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Ausstellung: Zeitenwende

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Mit drei Sonderausstellungen geben die Meininger Museen Einblick in ein Kapitel politischer und gesellschaftlicher Veränderungen vor 100 Jahren in Deutschland mit Schwerpunkt Meiningen und Thüringen:

Der Freistaat Sachsen-Meiningen – Personen und Ereignisse im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
8. Oktober 2020 bis 10. Oktober 2021

Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums nach der Abdankung von Herzog Bernhard III. kurz zu halten. Die Landtagsabgeordneten kamen bereits zwei Tage danach am 12. November zusammen. In der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode legten sie die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen. 

 

Die Übergangsregierung unter dem Vorsitz von Ludwig Freiherr von Türcke, welche am 12. November 1918 bestellt worden war, wurde nach den Wahlen von 1919 beibehalten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein. 

 


Der Schafhof, das Volkshaus in Meiningen und andere sozial(demokratisch)e Projekte in Südthüringen
11. November 2020 bis 10. Oktober 2021

Das Meininger Volkshaus hat in einer Initiative des Vorsitzenden des Meininger Arbeiter- und Soldatenrates seine Wurzeln. Anfang der 1920er Jahre wurde zunächst das Gewerkschaftshaus mit Kneipe und einem kulturellen Angebot gegründet, welches in insgesamt drei Lokalitäten sein Domizil gehabt hat. 

In der Ausstellung werden auch andere soziale Vereinigungen vorgestellt, die eine Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung zum Inhalt hatten.  In jener Zeit entstanden unter anderem die Wohnhäuser des Schafhofes in Meiningen, auf der Wehd in Sonneberg oder die der „Siedlung“ in Hildburghausen, der Friedrich-Ebert-Hof in Bad Salzungen, ebenso Häuser in der Nöth- und Kreuzstraße in Meiningen oder das Sonneberger Rathaus. 

Die Kinder und Enkel Georgs II. Herzog von Sachsen-Meiningen
11. November 2020 bis 2. Mai 2021

Mit der Abdankung von Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen wenige Jahre nach dem Tod seines berühmten Vaters Georg II., ging 1918 eine jahrhundertealte Ordnung zu Ende. Das Herzogtum Sachsen-Meiningen hörte wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. 

Dieser Ausstellungsbereich geht auf das Schicksal der Nachkommen Herzog Georgs II. ein. Verglichen mit der einschneidenden Zäsur von 1945, bei der die Überlebenden oftmals nicht viel mehr als das nackte Leben retten konnten, waren die Veränderungen 1918 mild verlaufen. In der Ausstellung wird das Leben der meisten Kinder und Enkel Herzog Georgs II. in Wort und Bild vorgestellt. 

Zur Ausstellung ist ein Begleitband über die Kinder und Enkel Georgs II. im Museumsshop erhältlich.

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