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Februar 2019

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

2. Februar, Samstag

MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de

Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema „Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg“. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

6. Februar, Mittwoch

Bräuche in Sachsen-Anhalt und Thüringen
Immaterielles Kulturerbe in Mitteldeutschland im Vergleich

Lichtmessvortrag mit Dr. Kathrin Pöge-Alder, Referentin für historische und gegenwärtige Alltagskultur im Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., und Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 5 / 4 €

Seit einigen Jahren werden nach und nach traditionelle Brauchveranstaltungen in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. So gibt es auch in Thüringen Bestrebungen, die Kirmes, die hierzulande vielerorts in verschiedenster Gestalt gefeiert wird, in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. In Sachsen-Anhalt sind einzelne Brauchveranstaltungen wie die Spergauer Lichtmeß bereits in der Liste vertreten. An diesem Abend sollen nun verschiedene Brauchveranstaltungen mit deren Begleitgestalten wie Hanswürste, Hollefrauen, Erbsbären und viele andere vorgestellt werden.

10. Februar, Sonntag

Bilder mit Worten

Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Mein Meiningen, meine Werra“
15 Uhr, Baumbachhaus; 3 €

Zu der aktuellen Fotoausstellung „Mein Meiningen, meine Werra“ gehören auch poetische Texte und verbale Erinnerungen, die mit einzelnen Bildmotiven oder dem Ausstellungsthema korrespondieren. Bei Bildbänden mit Texteinschüben ist dieses Miteinander Programm. Dabei kann der Produktionsprozess unterschiedlich sein. Das demonstrieren die Fotografen Hans-Peter Feix aus Meiningen und Günter Giese aus Suhl. Während Feix Bild- und Textautor in einem ist, verkörpert Giese den „puren“ Fotografen, der mit Literaten kooperiert. Seine aktuelle künstlerische Partnerin ist die Schriftstellerin Ursula Schütt aus Dietzhausen. Präsentiert werden Foto-Lyrik-Bände von Hans-Peter Feix und der gemeinsame Band von Günter Giese und Ursula Schütt. Die Lyrikerin wird selbst lesen. Durch das Programm führt Dr. Andreas Seifert.

12. Februar, Dienstag

Ferien im Museum
Die Orgel – Wunderwerk von Technik und Musik

Führung mit Klangbeispielen mit Detlef Rohr, Walldorf
10 und 14 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop, Dauer 2 Stunden
Feriengruppen 2 € je Schüler bzw. Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung bis 5. Februar: 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Orgel ist das komplexeste Instrument in der Musik, sie wird daher nicht zu Unrecht auch als die Königin der Instrumente bezeichnet. Oft wird das Bild der Orgel auf den sichtbaren Orgelprospekt mit den vorn stehenden Pfeifen reduziert. Die Funktionsweise und Bedienung sowie das verborgene Innenleben einer Orgel sind jedoch ebenso faszinierend. In der ehemaligen Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg ist eine moderne Konzertorgel aus den 1980er Jahren eingebaut. Diese bietet sehr gut die Möglichkeit, die Geheimnisse einer Orgel vorzustellen und zu erklären. Bei extremer Kälte wird die Orgel in der neuapostolischen Kirche hinzugezogen. Orgelliebhaber Detlef Rohr aus Walldorf ist mit beiden Instrumenten bestens vertraut. Neben Klangbeispielen zeigt und erläutert er auch technische Details und gibt eine Bastelanleitung für eine Orgelpfeife.

14. Februar, Donnerstag

Ferien im Museum
Meiningen und die Eisenbahn im 19. Jahrhundert

10 und 14 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop, Dauer 2 Stunden
Feriengruppen 2 € je Schüler bzw. Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung bis 5. Februar: 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Betriebsstätten Meiningen der Werra-Eisenbahn im 19. Jahrhundert und das heutige Dampflokwerk Meiningen sowie die entstehende Dampflok-Erlebniswelt gaben und geben dem Eisenbahnstandort Meiningen eine besondere Prägung. Gleich zwei Bahnhöfe auf angrenzenden Grundstücken, der Preußische und der Bayerische Bahnhof, waren seit 1858 bzw. ab 1874 Drehscheibe des Personenverkehrs in der Residenzstadt. Noch heute starten vom Bahnhof Meiningen täglich zirka 70 Züge zu regionalen Zielen. In den Ausstellungen „Stütze der Werrabahn - Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914“ sowie „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ werden Aspekte des Eisenbahnwesens und Reisens im 19. Jahrhundert im Rahmen der Ferienveranstaltung verdeutlicht.

16. Februar, Samstag

MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de

Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema „Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg“. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

24. Februar, Sonntag, bis 19. Januar 2020, Sonntag

Die Theatermalerfamilie Brückner
Erstpräsentation des Bühnenbildes „Säulenhalle“ aus William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ von 1910/11

Saisoneröffnung 23. Februar, Samstag
19 Uhr, Theatermuseum; 3 €

Zum ersten Mal zeigt das Theatermuseum dieses durch seine Tiefe und Perspektive beeindruckende Bühnenbild. Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. Darüber hinaus wird im Theatermuseum mit einer Sonderausstellung dem 100. Todesjubiläum Max Brückners gedacht. Diesen Gedenktag, den 2. Mai 2019, nehmen die Meininger Museen zum Anlass, nicht nur an Max Brückner, sondern an die gesamte Theatermalerfamilie zu erinnern, zu der neben dem eben genannten auch Vater Heinrich und Bruder Gotthold gehörten.

Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger Theaterherzog Georg II. beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Auch nach 1890 – bis 1912 – wurde das Brücknersche Atelier regelmäßig, wenn auch nicht mehr so intensiv wie zwischen 1874 und 1890, mit Aufträgen bedacht. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit. In den letzten zwei Jahren haben die Meininger Museen eine Vielzahl von Brückner-Materialien angekauft: Gemälde, Skizzenbücher, Autographe, Fotos und Mappen mit von Max Brückner autorisierten Drucken der für Bayreuth gemalten Dekorationen.

Diese Materialien werden 2019 erstmals (!) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ermöglichen, ergänzt durch Leihgaben aus Coburg, Aussagen zur Vita von Heinrich, Max und Gotthold Brückner, zum Atelier, zur Privat- bzw. Familiensphäre und zu Arbeiten für Bayreuth. Die Professionalität der Brückners als akademische Landschaftsmaler spiegelt sich in imposanten, naturalistischen Landschaftspanoramen für viele Inszenierungen des Meininger Hoftheaters wider. Sie nutzten Studienreisen in die Natur und Freilichtmalerei als Motivsammlung für die Arbeit im Atelier. Ihre kongenialen, freundschaftlichen Arbeitsbeziehungen zu Georg II. bzw. der Intendanz des Hoftheaters ließ sie zu einem Pfeiler der Meininger Theaterkunst werden.

Aktuelles

Die Betriebswerkstätten Meininingen 1863 - 1914

weitere Soiree zur Ausstellung am 6. März

Königliches Porzellan und

privates Lieblingsgeschirr

Ausstellungsführung: MEIN KAMERAD - DIE DIVA

am 2. und 16. Februar, 9. und 23. März

Mein Meiningen, meine Werra

Fotografien mit Worten im Baumbachhaus

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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