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Dezember 2020

 

5./6. Dezember, Wochenende 2. Advent

22. KunstHandwerkerMarkt

11 bis 18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)

Anfang Dezember findet im repräsenta-tiven Marmorsaal des Meininger Schlosses der Markt der besonderen Art statt und hat sich inzwischen fest im thüringischen  Weihnachtsmarktgeschehen etabliert. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten alle Jahre wieder eine ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Diese wird stimmungsvoll mit ebenfalls handgemachter Musik und Gesang umrahmt.

Der ermäßigte Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch mit den ständigen Ausstellungen sowie Sonderausstellungen und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke. Kulinarisches wie Waffeln und Glühwein, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der Zwickchenmarkt. Zwickchen sind ein weihnachtliches Weißgebäck, das schon vor Jahrhunderten auf Märkten angeboten wurde. Auch das Museumscafé im Festsaal über dem Treppenhaus erwartet mit vielen köstlichen Kleinigkeiten seine Gäste.

 

5. Dezember, Samstag

Ausstellungseröffnung:  Bilderpracht zur Weihnachtszeit 
Luxuriöse Drucksachen von A–Z 

15.00 Uhr, im Rahmen des KunstHandwerkerMarktes

Eröffnungsvortrag: Dr. Otto Hahn, Kranichfeld
Musikalische Umrahmung: Max-Reger-Musikschule Meiningen
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)

Was wurde nicht alles im Zeitalter des sogenannten Luxuspapiers in den Buchdruckereien und chromolithografischen Kunstanstalten gefertigt und in die Welt hinausgeschickt? Luxuspapier war ein deutscher Exportartikel in der Zeit von 1860 bis 1920. Zum Weihnachtsfest, wo bereits damals vielen Menschen das Geld etwas lockerer in der Tasche steckte, überboten sich die Hersteller mit immer neuen Ideen und Gestaltungen.

Die Sonderausstellung im Meininger Literaturmuseum möchte diesen Spuren nachgehen. Dabei spannt sich, dem Alphabet folgend, ein weiter Bogen von Abziehbildern, Adventskalendern und Aufstellkarten über Bilderbogen zur Anfertigung von Christbaumschmuck aus Papier, von Dekorations- und sogenannten Füllartikeln über Hampelmänner, Heftumschläge, Klebealben und Krippen, von Laternen, Lebkuchenbildern und Luxuskartonagen über Neujahrsbriefe, Notenblätter, Oblaten, Papiertheater, Plakate, Reklamemarken und Spiele bis hin zu Weihnachtskarten, Wunschbriefen und Wunschzetteln. Tauchen Sie mit uns ein in diese bunte Welt von vorvorgestern.

11. Dezember, Freitag, und 12. Dezember, Samstag

Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent

17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)

Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen.

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)

Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle

 

12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €

Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit.

 

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)

Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
12 und 14 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde; 8 €

Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)

Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 und 13 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum, Dauer 1 Stunde; 8 €

Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

 

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)

Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle

12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €

Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker- Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit.

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