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Neuerwerbungen der Meininger Museen

Seit den Anfängen der Museen gilt das Sammeln als die Grundlage jeglicher Museumsarbeit. Erst auf einem soliden Fundus von Sammlungsbeständen konnten sich Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln entwickeln und damit ein Tätigkeitskanon, der bis in unsere Tage der Auftrag und die oberste Devise jedes Museums sein sollte. Die Sammlungen sind das Rückgrat der Museen. Auch die Meininger Museen konnten in den letzten Jahren ihr „Rückgrat“ mit etlichen Neuzugängen in allen Fachbereichen weiter stärken. Die Krönung war zweifellos der Erwerb von Teilen eines prunkvollen Tafelservice der preußischen Porzellanmanufaktur Berlin (KPM), das König Friedrich Wilhelm IV. seiner Nichte Prinzessin Charlotte von Preußen und Erbprinz Georg von Sachsen-Meiningen anlässlich deren Hochzeit schenkte. Besucher können diesen wertvollen Neuzugang in der einstigen herzoglichen Wohnsuite Georgs II. bewundern. Die Exponate einer Kabinettausstellung, welche aus Anlass des Internationalen Museumstages nun erstmals gezeigt wurde, sind für die Arbeit und die Repräsentanz der Meininger Museen aber nicht minder interessant. Alle Besucher mögen sich überraschen lassen von den Zuwächsen in den Meininger Sammlungen, die nicht selten auch für die Museumsmitarbeiter Überraschungen sind.

Das Magazin der Kulturstiftung der Länder „ARSPROTOTO“ gab mit einer Artikelfolge die Anregung für eine weitere Kabinettausstellung, welche eine kleine Kollektion von nie gezeigten Depot-Objekten der Meininger Museen vorstellt. Während im genannten Magazin die Direktorinnen und Direktoren größerer Museumseinrichtungen unter dem Motto „Schön im Depot“ verraten, was sie eigentlich vor der Öffentlichkeit verbergen, stellen Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter ihr „Besonderes Depot-Objekt“ persönlich vor. Hier wie da ist der Hintergrund identisch: So ist es eine Tatsache, dass der Großteil musealer Sammlungen nicht in den öffentlichen Ausstellungen präsentiert, sondern in den Depots und Magazinen aufbewahrt wird. Erhaltungszustände, Konservierungs- und Restaurierungsstau führen dazu ebenso wie lückenhafte Objektkenntnisse, anders zugeschnittene Ausstellungskonzepte oder gar offene Herkunft. Die Arbeit mit den jeweiligen Sammlungen, mit konkreten Sammlungsobjekten, ist eine der aufwendigsten und vielfältigsten in der Museumsbranche überhaupt. Nicht selten können sich tatsächliche Klärungen und Erkenntnisse über Jahrzehnte hinziehen – Museen sammeln nicht nur für das „Jetzt“, sondern auch für das „Künftige“.  

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