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ab 22. November 2022

Bühnenbild „Parklandschaft bei Fotheringhay Castle“
zu Friedrich Schiller: Maria Stuart (III. Akt) Inszenierung des Meininger Hoftheaters von 1884

Ab Ende November sowie in der gesamten Saison 2023 wird dem Publikum mit dem Bühnenbild „Parklandschaft bei Fotheringhay Castle“ (Friedrich Schiller: Maria Stuart, III. Akt) ein weiteres Meisterstück der Gastspielreisezeit präsentiert.

Das Hoftheater zeigte Schillers klassischste Tragödie in den Jahren 1884 bis 1888. In dieser recht kurzen Spieldauer lief es allerdings 89 mal über die Bühne. In Berlin, Breslau und Dresden eröffnete eine Maria Stuart-Vorstellung jeweils das Gastspiel. Durch beinahe dreißig Skizzen aus der herzoglichen Hand ist die grafische Arbeit Georgs am Drama recht gut dokumentiert, dazu kommen noch Regiebücher, Szenarien und eine ganze Menge handgeschriebener Rollenbücher, so dass auch die Arbeit am Spieltext dargestellt werden kann.

 

Auch nach den erfolgreichen Gastspielreiseinszenierungen setzte sich das Meininger Theater zu verschiedenen Zeiten mit Schillers Drama auseinander, letztmalig in der Spielzeit 2001/2002. Von einigen dieser Aufführungen haben sich Sachzeugen in den Depots der Meininger Museen erhalten. Die Präsentation dieser Objekte beschrieb zugleich einen Spannungsbogen der Auseinandersetzung mit Maria Stuart vom 19. bis ins 21. Jahrhundert.

 

 

Rückblick Präsentation 2022

„Festlicher Schlossplatz/Turnierszene“ zu Heinrich von Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“
Inszenierung des Meininger Hoftheaters von 1876

Im Gepäck für das dritte Gastspiel des Hoftheaters im Friedrich-Wihelmstädtischen Theater in Berlin, zwischen dem 1. Mai und 18. Juni 1876 befanden sich einige Novitäten, darunter auch das „große historische Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn des Dichters Heinrich von Kleist (1777-1811). Erstmals während der Gastspielreisezeit des Hoftheaters waren nicht ausschließlich die Coburger Theatermaler Brückner für die Ausstattung verantwortlich, den größeren Teil der Dekorationen, konkret ab Mitte des zweiten Aktes, hatte der (Buda)-Pester Theatermaler und vormalige Theaterdirektor Moritz Lehmann zu verantworten. In seinem Malstil den Coburgern nicht unähnlich, fertigte er Prospekte, Kulissenbögen und Soffitten, die es mit der Meisterschaft der erstgenannten aufnehmen konnten, ja ihr in nichts nachstanden.

Im Bestand der Meininger Museen hat sich u.a. das Schlusstableau der Inszenierung, Festlicher Schlossplatz/Turnierszene erhalten. Die Bühnenbildpräsentation, als Intermezzo geplant, wird somit den Blick auf einen bis dato weniger bekannten Theatermaler und seine Aktivitäten für das hiesige Hoftheater werfen. Dadurch kann dem Mosaik Meininger Hoftheater ein weiteres Steinchen hinzugefügt werden. Die Präsentation wird von verschiedenen Sachzeugen der Beschäftigung des Meininger Theaters zu unterschiedlichen Zeiten mit Kleists Schauspiel umstellt werden, dabei wird ein Bogen vom 19. bis ins 21. Jahrhundert gespannt.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelles

Theatermuseum aktuell: Maria Stuart

Parklandschaft bei Fotheringhay Castle

Weihnachtliche Orgelmusik in der Schlosskirche

am 1., 3. und 4. Advent, ab 15.30 Uhr

Sonderpräsentation im Schloss:

Venezianisches Glas trifft...

Frau Holle im Bild

MDR-Kulturnacht: 40 Jahre Baumbachhaus

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