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September 2020

Aufgeschlossen!
Die Montagsführung im Schloss Elisabethenburg  

April bis Oktober, montags, 14 Uhr
Treff: Eingang Museum im Schloss
Dauer ca. 1 ½ h; 8 €

Museum am Montag geschlossen? Bei uns nicht! Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag im Schloss Elisabethenburg eine Führung an. Dabei werden Besonderheiten des Bauwerks, der Ausstattung und der Sammlungen sowie aktuelle Sonderausstellungen vorgestellt.

 

7. September, Montag,
bis 11. September, Freitag

Schuljahresbeginn im Museum

Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden

Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

13. September, Sonntag,
Tag des offenen Denkmals

Musik- und Theaterstadt Meiningen

Musikalische Stadt- und Schlossführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
9 €, Karten vor Ort, ab 4 Teilnehmern, Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Musiker wie Hans von Bülow, Liszt, Wagner, Brahms und Reger wirkten in Meiningen, ebenso große Theaterleute. Der Rundgang durch Meiningen führt vom Theater über den Englischen Garten bis ins Schloss Elisabethenburg. Kompakt, kurzweilig und kompetent wird Meiningens Musik- und Theatergeschichte präsentiert, geschlossen in der Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“.

 

19. September, Samstag

Wandern mit Rudolf Baumbach
23. LeseWanderTag im Meininger Land - Der Mini

mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Treff Schloss Elisabethen-
burg, Schlosshof; 8 €
Anmeldung vom 1. bis 16. September erforderlich: 03693 881010
Infos: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de

Er war nicht nur ein fahrender, sondern auch ein wandernder Gesell‘. In dieses Jahr fällt sein 180. Geburtstag. Die Wanderung durch Meiningen und auf den Parkfriedhof erinnert an die eigenen Ausflüge des Dichters in seiner Kindheit und Jugendzeit sowie nach der Rückkehr aus Triest. Quellen sind Postkarten, Briefe und Gedichte von Rudolf Baumbach sowie Erinnerungen von Zeitgenossen. Die etwa 3-stündige Tour mit Lesepausen führt vom Schloss, wo Baumbach jahrelang die Privatbibliothek Georgs II. besorgte, zum Englischen Garten, durch die Innenstadt auf den Parkfriedhof und schließlich zum Wohnhaus des Dichters in der Burggasse.

20. September, Sonntag (Weltkindertag)

Thüringer Schlösser-Kindertag

11 bis 17 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Untere Galerie; Teilnahme mit Familienkarte

In Thüringen wurde der Weltkindertag als neuer Feiertag eingeführt. Der Weltkindertag am 20. September ist der Jahrestag des Beschlusses der Vereinten Nationen über die Kinderrechtskonvention von 1989. Der neue Feiertag soll den Respekt vor Kindern als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen und Rechten in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit rücken. Mit der Einführung eines gesetzlichen Feiertages möchte der Freistaat Thüringen einen Rahmen für emotionale und zeitliche Ressourcen schaffen, für Regeneration, Erholung und gemeinsame Zeit füreinander mit den Liebsten. Die Marketingvereinigung der Thüringer Schlösser „Schatzkammer Thüringen“ möchte an diesem Tag den Familien mit dem „Kinder-Schlössertag“ ein besonderes Angebot machen.

23. September, Mittwoch

Der Krieg nach dem Krieg II: Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“

Soiree mit Florian Beck, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 4,50 / 3 €

Dieser Roman, 1929 erschienen, gehört zu einer Gruppe von Werken, in denen ca. zehn Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges, das Fronterlebnis geschildert wird. Im gleichen Jahr erschien Ernest Hemingways „A Farewell to Arms“ (In einem anderem Land), ein zuvor erschienen die auflagenstarken Romane „Jahrgang 1902“ (Ernst Glaeser) und „Der Krieg“ (Ludwig Renn). Erich Maria Remarque beschreibt in seinem Text die mörderischen Kämpfe, den Stellungskrieg, die Gasangriffe und das hundertfache Sterben mit einer fast stereotypen Gleichförmigkeit. Obwohl der Dichter zu Beginn betont, sein Buch solle „weder Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam“, wurde „Im Westen nichts Neues“ doch eben nicht nur als Bericht, sondern vermehrt auch als Anklage rezipiert. Die Feindschaft einer älteren Generation, die Remarque auf sich gezogen hatte, konnte von den Nationalsozialisten politisch genutzt werden – der Roman wurde verboten und ein Opfer der Bücherverbrennungen von 1933. Später wurde er zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts. Die Soiree wird einen Rahmen geben, diesen wichtigen Text (nochmals) unter den oben kurz erwähnten Punkten näher zu betrachten.

30. September, Mittwoch

Der Schafhof in Meiningen und andere sozial(demokratisch)e Bauprojekte in Südthüringen

Vortrag und Ausstellungsteileröffnung mit Michael Römhild, Stadtmuseum Hildburghausen, Thomas Schwämmlein, Sonneberg, und Andrea Jakob, Meininger Museen, 19 Uhr, Museumscafé; 4,50 €

Zwar gab es bereits im Herzogtum erste verhaltene Anfänge für soziale Bauprojekte. Es bedurfte aber erst der revolutionären Veränderungen des Jahres 1918, bis Baugenossenschaften geradezu wie Pilze aus dem Boden schossen und beginnen konnten, ihre Vorhaben umzusetzen. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem die Wohnhäuser des Schafhofes in Meiningen, auf der Wehd in Sonneberg oder die der Siedlung“ in Hildburghausen. Denn bereits während des Ersten Weltkrieges gab es mittellose Familien, die in Turnhallen unterkommen mussten. Durch die schubweise zurückkehrenden Soldaten verschärfte sich die bis dahin bereits vorhandene Wohnungsnot drastisch. So entstanden in den 1920er Jahren auch der Friedrich-Ebert-Hof in Bad Salzungen, Häuser in der Nöth- und Kreuzstraße in Meiningen oder das Sonneberger Rathaus.

 

 

 

Aktuelles

Schneemann im Briefkasten

Finissage bei Tee im Baumbachhaus, 1. März

20 Jahre Wagnis Wagner

Einzigartiges Meininger Theaterereignis

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