Programm der Meininger Museen - Druckversion Januar bis März 2026
Sonderausstellungen mit Begleitveranstaltungen 2026
bis 8. März
Freie Kunst für freie Bauern? Die Bauern-Galerie: Ein Bild der späten DDR
Eine Ausstellung im Rahmen des Themenjahres des Freistaats Thüringen „500 Jahre Bauernkrieg“
Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Bauerngalerie im Dialog mit historischer Kunstsammlung, Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie
Die Kunstsammlung der ehemaligen „Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe VdgB“ gehört zu den größten und thematisch geschlossenen Sammlungen von Kunst aus der DDR-Zeit. Sie bildet den wohl gewichtigsten Sammlungszugang der Meininger Museen seit der friedlichen Revolution 1989. Die über 700 Arbeiten wurden unlängst digitalisiert und stehen damit der wissenschaftlichen Erforschung zur Verfügung. Aus diesem Anlass präsentieren die Meininger Museen einen bedeutenden Teil dieser Arbeiten.
Finissage „Bauern-Galerie“ & Familienfest
8. März, Sonntag, 11 Uhr, Schloss Elisabethenburg
Zum Abschluss der Sonderausstellung „Freie Kunst für freie Bauern? Die Bauern-Galerie: Ein Bild der späten DDR“ laden die Meininger Museen zu einem bunten Familienfest ein. Ab 11 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm rund um Kunst, Kreativität, Tiere und das Leben auf dem Land – mit vielen Mitmachaktionen und Kuratorinnenführungen mit Dr. Almut Pollmer-Schmidt für Groß und Klein. Zugleich feiern wir den Internationalen Frauentag und rücken Frauen in der Kunst in den Mittelpunkt. Lassen Sie sich von spannenden Einblicken, Begegnungen und kleinen tierischen Überraschungen begeistern.
3. April bis 11. Januar 2027
Georg II. von Sachsen-Meiningen: Ein fürstlicher Gestalter
Schloss Elisabethenburg, 3. Obergeschoss
Die Ausstellung beleuchtet sowohl das Leben des Meininger Herzogs als auch die Voraussetzungen für sein Wirken als Theatermacher. Der Landesherr war Künstler und zugleich ein geschickter Netzwerker.
Eröffnung 2. April, Donnerstag, 200. Geburtstag von Georg II.
17 Uhr, Marmorsaal, im Rahmen des großen Jubiläumsfestes
3. April bis 25. Mai
Georg für alle! Die Handzeichnungen des Herzogs
Sonderausstellung in vier Teilen, erster Teil: „Dinos und Drachen“
Schloss Elisabethenburg, 2. Obergeschoss
Georg II. dachte in Bildern. Mit über 1500 Zeichnungen von seiner Hand besitzen die Meininger Museen einen einzigartigen Schatz. Gleich vier Mal öffnet sich seine faszinierende Vorstellungswelt –auf Augenhöhe für alle. Vorhang auf und staunt: Der Herzog zeichnet Dinosaurier!
Eröffnung 2. April, Donnerstag, 200. Geburtstag von Georg II.
Ab 22. Mai
Herzog Georg und die Musik
Erweiterung der ständigen Ausstellung Musikgeschichte
Schloss Elisabethenburg, 3. Obergeschoss
Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826–1914) pflegte enge Kontakte zu den bedeutendsten Musikern seiner Zeit. Er gewann Hans von Bülow, Fritz Steinbach und Max Reger für die Meininger Hofkapelle. Ebenso kamen auch Franz Liszt, Richard Wagner und vor allem Johannes Brahms nach Meiningen. Die Kabinettausstellung zeigt Georg II. als Anreger und Förderer der Musik.
12. Juni bis 16. August
Georg für alle! Die Handzeichnungen des Herzogs
Theater I: Sehen im Detail
Schloss Elisabethenburg, 2. Obergeschoss
Der Herzog schaute genau hin. Zahlreiche eigenhändige Studien für das Theater haben sich erhalten. Für den zweiten Teil der Ausstellung „Georg für alle! Die Handzeichnungen des Herzogs“ haben die Meininger Museen Highlights ausgewählt.
21. August bis 4. Oktober
Georg für alle! Die Handzeichnungen des Herzogs
Berge und Sturm
Schloss Elisabethenburg, 2. Obergeschoss
Der Herzog reiste gern. Besonders faszinierten ihn die Berge, zerklüftete Küsten und wildes Wasser.
9. Oktober bis 10. Januar 2027
Georg für alle! Die Handzeichnungen des Herzogs
Spielen mit der Masse
Schloss Elisabethenburg, 2. Obergeschoss
Wie bekommt man Dramen in den Griff? Als bildender Künstler wusste Georg II., wie man Spannung erzeugt – und Figuren zu großartigen Bildern arrangiert. Der vierte Teil der Ausstellung widmet sich Entwürfen für Massenszenen.
18. Oktober bis 6. Juni 2027
Georg II.: Eine textile Annäherung
Schloss Elisabethenburg, 1. Obergeschoss
Die markante Figur des Meininger Herzogs inspiriert Thüringer Textilkunst. Hierfür tauchten Cordula Hartung und Gerlinde Rusch (TextilART Meiningen) gemeinsam mit ihren Kursteilnehmenden in die Depots der Meininger Museen.
Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Christophine Kunstschule Meiningen.
Bühnenbildpräsentation 2026
bis 18. Oktober
Präsentation des Bühnenbildes „Lager vor Pilsen“ zu Wallensteins Lager von Friedrich Schiller
Theatermuseum
Mit diesem für die Inszenierung 1909 neu gefertigten Bühnenbild wurde das „Neue Hoftheater“ nach dem Brand von 1908 am 17. Dezember 1909 eröffnet. Angefertigt wurde es in Coburg im Theatermalatelier von Max Brückner. Die Entwürfe dazu stammen aber von Georg II. Im Mai 2000 – vor 25 Jahren! - wurde auch das Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ mit diesem Bühnenbild eröffnet. Die Museen nehmen das Jubiläum, aber auch Schillers 220. Todestag zum Anlass, dieses detailreiche, beinahe plastische Bühnenbild erneut zu präsentieren.
Di – So 12, 14 und 16 Uhr, April bis September 10, 12, 14 und 16 Uhr.
Zu Gast im Staatstheater Meiningen
Theatermacher
Helene Freifrau von Heldburg - Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen - Ludwig Chronegk
Alte Dramaturgie
Staatstheater Meiningen und Meininger Museen starten mit einem ersten gemeinsamen Projekt in die Jubiläumsspielzeit „200 Jahre Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen“. In der kleinen Ausstellung werden neben dem „Theaterherzog“ auch seine dritte Ehefrau Helene von Heldburg und Indendant Ludwig Chronegk vorgestellt. Sie waren es, die als Triumvirat „Die Meininger“, so der ehrenvolle Rufname des Ensembles zwischen 1874 und 1890, erst möglich gemacht haben.
www.meiningen.de/georgjahr-2026 2, 14 u
Weitere Veranstaltungen
1. März, Sonntag, Öffentliche Schlossführung
11:15 Uhr, Treffpunkt Eingang Museumsshop (2. Obergeschoss), Dauer ca. 60 min., Eintritt Tageskarte zzgl. 2 €
Der Rundgang bietet spannende Einblicke in die Geschichte der Meininger Herzöge, die prachtvollen historischen Räume und die vielseitigen Sammlungen des Hauses. Noch bis zum 8. März ist zudem die Sonderausstellung „Freie Kunst für freie Bauern? Die Bauern-Galerie: Ein Bild der späten DDR“ zu sehen.
5. März, Donnerstag, Jazz im Museum - Würzburg meets Nürnberg!
20.30 Uhr, Theatermuseum; Einlass ab 19.45 Uhr; 10 / 5 €
Am Donnerstag, dem 05. März, präsentiert die Reihe Jazz im Museum ab 20:30 Uhr das Projekt „Würzburg meets Nürnberg“ im Theatermuseum Meiningen. Das Quintett vereint fünf starke musikalische Persönlichkeiten: Klaus Graf (Altsax), Estelle Dupont (Tenorsax), Alex Binder (Kontrabass), Bernhard Pichl (Piano) und Jonathan Graf (Drums). Ihr Programm besteht aus persönlichen Lieblingsstücken der Band, die überwiegend im Hardbop und Modern Jazz verortet sind. Jazz im Museum verwandelt das historische Ambiente des Theatermuseums regelmäßig in einen Ort voller Klang, Atmosphäre und Begegnung und bietet ein besonderes Musikerlebnis.
17. März, Dienstag
Hautnah – Mundartabend mit Musik
Mit „Motzings Enkele“ und „Die Pepitos“
19 Uhr, Theatermuseum Meiningen, Schlossplatz 1; 8 / 6,50 €
Kartenverkauf ab 28. Februar an der Museumskasse im Schloss, Restkarten an der Abendkasse
Wie schon in den vergangenen Jahren bringt die Mundartgruppe „Motzings Enkele“ auch heuer ein ebenso heiteres wie nachdenkliches Programm auf die Bühne – mit neuen Geschichten und Sprüchen in den lebendigen Dialekten des unterfränkischen Sprachraums. Musikalisch begleitet werden sie von „Die Pepitos“ aus dem Grabfeld, deren handgemachte Klänge auf unverwechselbare Weise für Stimmung sorgen.
21. März, Samstag
Unterwegs 2.0 – Die Meininger kommen (Szenische Lesung)
Schlussvorstellung im Rahmen des Festivals „Woche der jungen Regie“ am Staatstheater Meiningen
Kooperation zwischen den Meininger Museen und dem Staatstheater Meiningen
17 Uhr, Theatermuseum; 10 €, Karten ausschließlich im Vorverkauf über die Museumskasse Schloss Elisabethenburg
Am 1.Mai 1874 vor 150 Jahren stiegen „Die Meininger“ das erste Mal in einen Zug, um ihr Shakespeare Stück „Julius Caesar“ in Berlin zu präsentieren. Ein Jahr später, 1875 in die kaiserliche und königliche Monarchie, wuchs ihre Popularität genauso wie ihre Reisekilometer. Ihr „Theater-Zug“ fuhr bis nach Russland, in die Schweiz, nach Dänemark oder Schweden. Sie spielten 2591 Vorstellungen, Herzog Georg II. verschaffte Meiningen – und der eigenen Theaterkunst – Weltrang und Anerkennung. Das Staatstheater Meiningen zeigt im Theatermuseum zu Ehren von Georg II., in der Jubiläumsspielzeit, eine szenische Lesung im Theatermuseum: Reisegeschichten, Briefe, Zeitungsberichte sowie kleine Ausschnitte aus dem ersten und allerletzten Gastspiel, runden den biografischen Einblick in das Schaffen der „Meininger“ ab. Helene Freifrau von Heldburg, ihr geliebter Ehemann Herzog Georg II. und der gemeinsame Vertraute, Freund, Regisseur und Schauspieler Ludwig Chronegk berichten über Freundschaft, Lebenssinn und Theater.
22. März, Sonntag
Kuratorenführung: Meiningen und seine Machthaber
Führung zur Stadtgeschichte
11:15 Uhr, Eingang Museumsshop, Dauer ca. 70 min., Eintritt Tageskarte zzgl. 2 €
Kurator Jens Brautschek führt durch die Geschichte Meiningens, die Entwicklung des Residenzschlosses und die Geschichte des Herzogshauses. Die Führung beleuchtet die wichtigsten Machthaber, ihre politischen Entscheidungen und die prägenden Ereignisse, die Stadt und Schloss über die Jahrhunderte gestaltet haben. Entdecken Sie Meiningens Geschichte aus nächster Nähe und erfahren Sie, wie Politik, Kultur und Leben im Herzogshaus miteinander verflochten waren.
Vorverkauf für die Georgs‑Soiree im Schloss Elisabethenburg gestartet
Für die Soiree „Stiftungsgeschichten: die Büsten im Foyer des neuen Theaters“ am Donnerstag, 23. April, um 18 Uhr, sind die Tickets zum Preis von 4,50 Euro ab sofort ausschließlich an der Museumskasse im Schloss Elisabethenburg erhältlich. Da nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht, wird ein frühzeitiger Erwerb empfohlen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Georgsjahres zu Ehren Herzog Georgs II. von Sachsen‑Meiningen statt. Dr. Hannelore Schneider und Prof. Dr. Alfred Erck geben in dieser Soiree Einblicke in die Entstehung der Künstlerbüsten im Foyer des neuen Meininger Hoftheaters. Dabei erläutern sie Georgs II. künstlerische Zielsetzungen, beleuchten die damaligen Streitpunkte um Gestaltung und Finanzierung und öffnen anhand von Archivakten ein Fenster in die kulturelle Atmosphäre Meiningens um 1900.
Ort: Schloss Elisabethenburg, Turmcafé, weitere Informationen sind an der Museumskasse erhältlich.






