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"Stasi allein zu Haus" und andere Vorfälle

Im Rahmen der Karikaturenausstellungen „Unterm Strich“ und „Deutschlandbilder“ laden die Meininger Museen am Sonntag, dem 1. September in die Obere Galerie des Schlosses Elisabethenburg zu der kurzweiligen Veranstaltung „Geschichte und Geschichten“ ein. Treffpunkt ist 15 Uhr am Museumsshop. Zur Teilnahme berechtigt eine Tageskarte nebst Führungszuschlag von 2 €. Unter dem Motto „Das wäre mir eine Karikatur wert!“ hatten die Museen im Frühjahr dazu aufgerufen, Selbsterlebtes aus der DDR- und Wendezeit in Form von Anekdoten oder Kurzgeschichten niederzuschreiben. Unter den Einsendungen hat der Zeichner Ralf Böhme (RABE) aus Bad Liebenstein sieben Geschichten ausgewählt und in Karikaturen verwandelt. Die erste Zeichnung, „Brautmacher in Uniform“ nach einem Text von Gudrun Kühner aus Föritztal bei Sonneberg wurde bereits zum Internationalen Museumstag präsentiert und ist seitdem im Schlossmuseum zu sehen.

Nunmehr hat RABE auch die anderen sechs Einsendungen zeichnerisch umgesetzt. Es entstanden Karikaturen zu dem Thema „Stasi allein zu Haus“ und anderen Vorfällen aus der DDR-Geschichte. Die neuen Cartoons werden zur Veranstaltung „Geschichte und Geschichten“ erstmals gezeigt, der Zeichner Ralf Böhme ist dazu ebenso eingeladen wie die Textbeiträger. Katja Wollschläger und Wolfgang Semleit (ehemals Leimtiegel) tragen mit „Liedern aus einem verschwundenen Land“ musikalisch dazu bei, den DDR-Alltag nachzuempfinden.

Anschließend führt der Leiter des Literaturmuseums, Dr. Andreas Seifert, durch die Doppelausstellung. Dabei wird er Fragen beantworten wie „Wer war die Burianek-Bande?“, „War Konrad Adenauer ein Brandstifter?“ oder „Warum verteilte der DDR-Handel an seine Kundschaft grüne Brillen?“ Die beiden Karikaturenausstellungen – Leihgaben des Hauses der Geschichte Bonn – sind noch bis 8. September („Unterm Strich“) bzw. 6. Oktober („Deutschlandbilder“) in der Oberen Galerie des Schlossmuseums zu sehen. Während die erste Exposition 40 Jahre DDR-Karikatur im Spannungsfeld zwischen Auftragskunst, Anpassung, Wagnis und Zensur zeigt, macht die zweite mit der Sicht ausländischer Karikaturisten auf die deutsche Wiedervereinigung im Jahr 1990 bekannt.

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