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Januar 2019

 

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

13. Januar, Sonntag

Kunst & Cake

Ein verführerisch-süßer Museumsbesuch am Sonntagnachmittag
15 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé, Dauer 2 Stunden

8 € (1 Kännchen Kaffee/Tee, 1 Stück Kuchen/Torte; Eintritt, Führung),

Karten nur im Vorverkauf 03693 881036

Freunde der Meininger Museen und des kulinarischen Genusses treffen sich auch in diesem Jahr unter dem Motto Kunst & Cake zum Jahresbeginn im Museumscafé. Der Genuss von Kaffee oder Tee und Kuchen oder Torte im barocken Hessensaal des Schlosses wird die Sinne ebenso anregen wie ein Besuch in den Ausstellungen der Museen. Im Preis enthalten ist eine Führung durch die Sonderausstellung „Mein Kamerad – die Diva“. Das Theaterspiel bot für die Kriegsgefangenen und Soldaten des Ersten Weltkrieges nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, das Grauen der Fronterlebnisse für eine kurze Zeit zu vergessen. Damenimitatoren gehörten in jedem Gefangenen- und Fronttheater dazu. Das Spiel mit den Rollen brachte so auch „die Frau“ in das Leben nahezu isolierter Männergesellschaften – ausgewählte Gefangene und Soldaten wurden im Damenfach häufig als Stars gefeiert.

15. Januar, Dienstag

Hautnah – Mundart mit Musik

mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut‘ “, Moderation Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 6,50 / 4 €

Längst hat es sich über Meiningen hinaus einen Namen gemacht: das literarische Sextett unter Leitung von Rita Fulsche (Neubrunn) mit Renate Hoßfeld (Breitungen), Roswitha Keßler (Herpf), Marie-Luise Röder (Steinbach-Hallenberg), Renate Schreyl (Altersbach) und Christel Siegmund (Wernshausen). Auf Heimatfesten und Mundarttagen, einzeln oder vereint, diesseits und jenseits der thüringisch-bayerischen Grenze sind „Motzings Enkele“ in den letzten Jahren aufgetreten. Ihr Gruppenname ist drei Altvorderen der unterfränkischen Mundartdichtung entlehnt: Paul Motz und den Brüdern Caspar Ernst und Georg Friedrich Stertzing.

Eine Veränderung hat sich im musikalischen Teil des „Hautnah“-Programmes eingestellt. Nach der Auflösung der Gruppe „Leimtiegel“, die „Motzings Enkele“ über Jahre begleitet hatte, werden nun die Musiker jährlich wechseln. Zum diesjährigen Mundartabend können sich die Besucher auf die „Thüringische Spielleut‘ “ aus Zella-Mehlis freuen. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte). Wegen der großen Nachfrage wird die „Auftaktveranstaltung“ im Theatermuseum zu erleben sein. Die zweite Veranstaltung am 19. März findet wie gewohnt im Literaturmuseum Baumbachhaus statt.

22. Januar, Dienstag

Meininger Kulturtage – Die Räuber

Projekttag für Schüler, Kooperation mit dem Meininger Staatstheater
9.30 Uhr, Treff Foyer Kammerspiele, Bernhardstraße 3,
Ende gegen 15 Uhr
15 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)

Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung. Die Museen nehmen diesen gedanklichen Faden bei der Gestaltung des Nachmittagsprogramms auf.

23. Januar, Mittwoch

Hochwasser in Thüringen unter besonderer Berücksichtigung der Werra

Soiree mit Dr. Mathias Deutsch, Leipzig, Moderation Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 3,50 / 2,50 €

Vor 110 Jahren, am 4./5. Februar 1909, liefen in vielen Flüssen Thüringens schwere Hochwasser ab. Nach ergiebigen Schneefällen hatte plötzlich Tauwetter mit Regen eingesetzt und die Pegel stiegen seit dem 3. Februar bedrohlich an. Wenig später uferte unter anderem die Werra weit aus und es kam zu großflächigen Überschwemmungen. So standen in Meiningen nicht nur ufernahe Wiesen und Parkflächen, sondern auch Teile der Innenstadt unter Wasser. Ausgehend von der Flutkatastrophe 1909 soll in dieser Soiree auf weitere historische Hochwasser in Thüringen - und speziell auf extreme Abflussereignisse der Werra - eingegangen werden. Hierzu gehören beispielsweise die Hochwasser von 1871 und 1890, die ebenfalls hohe Sachschäden verursachten. Sowohl zu diesen extremen Ereignissen als auch zu anderen Werra-Hochwassern liegen im Bestand der Meininger Museen eindrucksvolle Fotos vor. Eine Auswahl wird der Referent, der Erfurter Umwelthistoriker Dr. Mathias Deutsch, bei seinem Vortrag zeigen und zudem verschiedene zeitgenössische Berichte sowie alte Überschwemmungskarten vorstellen.

Aktuelles

Die Betriebswerkstätten Meininingen 1863 - 1914

weitere Soiree zur Ausstellung am 6. März

Königliches Porzellan und

privates Lieblingsgeschirr

Ausstellungsführung: MEIN KAMERAD - DIE DIVA

am 2. und 16. Februar, 9. und 23. März

Mein Meiningen, meine Werra

Fotografien mit Worten im Baumbachhaus

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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