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März 2019

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

6. März, Mittwoch

Der Bahnhof Meiningen – Geschichte und Gegenwart

Soiree mit Steffen Dietsch, Meiningen und Jens Brautschek, Meininger Museen
19 Uhr; Museumscafè,

3,50 / 2,50 €

Als im Zuge der Eröffnung der Werrabahn am 2. November 1858 auch der Bahnhof in Meiningen eingeweiht wurde, verband dieser nicht nur die Kleinstadt mit der weiten Welt, sondern entwickelte sich auch zu einem logistischen und gesellschaftlichen Knotenpunkt. Vom Herzog bis zum Bettelmann begrüßte die Stadt dort Ihre Gäste, empfing und versendete Waren aller Art. Es war ein Ort der Freude und des Abschieds, eine Arbeits- und Verpflegungsstätte im beständigen Wandel der Zeit bis hinein in die Gegenwart. Eine Soiree ganz im Zeichen der Geschichte eines der wichtigsten Gebäude der Stadt, ergänzend zur Ausstellung „Stütze der Werra-Eisenbahn - Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914“

9. März, Samstag

MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de

Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema „Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg“. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

12. März, Dienstag

Meininger Kulturtage – Die Räuber

Projekttag für Schüler, Kooperation mit dem Meininger Staatstheater
9.30 Uhr, Treff Foyer Kammerspiele, Bernhardstraße 3,
Ende gegen 15 Uhr
15 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)

Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung.

Workshops am Nachmittag in den Museen und in der Meininger Innenstadt knüpfen an das Theaterstück an. Ein Programmpunkt heißt „Finde (d)ein Kostüm“. Es wird angeboten, anhand von Kostümierungen die Geschichte und Geschichten rund um das Theater erlebbar, erfahrbar und ertastbar zu machen. Auch Friedrich Schiller selbst spielt am Nachmittag eine wichtige Rolle. Die Aufführung des Stückes „Die Räuber“ in Mannheim 1782 war ein einschneidendes Erlebnis für den jungen Schiller. Es führte am Ende zum Bruch mit seiner bisherigen Berufslaufbahn als Militärarzt und zur Flucht. Asyl fand der Deserteur nach mehrmonatiger Ungewissheit in Meiningen und Bauerbach. Er versteckte sich hier unter falschem Namen, beschäftigte sich mit historischen Stoffen, verliebte sich unglücklich und „verkuppelte“ seine Schwester ungewollt mit dem Meininger Hofbibliothekar Reinwald. Wie würden Jugendliche heute eine vergleichbare Lebenslage meistern? War Schiller eigentlich Wirtschaftsasylant oder gar „Asyltourist“? Ein weiteres Programm fragt: Was würde mich heute zum Räuber machen? An mehreren Stationen im Stadtgebiet soll der Frage nachgegangen werden, was einen jungen Menschen heute dazu bringen könnte, zum Rebellen, Gewalttäter, Kriminellen zu werden.

13. März, Mittwoch

Hochwasser in Thüringen unter besonderer Berücksichtigung der Werra

Soiree mit Dr. Mathias Deutsch, Leipzig, Moderation Andrea Jakob, Meininger Museen

19 Uhr, Theatermuseum; 3,50 / 2,50 €

Vor 110 Jahren, am 4./5. Februar 1909, liefen in vielen Flüssen Thüringens schwere Hochwasser ab. Nach ergiebigen Schneefällen hatte plötzlich Tauwetter mit Regen eingesetzt und die Pegel stiegen seit dem 3. Februar bedrohlich an. Wenig später uferte unter anderem die Werra weit aus und es kam zu großflächigen Überschwemmungen. So standen in Meiningen nicht nur ufernahe Wiesen und Parkflächen, sondern auch Teile der Innenstadt unter Wasser. Ausgehend von der Flutkatastrophe 1909 soll in dieser Soiree auf weitere historische Hochwasser in Thüringen - und speziell auf extreme Abflussereignisse der Werra - eingegangen werden. Hierzu gehören beispielsweise die Hochwasser von 1871 und 1890, die ebenfalls hohe Sachschäden verursachten. Sowohl zu diesen extremen Ereignissen als auch zu anderen Werra-Hochwassern liegen im Bestand der Meininger Museen eindrucksvolle Fotos vor. Eine Auswahl wird der Referent, der Erfurter Umwelthistoriker Dr. Mathias Deutsch, bei seinem Vortrag zeigen und zudem verschiedene zeitgenössische Berichte sowie alte Überschwemmungskarten vorstellen.

Bitte beachten Sie den genannten Veranstaltungsort: Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse", Schlossplatz 2!

19. März, Dienstag

Hautnah – Mundartabend mit Musik

mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut“
Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19 Uhr; 6,50 / 4 €

 

ACHTUNG: Veranstaltungsort geändert: Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse", Schlossplatz 2

Längst hat es sich über Meiningen hinaus einen Namen gemacht: das literarische Sextett unter Leitung von Rita Fulsche (Neubrunn) mit Renate Hoßfeld (Breitungen), Roswitha Keßler (Herpf), Renate Schreyl (Altersbach), Gisela Seemann (Helmershausen) und Christel Siegmund (Wernshausen). Auf Heimatfesten und Mundarttagen, einzeln oder vereint, diesseits und jenseits der thüringisch-bayerischen Grenze sind „Motzings Enkele“ in den letzten Jahren aufgetreten. Ihr Gruppenname ist drei Altvorderen der unterfränkischen Mundartdichtung entlehnt: Paul Motz und den Brüdern Caspar Ernst und Georg Friedrich Stertzing. Eine Veränderung hat sich im musikalischen Teil des „Hautnah“-Programmes eingestellt. Nach der Auflösung der Gruppe „Leimtiegel“, die „Motzings Enkele“ über Jahre begleitet hatte, werden nun die Musiker jährlich wechseln. Auch zur zweiten Veranstaltung des diesjährigen Mundartabends in den Meininger Museen können sich die Besucher auf die „Thüringische Spielleut‘ “ aus Zella-Mehlis freuen. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte). Ansprechpartner / Platzreservierung: Dr. Andreas Seifert, 03693 502848, a.seifert@meiningermuseen.de.

23. März, Samstag

MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de

Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema „Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg“. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

27. März, Mittwoch

Ausstellungseröffnung: Georgs Enkel aus Europa – eine szenographische Kollation

Schloss Elisabethenburg, Untere Galerie
19 Uhr, Schlosskirche; 3 €

Bereits eine Woche vor Beginn der Internationalen Festwoche am Meininger Staatstheater (4. April – 14. April) eröffnen die Meininger Museen in Kooperation mit dem Theater diese Sonderausstellung. Es werden verschiedenste Zeugnisse der Beschäftigung einiger Gastregisseure der Festspielwoche mit Klassikern der europäischen dramatischen Literatur zu sehen sein. Diesem Material werden aussagefähige Objekte der Meininger Theatergeschichte entgegengestellt. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich Georg II. und Vertreter eines zeitgenössischen, europäischen Regietheaters an das identische Werk angenähert haben, es (eventuell) aber grundlegend different interpretiert haben.

In einem zweiten Teil der Ausstellung werden Friedrich Schillers „Die Räuber“ als eine der zentralen Meininger Theaterproduktionen dargestellt. Die Auseinandersetzung mit Schillers Sturm-und-Drang-Werk erfolgte in Meiningen permanent wiederkehrend, ungeachtet des politisch-historischen Umfeldes. Auch hier bildet die Hoftheaterzeit wieder den Ausgangspunkt unserer Betrachtung, an diese reiht sich u.a. die Zeit des ästhetischen Aufbruchs unter Fritz Bennewitz in den 1950er Jahren, wie auch die aktuellste Beschäftigung mit den Räubern in der laufenden Spielzeit.

31. März, Sonntag

Finissage zur Ausstellung „Mein Meiningen, meine Werra“

15 Uhr, Baumbachhaus; 3 €

Die Abschlussveranstaltung am Sonntag, dem 31. März um 15 Uhr bietet Gelegenheit, mit den Fotografen ins Gespräch zu kommen und die Verschiedenheit ihres Anspruchs, ihres Blickwinkels sowie ihrer Techniken kennenzulernen. Dabei reicht das Spektrum vom „Wanderfotografen“ Baumgart über den „Foto-Grafiker“ Ziebart bis zum Bild-Lyriker Feix. Im Einklang mit dem Untertitel der Ausstellung „Fotografien mit Worten“ wird Andreas Seifert zur Finissage Werra-Poesien von Wilhelmine Mylius, Kurt Erich Meurer, Walter Werner, Margit Thieß und Margarete Braungart vortragen. Besucher zahlen 3 €. Plätze können reserviert werden unter 03693-502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de.

Aktuelles

Konzertpower am 9. Juni im Schloss

Cathrin Pfeifer's TREZOULÉ

Neuerwerbungen der Meininger Museen

und besondere Depot-Objekte in...

Karikaturausstellungen

Unterm Strich - Deutschlandbilder

Georgs Enkel aus Europa

Szenografie im Vergleich

Pfingsten: Schlössertage

Das Meininger Carillon

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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