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Weitere Veranstaltungen 2020

 

April bis Oktober, montags, 14 Uhr

Aufgeschlossen!
Die Montagsführung im Schloss Elisabethenburg

Treff Eingang Museum. Dauer ca. 90 Minuten; 8 €
 

3. Juni, Mittwoch

Meininger Kindertag
Waldgeister im Nordlicht

Gemeinschaftsveranstaltung für Schulen von Theater, Bibliothek und Museen in Meiningen
8.30 bis 13 Uhr; 8 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)

Mit einem informativen und kreativen Programm zum Kindertag warten das Meininger Theater, die Stadt- und Kreisbibliothek „Anna Seghers“ und die Meininger Museen auf. Grundschüler aus dem Landkreis erleben Lesungen, Mitmachprogramme, Puppenspiel, Entdeckungsreisen in die Vergangenheit und zauberhafte Begegnungen.

17. Juni, Mittwoch
Allgäu – Meiningen – München
Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)

Kuratoren-Führung zur Sonderausstellung mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert.

17. Juni, Mittwoch

Der Krieg nach dem Krieg I: Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“

Soiree mit Florian Beck, Meininger Museen, 19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 4,50 / 3 €

Vor 100 Jahren wurde Ernst Jüngers „In Stahlgewittern“ erstmals publiziert. Es folgten bis in die 1970er Jahre ca. ein Dutzend Überarbeitungen, von denen sieben wiederum veröffentlicht wurden. Jüngers äußerst lakonischer, auf seinem Kriegstagebuch basierender Roman, reiht sich bei einer oberflächlichen Lektüre ein in die Reihe jener Bücher, die in den 1920er Jahren als „Offiziersprosa“ oder „Rechtfertigungstexte“ zu Hunderten erschienen. Bei einem genaueren Blick in den Text wird allerdings eine Metaebene deutlich, auf der „In Stahlgewittern“ durchaus als ein Antikriegsbuch gelesen werden kann. Einer der Gründe für dieses „Gegen-den-Strich-lesen“ ist u.a. die abschreckende Genauigkeit und Distanz in der Darstellung von Gewaltphänomenen. In der Soiree werden wir versuchen, an diese Leseform anknüpfend, eine (durchaus kritische) Neubewertung vorzunehmen sowie den Text in seinen verschiedenen Fassungen (kursorisch) zu vergleichen. Als letzter Schritt wird eine Verortung im Gesamtwerk Ernst Jüngers vorgenommen.

20. Juni, Samstag

Unterwegs zur Geschichte des Freistaates Sachsen-Meiningen

Geführte Rundreise zu Originalschauplätzen in Fahrgemeinschaften, Kooperation mit dem Wanderverein Bakuninhütte e. V.
Treff 10 Uhr am Großen Palais, Bernhardstraße 1
25 € inklusive Mittagessen und Kaffeetrinken, Ticketverkauf: Tourist-Information Meiningen, 03693 44650

Der Freistaat Sachsen-Meiningen ist heute kaum noch bekannt. Doch er sicherte die Übergangszeit vom Herzogtum bis zum Aufgehen des Kleinstaates im Land Thüringen ab und dessen Landtag existierte sogar noch einige Jahre länger. Das Machtzentrum befand sich nicht mehr in den Händen des Herzogs, sondern im Landtagsgebäude und auf dem Kasernengelände. Diese Übergangsphase war einerseits eine hochdramatische Zeit, die in Sachsen-Meiningen fast ohne Blutvergießen verstrich. Andererseits bedeutete sie aber auch eine Zeit des soziokulturellen Aufbruchs. Diese Reise in die Geschichte führt in Fahrgemeinschaften an noch vorhandene Meininger Originalschauplätze der Novemberrevolution und der 1920er Jahre.

1. Juli, Mittwoch

Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts

Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen, 15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €

Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

8. Juli, Mittwoch

Ausstellungseröffnung: Jugend fotografiert: Kunststoff – im Einklang mit der Natur oder wie siehst du das?

18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; Eintritt frei
Ausschreibungskriterien: www.oa-mgn.de

Am 8. Juli 2020 wird es einmal mehr spannend für zahlreiche Schüler aus Meiningen und dem Landkreis. Im Rahmen der Eröffnung von „Jugend fotografiert“ werden die Ergebnisse der Staffel 2019/2020 den Teilnehmern und der Öffentlichkeit präsentiert werden. Thema des fotografischen Jugendwettstreites mit Einsendeschluss 31. März 2020 lautet: „Kunststoff – im Einklang mit der Natur oder wie siehst du das?“. In entspannter Atmosphäre werden in der Schlosskirche von Schloss Elisabethenburg die Ergebnisse und die Preisträger von der Jury, bestehend aus erfahrenen Fotografen und Designern, dem Publikum vorgestellt. Der Eintritt ist frei. In die Ausstellung gelangen in der Regel ca. 100 Bilder von ca. 400 Einsendungen. Träger des Projektes ist seit 2008 die Offene Arbeit Meiningen. Mit „Jugend fotografiert“ wird engagierten und künstlerisch begabten jungen Leuten alljährlich in den Räumen des ehemaligen herzoglichen Residenzschlosses Elisabethenburg ein Podium für kreative Fotografie und Kommunikation geboten. Knapp ein Jahr haben die Teilnehmer im Alter zwischen 12 und 22 Jahren Zeit, die jährlich wechselnde Themenansage fotografisch darzustellen. Dabei sind technisches Geschick und der Blick für das Besondere genauso gefragt wie hintergründige Ideen. Schon der Titel für 2020: „Kunststoff“ birgt die Begriffe Kunst und Stoff in sich. Zugleich greift er genau das Themenfeld auf, dass Kinder und Jugendliche derzeit so sehr aufreibt, nämlich was mit unserer Welt geschieht, wenn wir sie so behandeln und wir uns so verhalten, wie es in den vergangenen Jahrzehnten geschehen ist.

13. Juli, Montag, bis 16. Juli, Donnerstag

Schuljahresabschluss im Museum

Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden
Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

15. Juli, Mittwoch

Allgäu – Meiningen – München

Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Kuratoren-Führung zur Sonderausstellung mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand, Meininger Museen

In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert.

20. Juli, Montag, bis 31. Juli, Freitag

Ferien im Museum

Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop; Teilnahme mit Familienkarte bzw. Gruppenpreis 2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden; Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

22. August, Samstag

Sommerkonzert der Meininger Museen

mit der Klezmerband KROKE aus Krakau, Republik Polen, Kooperation mit der Stadt Meiningen
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Schlosshof
(Kartenservice Tourist-Information Meiningen 03693 44650)

Die Klezmerband KROKE wurde von Steven Spielberg bei den Dreharbeiten zu „Schindlers Liste“ in Krakow „entdeckt“. Kroke bedeutet auf Polnisch „Krakau“. So verweist die Band Kroke sehr deutlich auf ihre Herkunft als grundlegenden Bezug für ihre kulturelle und künstlerische Identität. Ausgebildet in klassischer Musik und fasziniert von Jazz und progressiven musikalischen Strömungen konzentriert sich die Gruppe KROKE immer darauf, authentische jüdische Musik zu spielen und zu komponieren. Die Kroke-Musik ist als Quintessenz der uralten Kultur der Juden und zugleich als der Beweis ihrer ununterbrochenen Existenz zu verstehen. Schon ihr erstes Album „Kroke“, 1993 veröffentlicht, wurde mit großem Interesse aufgenommen. Unzählige Auftritte auf renommierten Festivals u.a. mit Weltstars wie Nigel Kennedy, Konzert-Tourneen und weitere hoch gelobte Alben folgten.

7. September, Montag, bis 11. September, Freitag

Schuljahresbeginn im Museum

Angebote für Grundschüler und Regelschüler, Termine nach Absprache, Treff Schloss Elisabethenburg, Museumsshop
2 € je Schüler, Dauer 2 Stunden, Kontakt 03693 881034 oder a.wirth@meiningermuseen.de

Die Ausstellungen und Themen der Museen bieten interessante, kreative und unterhaltsame Ansätze zur Feriengestaltung. Je nach Alter, Gruppengröße, Terminvorstellungen und Interessenlage werden Programme zur Musik-, Literatur-, Theater- oder Stadtgeschichte, zu Kunst und Kunsthandwerk zusammengestellt werden. Dabei können zum Beispiel Ludwig Bechsteins Märchen, Entdeckungen entlang der ehemaligen Meininger Stadtmauer, eine Orgelführung in der Meininger Schlosskirche, der Musenhof Meiningen, historische Bühnenbilder und Kostüme oder andere Themen im Mittelpunkt stehen.

13. September, Sonntag, Tag des offenen Denkmals

Musik- und Theaterstadt Meiningen

Musikalische Stadt- und Schlossführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Meininger Theater, Kammerspiele, Bernhardstraße 3
9 €, Karten vor Ort, ab 4 Teilnehmern, Dauer 2 h, Ende im Schloss Elisabethenburg

Musiker wie Hans von Bülow, Liszt, Wagner, Brahms und Reger wirkten in Meiningen, ebenso große Theaterleute. Der Rundgang durch Meiningen führt vom Theater über den Englischen Garten bis ins Schloss Elisabethenburg. Kompakt, kurzweilig und kompetent wird Meiningens Musik- und Theatergeschichte präsentiert, geschlossen in der Ausstellung „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“.

19. September, Samstag

Wandern mit Rudolf Baumbach
23. LeseWanderTag im Meininger Land - Der Mini

mit Dr. Andreas Seifert, Meininger Museen
10 Uhr, Treff Schloss Elisabethenburg, Schlosshof;
8 € (Anmeldung vom 1. bis 16. September erforderlich: 03693 881010, Infos: 03693
502848 oder a.seifert@meiningermuseen.de)

Er war nicht nur ein fahrender, sondern auch ein wandernder Gesell‘. In dieses Jahr fällt sein 180. Geburtstag. Die Wanderung durch Meiningen und auf den Parkfriedhof erinnert an die eigenen Ausflüge des Dichters in seiner Kindheit und Jugendzeit sowie nach der Rückkehr aus Triest. Quellen sind Postkarten, Briefe und Gedichte von Rudolf Baumbach sowie Erinnerungen von Zeitgenossen. Die etwa 3-stündige Tour mit Lesepausen führt vom Schloss, wo Baumbach jahrelang die Privatbibliothek Georgs II. besorgte, zum Englischen Garten, durch die Innenstadt auf den Parkfriedhof und schließlich zum Wohnhaus des Dichters in der Burggasse.

20. September, Sonntag (Weltkindertag)

Thüringer Schlösser-Kindertag

11 bis 17 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Untere Galerie; Teilnahme mit Familienkarte

In Thüringen wurde der Weltkindertag als neuer Feiertag eingeführt. Der Weltkindertag am 20. September ist der Jahrestag des Beschlusses der Vereinten Nationen über die Kinderrechtskonvention von 1989. Der neue Feiertag soll den Respekt vor Kindern als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen und Rechten in den Fokus der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit rücken. Mit der Einführung eines gesetzlichen Feiertages möchte der Freistaat Thüringen einen Rahmen für emotionale und zeitliche Ressourcen schaffen, für Regeneration, Erholung und gemeinsame Zeit füreinander mit den Liebsten. Die Marketingvereinigung der Thüringer Schlösser „Schatzkammer Thüringen“ möchte an diesem Tag den Familien mit dem „Kinder-Schlössertag“ ein besonderes Angebot machen.

23. September, Mittwoch

Der Krieg nach dem Krieg II: Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“

Soiree mit Florian Beck, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 4,50 / 3 €

Dieser Roman, 1929 erschienen, gehört zu einer Gruppe von Werken, in denen ca. zehn Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges, das Fronterlebnis geschildert wird. Im gleichen Jahr erschien Ernest Hemingways „A Farewell to Arms“ (In einem anderem Land), ein zuvor erschienen die auflagenstarken Romane „Jahrgang 1902“ (Ernst Glaeser) und „Der Krieg“ (Ludwig Renn). Erich Maria Remarque beschreibt in seinem Text die mörderischen Kämpfe, den Stellungskrieg, die Gasangriffe und das hundertfache Sterben mit einer fast stereotypen Gleichförmigkeit. Obwohl der Dichter zu Beginn betont, sein Buch solle „weder Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Kriege zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam“, wurde „Im Westen nichts Neues“ doch eben nicht nur als Bericht, sondern vermehrt auch als Anklage rezipiert. Die Feindschaft einer älteren Generation, die Remarque auf sich gezogen hatte, konnte von den Nationalsozialisten politisch genutzt werden – der Roman wurde verboten und ein Opfer der Bücherverbrennungen von 1933. Später wurde er zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhunderts. Die Soiree wird einen Rahmen geben, diesen wichtigen Text (nochmals) unter den oben kurz erwähnten Punkten näher zu betrachten.

30. September, Mittwoch

Der Schafhof in Meiningen und andere sozial(demokratisch)e Bauprojekte in Südthüringen

Vortrag und Ausstellungsteileröffnung mit Michael Römhild, Stadtmuseum Hildburghausen, Thomas Schwämmlein, Sonneberg, und Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 €

Zwar gab es bereits im Herzogtum erste verhaltene Anfänge für soziale Bauprojekte. Es bedurfte aber erst der revolutionären Veränderungen des Jahres 1918, bis Baugenossenschaften geradezu wie Pilze aus dem Boden schossen und beginnen konnten, ihre Vorhaben umzusetzen. In den folgenden Jahren entstanden unter anderem die Wohnhäuser des Schafhofes in Meiningen, auf der Wehd in Sonneberg oder die der Siedlung“ in Hildburghausen. Denn bereits während des Ersten Weltkrieges gab es mittellose Familien, die in Turnhallen unterkommen mussten. Durch die schubweise zurückkehrenden Soldaten verschärfte sich die bis dahin bereits vorhandene Wohnungsnot drastisch. So entstanden in den 1920er Jahren auch der Friedrich-Ebert-Hof in Bad Salzungen, Häuser in der Nöth- und Kreuzstraße in Meiningen oder das Sonneberger Rathaus.

3. Oktober, Samstag
Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts
Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

7. Oktober, Mittwoch
Ein rot-roter Sonderweg?
Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919–1949
Vortrag mit Dr. Steffen Kachel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Bildung, Jugend und Sport
in der Thüringer Landtagsfraktion Die Linke
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 8 / 6,50 €
Steffen Kachel hat bei seinen Recherchen über die Parteienlandschaft Thüringens festgestellt, dass die linken Parteien in Thüringen eine etwas andere Entwicklung nahmen als im restlichen Deutschland. So war z.B. die Thüringer KPD um Theo Neubauer, Karl Korsch, Albin Tenner und anderen moderater ausgerichtet als die restliche KPD um Ernst Thälmann, Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Genossen. Mit dem Ergebnis, dass es in den 1920er Jahren während der Bolschewisierung der Partei etliche Parteiausschlüsse gab und die KPD(O) sich in Thüringen stärker herausbildete als anderswo. Steffen Kachel vermittelt somit Wissen um die Entwicklung der Arbeiterbewegung, das noch vor 30 Jahren verschwiegen und im Geschichtsunterricht nicht korrekt bzw. verzerrt dargestellt worden war. Er konzentriert sich in seinem Vortrag auf linke Milieus und auf die biografische Entwicklung einiger wichtiger Protagonisten aus dem jeweiligen Umfeld heraus.

17. Oktober, Samstag
Meininger Museumsabend
Sehnsuchtsort Villa Carlotta
19 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
15 € (Speisen und Getränke extra)
Die Villa Carlotta am Comer See gehörte zu den beliebtesten Reisezielen von Herzog Georg II. und Helene Freifrau von Heldburg. Hier erholten sie sich, empfingen Freunde und schmiedeten Pläne. Zukünftig sollen die Besucher der Meininger Museen noch viel mehr dem prächtigen Gebäude, seinen kostbaren Ausstellungen und dem berühmten Park begegnen.

25. Oktober, Sonntag
Europäischer Tag der historischen Theater
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner – William Shakespeare,
Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle
10, 12, 14 und 16 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 5 €

25. Oktober, Sonntag
Allgäu – Meiningen – München
Leben und Werk des Malers und Zeichners Andreas Müller (1831–1901)
Kuratoren-Führung zur Finissage der Sonderausstellung mit Bertram Lucke, Erfurt, und Winfried Wiegand, Meininger Museen
11 Uhr, Treff Museumshop; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
In der Museumsbranche schließt die Bezeichnung „Kurator“ (Sammlungspfleger) auch einen Ausstellungsmacher ein. Naturgemäß haben diese Spezialisten den besten Einblick in die durch sie realisierte Ausstellung. So haben sie nicht nur das Gesamtkonzept entwickelt, sondern auch den daraus resultierenden inhaltlichen Leitfaden gesponnen und die Auswahl sowie Zusammenstellung der Exponate vorgenommen. Vielfach stoßen sie dabei in die einzelnen Werkgeschichten oder Werkbedeutungen vor, was nicht selten interessante Informationen oder gar neue Erkenntnisse zu Tage fördert.

30. Oktober, Freitag
Meiningen leuchtet
Programme im Rahmen des abendlichen Meininger Straßenfestes in den Meininger Museen
18 bis 21 Uhr; Eintritt frei
Als Einstimmung auf die dunklere Hälfte des Jahres veranstalten Kultureinrichtungen, Gewerbetreibende, Vereine und Schulen auch 2020 in Meiningen ein Lichtfest am letzten Freitag im Oktober. „Meiningen leuchtet“ heißt das Motto in der gesamten Innenstadt.

November
Veranstaltungen im Rahmen der 28. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur
In den ersten Wochen im November wird jährlich in vielen Orten Thüringens, so auch in den Meininger Museen, mit einem vielfältigen Programm ein ganz spannendes Kapitel  europäischer Kulturgeschichte gefeiert und neu belebt. Konzerte von Klassik bis Jazz, Lesungen, Vorträge, Filmvorführungen und -gespräche, Schülerprojekte und vieles mehr laden dazu ein, die Faszination jüdisch-israelischer Kultur zu entdecken!
Kontakt: info@juedische-kulturtage-thueringen.

7. November, Samstag
Unterwegs zur Geschichte des Freistaates Sachsen-Meiningen
Geführte Rundreise zu Originalschauplätzen in Fahrgemeinschaften
Kooperation mit dem Wanderverein Bakuninhütte e. V.
Treff 10 Uhr am Großen Palais, Bernhardstraße 1
25 € inklusive Mittagessen und Kaffeetrinken
Ticketverkauf: Tourist-Information Meiningen, 03693 44650
Der Freistaat Sachsen-Meiningen ist heute kaum noch bekannt. Doch er sicherte die Übergangszeit vom Herzogtum bis zum Aufgehen des Kleinstaates im Land Thüringen ab und dessen Landtag existierte sogar noch einige Jahre länger. Das Machtzentrum befand sich nicht mehr in den Händen des Herzogs, sondern im Landtagsgebäude und auf dem Kasernengelände. Diese Übergangsphase war einerseits eine hochdramatische Zeit, die in Sachsen-Meiningen fast ohne Blutvergießen verstrich. Andererseits bedeutete sie aber auch eine Zeit des soziokulturellen Aufbruchs. Diese Reise in die Geschichte führt in Fahrgemeinschaften an noch vorhandene Meininger Originalschauplätze der
Novemberrevolution und der 1920er Jahre.

11. November 2020, Mittwoch bis 2. Mai 2021, Sonntag
Zeitenwende II
Die Kinder und Enkel Georgs II. Herzog von Sachsen-Meiningen
Schloss Elisabethenburg, Mittlere und Untere Galerie
Soiree und Ausstellungsteileröffnung
10. November, Dienstag
mit Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Museumscafé; 4,50 €
Mit der Abdankung von Herzog Bernhard III., wenige Jahre nach dem Tode seines berühmten
Vaters Georg II., ging 1918 eine jahrhundertealte Ordnung zu Ende. Das Herzogtum Sachsen-
Meiningen hörte wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Ein letzter Teilbereich der Ausstellung „Zeitenwende II“ geht auf die Nachkommen Herzog Georgs II. ein. In der Soiree zur Ausstellungseröffnung sollen einige Urenkel von Georg II. vorgestellt werden – Persönlichkeiten, die auch in dieser für sie so neuen Welt meist erfolgreich ihren Mann oder Frau standen.

12. November, Donnerstag
Die Novemberrevolution in den drei größten Teilstaaten Thüringens
Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Bernhard Post, Weimar; Mario Hesselbarth, Jena, und Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Vortragsraum neben der Schlosskirche; 8 / 6,50 €
Die Referenten konzentrieren sich auf die drei größten Teilstaaten Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Coburg-Gotha und Sachsen-Meiningen. Abgerundet werden die Kurzvorträge durch ein Streiflicht auf die revolutionären Veränderungen in Schwarzburg-Rudolstadt, dessen Fürst als letzter in ganz Deutschland abdankte. Denn gerade zu den revolutionären Ereignissen in den einzelnen Teilstaaten Thüringens war bis vor wenigen Jahren kaum oder gar nicht recherchiert worden, so dass bisher nur auf rudimentäres Wissen, ideologisch eingefärbt, zurückgegriffen werden konnte. Und auch im kleinen Thüringen liefen die revolutionären Geschehnisse in den einzelnen Residenzen sehr verschieden ab.

19. November, Donnerstag, bis 11. April 2021, Sonntag
Die frühen Jahre (1866–1871)
Das Meininger Hoftheater auf dem Weg zur Leitbühne
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 18. November, Mittwoch
19 Uhr, Marmorsaal; 4,50 €
Herzog Georg II. war nicht immer der allseits bekannte „Theaterherzog“. Er musste 40 Jahre alt werden, um mit seiner Regentschaftsübernahme im Jahre 1866 endlich auch Zugriff auf das seit 1831 bestehende Hoftheater zu erlangen. Es begann die vielleicht aufregendste Zeit am Meininger Hoftheater, geprägt von einer künstlerischen Aufbruchsstimmung bei gleichzeitiger Konzentration auf das Schauspiel. Wichtige Künstler, die später maßgeblich das Geschehen am Hoftheater prägen sollten, werden in diesen Jahren nach Meiningen verpflichtet. Friedrich Bodenstedt, der berühmte Dichter und Shakespeare-Übersetzer, wurde Intendant. Ludwig Chronegk, ein agiler Charakterkomiker, wuchs in Führungsaufgaben hinein. Joseph Weilenbeck, der wohl genialste, wegen seiner zunehmenden Erblindung aber auch tragischste Darsteller des Ensembles, kam 1869 nach Meiningen und schließlich Ellen Franz, eine hochgebildete, hochbegabte junge Frau, der weibliche Star der Truppe, ohne die die „Meininger“ wohl nie auf Gastspielreisen gegangen wären. Ensemblemitglied bei den „Meiningern“ zu sein, „adelte“ fortan jeden Künstler. Das neue Personal erweitert die spielplanerischen Möglichkeiten. Es sind die Jahre, in denen man erprobte, was das Publikum der europäischen Metropolen zu Tausenden in die  Vorstellungen der „Meininger“ strömen ließ.

20. November, Freitag
Zeitenwende II – Personen und Ereignisse im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts
Ausstellungsführung mit Andrea Jakob, Meininger Museen
15 Uhr, Treff Museumsshop, Dauer 1,5 h; Teilnahme mit Tageskarte zzgl. 2 €
Im Sommer 1914 gelangte der als der „ewige Erbprinz“ bekannte Bernhard III. von Sachsen-Meiningen an die Regentschaft. Doch mit seiner Abdankung am 10. November 1918 hörte das Herzogtum Sachsen-Meiningen wie alle anderen deutschen Fürstenstaaten auf zu existieren. Dem herzoglichen Landtag und seinem Präsidenten, Eduard Fritze, gelang es, die Phase eines gefährlichen Interregnums kurz zu halten, indem die Landtagsabgeordneten bereits zwei Tage nach der Abdankung zusammenkamen und in der bis Jahresende 1918 währenden Sitzungsperiode die Grundlagen der Demokratie im einstigen Herzogtum Sachsen-Meiningen legten. Der im März 1919 demokratisch gewählte Sachsen-Meininger Landtag ging ab 1920 als Gebietsvertretung im neu gegründeten Land Thüringen auf und stellte nach einer Übergangszeit im Jahr 1923 seine Arbeit ein.

25. November, Mittwoch
Die Sachsen-Meininger – das Familiendrama im 20. Jahrhundert
Die Nachkommen Georgs II. und Thronfolger
Soiree mit Andrea Jakob, Meininger Museen
19 Uhr, Theatermuseum, 4,50 / 3 €
Die Zeitenwenden von 1918 und 1945 und die vorausgegangenen Kriege bedeuteten nicht nur den Tod vieler Nachkommen Georgs II. Sie brachten auch die Zerstörung sämtlicher Lebensentwürfe, die z. T. auch die Anwartschaft auf den Thron mit beinhalteten, und für die Überlebenden auch noch den Verlust der Heimat mit sich.

27. November, Freitag, und 28. November, Samstag
Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)
Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen. Auf Grund der großen Nachfrage in den letzten Jahren wird die „Lichterstunde“ in diesem Jahr an vier Tagen stattfinden.

5. Dezember, Samstag, bis 28. Februar 2021, Sonntag
Bilderpracht zur Weihnachtszeit
Luxuriöse Drucksachen von A–Z
Sonderausstellung im Baumbachhaus
Eröffnung 5. Dezember, Samstag
15.00 Uhr, im Rahmen des KunstHandwerkerMarktes
Musikalischer Eröffnungsvortrag: Dr. Otto Hahn, Kranichfeld
Umrahmung: Max-Reger-Musikschule Meiningen
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)
Was wurde nicht alles im Zeitalter des sogenannten Luxuspapiers in den Buchdruckereien und chromolithografischen Kunstanstalten gefertigt und in die Welt hinausgeschickt? Luxuspapier war ein deutscher Exportartikel in der Zeit von 1860 bis 1920. Zum Weihnachtsfest, wo bereits damals vielen Menschen das Geld etwas lockerer in der Tasche steckte, überboten sich die Hersteller mit immer neuen Ideen und Gestaltungen. Die Sonderausstellung im Meininger Literaturmuseum möchte diesen Spuren nachgehen. Dabei spannt sich, dem Alphabet folgend, ein weiter Bogen von Abziehbildern, Adventskalendern und Aufstellkarten über Bilderbogen zur Anfertigung von Christbaumschmuck aus Papier, von Dekorations- und sogenannten Füllartikeln über Hampelmänner, Heftumschläge, Klebealben und Krippen, von Laternen, Lebkuchenbildern und Luxuskartonagen über Neujahrsbriefe, Notenblätter, Oblaten, Papiertheater, Plakate, Reklamemarken und Spiele bis hin zu Weihnachtskarten, Wunschbriefen und Wunschzetteln. Tauchen Sie mit uns ein in diese bunte Welt von vorvorgestern.

5./6. Dezember, Wochenende 2. Advent
22. KunstHandwerkerMarkt
11 bis 18 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Marmorsaal
Sondereintrittspreis 4,50 € (bis 16 Jahre frei)
Anfang Dezember findet im repräsentativen Marmorsaal des Meininger Schlosses der Markt der besonderen Art statt und hat sich inzwischen fest im thüringischen  Weihnachtsmarktgeschehen etabliert. Jährlich wechselnde Aussteller aus ganz Deutschland bieten alle Jahre wieder eine ausgesuchte Vielfalt von Modernem und Traditionellem im Spannungsfeld zwischen Kunst und Handwerk an. Diese wird stimmungsvoll mit ebenfalls handgemachter Musik und Gesang umrahmt. Der ermäßigte Eintritt schließt wie immer einen Museumsbesuch mit den ständigen Ausstellungen sowie Sonderausstellungen und alle Veranstaltungen ein. Die Bastelstube liefert Anregungen für kleine Weihnachtsgeschenke. Kulinarisches wie Waffeln und Glühwein, weihnachtliche Floristik und vieles mehr bietet der Zwickchenmarkt. Zwickchen sind ein weihnachtliches Weißgebäck, das schon vor Jahrhunderten auf Märkten angeboten wurde. Auch das Museumscafé im Festsaal über dem Treppenhaus erwartet mit vielen köstlichen Kleinigkeiten seine Gäste.

11. Dezember, Freitag, und 12. Dezember, Samstag
Lichterstunde – Töne und Texte zum Advent
17.30 Uhr, Schloss Elisabethenburg; Museumscafé; 8 / 6,50 €
(Karten nur im Vorverkauf ab 10. Oktober, Tel. 03693 881030)
Die traditionelle vorweihnachtliche Veranstaltung der Meininger Museen im barocken Hessensaal von Schloss Elisabethenburg widmet sich in diesem Jahr der Familie Baumbach, deren prominentestes Mitglied, der Dichter Rudolf Baumbach, vor 180 Jahren geboren wurde. Wie erlebten Rudolf und seine Geschwister Adelheid, Karl und Mathilde, wie verbrachten die Eltern Luise und Julius Baumbach Winter, Weihnacht und Neujahr? Dr. Andreas Seifert wird aus Briefen der Baumbachs lesen und weihnachtliche Gedichte sowie Erzählungen des „poetischen Baumbachs“, wie Rudolf von seinen Zeitgenossen auch genannt wurde, zu Gehör bringen. Für (vor)weihnachtliche Musik sorgt die Max-Reger-Musikschule Meiningen.

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €
Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische
Zusammenarbeit.

24. Dezember, Donnerstag (Heiligabend)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
12 und 14 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Treff Museumsshop, Dauer 1 Stunde; 8 €
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer
Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)
Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Ausstellungsführung mit Dr. Maren Goltz, Meininger Museen
11 und 13 Uhr, Schloss Elisabethenburg, Treff Eingang Museum, Dauer 1 Stunde; 8 €
Europäische Kulturgeschichte zum Anfassen, Anschauen und Hinhören für alle Generationen ist im Schloss Elisabethenburg in Meiningen in der Präsentation „Meiningen – Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth“ zu erleben. Vorgestellt werden in den Wohnräumen des Theaterherzogs Georg II. das Haus Sachsen-Meiningen, Hofkapellmeister Max Reger, Johannes Brahms an der herzoglichen Speisetafel und das extravagante Konzert historischer
Musikinstrumente in der grünen Bibliothek.

31. Dezember, Donnerstag (Silvester)
Bühnenbildpräsentation: Die Theatermalerfamilie Brückner
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Antike Säulenhalle
12 Uhr, Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“
Dauer 1 Stunde; 8 €
Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger „Theaterherzog“ beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker- Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische
Zusammenarbeit.

 

 

 

 

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