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März 2020

Werte Besucher der Meininger Museen!
Bitte beachten Sie die vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie die aktuellen Veränderungen im Museumsbetrieb der Meininger Museen. -->
 

 

1. März, Sonntag

20 Jahre Wagnis Wagner

Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko.

Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

1. März, Sonntag

Bunte runde Stunde: Schneemann ade! Finissage bei Tee im Baumbachhaus

15 Uhr, Baumbachhaus; Im Eintrittspreis von 4,50 € ist das Getränk inbegriffen, Platzreservierung erforderlich

Noch bis Sonntag, 1. März, ist im Meininger Literaturmuseum Baumbachhaus die Postkartenausstellung „Schneemann im Briefkasten“ zu sehen. Am letzten Ausstellungstag lädt das Museum unter dem Motto „Bunte runde Stunde“ zu einer Abschlussveranstaltung bei Tee ein. Anlass für die Sonderausstellung „Schneemann im Briefkasten - Historische Weihnachts- und Neujahrskarten“ war der 150. Geburtstag der Postkarte am 1. Oktober 2019. So soll auch im ersten Teil der „Bunten runden Stunde“ ein Rückblick auf die Entwicklung der „SMS des 19. Jahrhunderts“ stehen. Wann tauchten die ersten Bildpostkarten auf? Wann und warum erhielt die Postkarte ihre noch heute gültige Aufteilung? Welche Rolle spielte die Meininger Firma Kunstanstalt Straub & Fischer bei der Postkartenproduktion? Auf diese und weitere Fragen wird Gastgeber Dr. Andreas Seifert eingehen. Im zweiten Teil der „Bunten runden Stunde“ führt Seifert die Besucher zurück in die Frühzeit der Postkarte, indem er aus dem Nachlass von Rudolf Baumbach schöpft. Für welche Mitteilungen hat der Dichter das damals neue Medium genutzt? Und wie sahen die von ihm zwischen 1870 und 1900 beschriebenen Karten aus? Dr. Seifert kommt ins Gespräch mit der Meininger Sammlerin Rosemarie Sando und dem Suhler Sammler Gerd Manig.

10. März, Dienstag

Hautnah – Mundartabend mit Musik
mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut“

Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen; 19 Uhr, Theatermuseum; 8 / 6,50 €

Alljährlich warten sie mit einem neuen Mundart-Mix in Kurzprosa und Lyrik auf: die Mitglieder der unterfränkischen Dialektgruppe „Motzings Enkele“. Bisher kannte man die „Enkele“, deren Name zwei Altvorderen der hiesigen Mundartdichtung entlehnt ist, als rein weibliches Sextett. Neben den „Gründerfrauen“ Rita Fulsche, Neubrunn, Roswitha Keßler, Herpf, Anita Ruszwurm, Rentwertshausen, Renate Schreyl, Altersbach und Christel Siegmund, Wernshausen, kam im letzten Jahr Gisela Seemann aus Helmershausen neu dazu. Aktuell ist aus dem Sextett ein Septett mit männlicher Einzelstimme geworden, denn kürzlich stieß der Meininger Wolfgang Fischer zu den Mundartfrauen. Der Besucher kann sich also auf „Sälwerscht gemoachtes“ in sieben lokalen Sprachtönungen freuen.

Nichts geändert im Vergleich zum Vorjahr hat sich dagegen auf musikalischer Seite: Nachdem die „Thüringische Spielleut“ letztes Jahr im Meininger Theatermuseum auf große Publikumsresonanz gestoßen waren, werden die vier Zella-Mehliser auf vielfachen Wunsch auch heuer „Motzings Enkele“ hautnah begleiten. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte). Eine weitere Veranstaltung findet am 24. März statt.

18. März, Mittwoch   ENTFÄLLT

Der besondere Vortrag
Authentizität und Konstruktion - Zu einem Grundproblem historischer Künstlerhäuser

mit Prof. Dr. Wolfgang Holler, Generaldirektor Museen in der Klassik Stiftung Weimar
19 Uhr, Veranstaltungsort neu festgelegt: Marmorsaal; 8 / 6,50 €

Wer die historischen Räume im Schiller-Museum Bauerbach oder in Goethes Wohnhaus in Weimar besucht, hofft zumeist, der originalen Lebenswelt Schillers oder Goethes zu begegnen. Es ist die Atmosphäre vergangener Zeiten, im glücklichsten Fall das Fluidum des schöpferischen Geistes, das wir erleben möchten. Aber im Vergehen der Zeit gibt es keine unveränderte Ursprünglichkeit. Gegenwart und Vergangenheit fallen mehr und mehr auseinander und die Vergegenwärtigung der Vergangenheit ist immer Konstruktion, ist der Versuch, das Vergangene so gut als möglich zu bewahren oder zu rekonstruieren.

Hier setzt das Verständnis von Authentizität an. „Authentizität“ ist in keiner Weise synonym zu „Original“, aber knüpft doch an Qualitäten an, die z.B. an einem historischen Dichterhaus ausmachen, was ihm ursprünglich und eigen ist. Authentizität schlägt die Brücke zum Gewesenen, weil sie das Wesen des Identischen und damit des Echten bewahrt. Das Authentische akzeptiert aber auch Veränderung, weil wir geschichtliche Wesen sind, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als Teile eines übergreifenden Ganzen verstehen können. Der Vortrag steht im Zusammenhang mit den jüngsten Baumaßnahmen in Bauerbach und der Erörterung denkmalgerechter musealer Lösungsansätze.

22. März, Sonntag    ENTFÄLLT

20 Jahre Wagnis Wagner

Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko.

Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

24. März, Dienstag    ENTFÄLLT

Meininger Kulturtag
Aktionstag für Schüler ab 12 Jahren, Kooperation der Meininger Museen mit dem Meininger Staatstheater mit Schauspielaufführung, Projektnachmittag, Imbiss

Infos unter: buergerbuehne@meininger-staatstheater.de
Kartenservice Theaterkasse 03693 451222

10 Uhr, Kammerspiele: Rose und Regen, Schwert und Wunde, nach William Shakespeare „Ein Sommernachtstraum“
Es geht um junge Liebe und ihre Irrungen und Wirrungen. Hermia ist in Lysander verliebt und soll Demetrius heiraten. Helena liebt Demetrius, der aber liebt Hermia. Im Wald, wohin die jungen Verliebten vor der missverstehenden Erwachsenenwelt geflohen sind, treffen sie auf Puck, der seine Zauberkräfte nutzt und die Karten neu mischt. Wer liebt wen, warum so heftig, plötzlich doch nicht mehr? Die Liebe ist ein seltsames Spiel, das hier zum Glück nur eine Nacht dauert und vielleicht auch nur ein Traum war. Dem Schweizer Schriftsteller Beat Fäh ist es gelungen, eine witzige, unterhaltsame Fassung der Shakespeare-Komödie zu erstellen, die zum einen den Bedürfnissen eines jungen Publikums folgt, deren Probleme, die unter anderem aus der Pubertät resultieren, aufgreift, und trotzdem für jedermann die spannenden, grotesk-lustigen Einfälle Shakespeares bewahrt.
12 Uhr Imbiss im Theaterrestaurant
14 Uhr Programme in den Museen, u. a. „Asyl für Schiller!“, „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ und „Finde (d)ein Kostüm“

24. März, Dienstag       ENTFÄLLT

Hautnah – Mundartabend mit Musik
mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut“

Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen; 19 Uhr, Theatermuseum; 8 / 6,50 €

Alljährlich warten sie mit einem neuen Mundart-Mix in Kurzprosa und Lyrik auf: die Mitglieder der unterfränkischen Dialektgruppe „Motzings Enkele“. Bisher kannte man die „Enkele“, deren Name zwei Altvorderen der hiesigen Mundartdichtung entlehnt ist, als rein weibliches Sextett. Neben den „Gründerfrauen“ Rita Fulsche, Neubrunn, Roswitha Keßler, Herpf, Anita Ruszwurm, Rentwertshausen, Renate Schreyl, Altersbach und Christel Siegmund, Wernshausen, kam im letzten Jahr Gisela Seemann aus Helmershausen neu dazu. Aktuell ist aus dem Sextett ein Septett mit männlicher Einzelstimme geworden, denn kürzlich stieß der Meininger Wolfgang Fischer zu den Mundartfrauen. Der Besucher kann sich also auf „Sälwerscht gemoachtes“ in sieben lokalen Sprachtönungen freuen.

Nichts geändert im Vergleich zum Vorjahr hat sich dagegen auf musikalischer Seite: Nachdem die „Thüringische Spielleut“ letztes Jahr im Meininger Theatermuseum auf große Publikumsresonanz gestoßen waren, werden die vier Zella-Mehliser auf vielfachen Wunsch auch heuer „Motzings Enkele“ hautnah begleiten. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte).

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Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 50 36 41
kontakt@meiningermuseen.de

Postanschrift:
PSF 100554
98605 Meiningen

 
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