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Februar 2020

2. Februar, Sonntag

20 Jahre Wagnis Wagner

Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko.

Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

11. Februar, Dienstag, und 13. Februar, Donnerstag

Winterferien im Museum
Die SMS des 19. Jahrhunderts – die Postkarte

Veranstaltung für Kinder ab 6 Jahren, Hortgruppen, Familien
10 und 15 Uhr, Baumbachhaus, Dauer ca. 90 Minuten; Teilnahme mit Familienkarte bzw. Gruppenpreis 2 € je Schüler

Am 1. Oktober 1869 erschien bei der österreichisch-ungarischen Post die von Dr. Emanuel Herrmann entwickelte „Correspondenzkarte“ mit eingedrucktem Postwertzeichen. Die Rückseite der 8,5 cm × 12,2 cm großen Karte konnte bei Erscheinen der Karten, zur Vereinfachung, frei beschrieben werden. Ziel war es, Kurznachrichten möglichst unkompliziert und preisgünstig verschicken zu können. Heute geht das alles noch viel schneller und günstiger, zum Beispiel mit einer SMS.

Die Ausstellung „Schneemann im Briefkasten“ im Meininger Literaturmuseum Baumbachhaus zeigt noch bis 1. März 150 teils historische Postkarten zu winterlichen Themen aus einer privaten Sammlung. Diese sollen Anregung bieten für ein Ferienprogramm der Meininger Museen für Kinder ab 6 Jahren. Es besteht die Möglichkeit, über ein Motiv-Suchspiel die Ausstellung genauer kennen zu lernen. Anschließend werden Postkarten nach eigenen Motiven gestaltet, auch die Briefmarken dazu; das Schreiben mit Tusche und Feder kann dabei ausprobiert werden. Das Programm dauert jeweils ca. 90 Minuten, Infos und Anmeldung unter 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de möglich, weitere Termine auf Absprache. Die eigene Federmappe kann gern mitgebracht werden, natürlich auch Postkarten, die in der Familie vorhanden sind.

 

22. Februar, Samstag

Meiningen vor der Wende und heute
Eine Fotoausstellung zur Stadtarchitektur vor und nach 1989

Ausstellungsführung mit Jens Brautschek, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

In den 1980er Jahren der ehemaligen DDR verfielen nicht nur die Gebäude der Altstädte, sondern auch Straßen, öffentliche Gebäude, ja ganze Stadtviertel im gesamten Land rapide. Auch das Stadtbild Meiningens sah damals grau und trübe aus, der Zustand der Innenstadt war oftmals marode. Die Meininger Museen präsentieren in einer Fotodokumentation zum 30. Wendejubiläum zum Teil noch nie gezeigte Bilder der Architektur Meiningens aus dem letzten Jahrzehnt vor der politischen Wende. Weitere Aufnahmen vollziehen den Brückenschlag vom Damals hinein in heutige Tage und zeigen die Veränderungen, die Modernisierungen, Neubauten und Aufbauleistungen der vergangenen 30 Jahre. Die Aufnahmen verschiedener Fotografen von damals und heute stehen dabei nicht nur für einen Neuanfang, sondern auch für Kontinuität in der Stadtentwicklung.

26. Februar, Mittwoch

Traditionen einer sozialistischen Hochschule - Die TH Ilmenau in der DDR

Soiree mit Dr. Bertram Triebel, Universität Jena
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 / 3 €

Die TH Ilmenau ist ein Kind der DDR. Entstanden 1953 als Hochschule für Elektrotechnik, wird sie 1963 zu einer Technischen Hochschule aufgewertet. Als neue Hochschule ist sie um Traditionsbildung bemüht und feiert ihre Gründung regelmäßig. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Geschichtsbildern der TH Ilmenau und fragt nach deren Bedeutung für das Selbstverständnis der Institution in der DDR. Bertram Triebel ist promovierter Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Geschichte Deutschlands seit 1945. Jüngst hat er eine Studie über die Thüringer CDU in der SBZ/DDR veröffentlicht. Mehr Informationen zu ihm und seinen Projekten unter: www.bertram-triebel.de.

Interessenten sind herzlich eingeladen und werden gebeten, sich die Eintrittskarten und somit einen Sitzplatz im Vorverkauf im Museumsshop im Schloss Elisabethenburg (03693 881030) zu sichern.

29. Februar, Samstag

Saisoneröffnung im Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse"

Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum, Bühnenbild Antike Säulenhalle
19 Uhr, Theatermuseum; 4,50 €

Mit der erstmaligen Präsentation dieses durch seine Tiefe und Plastizität beeindruckenden Bühnenbildes in der Saison 2019 wurde die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner in Bezug auf einen der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. dem Publikum vorgestellt. Zahlreiche neu erworbene Brückner-Materialien wie Gemälde, Skizzenbücher, Autographe, Fotos und Mappen mit von Max Brückner autorisierten Drucken der für Bayreuth gemalten Dekorationen wurden 2019 erstmals öffentlich gezeigt. Das große Publikumsinteresse sowie auch die für die Erstpräsentation aufgewendeten Kosten motivieren zu einer Fortführung des Projektes im Jahr 2020. Ergänzt wird die bisherige Präsentation durch ein noch eindrucksvolleres Szenenlichtprogramm mit eingesprochenen Textpassagen zu diesem Bühnenbild. Zudem werden die bisherigen Aussagen und Darstellungen zur Theaterfamilie Brückner erweitert und vertieft.

Begrüßung Winfried Wiegand, Direktor
Präsentation von Neuerwerbungen, Volker Kern, Leiter Theatermuseum
Szenische Lesung mit  Anja Lenßen und Michael Jeske, Meininger Staatstheaters
Szenenlichtprogramm
Musik Ibrahim Bajo, Kanun

 

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