aus diesen Worten spricht ungebremster Überdruss gegenüber den einstigen Idolen Liszt und Wagner. Von früh an war der Pianist und Dirigent Bülow von beiden geprägt worden, musikalisch und politisch. Mit der Heirat von Liszts Tochter wurde aus dem verehrten Meister auch noch der Schwiegervater. Dass sich nur Jahre später Richard und Cosima fanden und banden, führte zur berühmtesten Dreiecksbeziehung des 19. Jahrhunderts und katapultierte Bülow in eine tiefe berufliche wie private Lebenskrise. Und danach? Bülow erfand sich neu – mit Brahms in Meiningen, abseits von Liszt in Weimar und Wagner in Bayreuth. Diese und andere (Musik-)Geschichten stehen im Fokus einer Stadt- und Schlossführung der Meininger Museen zu Erinnerungsstätten an berühmte Meininger Musikerpersönlichkeiten. Der zirka zweistündige Spaziergang führt vom Theater u. a. zum weltweit ersten Brahms-Denkmal im Englischen Garten, Max Regers Wohnhaus und weiter in die Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ im Meininger Schloss.

 

         

  


 

 


22. Oktober, Donnerstag
Die „Wallenstein“-Trilogie am Meininger Hoftheater 1881-1882

Soiree mit Claudia Sandig, Jena, und Volker Kern, Meininger Museen
19.00, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé; € 3,- / 2,-

Schillers „Wallenstein“-Trilogie als Gesamtaufführung herauszubringen, wie es die „Meininger“ taten, ist im 19. Jahrhundert durchaus eine künstlerische Großtat gewesen. Die beiden Referenten beleuchten, mit welchen Absichten und Ideen der „Theaterherzog“ an die Inszenierung heranging, auf welche Vorbilder er sich berufen konnte bzw. welche Konkurrenten er im Blick behalten musste. Auf diese Weise wird eine Einordnung der Meininger Inszenierung in die deutschen Rezeptionstradition des Schillerschen Historiendramas versucht.

 

         

 

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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