Zur lokalen NavigationZum Inhalt
Telefon: 03693 50 36 41 Suche:

8. November, Freitag, bis 21. April 2025, Ostermontag

Hans Hattop – Retrospektive zum 100. Geburtstag

Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie
Eröffnung 7. November, Donnerstag, 18 Uhr, 4,50 €

Vorschau auf die Ausstellung

Die Meininger Museen freuen sich, im Besitz einer umfangreichen Sammlung zu DDR-Kunst zu sein. Aus dieser Sammlung zeigt das Museum in einer Sonderausstellung das vielfältige Werk des Meininger Künstlers Hans Hattops d.J. (1924-2001). Ein bekannter Name in der thüringischen Kunstszene. Sein Lebenswerk hat sich durch seine Vielfalt und hohe handwerkliche Qualität tief ins öffentliche Bewusstsein verankert.


Hattops Erfahrungen während der amerikanischen Kriegsgefangenschaft im Rahmen des Zweiten Weltkriegs prägen sein künstlerisches Schaffen ebenso, wie sein Leben in der DDR. Er hat diese Einflüsse in eindrucksvollen Aquarellen, Gemälden, Plastiken und zahlreichen Drucken festgehalten und verarbeitet. Ob Porträts, Landschaftsbilder oder Stillleben - Hattop verstand es, Geschichten durch künstlerische Mittel zum Leben zu erwecken. Die Kunst Hans Hattops zeichnet sich durch eine kontrastreiche und realistische Darstellung von existenziellen Empfindungen und Erlebnissen aus. Ebenso bedeutsam ist Hattops Faszination für seine Umgebung. Festgehalten in Landschaften, Stadtansichten und Alltagsgeschehen, die in der Ausstellung thematisiert wird. In vielen Werken setzte Hattop die lebendige und sich ständig wandelnde Gesellschaft ins Bild. Besonders bekannt ist Hans Hattop für seine Druckgrafiken, in denen er sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Seine Kunst ist eine Galerie der Lebensfreude. In der Lithografie konnte er seine Botschaften auf prägnante Weise vermitteln und zeitgenössische Themen erforschen. Hattop reflektiert künstlerisch über zentrale, weltanschauliche Themen. Dabei spiegelt sich vor allem sein Interesse an Einsteins Theorien und der Raumfahrt wider und lädt dazu ein, die Welt aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Als Autodidakt und Mitglied des VBK schuf er eine beeindruckende Bandbreite an Kunstwerken, von Farbglasfenstern über Wandgemälde bis hin zu Stahlplastiken. Durch zahlreiche öffentliche Aufträge prägt er bis heute den öffentlichen Raum und ist weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Seine Arbeiten thematisieren Mitgefühl, farblichen Emotionen und Sehnsucht. Er nutzt dafür das solidarische Miteinander als Kulisse in seinen Arbeiten und erhebt das Leben selbst zu einem Mitakteur seiner Darstellungen. Die tiefgreifenden Ereignisse des Kalten Kriegs in seinen Werken erhalten vor dem aktuellen politischen Weltgeschehen eine überraschende Brisanz.


 

Aktuelles

Nächster Familiensonntag im Schloss am 5. Mai

Führung mit der Prinzessin und tierische...

VORSCHAU: Ausstellung ab 9. Mai zeigt

Mei Mäninge - Fotos von 1870 bis 1914

27. LeseWanderTag

am 4. Mai: Romantisch und Sagenhaft II

Die Montagsführung

Montags, 14 Uhr, im Schloss Elisabethenburg

Theatermuseum aktuell - Gartenszene

zu Friedrich Schiller: Die Räuber

Kontakt:
Kulturstiftung Meiningen-Eisenach
Meininger Museen
Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Tel: 03693 - 88 10 10
kontakt@meiningermuseen.de

 
© 2024 Meininger Museen   | Impressum | Datenschutz