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Mai 2019

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

Aufgeschlossen!
Die Montagsführung im Schloss Elisabethenburg  

April bis Oktober, montags, 14.00 Treff: Eingang Museum im Schloss, Dauer ca. 1 ½ h; € 6,50

Museum am Montag geschlossen? Bei uns nicht! Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag im Schloss Elisabethenburg eine Führung an. Dabei werden Besonderheiten des Bauwerks, der Ausstattung und der Sammlungen sowie aktuelle Sonderausstellungen vorgestellt.

 

 

1. Mai, Mittwoch

Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

4. Mai, Samstag

Literarische Soiree

19 Uhr, Baumbachhaus; Eintritt frei

Vom 2. bis 4. Mai führt der Südthüringer Literaturverein seine inzwischen 30. Schreibwerkstatt auf Schloss Sinnershausen durch. Eine Auswahl der hierbei entstehenden Gedichte, Erzählungen und Aphorismen kommt im Baumbachhaus zu Gehör. Die musikalische Umrahmung unternimmt der junge Meininger Pianist Gustav Kühn.

11. Mai, Samstag

Poesie unterm Gleichberg
22. LeseWanderTag im Meininger Land

mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Treff Schloss Glücksburg in Römhild, Schlosshof; 7 €

Dichtung aus fast 400 Jahren wird die Wanderer begleiten, die sich zum diesjährigen LeseWanderTag im Hof des Römhilder Renaissanceschlosses einfinden. Die literarische Zeitreise beginnt mit der „Römhilder Reimchronik“ des Pfarrers Johann Klipper, der die Gräuel und Entbehrungen des Dreißigjährigen Krieges in Verse fasste. Der Anakreontiker Johann Peter Uz (1720-1796) aus Ansbach hingegen glaubte in der ländlichen Atmosphäre unter den Gleichbergen sein Arkadien zu finden. Vierzig Jahre nach ihm stattete Friedrich Hölderlin dem Großen Gleichberg einen Besuch ab. Dieses Ereignis wiederum wurde zur literarischen Inspiration für Walter Werner (1922–1995) aus Untermaßfeld bei Meiningen und Harald Gerlach (1940–2001), der unterm Kleinen Gleichberg aufwuchs. Die Gegend um Römhild wurde ihm lebenslang zur poetischen Heimat. Die Rundwanderung von ca. 6 Stunden mit Mittagsrast und Lesepausen beginnt im historischen Stadtkern von Römhild und endet am Grab von Harald Gerlach auf dem Friedhof. Topografischer Höhepunkt ist der Gipfel des Kleinen Gleichbergs. Mittagsrast wird im Gasthaus Waldhaus auf dem Sattel zwischen den Gleichbergen gehalten. (Anmeldung und Essenbestellung ab 15. April bis 8. Mai erforderlich: 03693 881010. Infos: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de; siehe auch 21. September.)

15. Mai, Mittwoch

Der besondere Vortrag
Leben in der DDR und Flucht nach West-Berlin

Referent Frank Willmann, Berlin
19 Uhr, Schlosskirche; 8 / 6,50 €

Frank Willmann wurde in Weimar geboren und engagierte sich in den dortigen Jungenkirchenkreisen. Mitte der 80er Jahre ging er nach West-Berlin. Unter Lebensgefahr nahm er dort zwei Jahre später an der Kunstaktion „der weiße Strich“ teil, von der Westseite aus wurde ein langer Strich mit weißer Farbe auf die Berliner Mauer gemalt. Nach der politischen Wende, bis heute lebt und arbeitet er in Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen. Neben Büchern über Fußballfankultur widmet er sich diesem Thema auch in Kolumnen und Zeitungsbeiträgen. Die Reihe „Bibliothek des deutschen Fußballs“ wird seit 2015 von ihm herausgegeben. Frank Willmann berichtet an diesem Abend aus seinem bewegten Leben: von seiner Jugend in Weimar, der Flucht nach West-Berlin und der Kunstaktion „der weiße Strich“. Ausdrücklich erwünscht ist eine Diskussion mit dem Referenten!

16. Mai, Donnerstag

Der besondere Schüler-Vortrag
Punks und Hooligans in der DDR

Referent Frank Willmann, Berlin
9 Uhr, Schlosskirche; 1 € pro Schüler

Von politischen Führung und auch von der uniformen Mehrheitsgesellschaft der DDR wurden eine Vielzahl von Personen mit anderen Lebensvorstellungen und Lebensentwürfen in Nischen des Daseins gedrängt. Zu ihnen zählen zweifelsohne sowohl Punks als auch Hooligans der DDR. Frank Willmann, selbst in der DDR aufgewachsen und später nach West-Berlin geflüchtet, zählt zu den profundesten Kennern dieser beiden Subkulturen der DDR. Er wird in seinem Vortrag einen Einblick in die inneren und äußeren Strukturen dieser beiden Szenen geben. Der Referent steht für Fragen während und nach dem Vortrag sehr gerne zur Verfügung.  

19. Mai, Sonntag

Internationaler Museumstag
Ein Resümee des Sammelns  - Die Meininger Museen präsentieren ausgewählte Schätze

Schloss Elisabethenburg


Sondereintrittspreis 1 € (zugunsten der Restaurierung eines Exponates der Meininger Museen)

Depotführungen, Führung zur Sanitärgeschichte im Schloss – für Erwachsene und für Kinder, Erläuterungen zu Restaurierungsarbeiten an Sammlungsstücken

Ausstellungseröffnungen: „Neu in den Meininger Museen“ und „Mein besonders Depot-Objekt“, Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie

Das Sammeln gilt schon immer als die Basis jeglicher Museumsarbeit. Erst auf einem soliden Fundus aus Sammlungsbeständen konnten sich Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln entfalten und damit ein Tätigkeitskanon herausbilden, der bis in unsere Tage der Hauptauftrag und die oberste Devise jedes Museums sein sollte. Nach etwa zehn Jahren gewähren die Meininger Museen mit einer Auswahl von jüngeren Neuerwerbungen wieder einen Einblick in ihre Sammeltätigkeit mit einer Kabinettausstellung, die ab dem Museumstag, dem 19. Mai, ein interessiertes Publikum erwartet. Dabei ist zu konstatieren, dass das Bestandspanorama der Einrichtung nicht nur punktuell Bereicherung erfuhr, sondern in seiner ganzen Breite ausgebaut werden konnte. So sind von der Kunstsammlung über die Sammlungen zur Theater-, Musik-, Literatur- und Regionalgeschichte das Profil schärfende und die Bedeutung des Hauses stärkende Neuzugänge zu verzeichnen. Eine weitere Kabinettausstellung eröffnet einen Blick auf wohlwollend versteckte Schätze in den Depots. Hierbei werden Exponate ausgewählt, die in den ständigen Ausstellungen derzeit keinen Platz haben und auch bei Sonderausstellungen lange nicht oder noch nie gezeigt wurden.

29. Mai, Mittwoch

Helene von Heldburg – die Schauspielerin auf der Theaterbühne des 19. Jahrhunderts

Soiree mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 3,50 / 2,50 €

Es geht um das Drum und Dran des TRAUMberufes, am konkreten Beispiel: von der Ausbildung zum Engagement, vom Probenalltag bis zur Aufführung, vom Repertoire bis zu Neuproduktionen, von Kostüm und Maske bis zum Spiel auf der Bühne und dem Einsatz von Körper und Stimme, um Freunde, Feinde, Publikum und Presse. Kurz, um alles. Ein ursprünglich geplante zweite Veranstaltung am 30. Mai findet nicht statt.

 

Aktuelles

Konzertpower am 9. Juni im Schloss

Cathrin Pfeifer's TREZOULÉ

Neuerwerbungen der Meininger Museen

und besondere Depot-Objekte in...

Karikaturausstellungen

Unterm Strich - Deutschlandbilder

Georgs Enkel aus Europa

Szenografie im Vergleich

Pfingsten: Schlössertage

Das Meininger Carillon

Kontakt:
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Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

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