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22. Februar 2015, Sonntag bis 15. Januar 2017
Schillers Piccolomini

Eine Musterinszenierung klassischer Dramatik des Meininger Hoftheaters von 1882, Präsentation des Bühnenbildes Bankettsaal zum 4. Akt

Friedrich Schillers „Wallenstein“-Trilogie gehört zu den fünf großen Inszenierungen des Meininger Hoftheaters unter Georg II. Das einaktige „Lager“ wurde speziell für das Londoner Gastspiel 1881 einstudiert. „Die Piccolomini“ und „Wallensteins Tod“ gingen ein Jahr später im Friedrich-Wilhelm-städtischen Theater in Berlin in Szene. Wie bei allen großen Inszenierungen hatte der Theater- herzog seine Vorstellungen über das visuelle Erscheinungsbild der Bühne in einer Vielzahl von schriftlichen und zeichnerischen Äußerungen festgehalten. Nach Georgs Entwürfen malten die Brückners prächtige Zimmerdekorationen im Renaissancestil, von denen eine ganze Reihe die Zeitläufte nicht überdauert haben. Erhalten geblieben ist jedoch der „Bankettsaal“ aus dem 4. Akt zu „Die Piccolomini“.  

 

 

 

Erstmals seit der Eröffnung des Theatermuseums im Jahre 2000 präsentieren die Meininger Museen im Theatermuseum damit eine Innenraumdekoration. Diese schlummerte seit Jahrzehnten in den Magazinen und wurde ab 2013 aufwendig restauriert. Die Einrichtung der Bühne und des Szenenlichtprogramms gelang durch Unterstützung des Meininger Theaters. Die Erstpräsentation fand am Samstag, dem 21. Februar 2015 statt. Für den einführenden Vortrag konnte Frau Claudia Sandig (M.A.) von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gewonnen werden.

 

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