Zur lokalen NavigationZum Inhalt
Telefon: 03693 50 36 41 Suche:

24. Februar 2019 bis 19. Januar 2020

Die Theatermalerfamilie Brückner
Erstpräsentation des Bühnenbildes „Antike Säulenhalle“ aus William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ von 1910/11

Zum ersten Mal zeigt das Theatermuseum dieses durch seine Tiefe und Perspektive beeindruckende Bühnenbild. Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. Darüber hinaus wird im Theatermuseum mit einer Sonderausstellung dem 100. Todesjubiläum Max Brückners gedacht. Diesen Gedenktag, den 2. Mai 2019, nehmen die Meininger Museen zum Anlass, nicht nur an Max Brückner, sondern an die gesamte Theatermalerfamilie zu erinnern, zu der neben dem eben genannten auch Vater Heinrich und Bruder Gotthold gehörten.

Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger Theaterherzog Georg II. beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Auch nach 1890 – bis 1912 – wurde das Brücknersche Atelier regelmäßig, wenn auch nicht mehr so intensiv wie zwischen 1874 und 1890, mit Aufträgen bedacht. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit. In den letzten zwei Jahren haben die Meininger Museen eine Vielzahl von Brückner-Materialien angekauft: Gemälde, Skizzenbücher, Autographe, Fotos und Mappen mit von Max Brückner autorisierten Drucken der für Bayreuth gemalten Dekorationen.

Diese Materialien werden 2019 erstmals (!) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ermöglichen, ergänzt durch Leihgaben aus Coburg, Aussagen zur Vita von Heinrich, Max und Gotthold Brückner, zum Atelier, zur Privat- bzw. Familiensphäre und zu Arbeiten für Bayreuth. Die Professionalität der Brückners als akademische Landschaftsmaler spiegelt sich in imposanten, naturalistischen Landschaftspanoramen für viele Inszenierungen des Meininger Hoftheaters wider. Sie nutzten Studienreisen in die Natur und Freilichtmalerei als Motivsammlung für die Arbeit im Atelier. Ihre kongenialen, freundschaftlichen Arbeitsbeziehungen zu Georg II. bzw. der Intendanz des Hoftheaters ließ sie zu einem Pfeiler der Meininger Theaterkunst werden.

 

Aktuelles

Ausstellungseröffnungen am 17. April im Schloss

Unterm Strich - Deutschlandbilder

Georgs Enkel aus Europa

Ausstellung im Schloss Elisabethenburg

Die Betriebswerkstätten Meininingen 1863 - 1914

Letztmalige Führung am 13. April

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
© 2019 Meininger Museen  | Impressum | Datenschutz