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Weitere Veranstaltungen 2020

November

Veranstaltungen im Rahmen der 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur

In den ersten Wochen im November wird jährlich in vielen Orten Thüringens, so auch in den Meininger Museen, mit einem vielfältigen Programm ein ganz spannendes Kapitel  europäischer Kulturgeschichte gefeiert und neu belebt. Konzerte von Klassik bis Jazz, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen und -gespräche, Schülerprojekte und vieles mehr laden dazu ein, die Faszination jüdisch-israelischer Kultur zu entdecken!
Kontakt: info@juedische-kulturtage-thueringen.

 

7. November, Samstag

Unterwegs zur Geschichte des Freistaates Sachsen-Meiningen

Geführte Rundreise zu Originalschauplätzen in Fahrgemeinschaften
Kooperation mit dem Wanderverein Bakuninhütte e. V.
Treff 10 Uhr am Großen Palais, Bernhardstraße 1
25 € inklusive Mittagessen und Kaffeetrinken
Ticketverkauf: Tourist-Information Meiningen, 03693 44650

Der Freistaat Sachsen-Meiningen ist heute kaum noch bekannt. Doch er sicherte die Übergangszeit vom Herzogtum bis zum Aufgehen des Kleinstaates im Land Thüringen ab und dessen Landtag existierte sogar noch einige Jahre länger. Das Machtzentrum befand sich nicht mehr in den Händen des Herzogs, sondern im Landtagsgebäude und auf dem Kasernengelände. Diese Übergangsphase war einerseits eine hochdramatische Zeit, die in Sachsen-Meiningen fast ohne Blutvergießen verstrich. Andererseits bedeutete sie aber auch eine Zeit des soziokulturellen Aufbruchs. Diese Reise in die Geschichte führt in Fahrgemeinschaften an noch vorhandene Meininger Originalschauplätze der Novemberrevolution und der 1920er Jahre.

 

10. November, Dienstag

Ausstellungseröffnung: Zeitenwende II
Die Kinder und Enkel Georgs II. Herzog von Sachsen-Meiningen

Schloss Elisabethenburg, Mittlere und Untere Galerie
Soiree im rahmen der Ausstellungsteileröffnung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 €

Mit der Abdankung von Herzog Bernhard III., wenige Jahre nach dem Tode seines berühmten Vaters Georg II., ging 1918 eine jahrhundertealte Ordnung zu Ende. Das Herzogtum Sachsen-Meiningen hörte wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Ein letzter Teilbereich der Ausstellung „Zeitenwende II“ geht auf die Nachkommen Herzog Georgs II. ein. In der Soiree zur Ausstellungseröffnung sollen einige Urenkel von Georg II. vorgestellt werden – Persönlichkeiten, die auch in dieser für sie so neuen Welt meist erfolgreich ihren Mann oder Frau standen.

 

12. November, Donnerstag

Die Novemberrevolution in den drei größten Teilstaaten Thüringens

Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Bernhard Post, Weimar; Mario Hesselbarth, Jena, und Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 8 / 6,50 €

Die Referenten konzentrieren sich auf die drei größten Teilstaaten Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Coburg-Gotha und Sachsen-Meiningen. Abgerundet werden die Kurzvorträge durch ein Streiflicht auf die revolutionären Veränderungen in Schwarzburg-Rudolstadt, dessen Fürst als letzter in ganz Deutschland abdankte. Denn gerade zu den revolutionären Ereignissen in den einzelnen Teilstaaten Thüringens war bis vor wenigen Jahren kaum oder gar nicht recherchiert worden, so dass bisher nur auf rudimentäres Wissen, ideologisch eingefärbt, zurückgegriffen werden konnte. Und auch im kleinen Thüringen liefen die revolutionären Geschehnisse in den einzelnen Residenzen sehr verschieden ab.

 

18. November, Mittwoch

Ausstellungseröffnung: Die frühen Jahre (1866–1871)
Das Meininger Hoftheater auf dem Weg zur Leitbühne

Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
19 Uhr, Marmorsaal; 4,50 €

Herzog Georg II. war nicht immer der allseits bekannte „Theaterherzog“. Er musste 40 Jahre alt werden, um mit seiner Regentschaftsübernahme im Jahre 1866 endlich auch Zugriff auf das seit 1831 bestehende Hoftheater zu erlangen. Es begann die vielleicht aufregendste Zeit am Meininger Hoftheater, geprägt von einer künstlerischen Aufbruchsstimmung bei gleichzeitiger Konzentration auf das Schauspiel. Wichtige Künstler, die später maßgeblich das Geschehen am Hoftheater prägen sollten, werden in diesen Jahren nach Meiningen verpflichtet. Friedrich Bodenstedt, der berühmte Dichter und Shakespeare-Übersetzer, wurde Intendant. Ludwig Chronegk, ein agiler Charakterkomiker, wuchs in Führungsaufgaben hinein. Joseph Weilenbeck, der wohl genialste, wegen seiner zunehmenden Erblindung aber auch tragischste Darsteller des Ensembles, kam 1869 nach Meiningen und schließlich Ellen Franz, eine hochgebildete, hochbegabte junge Frau, der weibliche Star der Truppe, ohne die die „Meininger“ wohl nie auf Gastspielreisen gegangen wären. Ensemblemitglied bei den „Meiningern“ zu sein, „adelte“ fortan jeden Künstler. Das neue Personal erweitert die spielplanerischen Möglichkeiten. Es sind die Jahre, in denen man erprobte, was das Publikum der europäischen Metropolen zu Tausenden in die  Vorstellungen der „Meininger“ strömen ließ.

 

20. November, Freitag

Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts

Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

 

25. November, Mittwoch

Die Sachsen-Meininger – das Familiendrama im 20. Jahrhundert
Die Nachkommen Georgs II. und Thronfolger

Soiree mit Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum, 4,50 / 3 €

Die Zeitenwenden von 1918 und 1945 und die vorausgegangenen Kriege bedeuteten nicht nur den Tod vieler Nachkommen Georgs II. Sie brachten auch die Zerstörung sämtlicher Lebensentwürfe, die z. T. auch die Anwartschaft auf den Thron mit beinhalteten, und für die Überlebenden auch noch den Verlust der Heimat mit sich.

 

27. November, Freitag, und 28. November, Samstag

Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent

17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)

Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen. Auf Grund der großen Nachfrage in den letzten Jahren wird die „Lichterstunde“ in diesem Jahr an vier Tagen stattfinden.

 

5. Dezember, Samstag

Ausstellungseröffnung: Luxuriöse Drucksachen von A–Z

15.00 Uhr, Baumbachhaus, im Rahmen des KunstHandwerkerMarktes
Musikalischer Eröffnungsvortrag: Dr. Otto Hahn, Kranichfeld
Umrahmung: Max-Reger-Musikschule Meiningen
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)

Was wurde nicht alles im Zeitalter des sogenannten Luxuspapiers in den Buchdruckereien und chromolithografischen Kunstanstalten gefertigt und in die Welt hinausgeschickt? Luxuspapier war ein deutscher Exportartikel in der Zeit von 1860 bis 1920. Zum Weihnachtsfest, wo bereits damals vielen Menschen das Geld etwas lockerer in der Tasche steckte, überboten sich die Hersteller mit immer neuen Ideen und Gestaltungen. Die Sonderausstellung im Meininger Literaturmuseum möchte diesen Spuren nachgehen. Dabei spannt sich, dem Alphabet folgend, ein weiter Bogen von Abziehbildern, Adventskalendern und Aufstellkarten über Bilderbogen zur Anfertigung von Christbaumschmuck aus Papier, von Dekorations- und sogenannten Füllartikeln über Hampelmänner, Heftumschläge, Klebealben und Krippen, von Laternen, Lebkuchenbildern und Luxuskartonagen über Neujahrsbriefe, Notenblätter, Oblaten, Papiertheater, Plakate, Reklamemarken und Spiele bis hin zu Weihnachtskarten, Wunschbriefen und Wunschzetteln. Tauchen Sie mit uns ein in diese bunte Welt von vorvorgestern.

 

5./6. Dezember, Wochenende 2. Advent

22. KunstHandwerkerMarkt

11 bis 18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)

Anfang Dezember findet im repräsentativen Marmorsaal des Meininger Schlosses der Markt der besonderen Art statt und hat sich inzwischen fest im thüringischen  Weihnachtsmarktgeschehen etabliert. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten alle Jahre wieder eine ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Diese wird stimmungsvoll mit ebenfalls handgemachter Musik und Gesang umrahmt. Der ermäßigte Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch mit den ständigen Ausstellungen sowie Sonderausstellungen und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke. Kulinarisches wie Waffeln und Glühwein, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der Zwickchenmarkt. Zwickchen sind ein weihnachtliches Weißgebäck, das schon vor Jahrhunderten auf Märkten angeboten wurde. Auch das Museumscafé im Festsaal über dem Treppenhaus erwartet mit vielen köstlichen Kleinigkeiten seine Gäste.

11. Dezember, Freitag, und 12. Dezember, Samstag

Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent

17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)

Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen.

 

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)

Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle

12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €

Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit.

 

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)

Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
12 und 14 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde; 8 €

Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

 

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)

Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth

Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 und 13 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum, Dauer 1 Stunde; 8 €

Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

 

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)

Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle

12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €

Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker- Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit.

 

 

 

 

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