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18. April, Donnerstag, bis 8. September, Sonntag

Unterm Strich
Karikatur und Zensur in der DDR

Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung: 17. April, Mittwoch
19 Uhr, Marmorsaal; 3 €

Vor dreißig Jahren läuteten Massenflucht und anschließende friedliche Revolution das Ende der Deutschen Demokratischen Republik ein. Vierzig Jahre war der „erste sozialistische Staat auf deutschem Boden“ geworden. Die Wanderausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt die Spielräume und Grenzen der Karikatur in der DDR. Sie präsentiert „optisches Juckpulver“ aus Privatbesitz, Museen und Archiven, eingebettet in den historischen Kontext. Fotos, Dokumente und audio-visuelle Medien machen die Rahmenbedingungen der Entstehung und Verbreitung gezeichneter Satire anschaulich. Der Blick auf die Karikaturen bietet einen unterhaltsamen Gang durch die Geschichte der DDR. Wer sie erlebt hat, wird vieles wiedererkennen, wer nicht, kann vieles besser verstehen. Den Einführungsvortrag zur Ausstellung hält Eva-Maria von Máriássy, Direktorin der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz. Katja Wollschläger und Wolfgang Semleit (ehemals „Leimtiegel“) laden zu einem musikalischen Spaziergang durch die DDR ein.

 

 

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