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In Vorbereitung:

24. Februar, Sonntag, bis 19. Januar 2020, Sonntag

Die Theatermalerfamilie Brückner
Erstpräsentation des Bühnenbildes „Säulenhalle“ aus William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ von 1910/11

Saisoneröffnung 23. Februar, Samstag
19 Uhr, Theatermuseum; 3 €

Zum ersten Mal zeigt das Theatermuseum dieses durch seine Tiefe und Perspektive beeindruckende Bühnenbild. Die bewährte Meisterschaft des Coburger Ateliers Brückner zeigt sich hier in einem der letzten Glanzpunkte der Zusammenarbeit mit Georg II. Darüber hinaus wird im Theatermuseum mit einer Sonderausstellung dem 100. Todesjubiläum Max Brückners gedacht. Diesen Gedenktag, den 2. Mai 2019, nehmen die Meininger Museen zum Anlass, nicht nur an Max Brückner, sondern an die gesamte Theatermalerfamilie zu erinnern, zu der neben dem eben genannten auch Vater Heinrich und Bruder Gotthold gehörten. Die Brückners betrieben ab 1872 in Coburg ein „Atelier für szenische Bühnenbilder“, in dem der Meininger Theaterherzog Georg II. beinahe alle Dekorationen für die großen Klassiker-Inszenierungen der Gastspielreisezeit seines Hoftheaters malen ließ. Auch nach 1890 – bis 1912 – wurde das Brücknersche Atelier regelmäßig, wenn auch nicht mehr so intensiv wie zwischen 1874 und 1890, mit Aufträgen bedacht. Da die ersten Kontakte von Heinrich und Max Brückner zum Meininger Hoftheater bereits aus der Mitte der 1850er Jahre datieren, dokumentiert sich eine fast sechs Jahrzehnte währende künstlerische Zusammenarbeit. In den letzten zwei Jahren haben die Meininger Museen eine Vielzahl von Brückner-Materialien angekauft: Gemälde, Skizzenbücher, Autographe, Fotos und Mappen mit von Max Brückner autorisierten Drucken der für Bayreuth gemalten Dekorationen.

Diese Materialien werden 2019 erstmals (!) der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ermöglichen, ergänzt durch Leihgaben aus Coburg, Aussagen zur Vita von Heinrich, Max und Gotthold Brückner, zum Atelier, zur Privat- bzw. Familiensphäre und zu Arbeiten für Bayreuth. Die Professionalität der Brückners als akademische Landschaftsmaler spiegelt sich in imposanten, naturalistischen Landschaftspanoramen für viele Inszenierungen des Meininger Hoftheaters wider. Sie nutzten Studienreisen in die Natur und Freilichtmalerei als Motivsammlung für die Arbeit im Atelier. Ihre kongenialen, freundschaftlichen Arbeitsbeziehungen zu Georg II. bzw. der Intendanz des Hoftheaters ließ sie zu einem Pfeiler der Meininger Theaterkunst werden.

Sonderausstellungen im Schloss Elisabethenburg:

8. November bis 31. März 2019
MEIN KAMERAD – DIE DIVA
Theater an der Front und in Gefangenenlagern im Ersten Weltkrieg

Eine Ausstellung des Schwulen Museums Berlin
Kuratorin: Anke Vetter

28. März, Donnerstag, bis 16. Juni, Sonntag
Georgs Enkel aus Europa – eine szenographische Kollation
Schloss Elisabethenburg, Untere Galerie
 

Weitere Veranstaltungen:

22. Januar und 12. März, jeweils Dienstag

Meininger Kulturtage – Die Räuber

Projekttag für Schüler, Kooperation mit dem Meininger Staatstheater mit Schauspielaufführung, Projektbesprechung, Mittagsimbiss
9.30 Uhr, Treff Foyer Kammerspiele, Bernhardstraße 3, Ende gegen 15 Uhr
15 € (Kartenservice Theaterkasse 03693 45122)

Schillers rebellisches Werk aus dem Jahre 1782 richtete sich massiv gegen die Gesellschaft und gegen eine Welt des aufgeklärten Absolutismus, die zwischen Tradition und Moderne schwankt. Bereits in seinem Debütwerk, das er im Alter von nur 22 Jahren verfasste, beschreibt Schiller die Unhaltbarkeit der herrschenden Zustände und formuliert einen drastischen Widerstand gegen die feudale Herrschaft. Bis heute haben „Die Räuber” in ihrer Kritik der Lebensverhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. So wird die Familientragödie zu einem Rebellionsstück, das die Unruhe einer gesamten Generation erfasst. In der Meininger Fassung wird durch die Einbindung Jugendlicher aus den vier Schillerstädten die Stimmung der heutigen jungen Generation erfahrbar. Ihre Möglichkeiten des Handelns und der Selbstbestimmung werden zum Mittelpunkt der Inszenierung. Die Museen nehmen diesen gedanklichen Faden bei der Gestaltung des Nachmittagsprogramms auf.

 

9. April, Dienstag, bis 12. April, Freitag

 

Die Meininger Prinzipien – zwischen Avantgarde und Konservatismus

Symposium im Rahmen der Internationalen Theaterfestwoche, Kooperation des Meininger Staatstheater und der Meininger Museen
Schloss Elisabethenburg, Schlosskirche; Eintritt frei
Kontakt 03693 471290 oder v.kern@meiningermusee.de

Im Rahmen der Festwoche 2019 am Staatstheater Meiningen werden die internationalen Gastspiele von einem Symposium begleitet, das nach der Aktualität der „Meininger Prinzipien“ aus dem 19. Jahrhundert fragt. Ausgehend von ihrem historischen Kontext sollen dabei die zukunftsweisenden Ideen des Meininger „Theaterherzogs“ Georg II. und seiner Mitstreiter auf Langlebigkeit und Zukunftsfähigkeit untersucht werden. Mit Hilfe von prominenten Gesprächspartnern und Referenten soll nach dem Verhältnis von Avantgarde und Konservativem gefragt werden. Zu reden ist dabei auch über Prinzipien, die anachronistisch und zugleich hoch aktuell wirken: „Ambitioniertes Theater basiert nicht auf der Leistung eines Stars, sondern auf der des Ensembles.“ Oder: „Die Theaterkunst soll zur Entwicklung des Wertebewusstseins beitragen, auf eine stetige Kultivierung des Menschen zielen und nicht vordergründig kommerziellen Interessen dienen.“ Letzteres klingt einerseits politisch-populistisch – lässt sich aber auch als Einladung zum weltoffenen Diskurs lesen.

 

Aktuelles

Neuerwerbungen der Meininger Museen

und besondere Depot-Objekte in...

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Schlossplatz 1
98617 Meiningen

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PSF 100554
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