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Musenhof zwischen Weimar und Bayreuth
Als markantes Beispiel thüringischer Schlossbauten des Barock gehört die ab 1682 entstandene Dreiflügelanlage des Schlosses Elisabethenburg zu den städtebaulichen Wahrzeichen der Stadt Meiningen. Dort, wo einst die Herzöge von Sachsen-Meiningen residierten, befindet sich der Hauptsitz der Meininger Museen. Berühmtheit - sogar über Deutschlands Grenzen hinaus - erlangte Meiningen Ende des 19. Jahrhunderts, als der musensinnige Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826-1914) mit Hoftheater und Hofkapelle europaweit Aufsehen erregte und weitgreifende kulturelle Reformen auslöste.

Neben dem Museum im Schloss Elisabethenburg erwarten die Besucher das Theatermuseum "Zauberwelt der Kulisse" in der ehemaligen herzoglichen Reithalle sowie das Literaturmuseum im Baumbachhaus - ein musealer Komplex mit insgesamt etwa 4200 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Zu den ständigen Angeboten der seit 1947 bestehenden Museen gehören reichhaltige Ausstellungen zur Kunst-, Theater-, Musik-, Literatur- und Regionalgeschichte. Besonders nachhaltig spiegeln sie die vielfältigen kulturellen Traditionen Meiningens wider und zeigen dabei nicht selten musealen Besitz von überregionalem Rang. Auch mit Sonderausstellungen, Vorträgen und Konzerten ist eine breite Interessenlage angesprochen.


