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Veranstaltungen 2019

Führungen durch die Ausstellungen im Schloss Elisabethenburg

ganzjährig, samstags, 16.30 Uhr

Treff: Museumsshop Mittlere Galerie, Dauer 1 1/2 Stunden, Teilnahme mit gültiger Tageskarte oder Kombikarte der Meininger Museen

 

         

 


 

Aufgeschlossen! Die Montagsführung im Schloss Elisabethenburg  

April bis Oktober, montags, 14.00
Treff: Eingang Museum im Schloss, Dauer ca. 1 ½ h; € 6,50

Museum am Montag geschlossen? Bei uns nicht! Die Meininger Museen bieten von April bis Oktober jeden Montag im Schloss Elisabethenburg eine Führung an. Dabei werden Besonderheiten des Bauwerks, der Ausstattung und der Sammlungen sowie aktuelle Sonderausstellungen vorgestellt.

 

 

 

   

 


 

13. Januar, Sonntag

Kunst & Cake

Ein verführerisch-süßer Museumsbesuch am Sonntagnachmittag
15 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Museumscafé, Dauer 2 Stunden

8 € (1 Kännchen Kaffee/Tee, 1 Stück Kuchen/Torte; Eintritt, Führung), Karten nur im Vorverkauf 03693 881036

Freunde der Meininger Museen und des kulinarischen Genusses treffen sich auch in diesem Jahr unter dem Motto Kunst & Cake zum Jahresbeginn im Museumscafé. Der Genuss von Kaffee oder Tee und Kuchen oder Torte im barocken Hessensaal des Schlosses wird die Sinne ebenso anregen wie ein Besuch in den Ausstellungen der Museen. Im Preis enthalten ist eine Führung durch die Sonderausstellung „Mein Kamerad – die Diva“. Das Theaterspiel bot für die Kriegsgefangenen und Soldaten des Ersten Weltkrieges nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch die Möglichkeit, das Grauen der Fronterlebnisse für eine kurze Zeit zu vergessen. Damenimitatoren gehörten in jedem Gefangenen- und Fronttheater dazu. Das Spiel mit den Rollen brachte so auch „die Frau“ in das Leben nahezu isolierter Männergesellschaften – ausgewählte Gefangene und Soldaten wurden im Damenfach häufig als Stars gefeiert.

 

15. Januar, Dienstag

Hautnah – Mundart mit Musik

mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut‘ “, Moderation Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 6,50 / 4 €

Längst hat es sich über Meiningen hinaus einen Namen gemacht: das literarische Sextett unter Leitung von Rita Fulsche (Neubrunn) mit Renate Hoßfeld (Breitungen), Roswitha Keßler (Herpf), Marie-Luise Röder (Steinbach-Hallenberg), Renate Schreyl (Altersbach) und Christel Siegmund (Wernshausen). Auf Heimatfesten und Mundarttagen, einzeln oder vereint, diesseits und jenseits der thüringisch-bayerischen Grenze sind „Motzings Enkele“ in den letzten Jahren aufgetreten. Ihr Gruppenname ist drei Altvorderen der unterfränkischen Mundartdichtung entlehnt: Paul Motz und den Brüdern Caspar Ernst und Georg Friedrich Stertzing. Eine Veränderung hat sich im musikalischen Teil des „Hautnah“-Programmes eingestellt. Nach der Auflösung der Gruppe „Leimtiegel“, die „Motzings Enkele“ über Jahre begleitet hatte, werden nun die Musiker jährlich wechseln. Zum diesjährigen Mundartabend können sich die Besucher auf die „Thüringische Spielleut‘ “ aus Zella-Mehlis freuen. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte). Wegen der großen Nachfrage wird die „Auftaktveranstaltung“ im Theatermuseum zu erleben sein. Die zweite Veranstaltung am 19. März findet wie gewohnt im Literaturmuseum Baumbachhaus statt.

 

22. Januar, Dienstag

Meininger Kulturtage – Die Räuber

Projekttag für Schüler, Kooperation mit dem Meininger Staatstheater
9.30 Uhr, Treff Foyer Kammerspiele, Bernhardstraße 3, Ende gegen 15 Uhr
15 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)

Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung. Die Museen nehmen diesen gedanklichen Faden bei der Gestaltung des Nachmittagsprogramms auf.

 

23. Januar, Mittwoch

Hochwasser in Meiningen

Soiree mit Dr. Mathias Deutsch, Leipzig, Moderation Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 3,50 / 2,50 €

Am 5. Februar vor 110 Jahren ereignete sich in Meiningen ein schweres Hochwasser. Nach kalten und schneereichen Tagen hatte plötzlich Tauwetter mit viel Regen eingesetzt und viele Flüsse in Thüringen traten zwischen dem 3. und 6. Februar über die Ufer. Hinzu kam, dass die Werra mit einer bis zu einem halben Meter dicken Eisschicht bedeckt war und nun Eisgang einsetzte. Auf solch verheerende Hochwasserereignisse in Thüringen im Allgemeinen und in Meiningen im Besonderen soll in dieser Soiree eingegangen werden. So auch auf die Flut, welche im Juni 1871 nach kräftigem Sommerregen einsetzte. Diese und vor allem die späteren Begebenheiten sind durch Fotos im Bestand der Meininger Museen dokumentiert worden. Sie werden zu diesem Anlass von Herrn Dr. Mathias Deutsch, der sich an der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig auf die Klimageschichte Mitteldeutschlands spezialisiert hat, gezeigt und kommentiert.

 

2. Februar, Samstag

MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de

Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen im 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema“ Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

 

6. Februar, Mittwoch

Bräuche in Sachsen-Anhalt und Thüringen
Immaterielles Kulturerbe in Mitteldeutschland im Vergleich

Lichtmessvortrag mit Dr. Kathrin Pöge-Alder, Referentin für historische und gegenwärtige Alltagskultur im Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V., und Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 5 / 4 €

Seit einigen Jahren werden nach und nach traditionelle Brauchveranstaltungen in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. So gibt es auch in Thüringen Bestrebungen, die Kirmes, die hierzulande vielerorts in verschiedenster Gestalt gefeiert wird, in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. In Sachsen-Anhalt sind einzelne Brauchveranstaltungen wie die Spergauer Lichtmeß bereits in der Liste vertreten. An diesem Abend sollen nun verschiedene Brauchveranstaltungen mit deren Begleitgestalten wie Hanswürste, Hollefrauen, Erbsbären und viele andere vorgestellt werden.

 

10. Februar, Sonntag

Bilder mit Worten

Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „Mein Meiningen, meine Werra“
15 Uhr, Baumbachhaus; 3 €

Zu der aktuellen Fotoausstellung „Mein Meiningen, meine Werra“ gehören auch poetische Texte und verbale Erinnerungen, die mit einzelnen Bildmotiven oder dem Ausstellungsthema korrespondieren. Bei Bildbänden mit Texteinschüben ist dieses Miteinander Programm. Dabei kann der Produktionsprozess unterschiedlich sein. Das demonstrieren die Fotografen Hans-Peter Feix aus Meiningen und Günter Giese aus Suhl. Während Feix Bild- und Textautor in einem ist, verkörpert Giese den „puren“ Fotografen, der mit Literaten kooperiert. Seine aktuelle künstlerische Partnerin ist die Schriftstellerin Ursula Schütt aus Dietzhausen. Präsentiert werden Foto-Lyrik-Bände von Hans-Peter Feix und der gemeinsame Band von Günter Giese und Ursula Schütt. Die Lyrikerin wird selbst lesen. Durch das Programm führt Dr. Andreas Seifert.

 

12. Februar, Dienstag

Ferien im Museum
Die Orgel – Wunderwerk von Technik und Musik

Führung mit Klangbeispielen mit Detlef Rohr, Walldorf
10 und 14 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop, Dauer 2 Stunden
Feriengruppen 2 € je Schüler bzw. Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Orgel ist das komplexeste Instrument in der Musik, sie wird daher nicht zu Unrecht auch als die Königin der Instrumente bezeichnet. Oft wird das Bild der Orgel auf den sichtbaren Orgelprospekt mit den vorn stehenden Pfeifen reduziert. Die Funktionsweise und Bedienung sowie das verborgene Innenleben einer Orgel sind jedoch ebenso faszinierend. In der ehemaligen Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg ist eine moderne Konzertorgel aus den 1980er Jahren eingebaut. Diese bietet sehr gut die Möglichkeit, die Geheimnisse einer Orgel vorzustellen und zu erklären. Bei extremer Kälte wird die Orgel in der neuapostolischen Kirche hinzugezogen. Orgelliebhaber Detlef Rohr aus Walldorf ist mit beiden Instrumenten bestens vertraut. Neben Klangbeispielen zeigt und erläutert er auch technische Details und gibt eine Bastelanleitung für eine Orgelpfeife.

 

14. Februar, Donnerstag

Ferien im Museum
Meiningen und die Eisenbahn im 19. Jahrhundert

10 und 14 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop, Dauer 2 Stunden
Feriengruppen 2 € je Schüler bzw. Familienkarte zzgl. 0,50 € je Teilnehmer
Anmeldung 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Betriebsstätten Meiningen der Werra-Eisenbahn im 19. Jahrhundert und das heutige Dampflokwerk Meiningen sowie die entstehende Dampflok-Erlebniswelt gaben und geben dem Eisenbahnstandort Meiningen eine besondere Prägung. Gleich zwei Bahnhöfe auf angrenzenden Grundstücken, der Preußische und der Bayerische Bahnhof, waren seit 1858 bzw. ab 1874 Drehscheibe des Personenverkehrs in der Residenzstadt. Noch heute starten vom Bahnhof Meiningen täglich zirka 70 Züge zu regionalen Zielen. In den Ausstellungen „Stütze der Werrabahn - Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914“ sowie „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ werden Aspekte des Eisenbahnwesens und Reisens im 19. Jahrhundert im Rahmen der Ferienveranstaltung verdeutlicht.

 

16. Februar, Samstag

MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de

Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen im 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema“ Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.


24. Februar, Sonntag, bis 19. Januar 2020, Sonntag

Die Theatermalerfamilie Brückner
Erstpräsentation des Bühnenbildes „Säulenhalle“ aus William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ von 1910/11

Saisoneröffnung 23. Februar, Samstag
19 Uhr, Theatermuseum; 3 €

Zum ersten Mal zeigt das Theatermuseum dieses durch seine Tiefe und Perspektive beeindruckende Bühnenbild. Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. Darüber hinaus wird im Theatermuseum mit einer Sonderausstellung dem 100. Todesjubiläum Max Brückners gedacht. Diesen Gedenktag, den 2. Mai 2019, nehmen die Meininger Museen zum Anlass, nicht nur an Max Brückner, sondern an die gesamte Theatermalerfamilie zu erinnern, zu der neben dem eben genannten auch Vater Heinrich und Bruder Gotthold gehörten. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger Theaterherzog Georg II. beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Auch nach 1890 – bis 1912 – wurde das Brücknersche Atelier regelmäßig, wenn auch nicht mehr so intensiv wie zwischen 1874 und 1890, mit Aufträgen bedacht. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit. In den letzten zwei Jahren haben die Meininger Museen eine Vielzahl von Brückner-Materialien angekauft: Gemälde, Skizzenbücher, Autographe, Fotos und Mappen mit von Max Brückner autorisierten Drucken der für Bayreuth gemalten Dekorationen.

Diese Materialien werden 2019 erstmals (!) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ermöglichen, ergänzt durch Leihgaben aus Coburg, Aussagen zur Vita von Heinrich, Max und Gotthold Brückner, zum Atelier, zur Privat- bzw. Familiensphäre und zu Arbeiten für Bayreuth. Die Professionalität der Brückners als akademische Landschaftsmaler spiegelt sich in imposanten, naturalistischen Landschaftspanoramen für viele Inszenierungen des Meininger Hoftheaters wider. Sie nutzten Studienreisen in die Natur und Freilichtmalerei als Motivsammlung für die Arbeit im Atelier. Ihre kongenialen, freundschaftlichen Arbeitsbeziehungen zu Georg II. bzw. der Intendanz des Hoftheaters ließ sie zu einem Pfeiler der Meininger Theaterkunst werden.

 

6. März, Mittwoch
Der Bahnhof Meiningen – Geschichte und Gegenwart
Soiree mit Steffen Dietsch, Meiningen und Jens Brautschek, Meininger Museen
19 Uhr; Museumscafè; 3,50 / 2,50 €
Als im Zuge der Eröffnung der Werrabahn am 2. November 1858 auch der Bahnhof in Meiningen eingeweiht wurde, verband dieser nicht nur die Kleinstadt mit der weiten Welt, sondern entwickelte sich auch zu einem logistischen und gesellschaftlichen Knotenpunkt. Vom Herzog bis zum Bettelmann begrüßte die Stadt dort Ihre Gäste, empfing und versendete Waren aller Art. Es war ein Ort der Freude und des Abschieds, eine Arbeits- und Verpflegungsstätte im beständigen Wandel der Zeit bis hinein in die Gegenwart. Eine Soiree ganz im Zeichen der Geschichte eines der wichtigsten Gebäude der Stadt, ergänzend zur Ausstellung „Stütze der Werra-Eisenbahn - Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914“

9. März, Samstag
MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg
Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de
Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen im 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema“ Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

12. März, Dienstag
Meininger Kulturtage – Die Räuber
Projekttag für Schüler, Kooperation mit dem Meininger Staatstheater mit Schauspielaufführung, Projektbesprechung, Mittagsimbiss
9.30 Uhr, Treff Foyer Kammerspiele, Bernhardstraße 3, Ende gegen 15 Uhr
15 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)
Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung. Die Museen nehmen diesen gedanklichen Faden bei der Gestaltung des Nachmittagsprogramms auf.

19. März, Dienstag
Hautnah – Mundartabend mit Musik
mit „Motzings Enkele“ und „Thüringische Spielleut“
Moderation: Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
19 Uhr, Baumbachhaus; 6,50 / 4 €
Längst hat es sich über Meiningen hinaus einen Namen gemacht: das literarische Sextett unter Leitung von Rita Fulsche (Neubrunn) mit Renate Hoßfeld (Breitungen), Roswitha Keßler (Herpf), Marie-Luise Röder (Steinbach-Hallenberg), Renate Schreyl (Altersbach) und Christel Siegmund (Wernshausen). Auf Heimatfesten und Mundarttagen, einzeln oder vereint, diesseits und jenseits der thüringisch-bayerischen Grenze sind „Motzings Enkele“ in den letzten Jahren aufgetreten. Ihr Gruppenname ist drei Altvorderen der unterfränkischen Mundartdichtung entlehnt: Paul Motz und den Brüdern Caspar Ernst und Georg Friedrich Stertzing. Eine Veränderung hat sich im musikalischen Teil des „Hautnah“-Programmes eingestellt. Nach der Auflösung der Gruppe „Leimtiegel“, die „Motzings Enkele“ über Jahre begleitet hatte, werden nun die Musiker jährlich wechseln. Zum diesjährigen Mundartabend können sich die Besucher auf die „Thüringische Spielleut‘ “ aus Zella-Mehlis freuen. Zu erleben sind Andreas Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommel, Harmonika), Anja Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Maultrommeln, Holzlöffel, Gitarre), Britta Schlütter (Dudelsack, Schalmei, Thüringer Waldzither, Kontrabass) und Steffen Schmied (Trommeln, Klangobjekte).

23. März, Samstag
MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg
Führung durch die Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt v.kern@meiningermuseen.de
Mit der Übernahme einer Ausstellung des Schwulen Museums Berlin „MEIN KAMERAD – DIE DIVA“, Kuratorin Anke Vetter, konfrontieren die Meininger Museen im 100 Jahre nach Kriegsende das Publikum von heute mit dem Thema“ Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg. War das Theaterspiel Teil einer Selbsttherapie, um der allgegenwärtigen Angst vor Verwundung und Tod an der Front zu begegnen? Wie war es in den Kriegswirren überhaupt möglich Theater zu spielen? War es schlichte Ablenkung vom grauen, fremdbestimmten Kriegsalltag oder waren die Damenimitatoren Projektionsfläche für sexuelle Phantasien? Wie vereinbarte sich das Bild eines „heldenhaften Frontkämpfers“ mit dem eines Damendarstellers in Korsett und Spitzenhöschen? Diesen Fragen geht die Ausstellung nach. Sie beleuchtet auch das Frontgastspiel des Meininger Hoftheaters in Nordfrankreich im Januar und Februar 1918.

28. März, Donnerstag, bis 16. Juni, Sonntag
Georgs Enkel aus Europa – eine szenographische Kollation
Schloss Elisabethenburg, Untere Galerie
Eröffnung 27. März, Mittwoch
19 Uhr, Schlosskirche; 3 €                                    
Bereits eine Woche vor Beginn der Internationalen Festwoche am Meininger Staatstheater (4. April – 14. April) eröffnen die Meininger Museen in Kooperation mit dem Theater diese Sonderausstellung. Es werden verschiedenste Zeugnisse der Beschäftigung einiger Gastregisseure der Festspielwoche mit Klassikern der europäischen dramatischen Literatur zu sehen sein. Diesem Material werden aussagefähige Objekte der Meininger Theatergeschichte entgegengestellt. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich Georg II. und Vertreter eines zeitgenössischen, europäischen Regietheaters an das identische Werk angenähert haben, es (eventuell) aber grundlegend different interpretiert haben. In einem zweiten Teil der Ausstellung werden Friedrich Schillers „Die Räuber“ als eine der zentralen Meininger Theaterproduktionen dargestellt. Die Auseinandersetzung mit Schillers Sturm-und-Drang-Werk erfolgte in Meiningen permanent wiederkehrend, ungeachtet des politisch-historischen Umfeldes. Auch hier bildet die Hoftheaterzeit wieder den Ausgangspunkt unserer Betrachtung, an diese reiht sich u.a. die Zeit des ästhetischen Aufbruchs unter Fritz Bennewitz in den 1950er Jahren, wie auch die aktuellste Beschäftigung mit den Räubern in der laufenden Spielzeit.

31. März, Sonntag
Finissage zur Ausstellung „Mein Meiningen, meine Werra“
15 Uhr, Baumbachhaus; 3 €
Die Abschlussveranstaltung zur aktuellen Fotoausstellung bietet Gelegenheit, mit den beteiligten Fotografen ins Gespräch zu kommen. Dazu trägt Dr. Andreas Seifert Werra-Poesien von Wilhelmine Mylius, Kurt Erich Meurer, Walter Werner, Margit Thieß und Margarethe Braungart vor.

9. April, Dienstag, bis 12. April, Freitag
Die Meininger Prinzipien – zwischen Avantgarde und Konservatismus
Symposium im Rahmen der Internationalen Theaterfestwoche, Kooperation des Meininger Staatstheater und der Meininger Museen
Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; Eintritt frei
Kontakt 03693 471290 oder v.kern@meiningermusee.de
Im Rahmen der Festwoche 2019 am Staatstheater Meiningen werden die internationalen Gastspiele von einem Symposium begleitet, das nach der Aktualität der „Meininger Prinzipien“ aus dem 19. Jahrhundert fragt. Ausgehend von ihrem historischen Kontext sollen dabei die zukunftsweisenden Ideen des Meininger „Theaterherzogs“ Georg II. und seiner Mitstreiter auf Langlebigkeit und Zukunftsfähigkeit untersucht werden. Mit Hilfe von prominenten Gesprächspartnern und Referenten soll nach dem Verhältnis von Avantgarde und Konservativem gefragt werden. Zu reden ist dabei auch über Prinzipien, die anachronistisch und zugleich hoch aktuell wirken: „Ambitioniertes Theater basiert nicht auf der Leistung eines Stars, sondern auf der des Ensembles.“ Oder: „Die Theaterkunst soll zur Entwicklung des Wertebewusstseins beitragen, auf eine stetige Kultivierung des Menschen zielen und nicht vordergründig kommerziellen Interessen dienen.“ Letzteres klingt einerseits politisch-populistisch – lässt sich aber auch als Einladung zum weltoffenen Diskurs lesen.

12. April, Freitag
Zu Hause im Schloss – Eine besondere Hausmusik
im Rahmen der Thüringer Bachwochen         
15 Uhr, Marmorsaal; Eintritt frei
Kontakt m.goltz@meiningermuseen.de
In jedem Jahr startet das Festival „Thüringer Bachwochen“ mit der Langen Nacht der Hausmusik und traditionell läuten Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Meiningen den Abend ein.

18. April, Donnerstag, bis 8. September, Sonntag
Unterm Strich
Karikatur und Zensur in der DDR
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung: 17. April, Mittwoch
19 Uhr, Marmorsaal; 3 €
Vor dreißig Jahren läuteten Massenflucht und anschließende friedliche Revolution das Ende der Deutschen Demokratischen Republik ein. Vierzig Jahre war der „erste sozialistische Staat auf deutschem Boden“ geworden. Die Wanderausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zeigt die Spielräume und Grenzen der Karikatur in der DDR. Sie präsentiert „optisches Juckpulver“ aus Privatbesitz, Museen und Archiven, eingebettet in den historischen Kontext. Fotos, Dokumente und audio-visuelle Medien machen die Rahmenbedingungen der Entstehung und Verbreitung gezeichneter Satire anschaulich. Der Blick auf die Karikaturen bietet einen unterhaltsamen Gang durch die Geschichte der DDR. Wer sie erlebt hat, wird vieles wiedererkennen, wer nicht, kann vieles besser verstehen. Den Einführungsvortrag zur Ausstellung hält Eva-Maria von Máriássy, Direktorin der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung Greiz. Katja Wollschläger und Wolfgang Semleit (ehemals „Leimtiegel“) laden zu einem musikalischen Spaziergang durch die DDR ein.

18. April, Donnerstag, bis 6. Oktober, Sonntag
Deutschlandbilder
Das vereinigte Deutschland in der Karikatur des Auslands
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung: 17. April, Mittwoch
(siehe Ausstellung „Unterm Strich“)

Die „Wende“ im Herbst 1989 führte in historisch rasantem Tempo zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Eine große Mehrheit in Ost- und Westdeutschland befürwortete diese Entwicklung. Wie aber erlebten die europäischen Nachbarn die neue deutsche Einheit? Wie wurde sie fernab von Berlin und Bonn, etwa in New York oder Moskau beurteilt? Die Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland präsentiert die Sicht des Auslands auf das deutsche Geschehen im Spiegel der Karikatur. Der Fall der Mauer, die Vereinigung selbst und die daraus resultierenden Probleme bei „Ossis“ und „Wessis“ werden in dieser Schau gleichermaßen thematisiert. Insgesamt sind 105 Karikaturen von 57 Karikaturisten aus 26 Ländern zu sehen.

20. April, Samstag
Stütze der Werrabahn - Die Betriebswerkstätten Meiningen von 1863 bis 1914
Letztmalige Gelegenheit zur Führung in der Sonderausstellung
14 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde
Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €, Kontakt j.brautschek@meiningermuseen.de

19. April, Karfreitag
21. April, Ostersonntag
22. April, Ostermontag
1. Mai, Mittwoch
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg
Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

4. Mai, Samstag
Literarische Soiree
19 Uhr, Baumbachhaus; Eintritt frei
Vom 2. bis 4. Mai führt der Südthüringer
Literaturverein seine inzwischen 30. Schreibwerkstatt auf Schloss Sinnershausen durch. Eine Auswahl der hierbei entstehenden Gedichte, Erzählungen und Aphorismen kommt im Baumbachhaus zu Gehör. Die musikalische Umrahmung unternimmt der junge Meininger Pianist Gustav Kühn.

11. Mai, Samstag
Poesie unterm Gleichberg
22. LeseWanderTag im Meininger Land
Mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Treff Schloss Glücksburg in Römhild; 7 €
Dichtung aus fast 400 Jahren wird die Wanderer begleiten, die sich zum diesjährigen LeseWanderTag im Hof des Römhilder Renaissanceschlosses einfinden. Die literarische Zeitreise beginnt mit der „Römhilder Reimchronik“ des Pfarrers Johann Klipper, der die Gräuel und Entbehrungen des Dreißigjährigen Krieges in Verse fasste. Der Anakreontiker Johann Peter Uz (1720-1796) aus Ansbach hingegen glaubte in der ländlichen Atmosphäre unter den Gleichbergen sein Arkadien zu finden. Vierzig Jahre nach ihm stattete Friedrich Hölderlin dem Großen Gleichberg einen Besuch ab. Dieses Ereignis wiederum wurde zur literarischen Inspiration für Walter Werner (1922–1995) aus Untermaßfeld bei Meiningen und Harald Gerlach (1940–2001), der unterm Kleinen Gleichberg aufwuchs. Die Gegend um Römhild wurde ihm lebenslang zur poetischen Heimat. Die Rundwanderung von ca. 6 Stunden mit Mittagsrast und Lesepausen beginnt im historischen Stadtkern von Römhild und endet am Grab von Harald Gerlach auf dem Friedhof. Topografischer Höhepunkt ist der Gipfel des Kleinen Gleichbergs. Mittagsrast wird im Gasthaus Waldhaus auf dem Sattel zwischen den Gleichbergen gehalten. (Anmeldung und Essenbestellung bis 8. Mai erforderlich: 03693 881010. Infos: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de; siehe auch 21. September.)

15. Mai, Mittwoch
Der besondere Vortrag
Leben in der DDR und Flucht nach West-Berlin
Referent Frank Willmann, Berlin
19 Uhr, Schlosskirche; 8 / 6,50 €
Frank Willmann wurde in Weimar geboren und engagierte sich in den dortigen Jungenkirchenkreisen. Mitte der 80er Jahre ging er nach West-Berlin. Unter Lebensgefahr nahm er dort zwei Jahre später an der Kunstaktion „der weiße Strich“ teil, von der Westseite aus wurde ein langer Strich mit weißer Farbe auf die Berliner Mauer gemalt. Nach der politischen Wende, bis heute lebt und arbeitet er in Berlin. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen. Neben Büchern über Fußballfankultur widmet er sich diesem Thema auch in Kolumnen und Zeitungsbeiträgen. Die Reihe „Bibliothek des deutschen Fußballs“ wird seit 2015 von ihm herausgegeben. Frank Willmann berichtet an diesem Abend aus seinem bewegten Leben: von seiner Jugend in Weimar, der Flucht nach West-Berlin und der Kunstaktion „der weiße Strich“. Ausdrücklich erwünscht ist eine Diskussion mit dem Referenten!

16. Mai, Donnerstag
Der besondere Schüler-Vortrag
Punks und Hooligans in der DDR
Referent Frank Willmann, Berlin
9 Uhr, Schlosskirche; 1 € pro Schüler
Von politischen Führung und auch von der uniformen Mehrheitsgesellschaft der DDR wurden eine Vielzahl von Personen mit anderen Lebensvorstellungen und Lebensentwürfen in Nischen des Daseins gedrängt. Zu ihnen zählen zweifelsohne sowohl Punks als auch Hooligans der DDR. Frank Willmann, selbst in der DDR aufgewachsen und später nach West-Berlin geflüchtet, zählt zu den profundesten Kennern dieser beiden Subkulturen der DDR. Er wird in seinem Vortrag einen Einblick in die inneren und äußeren Strukturen dieser beiden Szenen geben. Der Referent steht für Fragen während und nach dem Vortrag sehr gerne zur Verfügung.  

19. Mai, Sonntag
Internationaler Museumstag
Ein Resümee des Sammelns  - Die Meininger Museen präsentieren ausgewählte Schätze Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie
Sondereintrittspreis 1 € (zugunsten der Restaurierung eines Exponates der
Meininger Museen)

Depotführungen, Führung zur Sanitärgeschichte im Schloss – für Erwachsene und für Kinder, Erläuterungen zu Restaurierungsarbeiten an Sammlungsstücken

Ausstellungseröffnungen: „Neu in den Meininger Museen“ und „Versteckt in unseren Depots“, Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie

Das Sammeln gilt schon immer als die Basis jeglicher Museumsarbeit. Erst auf einem soliden Fundus aus Sammlungsbeständen konnten sich Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln entfalten und damit ein Tätigkeitskanon herausbilden, der bis in unsere Tage der Hauptauftrag und die oberste Devise jedes Museums sein sollte. Nach etwa zehn Jahren gewähren die Meininger Museen mit einer Auswahl von jüngeren Neuerwerbungen wieder einen Einblick in ihre Sammeltätigkeit mit einer Kabinettausstellung, die ab dem Museumstag, dem 19. Mai, ein interessiertes Publikum erwartet. Dabei ist zu konstatieren, dass das Bestandspanorama der Einrichtung nicht nur punktuell Bereicherung erfuhr, sondern in seiner ganzen Breite ausgebaut werden konnte. So sind von der Kunstsammlung über die Sammlungen zur Theater-, Musik-, Literatur- und Regionalgeschichte das Profil schärfende und die Bedeutung des Hauses stärkende Neuzugänge zu verzeichnen. Eine weitere Kabinettausstellung eröffnet einen Blick auf wohlwollend versteckte Schätze in den Depots. Hierbei werden Exponate ausgewählt, die in den ständigen Ausstellungen derzeit keinen Platz haben und auch bei Sonderausstellungen lange nicht oder noch nie gezeigt wurden.

29./30. Mai, Mittwoch/Donnerstag
Helene von Heldburg – die Schauspielerin auf der Theaterbühne des 19. Jahrhunderts
Soiree mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum; 3,50 / 2,50 €
Es geht um das Drum und Dran des TRAUMberufes, am konkreten Beispiel: von der Ausbildung zum Engagement, vom Probenalltag bis zur Aufführung, vom Repertoire bis zu Neuproduktionen, von Kostüm und Maske bis zum Spiel auf der Bühne und dem Einsatz von Körper und Stimme, um Freunde, Feinde, Publikum und Presse. Kurz, um alles.

4. Juni, Dienstag
Meininger Kindertag – Helden der Kindheit
Gemeinschaftsveranstaltung für Schulen von Theater, Bibliothek und Museen in Meiningen
8.30 bis 13 Uhr; 8 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)
Mit einem informativen und kreativen Programm zum Kindertag warten das Meininger Theater, die Stadt- und Kreisbibliothek „Anna Seghers“ und die Meininger Museen auf. Grundschüler aus dem Landkreis erleben Lesungen, Mitmachprogramme, Puppenspiel, Entdeckungsreisen in die Vergangenheit und zauberhafte Begegnungen.

7. bis 10. Juni 2019, Pfingsten
Thüringer Schlössertage
Aufgebaut! Fundamente der Macht

7. Juni, Freitag
Fundamente der Macht: Kasernenbau im Herzogtum Sachsen-Meiningen
Soiree mit Eberhard Pfister
19 Uhr, Theatermuseum; 3,50 / 2,50 €
Nachdem die Soldaten der Sowjetarmee die Stadt Meiningen 1991 verlassen hatten, hörte sie auf, eine Garnisonsstadt zu sein. Garnisonsstadt heißt Kasernenstadt, so auch in Meiningen. Welche Kasernen und Kasernenstandorte es gab, wann sie durch wen errichtet wurden und wer in ihnen diente, soll in einem Vortrag von Eberhard Pfister näher beleuchtet werden. Denn auch das hiesige Militär war Instrument der zunächst herzoglichen, dann kaiserlichen Politik und sein Einsatz die Fortsetzung dieser mit anderen, gewaltsamen Mitteln zur Gewinnung und Erhaltung der Macht.

8. Juni, Samstag

14 Uhr, Aufgebaut! Schloss Elisabethenburg - Spektakuläre Idee barocker Baukunst
Führung mit Axel Wirth, Meininger Museen; Tageskarte zzgl. 2 €
Von Schloss Elisabethenburg in seiner ursprünglichen baulichen Gestalt sind keine Baupläne bekannt. Ganz wenige zeitgenössische Darstellungen geben Hinweise hierzu, dokumentieren aber nur Teil- bzw. Idealzustände. Auch bauliche Veränderungen im 19. Jahrhundert sind kaum bildlich dokumentiert. Der heutige Bauzustand zeigt das Ergebnis aller bisherigen Veränderungen, er unterscheidet sich jedoch in vielen Details maßgeblich vom barocken Bauwerk um 1700. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen des Bauherren Herzog Bernhard I., Vergleichen mit den Brüderbauten des 17. Jahrhunderts, Archivakten und den wenigen historischen Abbildungen lassen sich frühere Bauwerksphasen nachvollziehen. Die Führung will Spuren und Orte der Erbauungszeit aufspüren. Unterstützt von neu angefertigten Zeichnungen zum Bauwerk wird die einst spektakuläre Idee barocker Baukunst wieder sichtbar.

16 Uhr, Das Meininger Glockenspiel
Führung und Vortrag zum ehemaligen Glockenspielturm über dem Riesensaal des Meininger Schlosses, Klangbeispiele von einem Carillon mit Dr. Jürgen Buchner, Würzburg und Olaf Sandkuhl, Rostock, Schlosskirche und Schlosshof; Eintritt frei, Spenden erbeten

Über dem Riesensaal des Meininger Schlosses gab es in barocker Zeit einen Glockenspielturm, er wurde ab Ende 1697 als solcher ausgebaut. Die zwei übereinanderliegenden Turmzimmer bekrönte eine barocke Kuppel mit doppeltem Turmaufsatz und Laterne. Das Glockenspiel konnte über eine Klaviertastatur oder wahlweise auch über eine Spielwalze zum Klingen gebracht werden. Eine mechanische Verbindung mit einer Uhr ermöglichte auch ein automatisches Auslösen des Glockenspiels. Vorbild für das Meininger Glockenspiel war das seinerzeit schon berühmte Darmstädter Glockenspiel. Dieses kannte Herzog Bernhard I. durch seine Besuche in Darmstadt, der Heimat seiner 1680 verstorbenen ersten Ehefrau Maria Hedwig von Hessen-Darmstadt.

Im Jahr 1699 wurde der Glockenspielturm nach Teilabriss erweitert, um Platz für weitere 5 Glocken zur Ergänzung des mittleren Tonspektrums zu gewinnen. Die ersten Lieder, die Herzog Bernhard auf der Walze setzen lies und die Ostern 1699 erstmals zu hören waren, hatten die Titel: „Christ ist erstanden“, „Jesus Christus, unser Heiland“, „Willkommen sei die fröhliche Zeit“ und „Jesus mein Zuversicht“.

Das Darmstädter Carillon beschrieb Dr. Jürgen Buchner aus Würzburg in seiner Dissertation 2013. Technische und akustische Eindrücke von einem Glockenspiel ermöglicht Konzertglockenspieler Olaf Sandkuhl aus Rostock mit dem einzigen mobilen Carillon in Deutschland.

17.30 Uhr, Konzert mit dem mobilen Carillon von Olaf Sandkuhl; Eintritt frei, Spenden erbeten

9. Juni, Sonntag
Familientag in den Meininger Museen

11 Uhr, Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg
Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

14 bis 18 Uhr, Programme für die ganze Familie mit Wasserspielmobil, Riesenseifenblasen, Kunst ab 2 mit der Brigade Kunsthunger, Fröbelbaukästen, Kinderbaustelle, Eintritt frei

15 Uhr, Aufgebaut! Schloss Elisabethenburg - Spektakuläre Idee barocker Baukunst
Führung mit Axel Wirth, Meininger Museen; Tageskarte zzgl. 2 €
Von Schloss Elisabethenburg in seiner ursprünglichen baulichen Gestalt sind keine Baupläne bekannt. Ganz wenige zeitgenössische Darstellungen geben Hinweise hierzu, dokumentieren aber nur Teil- bzw. Idealzustände. Auch bauliche Veränderungen im 19. Jahrhundert sind kaum bildlich dokumentiert. Der heutige Bauzustand zeigt das Ergebnis aller bisherigen Veränderungen, er unterscheidet sich jedoch in vielen Details maßgeblich vom barocken Bauwerk um 1700. Anhand von Tagebuchaufzeichnungen des Bauherren Herzog Bernhard I., Vergleichen mit den Brüderbauten des 17. Jahrhunderts, Archivakten und den wenigen historischen Abbildungen lassen sich frühere Bauwerksphasen nachvollziehen. Die Führung will Spuren und Orte der Erbauungszeit aufspüren. Unterstützt von neu angefertigten Zeichnungen zum Bauwerk wird die einst spektakuläre Idee barocker Baukunst wieder sichtbar.

18 Uhr, Konzert mit Cathrin Pfeifer und Trio Trezoulé
Schlosskirche; 12,50 €
Sie sind groovy, poetisch, intensiv, experimentierfreudig, lebensfroh.
Live entwickelt das Trio einen faszinierenden energetischen World-Mix mit treibenden Grooves und tranceartigen Melodien. Scheinbar bekannte Quetschensounds werden mit Slidegitarre in andere Dimensionen katapultiert und durch komplexe Drumgrooves wieder auf den Boden geholt. Das Trio spielt intuitive Kompositionen, die knifflig und komplex durchdacht sind und zugleich groovy und mitreißend. Exotisch und doch eingängig und seltsam vertraut. Für Herz ebenso wie für Kopf und Beine. Hier wird keine Rücksicht auf Hörgewohnheiten genommen. Eine abenteuerfreudige Reise ohne Grenzen und Limitierungen.

10. Juni, Pfingstmontag
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg
Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

27. Juni, Donnerstag, bis 3. November, Sonntag
Jugend fotografiert „Kontaktsache: real – sozial - digital“
Schloss Elisabethenburg, Untere Galerie
Eröffnung 26. Juni, Mittwoch
18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche Eintritt frei
Mit dem Projekt „Jugend fotografiert“ wird engagierten jungen Leuten alljährlich in den Räumen von Schloss Elisabethenburg ein Podium für kreative Fotografie und Kommunikation geboten. Abgabetermin für Wettbewerbsbeiträge ist der 31. März 2019 (Ausschreibungskriterien: www.oa-mgn.de)

1. Juli, Montag, bis 4. Juli, Donnerstag
Schuljahresabschluss im Museum
Angebote wahlweise für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop; 2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden; Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
• Ludwig Bechsteins Märchen – Spannendes und  Nachdenkliches im Baumbachhaus
• Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer – Stadtführung
• Die Königin der Instrumente – Orgelführung in der Meininger Schlosskirche
• Der Musenhof Meiningen – Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören
• Zauberwelt der Kulisse – Historische Bühnenbilder und Kostüme

8. Juli, Montag, bis 19. Juli, Freitag
Ferien im Museum
Angebote wahlweise für Feriengruppen und Familien, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop; ab 2 € je Schüler
Dauer 2-3 Stunden, Erweiterung möglich, auch Mehrtagesprogramme; Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage können Programme zur Musik,- Literatur,- Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden.

August
Sommerkonzert der Meininger Museen und der Stadt Meiningen
Infos und Tickets: Tourist-Information Meiningen, 03693 44650 oder www.mkgd.de

26. August, Montag, bis 30. August, Freitag
Schuljahresbeginn im Museum
Angebote wahlweise für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop; 2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden; Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de
• Ludwig Bechsteins Märchen – Spannendes und  Nachdenkliches im Baumbachhaus
• Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer – Stadtführung
• Die Königin der Instrumente – Orgelführung in der Meininger Schlosskirche
• Der Musenhof Meiningen – Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören
• Zauberwelt der Kulisse – Historische Bühnenbilder und Kostüme

28./29. August, Mittwoch/Donnerstag
Der gestohlene Zwetschgentetscher
Lob und Tadel am herzoglichen Hofe in Meiningen
Soiree mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
19 Uhr, Schlosskirche; 3,50 / 2,50 €
Was durfte man sich erlauben, wenn man vor 100 Jahren im Schloss jobte? Lob und Tadel, Belohnung und Strafen für die herzoglichen Bediensteten stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

8. September, Sonntag, Tag des offenen Denkmals
Zu Gast in der historischen Wohnsuite des Theaterherzogs
Die Ausstellung Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Führung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
14 und 15.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop; 7 €, Dauer 1 Stunde
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der Grünen Bibliothek.

11. September, Mittwoch
Ernst Haeckel und die Wissenschaftspopularisierung am Beginn der Moderne
Soiree mit Florian Beck M.A., Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 3,50 / 2,50 €
Anlass der Soiree ist die einhundertste Wiederkehr des Todestages Ernst Haeckels (1834-1919). Im Vortrag wird einleitend und kursorisch auf die Beziehung Haeckels zu Georg II. und Meiningen eingegangen. Im Zentrum sollen jedoch Auszüge des Haeckel‘schen Werkes, Ansichten und Überlegungen zum Monismus und zum Darwinismus stehen. In einem nächsten Schritt wird versucht werden, Haeckels Einfluss und die Rezeption seiner Naturphilosophie, besonders in der Literatur am Beginn der Moderne, darzustellen.   

21. September, Samstag
Poesie unterm Gleichberg
22. LeseWanderTag im Meininger Land
Der Mini
mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Schloss Glücksburg in Römhild; 7 €
Im vergangenen Jahr erreichte die Teilnehmerzahl beim LeseWanderTag die Obergrenze von 70 Personen und der Veranstalter musste erstmals mehreren Interessenten absagen. Um das zu verhindern und zugleich Natur- und Literaturfreunden, die nicht so gut zu Fuße sind, eine Teilnahme zu ermöglichen, wurde der „Mini“ in unser Programm aufgenommen. Die „Mini“-Tour ist merklich kürzer als der „Normalweg“ am 11. Mai, auch die zu bewältigenden Höhenmeter sind stark reduziert. Zudem wird langsamer gegangen und öfter gelesen, so dass der literarische Teil der Veranstaltung (siehe 11. Mai) keine Kürzungen erfährt. Die etwa 3-stündige Wanderung mit Lesepausen führt vom historischen Stadtkern Römhilds zum Fuß der Gleichberge und zurück. Zum Abschluss gibt es eine Einkehr mit Speisemöglichkeit. (Anmeldung und Essenbestellung bis 18. September erforderlich: 03693 881010, Infos: 03693 502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de.)

3. Oktober, Donnerstag, Tag der Deutschen Einheit
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg
Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

12. Oktober, Samstag
Meininger Museumsabend
Schiller, Meiningen, Bauerbach – Eine Dreiecksgeschichte
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
15 € (Speisen und Getränke extra)
Am 10. November 1759 war er in Marbach am Neckar zur Welt gekommen: Friedrich Schiller, neben Goethe der meistgenannte Vertreter der deutschen Nationalliteratur. Seine Wirksamkeit entfaltete der Dramatiker, Historiker, Publizist und Balladendichter jedoch im Thüringischen. Weimar, Jena und Rudolstadt schmücken sich mit
seinem Namen. Aber auch mit Bauerbach, Meiningen und seinem Residenzschloss Elisabethenburg sind Biografie und Wirken Friedrich Schillers mehrfach verknüpft. Aus der Elisabethenburg erhielt der junge Flüchtling Schiller 1782 wichtige Bücher und sieben Jahre später eine ebenso wichtige Urkunde im Vorfeld seiner Heirat mit Charlotte von Lengefeld. Im nahegelegenen Dorfe Bauerbach fand der württembergische Deserteur ein Asyl und viel Zeit zum Schreiben, Studieren – und Lieben. Letzteres leider nur in Gedanken. In Meiningen schließlich lebte Schillers damaliger Busenfreund Reinwald. Der wiederum war Ursache dafür, dass Schillers Schwester Christophine insgesamt 55
Jahre in der Stadt zubrachte. Und schließlich wurde Meiningen die Stätte mustergültiger Aufführungen von seinen Dramen. In die Veranstaltungen und Projekte der Thüringer
Schillerstädte im Jahr seines 260. Geburtstages reiht sich der Meininger Museumsabend 2019 mit seinem Programm ein. Sowohl mit Kostümpräsentationen und Wortbeiträgen als auch musikalischen und theatralischen Einlagen werden den Gästen des Museumsabends die Dreiecksgeschichten zwischen dem Dichter und den Orten Meiningen und Bauerbach sowie Höhepunkte der hiesigen Schiller-Rezeption nahegebracht. Außerdem sind bei einem Gang durch die Räume des Schlosses auch Gegenstände aus Friedrich Schillers Asyl in Bauerbach zu entdecken.

24. Oktober, Donnerstag, bis 26. April 2020, Sonntag
20 Jahre Wagnis Wagner
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 23. Oktober, Mittwoch
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal; 3 €
Die Sonderausstellung der Meininger Museen stellt das Ereignis der jüngeren Theatergeschichte Meiningens in den Mittelpunkt; jene Aufführung von Richard Wagners opus magnum „Der Ring des Nibelungen“ in der Inszenierung von Christine Mielitz. Das Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend wurde, wie es der Untertitel beschreibt, an vier aufeinanderfolgenden Tagen im Jahr 2001 in Meiningen auf die Bühne gebracht. Die Aufführung wurde zu einem (auch international) hochgelobten Unternehmen. Die Arbeiten für dieses Mammutprojekt begannen allerdings bereits zwei Jahre früher, im Jahr 1999. Wir beziehen uns mit unserem Jubiläum somit auf den Beginn der Arbeiten und eben nicht auf das fertige „Produkt“. Christine Mielitz, damals auch die Intendantin des traditionsreichen Hauses, konnte für die bühnenbildnerischen Arbeiten den berühmten Künstler Alfred Hrdlicka samt seines Meisterschülers Jan Schneider gewinnen. Für die Kostüme war der noch heute am Meininger Theater arbeitende Christian Rinke verantwortlich. Musikalischer Leiter war der von Mielitz 1999 verpflichtete Kirill Petrenko. Mit diesem Dirigat gelang es Petrenko, seiner Karriere einen gewaltigen Schub zu versetzen. Die Meininger Museen können auf eine reiche wie auch reichhaltige Exponatlage verweisen. Objekte verschiedenster Materialien und Provenienzen sind in unseren Depots anzutreffen. Neben Figurinen können die Meininger Museen mit originalen Bühnenbildteilen (Hrdlicka/Schneider) aufwarten. Modelle aus Gips und Styropor der beidem Künstler lassen einen Einblick in die Arbeitsweise speziell für dieses Projekt zu. Der zweijährige Arbeitsprozess lässt sich beinahe lückenlos durch eine Schenkung/Übergabe, die im Sommer 2017 stattfand, rekonstruieren. Durch diese ausgezeichnete Exponatlage lässt sich das Projekt „Der Ring des Nibelungen“ auf verschiedenste Arten darstellen und erhellt neben dem Bühnenereignis auch, und dies nicht zu knapp, die eigentliche Phase der Erarbeitung.

25. Oktober, Freitag
Meiningen leuchtet
Programme im Rahmen des abendlichen Meininger Straßenfestes in den Meininger Museen
18 bis 21 Uhr; Eintritt frei
Als Einstimmung auf die dunklere Hälfte des Jahres veranstalten Kultureinrichtungen, Gewerbetreibende, Vereine und Schulen auch 2019 in Meiningen ein Lichtfest am letzten Freitag im Oktober. „Meiningen leuchtet“ heißt das Motto in der gesamten Innenstadt. Ein gemeinsames Programm im Schloss Elisabethenburg mit den Meininger Museen, der Musikschule „Max Reger“ Meiningen, dem Henfling-Gymnasium Meiningen und dem Heinrich-Beck-Institut bietet Spannung, Kurzweiligkeit und thematische Vielfalt. Selbst das Diezhäuschen leuchtet durch eine Illumination, die im Schloss installiert wird. Mit dem Szenenlichtprogramm im Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ wird die Illusion, die Licht auf der Theaterbühne schon vor über 100 Jahren entstehen lassen konnte, an einem historischen Bühnenbild gezeigt.

31. Oktober, Donnerstag, Reformationstag
Musik- und Theaterstadt Meiningen
Stadt- und Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele Bernhardstraße 3
7 €, Karten vor Ort, Mindestteilnehmerzahl 4
Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg
Berühmte Musiker wie Hans von Bülow, Johannes Brahms und Max Reger waren in Meiningen zu Gast oder sogar zu Hause. Der Rundgang durch Meiningen entlang einer Route musikhistorischer Stätten führt vom Theater über den Englischen Garten zum Schlosspark und ins Schloss Elisabethenburg. Meiningens Musikgeschichte wird kompakt, kurzweilig und kompetent präsentiert.

8. November, Freitag bis 26. April 2020, Sonntag
Meiningen vor der Wende und heute - Eine Fotoausstellung zur Stadtarchitektur vor und nach 1989
Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie
Beginn 7. November, Donnerstag
18.30 Uhr im Rahmen der Podiumsdiskussion „30 Jahre Wende“
In den 1980er Jahren der ehemaligen DDR verfielen nicht nur die Gebäude der Altstädte, sondern auch Straßen, öffentliche Gebäude, ja ganze Stadtviertel im gesamten Land rapide. Auch das Stadtbild Meiningens sah damals grau und trübe aus, der Zustand der Innenstadt war oftmals marode. Die Meininger Museen präsentieren in einer Fotodokumentation zum 30. Wendejubiläum zum Teil noch nie gezeigte Bilder der Architektur Meiningens aus dem letzten Jahrzehnt vor der politischen Wende. Weitere Aufnahmen vollziehen den Brückenschlag vom Damals hinein in heutige Tage und zeigen die Veränderungen, die Modernisierungen, Neubauten und Aufbauleistungen der vergangenen 30 Jahre. Die Aufnahmen verschiedener Fotografen von damals und heute stehen dabei nicht nur für einen Neuanfang, sondern auch für Kontinuität in der Stadtentwicklung.
            
7. November, Donnerstag
Podiumsdiskussion „30 Jahre Wende“
19 Uhr, Schlosskirche, Podiumsdiskussion „30 Jahre Wende“ mit Ausstellungseröffnung „Meiningen vor der Wende und heute - Eine Fotoausstellung zur Stadtarchitektur vor und nach 1989“
Vor 30 Jahren, am 7. November 1989 versammelten sich über 20.000 Menschen zum größten Demonstrationszug des Kreises Meiningen während der politischen Wende in der DDR. Rund um die staatlichen Institutionen und Dienststellen brannten unzählige Kerzen und sendeten ein unvergessliches Zeichen zum gesellschaftlichen Aufbruch und zugleich der friedlichen Besonnenheit über die Stadtgrenzen hinaus. Welche Hoffnungen und Wünsche, aber auch Herausforderungen machten diesen Tag so besonders? Welche Vorstellungen von damals haben sich erfüllt, was blieb ein Traum? Ein Abend ganz im Zeichen der damaligen Teilnehmer, Ihrer Erinnerungen, Wünsche und Ängste an einem der bedeutendsten Tage in der Stadt Meiningen. Im Rahmen dieser Veranstaltung zum 30. Wendejubiläum eröffnen die Meininger Museen die Fotoausstellung „Meiningen vor der Wende und heute - Eine Fotoausstellung zur Stadtarchitektur vor und nach 1989“. Die Dokumentation zeigt den städtebaulichen Zustand Meiningens in den letzten Vorwendejahren und die beträchtliche Umgestaltung der Stadt in den folgenden 30 Jahren.  

November
Veranstaltungen im Rahmen der 27. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
In den ersten Wochen im November wird jährlich in vielen Orten Thüringens, so auch in den Meininger Museen, mit einem vielfältigen Programm ein ganz spannendes Kapitel europäischer Kulturgeschichte gefeiert und neu belebt. Konzerte von Klassik bis Jazz, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen und –gespräche, Schülerprojekte und vieles mehr laden dazu ein,  die Faszination jüdisch-israelischer Kultur zu entdecken! Kontakt info@juedische-kulturtage-thueringen.

30. November, Samstag
Lichterstunde - Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Museumscafé; 8 / 6 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 12. Oktober, 03693 881030)
Im Mittelpunkt der heiter-besinnlichen Vorweihnachtsveranstaltung der Meininger Museen stehen diesmal ein Dichter und ein Land. Bei dem Literaten handelt es sich um Hans Fallada (1893–1947), dessen Winter- und Weihnachtsgeschichten oft biografische Bezugspunkte haben. Das Land, dessen Weihnachtsgeschichte(n) erzählt werden soll(en), heißt DDR und ist vor dreißig Jahren vom Erdboden verschwunden. Prominente Zeitgenossen wie Frank Schöbel, Ludwig Güttler oder der Glasgestalter Willi Greiner-Mai aus Lauscha erinnerten sich an einstige Vorgänge, Sehnsüchte und Erwartungen in der Zeit zwischen Anfang Dezember und dem Neujahrsfest. Für adventliche Töne sorgen in diesem Jahr Sabine und Heiko Nitsche aus Erlau. Das Duo widmet sich dem Sammeln und dem Spiel alter Volksmusikinstrumente. Eine besondere Rolle spielen dabei die einst in Suhl produzierte Thüringer Waldzither, eine Unterart der Cister, sowie die Maultrommel. Die Instrumente ergänzt Heiko Nitsche mit seiner Singstimme.

7./8. Dezember, Wochenende 2. Advent
21. KunstHandwerkerMarkt
11 bis 18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis 3 € (bis 16 Jahre frei)
Anfang Dezember findet im repräsentativen Marmorsaal des Meininger Schlosses der Markt der besonderen Art statt und hat sich inzwischen fest im thüringischen Weihnachtsmarktgeschehen etabliert. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten alle Jahre wieder eine ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Diese wird stimmungsvoll mit ebenfalls handgemachter Musik und Gesang umrahmt. Der ermäßigte Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch mit den ständigen Ausstellungen sowie Sonderausstellungen und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke. Kulinarisches wie Waffeln und Glühwein, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der Zwickchenmarkt. Zwickchen sind ein weihnachtliches Weißgebäck, das schon vor Jahrhunderten auf Märkten angeboten wurde. Auch das Museumscafé im Festsaal über dem Treppenhaus erwartet mit vielen köstlichen Kleinigkeiten seine Gäste.

7. Dezember, Samstag, bis 1. März, 2020 Sonntag
Schneemann im Briefkasten
Historische Weihnachts- und Neujahrskarten
Eröffnung im Rahmen des KunstHandwerkerMarktes
15 Uhr, Baumbachhaus
Der Eintrittspreis von 3 € ist im Eintritt zum KunstHandwerkerMarkt enthalten.
Im Jahr 2019 begehen wir den 150. Jahrestag der Postkarte. Am 1. Oktober 1869 wurde diese in Österreich unter der Bezeichnung „Correspondenz-Karte“ erstmals eingeführt. Die ersten Postkarten waren noch schmucklos: Die Vorderseite enthielt Adressfeld und eine aufgedruckte Briefmarke, die Rückseite stand für handschriftliche Mitteilungen zur Verfügung. Doch dauerte es nur wenige Jahre, bis auch die Motiv- oder Bildpostkarte Einzug hielt. Mit der Vielfalt der Postkarten wuchs auch die Zahl ihrer Sammler. Zu ihnen gehört der Suhler Gerd Manig, dessen Kollektion etwa 10 000 Stück beträgt. Konjunktur hatte das Kartenschreiben verständlicherweise vor den großen Höhepunkten im Jahreskreis: Ostern, Weihnacht und Neujahr. Die Ausstellung im Baumbachhaus zeigt etwa 300 historische Karten vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit winterlichen, weihnachtlichen und Neujahrsmotiven.

14. Dezember, Samstag
Lichterstunde - Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Museumscafé; 8 / 6 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 12. Oktober, 03693 881030)
Im Mittelpunkt der heiter-besinnlichen Vorweihnachtsveranstaltung der Meininger Museen stehen diesmal ein Dichter und ein Land. Bei dem Literaten handelt es sich um Hans Fallada (1893–1947), dessen Winter- und Weihnachtsgeschichten oft biografische Bezugspunkte haben. Das Land, dessen Weihnachtsgeschichte(n) erzählt werden soll(en), heißt DDR und ist vor dreißig Jahren vom Erdboden verschwunden. Prominente Zeitgenossen wie Frank Schöbel, Ludwig Güttler oder der Glasgestalter Willi Greiner-Mai aus Lauscha erinnerten sich an einstige Vorgänge, Sehnsüchte und Erwartungen in der Zeit zwischen Anfang Dezember und dem Neujahrsfest. Für adventliche Töne sorgen in diesem Jahr Sabine und Heiko Nitsche aus Erlau. Das Duo widmet sich dem Sammeln und dem Spiel alter Volksmusikinstrumente. Eine besondere Rolle spielen dabei die einst in Suhl produzierte Thüringer Waldzither, eine Unterart der Cister, sowie die Maultrommel. Die Instrumente ergänzt Heiko Nitsche mit seiner Singstimme.

24. Dezember, Dienstag (Heiligabend)
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner – Ein Sommernachtstraum
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 7 €
Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. Darüber hinaus wird im Theatermuseum mit einer Sonderausstellung dem 100. Todesjubiläum Max Brückners gedacht. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger Theaterherzog Georg II. beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Auch nach 1890 – bis 1912 – wurde das Brücknersche Atelier regelmäßig, wenn auch nicht mehr so intensiv wie zwischen 1874 und 1890, mit Aufträgen bedacht. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit.

26. Dezember, Donnerstag (Weihnachten)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth, Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen,
14 und 15.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde; 7 €
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

31. Dezember, Dienstag (Silvester)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth, Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 und 13 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum, Dauer 1 Stunde; 7 €
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner – Ein Sommernachtstraum
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 7 €
Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. Darüber hinaus wird im Theatermuseum mit einer Sonderausstellung dem 100. Todesjubiläum Max Brückners gedacht. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger Theaterherzog Georg II. beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Auch nach 1890 – bis 1912 – wurde das Brücknersche Atelier regelmäßig, wenn auch nicht mehr so intensiv wie zwischen 1874 und 1890, mit Aufträgen bedacht. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit.

 

 

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