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Veranstaltungen 2020

SONDERAUSSTELLUNGEN

 

April bis Oktober, montags, 14 Uhr

Aufgeschlossen!
Die Montagsführung im Schloss Elisabethenburg

Treff Eingang Museum. Dauer ca. 90 Minuten; 8 €


12. Januar, Sonntag

Kunst & Cake

Ein verführerisch-süßer Museumsbesuch am Sonntagnachmittag
15 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé
Dauer 2 Stunden; 11 € (1 Kännchen Kaffee/Tee, 1 Stück Kuchen/Torte, Eintritt und Führung)
Karten nur im Vorverkauf 03693 881036

Freunde der Meininger Museen und des kulinarischen Genusses treffen sich auch in diesem Jahr unter dem Motto Kunst & Cake zum Jahresbeginn im Museumscafé. Der Genuss von Kaffee oder Tee und Kuchen oder Torte im barocken Hessensaal des Schlosses wird die Sinne ebenso anregen wie ein Besuch in den Ausstellungen der Museen. Im Preis enthalten ist eine Führung durch die Sonderausstellung „20 Jahre Wagnis Wagner“ mit Florian Beck, Meininger Museen.

 

16. Januar, Donnerstag

Die Augen der Stadt – Podiumsgespräch mit bekannten Meininger Stadtfotografen

zur Ausstellung „Meiningen vor der Wende und heute – Eine Fotoausstellung zur Stadtarchitektur vor und nach 1989“
Soiree mit Jens Brautschek, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 4,50 / 3 €

Niemand sieht den Wandel der Städte besser als ihre Fotografen. Manchmal verfolgen sie Jahrzehnte lang dieselben Motive aus anderen Blickwinkeln, Jahreszeiten, bei Sonnenschein oder Regen. Meininger  Stadtfotografen geben an diesem Abend Auskunft über ihre Sicht auf die Stadt. Wie hat sie sich positiv und negativ verändert? Und wie ist ihre Arbeitsweise, ihre Auswahl, ihr Austausch mit den Menschen? Und natürlich: Was fotografieren sie in und um Meiningen besonders gern oder auch nie? Ausdrücklich erwünscht sind Nachfragen von Hobbyfotografen.

 

23. Januar, Donnerstag

Meininger Kulturtag

Aktionstag für Schüler ab 15 Jahren, Kooperation der Meininger Museen mit dem Meininger Staatstheater mit Schauspielaufführung, Projektnachmittag, Imbiss
Infos unter: buergerbuehne@meininger-staatstheater.de
Kartenservice Theaterkasse 03693 451222
14 bis 16 Uhr Programme in den Museen, u. a. „Asyl für Schiller!“, „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ und „Finde (d)ein Kostüm“
16.30 Uhr Imbiss im Theaterrestaurant, anschließend Einführung zum Theaterstück
18 Uhr Henrik Ibsen, John Gabriel Borkman, Großes Haus

Henrik Ibsens Meisterwerk über die Geister des Geldes ist als erste Premiere der Spielzeit in der Inszenierung von André Bücker zu erleben. Hans-Joachim Rodewald verkörpert die Hauptfigur Borkman, den gescheiterten Bankier, der sich selbst als Ausnahmefigur betrachtet. Die Handlung beruht auf einem realen Vorfall, der sich in den 1850er Jahren ereignete und die Gesellschaft sehr beschäftigte.

 

2. Februar, Sonntag

20 Jahre Wagnis Wagner

Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko. Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Die Werkzeichnungen sowie die Modelle aus Gips und Styropor der beiden Künstler, ergänzt durch eine Vielzahl von Figurinen aus der Feder von Christian Rinke und die in den Theaterwerkstätten gefertigten Kostüme und Bühnenplastiken lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

 

22. Februar, Samstag

Meiningen vor der Wende und heute - Eine Fotoausstellung zur Stadtarchitektur vor und nach 1989

Ausstellungsführung mit Jens Brautschek, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

In den 1980er Jahren der ehemaligen DDR verfielen nicht nur die Gebäude der Altstädte, sondern auch Straßen, öffentliche Gebäude, ja ganze Stadtviertel im gesamten Land rapide. Auch das Stadtbild Meiningens sah damals grau und trübe aus, der Zustand der Innenstadt war oftmals marode. Die Meininger Museen präsentieren in einer Fotodokumentation zum 30. Wendejubiläum zum Teil noch nie gezeigte Bilder der Architektur Meiningens aus dem letzten Jahrzehnt vor der politischen Wende. Weitere Aufnahmen vollziehen den Brückenschlag vom Damals hinein in heutige Tage und zeigen die Veränderungen, die Modernisierungen, Neubauten und Aufbauleistungen der vergangenen 30 Jahre. Die Aufnahmen verschiedener Fotografen von damals und heute stehen dabei nicht nur für einen Neuanfang, sondern auch für Kontinuität in der Stadtentwicklung.

 

26. Februar, Mittwoch
Traditionen einer sozialistischen Hochschule. Die TH Ilmenau in der DDR
Soiree mit Dr. Bertram Triebel, Universität Jena
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 / 3 €
Die TH Ilmenau ist ein Kind der DDR. Entstanden 1953 als Hochschule für Elektrotechnik, wird sie 1963 zu einer Technischen Hochschule aufgewertet. Als neue Hochschule ist sie um Traditionsbildung bemüht und feiert ihre Gründung regelmäßig. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Geschichtsbildern der TH Ilmenau und fragt nach deren Bedeutung für das Selbstverständnis der Institution in der DDR. Bertram Triebel ist promovierter Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Geschichte Deutschlands seit 1945. Jüngst hat er eine Studie über die Thüringer CDU in der SBZ/DDR veröffentlicht. Mehr Informationen zu ihm und seinen Projekten unter: www.bertram-triebel.de

1. März, Sonntag, bis 17. Januar 2021
Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum, Bühnenbild Antike Säulenhalle
Saisoneröffnung, 29. Februar, Samstag
19 Uhr, Theatermuseum; 4,50 €
Mit der erstmaligen Präsentation dieses durch seine Tiefe und Plastizität beeindruckenden Bühnenbildes in der Saison 2019 wurde die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner in Bezug auf einen der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. dem Publikum vorgestellt. Zahlreiche neu erworbene Brückner-Materialien wie Gemälde, Skizzenbücher, Autographe, Fotos und Mappen mit von Max Brückner autorisierten Drucken der für Bayreuth gemalten Dekorationen wurden 2019 erstmals öffentlich gezeigt. Das große Publikumsinteresse sowie auch die für die Erstpräsentation aufgewendeten Kosten motivieren zu einer Fortführung des Projektes im Jahr 2020. Ergänzt wird die bisherige Präsentation durch ein noch eindrucksvolleres Szenenlichtprogramm mit eingesprochenen Textpassagen zu diesem Bühnenbild. Zudem werden die bisherigen Aussagen und Darstellungen zur Theaterfamilie Brückner erweitert und vertieft. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung ist ein szenisches Spiel in historischer Kulisse mit Schauspielern
des Meininger Staatstheaters vorgesehen.

1. März, Sonntag
20 Jahre Wagnis Wagner
Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko. Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Die Werkzeichnungen sowie die Modelle aus Gips und Styropor der beiden Künstler, ergänzt durch eine Vielzahl von Figurinen aus der Feder von Christian Rinke und die in den Theaterwerkstätten gefertigten Kostüme und Bühnenplastiken lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

10. März, Dienstag
Hautnah – Mundartabend mit Musik
mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut“
Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen; 19 Uhr, Theatermuseum; 8 / 6,50 €
Alljährlich warten sie mit einem neuen Mundart-Mix in Kurzprosa und Lyrik auf: die Mitglieder der unterfränkischen Dialektgruppe „Motzings Enkele“. Bisher kannte man die „Enkele“, deren Name zwei Altvorderen der hiesigen Mundartdichtung entlehnt ist, als rein weibliches Sextett. Neben den „Gründerfrauen“ Rita Fulsche, Neubrunn, Roswitha Keßler, Herpf, Anita Ruszwurm, Rentwertshausen, Renate Schreyl, Altersbach und Christel Siegmund, Wernshausen, kam im letzten Jahr Gisela Seemann aus Helmershausen neu dazu. Aktuell ist aus dem Sextett ein Septett mit männlicher Einzelstimme geworden, denn kürzlich stieß der Meininger Wolfgang Fischer zu den Mundartfrauen. Der Besucher kann sich also auf „Sälwerscht gemoachtes“ in sieben lokalen Sprachtönungen freuen. Nichts geändert im Vergleich zum Vorjahr hat sich dagegen auf musikalischer Seite: Nachdem die „Thüringische Spielleut“ letztes Jahr im Meininger Theatermuseum auf große Publikumsresonanz gestoßen waren, werden die vier Zella-Mehliser auf vielfachen Wunsch auch heuer „Motzings Enkele“ hautnah begleiten. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte). Eine weitere Veranstaltung findet am 24. März statt.

18. März, Mittwoch
Der besondere Vortrag
Authentizität und Konstruktion - Zu einem Grundproblem historischer
Künstlerhäuser
mit Prof. Dr. Wolfgang Holler, Generaldirektor Museen in der Klassik Stiftung Weimar
19 Uhr, Schlosskirche; 8 / 6,50 €
Wer die historischen Räume im Schiller-Museum Bauerbach oder in Goethes Wohnhaus in Weimar besucht, hofft zumeist, der originalen Lebenswelt Schillers oder Goethes zu begegnen. Es ist die Atmosphäre vergangener Zeiten, im glücklichsten Fall das Fluidum des schöpferischen Geistes, das wir erleben möchten. Aber im Vergehen der Zeit gibt es keine unveränderte Ursprünglichkeit. Gegenwart und Vergangenheit fallen mehr und mehr auseinander und die Vergegenwärtigung der Vergangenheit ist immer Konstruktion, ist
der Versuch, das Vergangene so gut als möglich zu bewahren oder zu rekonstruieren.
Hier setzt das Verständnis von Authentizität an. „Authentizität“ ist in keiner Weise synonym zu „Original“, aber knüpft doch an Qualitäten an, die z.B. an einem historischen Dichterhaus ausmachen, was ihm ursprünglich und eigen ist. Authentizität schlägt die Brücke zum Gewesenen, weil sie das Wesen des Identischen und damit des Echten bewahrt. Das Authentische akzeptiert aber auch Veränderung, weil wir geschichtliche Wesen sind, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als Teile eines übergreifenden Ganzen verstehen können. Der Vortrag steht im Zusammenhang mit den jüngsten Baumaßnahmen in
Bauerbach und der Erörterung denkmalgerechter musealer Lösungsansätze.

22. März, Sonntag
20 Jahre Wagnis Wagner
Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko. Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Die Werkzeichnungen sowie die Modelle aus Gips und Styropor der beiden Künstler, ergänzt durch eine Vielzahl von Figurinen aus der Feder von Christian Rinke und die in den Theaterwerkstätten gefertigten Kostüme und Bühnenplastiken lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

24. März, Dienstag
Meininger Kulturtag
Aktionstag für Schüler ab 12 Jahren, Kooperation der Meininger Museen mit dem Meininger
Staatstheater mit Schauspielaufführung, Projektnachmittag, Imbiss
Infos unter: buergerbuehne@meininger-staatstheater.de
Kartenservice Theaterkasse 03693 451222
10 Uhr, Kammerspiele: Rose und Regen, Schwert und Wunde, nach William Shakespeare
„Ein Sommernachtstraum“
Es geht um junge Liebe und ihre Irrungen und Wirrungen. Hermia ist in Lysander verliebt und soll Demetrius heiraten. Helena liebt Demetrius, der aber liebt Hermia. Im Wald, wohin die jungen Verliebten vor der missverstehenden Erwachsenenwelt geflohen sind, treffen sie auf Puck, der seine Zauberkräfte nutzt und die Karten neu mischt. Wer liebt wen, warum so heftig, plötzlich doch nicht mehr? Die Liebe ist ein seltsames Spiel, das hier zum Glück nur eine Nacht dauert und vielleicht auch nur ein Traum war. Dem Schweizer Schriftsteller Beat Fäh ist es gelungen, eine witzige, unterhaltsame Fassung der Shakespeare-Komödie zu erstellen, die zum einen den Bedürfnissen eines jungen Publikums folgt, deren Probleme, die unter anderem aus der Pubertät resultieren, aufgreift, und trotzdem für jedermann die spannenden, grotesk-lustigen Einfälle Shakespeares bewahrt.
12 Uhr Imbiss im Theaterrestaurant
14 Uhr Programme in den Museen
u. a. „Asyl für Schiller!“, „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ und „Finde (d)ein Kostüm“

24. März, Dienstag
Hautnah – Mundartabend mit Musik
mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut“
Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 8 / 6,50 €
Alljährlich warten sie mit einem neuen Mundart-Mix in Kurzprosa und Lyrik auf: die Mitglieder der unterfränkischen Dialektgruppe „Motzings Enkele“. Bisher kannte man die „Enkele“, deren Name zwei Altvorderen der hiesigen Mundartdichtung entlehnt ist, als rein weibliches Sextett. Neben den „Gründerfrauen“ Rita Fulsche, Neubrunn, Roswitha Keßler, Herpf, Anita Ruszwurm, Rentwertshausen, Renate Schreyl, Altersbach und Christel Siegmund, Wernshausen, kam im letzten Jahr Gisela Seemann aus Helmershausen neu dazu. Aktuell ist aus dem Sextett ein Septett mit männlicher Einzelstimme geworden, denn kürzlich stieß der Meininger Wolfgang Fischer zu den Mundartfrauen. Der Besucher kann sich also auf „Sälwerscht gemoachtes“ in sieben lokalen Sprachtönungen freuen. Nichts geändert im Vergleich zum Vorjahr hat sich dagegen auf musikalischer Seite: Nachdem die „Thüringische Spielleut“ letztes Jahr im Meininger Theatermuseum auf große Publikumsresonanz gestoßen waren, werden die vier Zella-Mehliser auf vielfachen Wunsch auch heuer „Motzings Enkele“ hautnah begleiten. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte).

3. April, Freitag
Zu Hause im Schloss
Eine besondere Hausmusik
eine Veranstaltung der Thüringer Bachwochen in Kooperation mit dem Kuratorium Kulturstadt Meiningen e. V. im Rahmen von Musikland Thüringen 2020
15 Uhr, Marmorsaal; Eintritt frei
Kontakt: m.goltz@meiningermuseen.de
In jedem Jahr startet das Festival „Thüringer Bachwochen“ mit der Langen Nacht der Hausmusik und traditionell läuten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Meiningen den Abend ein.

5. April, Sonntag
20 Jahre Wagnis Wagner
Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko. Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Die Werkzeichnungen sowie die Modelle aus Gips und Styropor der beiden Künstler, ergänzt durch eine Vielzahl von Figurinen aus der Feder von Christian Rinke und die in den Theaterwerkstätten gefertigten Kostüme und Bühnenplastiken lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

10. April, Karfreitag
12. April, Ostersonntag
13. April, Ostermontag
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Musikalische Stadt- und Schlossführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
9 €, Karten vor Ort, ab 4 Teilnehmern, Dauer 2 Stunden, Ende im Schloss Elisabethenburg
Musiker wie Hans von Bülow, Liszt, Wagner, Brahms und Reger wirkten in Meiningen, ebenso große Theaterleute. Der Rundgang durch Meiningen führt vom Theater über den Englischen Garten bis ins Schloss Elisabethenburg. Kompakt, kurzweilig und kompetent wird Meiningens Musik- und Theatergeschichte präsentiert, geschlossen in der Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“. (weitere Termine 1. und 31. Mai sowie 13. September)

20. April, Montag
Buchpräsentation „Musikland Thüringen“
mit Dr. Michael Grisko, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und Remy van
Kesteren (Harfe) und mit zahlreichen Gästen aus dem Kreis der Förderer und der Kultur
18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal

26. April, Sonntag
20 Jahre Wagnis Wagner
Ausstellungsführung mit Volker Kern / Florian Beck, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Bühnendekorationen nahe zu kommen ist immer ein besonderes Ereignis. Wenn es dann Objekte von einem Star dieser Szene zu einer Star-Inszenierung sind, wird eine solche Begegnung spektakulär. Genau das bieten die Meininger Museen bis 26. April 2020 mit dem Rückblick auf das „Wagnis Wagner“ - das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens  -  die Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Dieses Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde seinerzeit an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Meininger Museen beziehen sich mit dem Jubiläum auf den Beginn der Inszenierungsarbeiten 1999. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des Meininger Theaters, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Assistenten Jan Schneider gewinnen. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete – heute weltbekannte -  Kirill Petrenko. Die Meininger Museen können mit den spektakulären originalen Bühnenbildteilen aufwarten. Die Werkzeichnungen sowie die Modelle aus Gips und Styropor der beiden Künstler, ergänzt durch eine Vielzahl von Figurinen aus der Feder von Christian Rinke und die in den Theaterwerkstätten gefertigten Kostüme und Bühnenplastiken lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung. Mit Führungen durch die Ausstellung möchten die Kuratoren Volker Kern und Florian Beck, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ Meiningen, die Besucher mitnehmen in diese kreative Hochphase der Meininger Operngeschichte.

1. Mai, Tag der Arbeit
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Musikalische Stadt- und Schlossführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
9 €, Karten vor Ort, ab 4 Teilnehmern, Dauer 2 Stunden, Ende im Schloss Elisabethenburg
Musiker wie Hans von Bülow, Liszt, Wagner, Brahms und Reger wirkten in Meiningen, ebenso große Theaterleute. Der Rundgang durch Meiningen führt vom Theater über den Englischen Garten bis ins Schloss Elisabethenburg. Kompakt, kurzweilig und kompetent wird Meiningens Musik- und Theatergeschichte präsentiert, geschlossen in der Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“.

2. Mai, Samstag
Literarische Soiree
Neue Texte – Musik – Begegnungen
Musikalische Umrahmung Gustav Kühn, Meiningen/Dresden (Klavier)
19 Uhr, Baumbachhaus; Eintritt frei
In diesem Jahr begeht der Südthüringer Literaturverein sein 30. Gründungsjubiläum. Ebenso
lange schon organisiert der Verein alljährlich eine Schreibwerkstatt mit Teilnehmern aus mehreren Bundesländern. 2020 findet sie vom 1. bis 3. Mai im Schloss Sinnershausen statt. Eine Auswahl der dort entstandenen Gedichte, Geschichten, Sketche und Aphorismen wird wieder im Meininger Literaturmuseum präsentiert.

9. Mai, Samstag
Wandern mit Rudolf Baumbach
23. LeseWanderTag im Meininger Land
mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Schlosshof
8 € (Anmeldung und Essenbestellung vom 14. April bis 6. Mai erforderlich: 03693 881010
Infos: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de)
Er war nicht nur ein fahrender, sondern auch ein wandernder Gesell`. In dieses Jahr fällt sein 180. Geburtstag. Die Wanderung in und um Meiningen erinnert an die eigenen Ausflüge des Dichters in seiner Kindheit und Jugendzeit sowie nach der Rückkehr aus Triest. Quellen sind Postkarten, Briefe und Gedichte von Rudolf Baumbach sowie Erinnerungen von  Zeitgenossen. Die etwa 6-stündige Tour mit Lesepausen führt vom Werratal hinauf nach Dreißigacker, wo zu Mittag eingekehrt wird. Rückwärts geht es durch Baumbachs „Indianerwald“ zurück in die Stadt. Eine Mini-Version dieser Wanderung wird am 19. September angeboten.

17. Mai, Sonntag, bis 21. Juni, Sonntag
Im Fadenkreuz
Ausstellungsidee der Gruppe Textil Art Thüringen – TAT
mit Werken von Nora Grawitter, Cordula Hartung, Ute Herre, Christine Kausch, Susanne Lägel, Anne-Katrein Maschke, Britta Schatton, Anne Schneider, Sybille Suchy, Hildegard Treß, Karen Zerna
Schloss Elisabethenburg, Untere Galerie
Eröffnung 17. Mai, Sonntag
11 Uhr im Rahmen des Internationalen Museumstages
Gruppe TAT – Textil Art Thüringen – ist eine seit über 30 Jahren bestehende Künstlergruppe im Verband Bildender Künstler Thüringen e. V., die sich vorrangig mit dem Thema Textil und angrenzenden Bereichen wie zum Beispiel Papier beschäftigt. Die Gruppe trifft sich jährlich zu einem nationalen oder auch internationalen Arbeitstreffen. Immer steht ein Thema zur Auseinandersetzung im Mittelpunkt – 2019 zum Beispiel: „Bauhaus 100 – Glanzstücke“. Ein Teil dieser sowie aktuelle Ergebnisse des Arbeitstreffens 2020 werden mit Arbeiten der einzelnen Künstlerinnen im Meininger Schloss Elisabethenburg zu sehen sein. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Arbeiten der vor zwei Jahren verstorbenen Meininger Künstlerin Hildegard Treß. Geplant ist auch ein Workshop für Familien am 31. Mai im Rahmen des Familientages der Thüringer Schlössertage.

17. Mai, Sonntag, bis 25. Oktober, Sonntag
Allgäu – Meiningen – München
Einblicke in Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 17. Mai, Sonntag
15 Uhr, im Rahmen des Internationalen Museumstages
Das breitgefächerte OEuvre des Münchener Historienmalers und Akademieprofessors Andreas Müller, Wand- und Tafelmalerei, Kartons für Glasgemälde, Zeichnungen für den Holzschnitt und vieles andere mehr, umfassend und stilistisch der Kunst der Nazarener nahestehend, wird im Rahmen dieser Ausstellung generell erstmalig gewürdigt und begleitend in Buchform publiziert. In Rettenberg im Allgäu gebürtig, studierte Andreas Müller an der Akademie der bildenden Künste München und war von deren Direktor, Wilhelm von Kaulbach, an Erbprinz Georg empfohlen worden. Dessen Absicht, den hochbegabten Künstler dauerhaft an den Meininger Hof zu binden, erfüllte sich nicht. Durch zahlreiche Aufträge des Erbprinzen und nachmaligen Herzogs Georg II. von Sachsen-Meiningen an Andreas Müller, worauf ein Schwerpunkt der Ausstellung liegen wird,
blieben beide Persönlichkeiten noch über Jahrzehnte eng miteinander verbunden.

17. Mai, Sonntag
Internationaler Museumstag
Sondereintrittspreis 1 € (zugunsten der Restaurierung eines Exponates der Museen)
11 Uhr, Ausstellungseröffnung: Im Fadenkreuz Ausstellungsidee der Gruppe
Textil Art Thüringen – TAT
14 Uhr, Verborgenes im Baumbachhaus, Dr. Andreas Seifert präsentiert selten gezeigte
Exponate des Literaturmuseums
15 Uhr, Ausstellungseröffnung: Allgäu – Meiningen – München, Einblicke in Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie, mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand, Meininger Museen

Norwegische Woche
In Anlehnung an historische Bezüge gestaltet das Meininger Staatstheater in Kooperation mit den Meininger Museen und der Stadt- und Kreisbibliothek „Anna Seghers“ im Mai eine „Norwegische Woche“. Auf dem Programm stehen u. a. die Uraufführung einer Oper von Torstein Aagaard-Nilsen, basierend auf dem Stück „Gespenster“ des Dramatikers Henrik Ibsen (1828–1906) sowie das Ibsen-Schauspiel „John Gabriel Borkman“ und Konzerte mit Musik von Edvard Grieg (1843–1907). Hintergrund ist der starke Norwegen-Bezug von „Theater-Herzog“ Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826–1914). Ibsens „Gespenster“ wurde deutschlandweit erstmals öffentlich in Meiningen aufgeführt.

20. Mai, Mittwoch
Treffpunkt Fjord – Berühmte Skandinavienreisende erzählen
Soiree mit Tilman Giezendorf (Nordkap/Meiningen)
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; 4,50 / 3 €
Erbprinz Georg bereiste und beschrieb 1849 die norwegische Sognefjord-Region sowie die Telemark. Diese Reise sollte sein Skandinavienbild nachhaltig prägen, zu einer Zeit, als Besuche in diese Region längst nichts Alltägliches darstellten. Allerdings befindet er sich in ausgewählter Gesellschaft, denn er war nicht der Einzige, der im Laufe der Jahrhunderte auf Grand Tour nach Skandinavien reiste. So waren neben ihm auch Christian IV. von Dänemark, Kaiser Wilhelm II., Ludwig Wittgenstein, Karel Čapek oder auch Klaus und Erika Mann von dieser Region Europas in den Bann gezogen.

21. Mai, Donnerstag, Christi Himmelfahrt
Reisen durch Norwegen
11.15 Uhr, Ausstellungseröffnung des Theatermuseums Meiningen im Foyer des Meininger
Staatstheaters, Bernhardstraße 5
Die Ausstellung präsentiert die seltenen Zeichnungen, die Erbprinz Georg von Sachsen-Meiningen selbst während seiner Norwegenreise angefertigt hat.

22. Mai, Freitag
Textile Schätze – historisches Rauminterieur
Salonführung mit Uta Irmer, Meininger Museen
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer ca. 45 Minuten
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Herzogliches Wohnen im Schloss Elisabethenburg – am Beispiel von drei umfassend restaurierten Salons wird die kostbare textile Raumausstattung in Restaurierung und Rekonstruktion vorgestellt.

23. Mai, Samstag und 24. Mai, Sonntag
Patchwork in Meiningen – Ein Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
10 und 17 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €


29. Mai bis 1. Juni 2020, Pfingsten
Thüringer Schlössertage
Aufgeteilt! Von kleinen und großen Fürstenstaaten

30. Mai, Samstag, bis 2. Mai 2021, Sonntag
Zeitenwende II
Der Freistaat Sachsen-Meiningen – Personen und Ereignisse im ersten Viertel
des 20. Jahrhunderts
Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie
Eröffnung 30. Mai, Samstag
15 Uhr, Mittlere Galerie; Teilnahme mit Tageskarte

Mit dem Tod seines Vaters Georg II. von Sachsen-Meiningen im Sommer 1914 gelangte endlich der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Dieser letzte Herzog vermochte es aber nicht, sich als Landesherr nachhaltig zu etablieren. Mit der Abdankung Bernhards III. am 10. November 1918 ging eine jahrhundertealte Ordnung zu Ende. Das Herzogtum Sachsen-Meiningen hörte wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Im Gegensatz zu manch anderem Staat blieb es jedoch in Sachsen-Meiningen ruhig. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Die Übergangsregierung unter dem Vorsitz von Ludwig Freiherr von Türcke, welche ebenfalls bereits am 12. November 1918 bestellt worden war, wurde auch nach den Wahlen von 1919 beibehalten.

Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein. Auch wenn sich der hiesige Landtag als ruhender Pol in einer stürmischen Zeit gerierte, verlief mitnichten alles in seinen gewohnten Bahnen. Deshalb sollen in dieser Ausstellung, im Gegensatz zu der 2018 vorangegangenen Exposition, neben den Geschehnissen in den Jahren 1914 und 1918 auch die wichtigsten Ereignisse bis in das Jahr 1923 hinein vorgestellt werden. Außerdem ist es an der Zeit, zum 100. Geburtstag des Landes Thüringen (am 1. Mai) an einige der Geburtshelfer und heute völlig vergessene Mitglieder des Sachsen-Meininger Landtages, sei es aus der SPD, USPD, DDP oder dem Meininger Bauernverein, zu erinnern.

30. Mai, Samstag
Eine Geburtstagstorte für Ellen von Heldburg – Lassen Sie es sich mit
uns gemeinsam schmecken!
Amüsantes, Bemerkenswertes und bislang Unbekanntes zum 181. Geburtstag,
mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
16 Uhr, Marmorsaal; Teilnahme mit Tageskarte
Gewidmet ist die Veranstaltung der in Gotha/Coburg, Oldenburg, Mannheim und Meiningen
engagierten Schauspielerin Ellen Franz zu ihrem 181. Geburtstag, dieser famosen Frau, die seit ihrer Hochzeit mit Georg II. von Sachsen-Meiningen gemeinsam mit ihrem Mann und Ludwig Chronegk viel geleistet hat für die europäische Theaterlandschaft und die in eine Reihe gehört mit Clara Schumann und Cosima Liszt-Bülow-Wagner.

31. Mai, Pfingstsonntag
Familientag in den Meininger Museen
11 Uhr Musik- und Theaterstadt Meiningen
Musikalische Stadt- und Schlossführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
Musiker wie Hans von Bülow, Liszt, Wagner, Brahms und Reger wirkten in Meiningen, ebenso große Theaterleute. Der Rundgang durch Meiningen führt vom Theater über den Englischen Garten bis ins Schloss Elisabethenburg. Kompakt, kurzweilig und kompetent wird Meiningens Musik- und Theatergeschichte präsentiert, geschlossen in der Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“.

11 Uhr „Max und Moritz“
Öffentliche Probe der aktuellen Produktion des Kinder- und Jugendtheaters TOHUWABOHU in den Räumen der Volkshochschule Schmalkalden-Meiningen „Eduard Weitsch“, Klostergasse 2; Spenden erbeten

14 bis 18 Uhr, Programme für die ganze Familie im Schlosshof
mit Wasserspielmobil, Riesenseifenblasen, Kunst ab 2 mit der Brigade Kunsthunger, Patchwork-Werkstatt für Familien; Eintritt frei

14 Uhr, Kuratoren-Führung „Allgäu – Meiningen – München
Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)“
mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand, Meininger Museen
Teilnahme mit Tageskarte

In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert. (Weitere Führungen am 17. Juni, 15. Juli und 25. Oktober)

15.30 Uhr Konzert mit dem Trio Fontane im Marmorsaal
Teilnahme mit Tageskarte
Das Schweizer Trio Fontane mit Noëlle Grüebler, Violine, Andreas Kreienbühl, Violoncello, und Andrea Wiesli, Klavier, präsentiert die als „Opus 1“ publizierten Werke von Beethoven und Hermann Goetz. Während Beethovens Erstling sich bis heute großer Beliebtheit erfreut, ist das Trio von Goetz zu Unrecht in Vergessenheit geraten.


3. Juni, Mittwoch
Meininger Kindertag
Waldgeister im Nordlicht
Gemeinschaftsveranstaltung für Schulen von Theater, Bibliothek und Museen in Meiningen
8.30 bis 13 Uhr; 8 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)
Mit einem informativen und kreativen Programm zum Kindertag warten das Meininger Theater, die Stadt- und Kreisbibliothek „Anna Seghers“ und die Meininger Museen auf. Grundschüler aus dem Landkreis erleben Lesungen, Mitmachprogramme, Puppenspiel, Entdeckungsreisen in die Vergangenheit und zauberhafte Begegnungen.

17. Juni, Mittwoch
Allgäu – Meiningen – München
Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Kuratoren-Führung zur Sonderausstellung mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand,
Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumshop
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert.

17. Juni, Mittwoch
Der Krieg nach dem Krieg I: Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“
Soiree mit Florian Beck, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 4,50 / 3 €
Vor 100 Jahren wurde Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“ erstmals publiziert. Es folgten bis in die 1970er Jahre ca. ein Dutzend Überarbeitungen, von denen sieben wiederum veröffentlicht wurden. Jüngers äußerst lakonischer, auf seinem Kriegstagebuch basierender Roman, reiht sich bei einer oberflächlichen Lektüre ein in die Reihe jener Bücher, die in den 1920er Jahren als „Offiziersprosa“ oder „Rechtfertigungstexte“ zu Hunderten erschienen. Bei einem genaueren Blick in den Text wird allerdings eine Metaebene deutlich, auf der „In Stahlgewittern“ durchaus als ein Antikriegsbuch gelesen werden kann. Einer der Gründe für dieses „Gegen-den-Strich-lesen“ ist u.a. die abschreckende Genauigkeit und Distanz in der Darstellung von Gewaltphänomenen. In der Soiree werden wir versuchen, an diese Leseform anknüpfend, eine (durchaus kritische) Neubewertung vorzunehmen sowie den Text in seinen verschiedenen Fassungen (kursorisch) zu vergleichen. Als letzter Schritt wird eine Verortung im Gesamtwerk Ernst Jüngers vorgenommen.

20. Juni, Samstag
Unterwegs zur Geschichte des Freistaates Sachsen-Meiningen
Geführte Rundreise zu Originalschauplätzen in Fahrgemeinschaften
Kooperation mit dem Wanderverein Bakuninhütte e. V.
Treff 10 Uhr am Großen Palais, Bernhardstraße 1
25 € inklusive Mittagessen und Kaffeetrinken
Ticketverkauf: Tourist-Information Meiningen, 03693 44650
Der Freistaat Sachsen-Meiningen ist heute kaum noch bekannt. Doch er sicherte die Übergangszeit vom Herzogtum bis zum Aufgehen des Kleinstaates im Land Thüringen ab und dessen Landtag existierte sogar noch einige Jahre länger. Das Machtzentrum befand sich nicht mehr in den Händen des Herzogs, sondern im Landtagsgebäude und auf dem Kasernengelände. Diese Übergangsphase war einerseits eine hochdramatische Zeit, die in Sachsen-Meiningen fast ohne Blutvergießen verstrich. Andererseits bedeutete sie aber auch eine Zeit des soziokulturellen Aufbruchs. Diese Reise in die Geschichte führt in Fahrgemeinschaften an noch vorhandene Meininger Originalschauplätze der Novemberrevolution und der 1920er Jahre.

1. Juli, Mittwoch
Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts
Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

9. Juli, Donnerstag bis 1. November, Sonntag
Jugend fotografiert: Kunststoff – im Einklang mit der Natur oder wie siehst du das?
Schloss Elisabethenburg, Untere Galerie
Eröffnung 8. Juli, Mittwoch
18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; Eintritt frei
Ausschreibungskriterien: www.oa-mgn.de
Am 8. Juli 2020 wird es einmal mehr spannend für zahlreiche Schüler aus Meiningen und dem Landkreis. Im Rahmen der Eröffnung von „Jugend fotografiert“ werden die Ergebnisse der Staffel 2019/2020 den Teilnehmern und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Thema des fotografischen Jugendwettstreites mit Einsendeschluss 31. März 2020 lautet: „Kunststoff – im Einklang mit der Natur oder wie siehst du das?“. In entspannter Atmosphäre werden in der Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg die Ergebnisse und die Preisträger von der Jury, bestehend aus erfahrenen Fotografen und Designern, dem Publikum vorgestellt. Der Eintritt ist frei. In die Ausstellung gelangen in der Regel ca. 100 Bilder von ca. 400 Einsendungen. Träger des Projektes ist seit 2008 die Offene Arbeit Meiningen. Mit „Jugend fotografiert“ wird engagierten und künstlerisch begabten jungen Leuten alljährlich in den Räumen des ehemaligen herzoglichen Residenzschlosses Elisabethenburg ein Podium für kreative Fotografie und Kommunikation geboten. Knapp ein Jahr haben die Teilnehmer im Alter zwischen 12 und 22 Jahren Zeit, die jährlich wechselnde Themenansage fotografisch darzustellen. Dabei sind technisches Geschick und der Blick für das Besondere genauso gefragt wie hintergründige Ideen. Schon der Titel für 2020: „Kunststoff“ birgt die Begriffe Kunst und Stoff in sich. Zugleich greift er genau das Themenfeld auf, dass Kinder und Jugendliche derzeit so sehr aufreibt, nämlich was mit unserer Welt geschieht, wenn wir sie so behandeln und wir uns so verhalten, wie es in den vergangenen Jahrzehnten geschehen ist.

13. Juli, Montag, bis 16. Juli, Donnerstag
Schuljahresabschluss im Museum
Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden
Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame
Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

15. Juli, Mittwoch
Allgäu – Meiningen – München
Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Kuratoren-Führung zur Sonderausstellung mit Bertram Lucke, Erfurt, und
Winfried Wiegand, Meininger Museen
In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert.

20. Juli, Montag, bis 31. Juli, Freitag
Ferien im Museum
Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop; Teilnahme mit Familienkarte
bzw. Gruppenpreis 2 € je Schüler, Dauer
2 Stunden; Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame
Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

22. August, Samstag
Sommerkonzert der Meininger Museen
mit der Klezmerband KROKE aus Krakau, Republik Polen
Kooperation mit der Stadt Meiningen
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosshof
(Kartenservice Tourist-Information Meiningen 03693 44650)
Die Klezmerband KROKE wurde von Steven Spielberg bei den Dreharbeiten zu „Schindlers Liste“ in Krakow „entdeckt“. Kroke bedeutet auf Polnisch „Krakau“. So verweist die Band Kroke sehr deutlich auf ihre Herkunft als grundlegenden Bezug für ihre kulturelle und künstlerische Identität. Ausgebildet in klassischer Musik und fasziniert von Jazz und progressiven musikalischen Strömungen konzentriert sich die Gruppe KROKE immer darauf, authentische jüdische Musik zu spielen und zu komponieren. Die Kroke-Musik ist als Quintessenz der uralten Kultur der Juden und zugleich als der Beweis ihrer ununterbrochenen Existenz zu verstehen. Schon ihr erstes Album „Kroke“, 1993 veröffentlicht, wurde mit großem Interesse aufgenommen. Unzählige Auftritte auf renommierten Festivals u.a. mit Weltstars wie Nigel Kennedy, Konzert-Tourneen und weitere hoch gelobte Alben folgten.

7. September, Montag, bis 11. September, Freitag
Schuljahresbeginn im Museum
Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden
Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame
Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

13. September, Sonntag, Tag des offenen Denkmals
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Musikalische Stadt- und Schlossführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
9 €, Karten vor Ort, ab 4 Teilnehmern
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg
Musiker wie Hans von Bülow, Liszt, Wagner, Brahms und Reger wirkten in Meiningen, ebenso große Theaterleute. Der Rundgang durch Meiningen führt vom Theater über den Englischen Garten bis ins Schloss Elisabethenburg. Kompakt, kurzweilig und kompetent wird Meiningens Musik- und Theatergeschichte präsentiert, geschlossen in der Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“.

19. September, Samstag
Wandern mit Rudolf Baumbach
23. LeseWanderTag im Meininger Land - Der Mini
mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Schlosshof;
8 € (Anmeldung vom 1. bis 16. September erforderlich: 03693 881010, Infos: 03693
502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de)
Er war nicht nur ein fahrender, sondern auch ein wandernder Gesell‘. In dieses Jahr fällt sein 180. Geburtstag. Die Wanderung durch Meiningen und auf den Parkfriedhof erinnert an die eigenen Ausflüge des Dichters in seiner Kindheit und Jugendzeit sowie nach der Rückkehr aus Triest. Quellen sind Postkarten, Briefe und Gedichte von Rudolf Baumbach sowie Erinnerungen von Zeitgenossen. Die etwa 3-stündige Tour mit Lesepausen führt vom Schloss, wo Baumbach jahrelang die Privatbibliothek Georgs II. besorgte, zum Englischen Garten, durch die Innenstadt auf den Parkfriedhof und schließlich zum Wohnhaus des Dichters in der Burggasse.

20. September, Sonntag (Weltkindertag)
Thüringer Schlösser-Kindertag
11 bis 17 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Untere Galerie; Teilnahme mit Familienkarte
In Thüringen wurde der Weltkindertag als neuer Feiertag eingeführt. Der Weltkindertag am 20. September ist der Jahrestag des Beschlusses der Vereinten Nationen über die Kinderrechtskonvention von 1989. Der neue Feiertag soll den Respekt vor Kindern als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen und Rechten in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit rücken. Mit der Einführung eines gesetzlichen Feiertages möchte der Freistaat Thüringen einen Rahmen für emotionale und zeitliche Ressourcen schaffen, für Regeneration, Erholung und gemeinsame Zeit füreinander mit den Liebsten. Die Marketingvereinigung der Thüringer Schlösser „Schatzkammer Thüringen“ möchte an diesem Tag den Familien mit dem „Kinder-Schlössertag“ ein besonderes Angebot machen.

23. September, Mittwoch
Der Krieg nach dem Krieg II: Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“
Soiree mit Florian Beck, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 4,50 / 3 €
Dieser Roman, 1929 erschienen, gehört zu einer Gruppe von Werken, in denen ca. zehn Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges, das Fronterlebnis geschildert wird. Im gleichen Jahr erschien Ernest Hemingways „A Farewell to Arms“ (In einem anderem Land), ein zuvor erschienen die auflagenstarken Romane „Jahrgang 1902“ (Ernst Glaeser) und „Der Krieg“ (Ludwig Renn). Erich Maria Remarque beschreibt in seinem Text die mörderischen Kämpfe, den Stellungskrieg, die Gasangriffe und das hundertfache Sterben mit einer fast stereotypen Gleichförmigkeit. Obwohl der Dichter zu Beginn betont, sein Buch solle „weder Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam“, wurde „Im Westen nichts Neues“ doch eben nicht nur als Bericht, sondern vermehrt auch als Anklage rezipiert. Die Feindschaft einer älteren Generation, die Remarque auf sich gezogen hatte, konnte von den Nationalsozialisten politisch genutzt werden – der Roman wurde verboten und ein Opfer der Bücherverbrennungen von 1933. Später wurde er zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts. Die Soiree wird einen Rahmen geben, diesen wichtigen Text (nochmals) unter den oben kurz erwähnten Punkten näher zu betrachten.

30. September, Mittwoch
Der Schafhof in Meiningen und andere sozial(demokratisch)e Bauprojekte in
Südthüringen
Vortrag und Ausstellungsteileröffnung
mit Michael Römhild, Stadtmuseum Hildburghausen, Thomas Schwämmlein, Sonneberg, und
Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 €
Zwar gab es bereits im Herzogtum erste verhaltene Anfänge für soziale Bauprojekte. Es bedurfte aber erst der revolutionären Veränderungen des Jahres 1918, bis Baugenossenschaften geradezu wie Pilze aus dem Boden schossen und beginnen
konnten, ihre Vorhaben umzusetzen. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem
die Wohnhäuser des Schafhofes in Meiningen, auf der Wehd in Sonneberg oder die der
„Siedlung“ in Hildburghausen. Denn bereits während des Ersten Weltkrieges gab es mittellose Familien, die in Turnhallen unterkommen mussten. Durch die schubweise zurückkehrenden Soldaten verschärfte sich die bis dahin bereits vorhandene Wohnungsnot drastisch. So entstanden in den 1920er Jahren auch der Friedrich-Ebert-Hof in Bad Salzungen, Häuser in der Nöth- und Kreuzstraße in Meiningen oder das Sonneberger Rathaus.

3. Oktober, Samstag
Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts
Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

7. Oktober, Mittwoch
Ein rot-roter Sonderweg?
Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919–1949
Vortrag mit Dr. Steffen Kachel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Bildung, Jugend und Sport
in der Thüringer Landtagsfraktion Die Linke
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 8 / 6,50 €
Steffen Kachel hat bei seinen Recherchen über die Parteienlandschaft Thüringens festgestellt, dass die linken Parteien in Thüringen eine etwas andere Entwicklung nahmen als im restlichen Deutschland. So war z.B. die Thüringer KPD um Theo Neubauer, Karl Korsch, Albin Tenner und anderen moderater ausgerichtet als die restliche KPD um Ernst Thälmann, Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Genossen. Mit dem Ergebnis, dass es in den 1920er Jahren während der Bolschewisierung der Partei etliche Parteiausschlüsse gab und die KPD(O) sich in Thüringen stärker herausbildete als anderswo. Steffen Kachel vermittelt somit Wissen um die Entwicklung der Arbeiterbewegung, das noch vor 30 Jahren verschwiegen und im Geschichtsunterricht nicht korrekt bzw. verzerrt dargestellt worden war. Er konzentriert sich in seinem Vortrag auf linke Milieus und auf die biografische Entwicklung einiger wichtiger Protagonisten aus dem jeweiligen Umfeld heraus.

17. Oktober, Samstag
Meininger Museumsabend
Sehnsuchtsort Villa Carlotta
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
15 € (Speisen und Getränke extra)
Die Villa Carlotta am Comer See gehörte zu den beliebtesten Reisezielen von Herzog Georg II. und Helene Freifrau von Heldburg. Hier erholten sie sich, empfingen Freunde und schmiedeten Pläne. Zukünftig sollen die Besucher der Meininger Museen noch viel mehr dem prächtigen Gebäude, seinen kostbaren Ausstellungen und dem berühmten Park begegnen.

25. Oktober, Sonntag
Europäischer Tag der historischen Theater
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner – William Shakespeare,
Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle
10, 12, 14 und 16 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 5 €

25. Oktober, Sonntag
Allgäu – Meiningen – München
Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Kuratoren-Führung zur Finissage der Sonderausstellung mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Museumshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert.

30. Oktober, Freitag
Meiningen leuchtet
Programme im Rahmen des abendlichen Meininger Straßenfestes in den Meininger Museen
18 bis 21 Uhr; Eintritt frei
Als Einstimmung auf die dunklere Hälfte des Jahres veranstalten Kultureinrichtungen, Gewerbetreibende, Vereine und Schulen auch 2020 in Meiningen ein Lichtfest am letzten Freitag im Oktober. „Meiningen leuchtet“ heißt das Motto in der gesamten Innenstadt.

November
Veranstaltungen im Rahmen der 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
In den ersten Wochen im November wird jährlich in vielen Orten Thüringens, so auch in den Meininger Museen, mit einem vielfältigen Programm ein ganz spannendes Kapitel  europäischer Kulturgeschichte gefeiert und neu belebt. Konzerte von Klassik bis Jazz, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen und -gespräche, Schülerprojekte und vieles mehr laden dazu ein, die Faszination jüdisch-israelischer Kultur zu entdecken!
Kontakt: info@juedische-kulturtage-thueringen.

7. November, Samstag
Unterwegs zur Geschichte des Freistaates Sachsen-Meiningen
Geführte Rundreise zu Originalschauplätzen in Fahrgemeinschaften
Kooperation mit dem Wanderverein Bakuninhütte e. V.
Treff 10 Uhr am Großen Palais, Bernhardstraße 1
25 € inklusive Mittagessen und Kaffeetrinken
Ticketverkauf: Tourist-Information Meiningen, 03693 44650
Der Freistaat Sachsen-Meiningen ist heute kaum noch bekannt. Doch er sicherte die Übergangszeit vom Herzogtum bis zum Aufgehen des Kleinstaates im Land Thüringen ab und dessen Landtag existierte sogar noch einige Jahre länger. Das Machtzentrum befand sich nicht mehr in den Händen des Herzogs, sondern im Landtagsgebäude und auf dem Kasernengelände. Diese Übergangsphase war einerseits eine hochdramatische Zeit, die in Sachsen-Meiningen fast ohne Blutvergießen verstrich. Andererseits bedeutete sie aber auch eine Zeit des soziokulturellen Aufbruchs. Diese Reise in die Geschichte führt in Fahrgemeinschaften an noch vorhandene Meininger Originalschauplätze der
Novemberrevolution und der 1920er Jahre.

11. November 2020, Mittwoch bis 2. Mai 2021, Sonntag
Zeitenwende II
Die Kinder und Enkel Georgs II. Herzog von Sachsen-Meiningen
Schloss Elisabethenburg, Mittlere und Untere Galerie
Soiree und Ausstellungsteileröffnung
10. November, Dienstag
mit Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 €
Mit der Abdankung von Herzog Bernhard III., wenige Jahre nach dem Tode seines berühmten
Vaters Georg II., ging 1918 eine jahrhundertealte Ordnung zu Ende. Das Herzogtum Sachsen-
Meiningen hörte wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Ein letzter Teilbereich der Ausstellung „Zeitenwende II“ geht auf die Nachkommen Herzog Georgs II. ein. In der Soiree zur Ausstellungseröffnung sollen einige Urenkel von Georg II. vorgestellt werden – Persönlichkeiten, die auch in dieser für sie so neuen Welt meist erfolgreich ihren Mann oder Frau standen.

12. November, Donnerstag
Die Novemberrevolution in den drei größten Teilstaaten Thüringens
Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Bernhard Post, Weimar; Mario Hesselbarth, Jena, und Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 8 / 6,50 €
Die Referenten konzentrieren sich auf die drei größten Teilstaaten Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Coburg-Gotha und Sachsen-Meiningen. Abgerundet werden die Kurzvorträge durch ein Streiflicht auf die revolutionären Veränderungen in Schwarzburg-Rudolstadt, dessen Fürst als letzter in ganz Deutschland abdankte. Denn gerade zu den revolutionären Ereignissen in den einzelnen Teilstaaten Thüringens war bis vor wenigen Jahren kaum oder gar nicht recherchiert worden, so dass bisher nur auf rudimentäres Wissen, ideologisch eingefärbt, zurückgegriffen werden konnte. Und auch im kleinen Thüringen liefen die revolutionären Geschehnisse in den einzelnen Residenzen sehr verschieden ab.

19. November, Donnerstag, bis 11. April 2021, Sonntag
Die frühen Jahre (1866–1871)
Das Meininger Hoftheater auf dem Weg zur Leitbühne
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 18. November, Mittwoch
19 Uhr, Marmorsaal; 4,50 €
Herzog Georg II. war nicht immer der allseits bekannte „Theaterherzog“. Er musste 40 Jahre alt werden, um mit seiner Regentschaftsübernahme im Jahre 1866 endlich auch Zugriff auf das seit 1831 bestehende Hoftheater zu erlangen. Es begann die vielleicht aufregendste Zeit am Meininger Hoftheater, geprägt von einer künstlerischen Aufbruchsstimmung bei gleichzeitiger Konzentration auf das Schauspiel. Wichtige Künstler, die später maßgeblich das Geschehen am Hoftheater prägen sollten, werden in diesen Jahren nach Meiningen verpflichtet. Friedrich Bodenstedt, der berühmte Dichter und Shakespeare-Übersetzer, wurde Intendant. Ludwig Chronegk, ein agiler Charakterkomiker, wuchs in Führungsaufgaben hinein. Joseph Weilenbeck, der wohl genialste, wegen seiner zunehmenden Erblindung aber auch tragischste Darsteller des Ensembles, kam 1869 nach Meiningen und schließlich Ellen Franz, eine hochgebildete, hochbegabte junge Frau, der weibliche Star der Truppe, ohne die die „Meininger“ wohl nie auf Gastspielreisen gegangen wären. Ensemblemitglied bei den „Meiningern“ zu sein, „adelte“ fortan jeden Künstler. Das neue Personal erweitert die spielplanerischen Möglichkeiten. Es sind die Jahre, in denen man erprobte, was das Publikum der europäischen Metropolen zu Tausenden in die  Vorstellungen der „Meininger“ strömen ließ.

20. November, Freitag
Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts
Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

25. November, Mittwoch
Die Sachsen-Meininger – das Familiendrama im 20. Jahrhundert
Die Nachkommen Georgs II. und Thronfolger
Soiree mit Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum, 4,50 / 3 €
Die Zeitenwenden von 1918 und 1945 und die vorausgegangenen Kriege bedeuteten nicht nur den Tod vieler Nachkommen Georgs II. Sie brachten auch die Zerstörung sämtlicher Lebensentwürfe, die z. T. auch die Anwartschaft auf den Thron mit beinhalteten, und für die Überlebenden auch noch den Verlust der Heimat mit sich.

27. November, Freitag, und 28. November, Samstag
Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)
Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen. Auf Grund der großen Nachfrage in den letzten Jahren wird die „Lichterstunde“ in diesem Jahr an vier Tagen stattfinden.

5. Dezember, Samstag, bis 28. Februar 2021, Sonntag
Bilderpracht zur Weihnachtszeit
Luxuriöse Drucksachen von A–Z
Sonderausstellung im Baumbachhaus
Eröffnung 5. Dezember, Samstag
15.00 Uhr, im Rahmen des KunstHandwerkerMarktes
Musikalischer Eröffnungsvortrag: Dr. Otto Hahn, Kranichfeld
Umrahmung: Max-Reger-Musikschule Meiningen
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)
Was wurde nicht alles im Zeitalter des sogenannten Luxuspapiers in den Buchdruckereien und chromolithografischen Kunstanstalten gefertigt und in die Welt hinausgeschickt? Luxuspapier war ein deutscher Exportartikel in der Zeit von 1860 bis 1920. Zum Weihnachtsfest, wo bereits damals vielen Menschen das Geld etwas lockerer in der Tasche steckte, überboten sich die Hersteller mit immer neuen Ideen und Gestaltungen. Die Sonderausstellung im Meininger Literaturmuseum möchte diesen Spuren nachgehen. Dabei spannt sich, dem Alphabet folgend, ein weiter Bogen von Abziehbildern, Adventskalendern und Aufstellkarten über Bilderbogen zur Anfertigung von Christbaumschmuck aus Papier, von Dekorations- und sogenannten Füllartikeln über Hampelmänner, Heftumschläge, Klebealben und Krippen, von Laternen, Lebkuchenbildern und Luxuskartonagen über Neujahrsbriefe, Notenblätter, Oblaten, Papiertheater, Plakate, Reklamemarken und Spiele bis hin zu Weihnachtskarten, Wunschbriefen und Wunschzetteln. Tauchen Sie mit uns ein in diese bunte Welt von vorvorgestern.

5./6. Dezember, Wochenende 2. Advent
22. KunstHandwerkerMarkt
11 bis 18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)
Anfang Dezember findet im repräsentativen Marmorsaal des Meininger Schlosses der Markt der besonderen Art statt und hat sich inzwischen fest im thüringischen  Weihnachtsmarktgeschehen etabliert. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten alle Jahre wieder eine ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Diese wird stimmungsvoll mit ebenfalls handgemachter Musik und Gesang umrahmt. Der ermäßigte Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch mit den ständigen Ausstellungen sowie Sonderausstellungen und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke. Kulinarisches wie Waffeln und Glühwein, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der Zwickchenmarkt. Zwickchen sind ein weihnachtliches Weißgebäck, das schon vor Jahrhunderten auf Märkten angeboten wurde. Auch das Museumscafé im Festsaal über dem Treppenhaus erwartet mit vielen köstlichen Kleinigkeiten seine Gäste.

11. Dezember, Freitag, und 12. Dezember, Samstag
Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)
Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen.

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €
Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische
Zusammenarbeit.

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
12 und 14 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde; 8 €
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer
Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 und 13 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum, Dauer 1 Stunde; 8 €
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer
Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €
Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker- Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische
Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Aktuelles

20 Jahre Wagnis Wagner

Einzigartiges Theater-ereignis in Meiningen

Meiningen vor 30 Jahren - Fotoausstellung

Podiumsdiskussion am 7. November

21. KunstHandwerker-Markt im Schloss

 am 7. und 8. Dezember

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Meininger Museen
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