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26. Februar 2012 bis 20. Januar 2013
William Shakespeare: Das Wintermärchen – Schäfergegend
Präsentation des Bühnenbildes zum 4. Akt der Inszenierung des Meininger Hoftheaters von 1878

Obwohl erst 1878 in den Spielplan aufgenommen, avancierte das „Wintermärchen“ mit 233 Aufführungen nach „Julius Cäsar“ zur erfolgreichsten Einstudierung des Meininger Hoftheaters während der Gastspielreisezeit. Nach einer Idee der Freifrau von Heldburg wurde es „im Renaissancestil sehr frei scenirt, wie ein Mährchen“ auf die Bühne gebracht. Für die Szenen rund um das Schafschurfest in Böhmen hatten die Brückners nach Herzog Georgs Anweisungen kurzfristig einen neuen Prospekt zu malen, der „einen nach dem Meere zu abfallenden Rasenhügel, mit hochstämmigen alten Kastanienbäumen bestanden, unter deren Laubdach hindurch man das Meer sähe, darstellt“. Davor wurden die bereits angefertigten Kulissenbögen mit dem Haus des Schäfers, einer Laube und vielfältigen Draperien platziert.

 

 

 

Dieses romantische Bühnenbild „Schäfergegend“ aus dem 4. Akt der Inszenierung von 1878, das seit vielen Jahrzehnten in den Magazinen schlummerte, wurde nunmehr an das Licht der Öffentlichkeit geholt und am Samstag, dem 25. Februar 2013 im Rahmen einer feierlichen Eröffnung erstmals in den Mittelpunkt der Präsentation des Theatermuseums „Zauberwelt der Kulisse“ gestellt. In einem speziell erarbeiteten Szenenlichtprogramm wurde die Geschichte von Florizel und Perdita.

 

   

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