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Oktober 2019

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

Aufgeschlossen!
Die Montagsführung im Schloss Elisabethenburg  

April bis Oktober, montags, 14.00 Treff: Eingang Museum im Schloss, Dauer ca. 1 ½ h; € 6,50

Museum am Montag geschlossen? Bei uns nicht! Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag im Schloss Elisabethenburg eine Führung an. Dabei werden Besonderheiten des Bauwerks, der Ausstattung und der Sammlungen sowie aktuelle Sonderausstellungen vorgestellt.

 

3. Oktober, Donnerstag, Tag der Deutschen Einheit

Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

12. Oktober, Samstag

Meininger Museumsabend
Schillers Locken

Programm, u. a. mit Renate Kubisch, Elke Büchner und den TOHUWABOHUs

19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
15 € (Speisen und Getränke extra; Vorverkauf ab 13. September im Museumsshop)

Am 10. November 1759 war er in Marbach am Neckar zur Welt gekommen: Friedrich Schiller, neben Goethe der meistgenannte Vertreter der deutschen Nationalliteratur. Seine Wirksamkeit entfaltete der Dramatiker, Historiker, Publizist und Balladendichter jedoch im Thüringischen. Weimar, Jena und Rudolstadt schmücken sich mit seinem Namen. Aber auch mit Bauerbach, Meiningen und seinem Residenzschloss Elisabethenburg sind Biografie und Wirken Friedrich Schillers mehrfach verknüpft. Aus der Elisabethenburg erhielt der junge Flüchtling Schiller 1782 wichtige Bücher und sieben Jahre später eine ebenso wichtige Urkunde im Vorfeld seiner Heirat mit Charlotte von Lengefeld. Im nahegelegenen Dorfe Bauerbach fand der württembergische Deserteur ein Asyl und viel Zeit zum Schreiben, Studieren – und Lieben. Letzteres leider nur in Gedanken. In Meiningen schließlich lebte Schillers damaliger Busenfreund Reinwald. Der wiederum war Ursache dafür, dass Schillers Schwester Christophine insgesamt 55 Jahre in der Stadt zubrachte. Und schließlich wurde Meiningen die Stätte mustergültiger Aufführungen von seinen Dramen. In die Veranstaltungen und Projekte der Thüringer Schillerstädte im Jahr seines 260. Geburtstages reiht sich der Meininger Museumsabend 2019 mit seinem Programm ein. Sowohl mit Kostümpräsentationen und Wortbeiträgen als auch musikalischen und theatralischen Einlagen werden den Gästen des Museumsabends die Dreiecksgeschichten zwischen dem Dichter und den Orten Meiningen und Bauerbach sowie Höhepunkte der hiesigen Schiller-Rezeption nahegebracht. Außerdem sind bei einem Gang durch die Räume des Schlosses auch Gegenstände aus Friedrich Schillers Asyl in Bauerbach zu entdecken.

23. Oktober, Mittwoch

Ausstellungseröffnung: 20 Jahre Wagnis Wagner

19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie, Marmorsaal; 3 €

Die Sonderausstellung der Meininger Museen stellt das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens in den Mittelpunkt; jene Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Das Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde, wie es der Untertitel beschreibt, an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Aufführung wurde zu einem (auch international) hochgelobten Unternehmen. Die Arbeiten für dieses Mammutprojekt begannen allerdings bereits zwei Jahre früher, im Jahr 1999. Wir beziehen uns mit unserem Jubiläum somit auf den Beginn der Arbeiten und eben nicht auf das fertige „Produkt“. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des traditionsreichen Hauses, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Meisterschülers Jan Schneider gewinnen. Für die Kostüme war der noch heute am Meininger Theater arbeitende Christian Rinke verantwortlich. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete Kirill Petrenko. Mit diesem Dirigat gelang es Petrenko, seiner Karriere einen gewaltigen Schub zu versetzen. Die Meininger Museen können auf eine reiche wie auch reichhaltige Exponatlage verweisen. Objekte verschiedenster Materialien und Provenienzen sind in unseren Depots anzutreffen. Neben Figurinen können die Meininger Museen mit originalen Bühnenbildteilen (Hrdlicka/Schneider) aufwarten. Modelle aus Gips und Styropor der beidem Künstler lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Der zweijährige Arbeitsprozess lässt sich beinahe lückenlos durch eine Schenkung/Übergabe, die im Sommer 2017 stattfand, rekonstruieren. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung.

25. Oktober, Freitag

Meiningen leuchtet und Tag der histoischen Theater

Programme in den Meininger Museen
18 bis 21 Uhr; Eintritt frei

 

 

 

Außenbereich

Tilmann Beck: Diezhäuschen angestahlt aus dem Schloss
Burggasse: Außenwand-Projektion, historische Bebauung

Schloss Elisabethenburg

Untere Galerie und Schlosskirche
Sonderausstellung „Jungend fotografiert“
20 Uhr, Von WAGNERS RING bis HERR DER RINGE-Soundtrack, Variationen an der Orgel gespielt von Kirchenmusikdirektor Theophil Heinke

Mittlere Galerie
18.45 Uhr, Konzert mit Chorisma, Max-Reger-Musikschule

Obere Galerie
20 Jahre Wagnis Wagner, Sonderausstellung
18.30 Uhr, Klarinettenspiel in der Grünen Bibliothek, Max-Reger-Musikschule
19.30 Uhr Programm zu Richard Wagner im Marmorsaal

Schlosshof
Brunnenillumination
18 - 21 Uhr, Das Henflinggymnasium zeigt Lichtobjekte mit dem Titel WAGNERS LEUCHTEN
19.30 Uhr, Feuershow mit dem Feuervariete Cedrus Inflamnia (angefragt)
20.30 Uhr, Besuch der Lichtgestalt

Schlosstuben
Uhr Kulinarisches im Schlosshof

Theatermuseum
ab 18 Uhr, SzenenLICHT in der „Antike Säulenhalle“ aus Shakespeares Sommernachtstraum
19 Uhr, KINO mit dem Kino 2go Zella Mehlis: Julius Cäsar (1953) mit dem Filmgiganten Marlon Brando, Einführung und Film ca. 140 Minuten
Diese Aufführung spiegelt die Meininger Bühnenpraxis bilderbuchartig im Film.

sowie bereits um
10.00, 12.00, 14.00 und 16.00 Uhr
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum – Bühnenbild "Antike Säulenhalle"

31. Oktober, Donnerstag, Reformationstag

Musik- und Theaterstadt Meiningen

Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

 

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98617 Meiningen

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PSF 100554
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