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November 2018

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

1. November, Donnerstag

Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen

11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4, Dauer 2 h
Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

 

         

 


 

7. November, Mittwoch

Ausstellungseröffnung: MEIN KAMERAD - DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Eine Ausstellung des Schwulen Museums Berlin
Kuratorin: Anke Vetter 

 

19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal; 3 €

Das Theaterspiel bot für die Kriegsgefangenen und Soldaten des Ersten Weltkriegs nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, das Grauen der Fronterlebnisse für eine kurze Zeit zu vergessen. Damenimitatoren gehörten in jedem Gefangenen- und Fronttheater dazu. Das Spiel mit den Rollen brachte so auch "die Frau" in das Leben nahezu isolierter Männergesellschaften – ausgewählte Gefangene und Soldaten wurden im Damenfach häufig als Stars gefeiert. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines "heldenhaften Frontkämpfers" mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

 

 

 

 


 

9. November, Freitag

"Wir kümmerten uns nicht weiter darum, sondern gingen nach Hause"
Der Novemberpogrom von 1938 in Meiningen

Vortrag von Christoph Gann, Meiningen
Veranstaltung im Rahmen der 26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur in Kooperation mit der B.M. Strupp-Stiftung
19 Uhr, Baumbachhaus; Eintritt frei

Vor 80 Jahren wurden auch in Meiningen Juden angegriffen und die Synagoge verwüstet. Juden kamen in das KZ Buchenwald. Die Kaufleute Nathan Eliaschow (77 Jahre), Magnus Heimann (68 Jahre) und Heinrich Ortweiler (56 Jahre) verstarben dort. Der Vortrag spürt nach: Wie verlief der Pogrom? Was weiß man über die Täter und Opfer? Wie verhielt sich die übrige Bevölkerung? Was für eine strafrechtliche Ahndung gab es?

         

 


 

9. und 10. November, Freitag und Samstag

Zwischen Erwartung und Realität – Bernhard III. Herzog von Sachsen-Meiningen

Wissenschaftliche Tagung der Meininger Museen in Kooperation mit der Universität Jena
Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche
Kontakt 03693 881023, m.goltz@meiningermuseen.de

Musisch begabt, gebildet, glänzende militärische Karriere, Schwager des Kaisers. Und doch blieb Herzog Bernhard III. keine Zeit, seine Talente in die Regierung einzubringen. Sein Vater Georg II. regierte 48 Jahre lang. Und als Bernhard endlich an die Macht kam, herrschte Krieg. Keinen Tag regierte Bernhard im Frieden. Nur als Militär konnte er agieren, bis er im November 1918 vom Arbeiter- und Soldatenrat zur Abdankung gezwungen wurde. Erstmals nehmen sich unter Leitung von Dr. Maren Goltz (Meiningen) und PD Dr. Stefan Gerber (Jena) Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen des Themas an.

 

         

 


 

NEU !    14. November, Mittwoch

Roman eines Schicksallosen
Szenische Lesung mit Musik

mit Markus Fennert, Weimar (Lesung) und Haruna Kinugasa, Japan (Englischhorn)
19 Uhr, Baumbachhaus; 6 / 4 €

Zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der Jüdisch-israelischen Kulturtage in Thüringen wird am Mittwoch, dem 14. November, in das Literaturmuseum Baumbachhaus eingeladen. Auf dem Programm steht eine szenische Lesung aus dem „Roman eines Schicksallosen“ von Imre Kertész. Der 1929 in Budapest geborene Schriftsteller wurde 14-jährig in die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald deportiert. Aus der Perspektive eines Halbwüchsigen beschreibt Kertész das Lagerleben als Abfolge realer Schritte, die von Menschen gemacht sind und nichts Schicksalhaftes an sich haben. Der Protagonist empfindet sich als Teilnehmer einer unerwarteten Reise voller Abenteuer, aber auch voller extremer körperlicher Entbehrungen. Die szenische Lesung gestaltet der renommierte Film- und Theaterschauspieler Markus Fennert, der sich auch als Hörbuchsprecher einen Namen gemacht hat. Dabei wird er begleitet und kontrastiert vom Englischhorn. Das zentrale Trauerinstrument der klassischen Musik spielt die japanische Oboistin und Hornistin Haruna Kinugasa. Die 1986 in Osaka geborene Musikerin gehört derzeit zum Ensemble der Staatskapelle Weimar.

 


 

20. November, Dienstag

Wiederholung: "Wir kümmerten uns nicht weiter darum, sondern gingen nach Hause"
Der Novemberpogrom von 1938 in Meiningen

Vortrag von Christoph Gann, Meiningen
Veranstaltung im Rahmen der 26. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur in Kooperation mit der B.M. Strupp-Stiftung
19 Uhr, Theatermuseum, Schlossplatz 2; Eintritt frei

Vor 80 Jahren wurden auch in Meiningen Juden angegriffen und die Synagoge verwüstet. Juden kamen in das KZ Buchenwald. Die Kaufleute Nathan Eliaschow (77 Jahre), Magnus Heimann (68 Jahre) und Heinrich Ortweiler (56 Jahre) verstarben dort. Der Vortrag spürt nach: Wie verlief der Pogrom? Was weiß man über die Täter und Opfer? Wie verhielt sich die übrige Bevölkerung? Was für eine strafrechtliche Ahndung gab es?

         

 


 

 

21. November, Mittwoch

Schloss Elisabethenburg, wie Sie es noch nie gesehen haben
Bildnerische Rekonstruktion der Schlossbaugeschichte

Soiree mit Ingrid Reißland, Ellingshausen und Axel Wirth, Meininger Museen
19 Uhr, Schlosskirche; 3,50 / 2,50 €

Von Schloss Elisabethenburg in seiner ursprünglichen baulichen Gestalt sind keine Baupläne bekannt. Ganz wenige zeitgenössische Darstellungen geben Hinweise hierzu, dokumentieren aber nur Teil- bzw. Idealzustände. Auch bauliche Veränderungen im 19. Jahrhundert sind nicht bildlich dokumentiert. Der heutige Bauzustand zeigt das Ergebnis aller bisherigen Veränderungen, er unterscheidet sich jedoch in vielen Details maßgeblich vom barocken Bauwerk um 1700. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen des Bauherren Herzog Bernhard I., Vergleichen mit den Brüderbauten des 17. Jahrhunderts, Archivakten und den wenigen historischen Abbildungen wurden Zeichnungen erstellt, die die gewonnenen Erkenntnisse zusammenfassen und Schloss Elisabethenburg zeigen, wie Sie es noch nie gesehen haben.

 

         

 

 


 

22. November, Donnerstag

Ausstellungsführung: MEIN KAMERAD - DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg '
mit Kuratorin Anke Vetter und Volker Kern, Theatermuseum Meiningen

Eine Ausstellung des Schwulen Museums Berlin
 

 

15 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Eintritt frei

Das Theaterspiel bot für die Kriegsgefangenen und Soldaten des Ersten Weltkriegs nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, das Grauen der Fronterlebnisse für eine kurze Zeit zu vergessen. Damenimitatoren gehörten in jedem Gefangenen- und Fronttheater dazu. Das Spiel mit den Rollen brachte so auch "die Frau" in das Leben nahezu isolierter Männergesellschaften – ausgewählte Gefangene und Soldaten wurden im Damenfach häufig als Stars gefeiert. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines "heldenhaften Frontkämpfers" mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

 

 

 

 

 

Aktuelles

Die Betriebswerkstätten Meininingen 1863 - 1914

weitere Soiree zur Ausstellung am 6. März

Königliches Porzellan und

privates Lieblingsgeschirr

20. KunstHandwerker-Markt im Schloss

 am 8. und 9. Dezember

Mein Meiningen, meine Werra

Fotografien mit Worten im Baumbachhaus

Kontakt:
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98617 Meiningen

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